Produktbild: Diesseits der Mauer

Diesseits der Mauer Eine neue Geschichte der DDR 1949-1990

12

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6620

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

9429 KB

Übersetzt von

Franka Reinhart + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783455015690

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eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

6620

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

9429 KB

Übersetzt von

  • Franka Reinhart
  • Henning Dedekind

Sprache

Deutsch

EAN

9783455015690

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  • SimoneF

    5/5

    20.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hervorragend!

    Das Sachbuch "Diesseits der Mauer" von Katja Hoyer verspricht "eine neue Geschichte der DDR 1949 - 1990", und holt hierzu etwas weiter aus: Das ersten beiden Kapitel beginnen bereits mit dem Zeitraum 1918 - 1945 bzw. 1945 - 1949, um wichtige Zusammenhänge und Voraussetzungen zu erfassen. Konzeptionell geht die Autorin, die selbst in der DDR aufgewachsen ist, ganz neue Wege, da sie die meisten der chronologisch angeordneten Kapitel mit den Erlebnissen von Zeitzeugen beginnt bzw. durchsetzt. Bei diesen handelt es sich vor allem um gewöhnliche DDR-Bürger, Arbeiter*innen, Soldaten, Lehrer*innen etc., doch auch bekannte Persönlichkeiten kommen zu Wort. Katja Hoyer stützt sich hierzu laut Vorwort auf Interviews, Briefe und Aufzeichnungen. Diese Vorgehensweise macht für mich den besonderen Reiz und die große Stärke dieses Buches aus. Sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt, anstatt die Geschichte der DDR nur anhand trockener politischer und ökonomischer Details abzuhandeln und sich auf Mauer und Stasi zu fokussieren. Vielmehr nehmen die Lebensumstände und der Alltag der DDR-Bürger*innen einen zentralen Platz ein und das politische und wirtschaftliche Geschehen wird durch die Zeitzeugenberichte unmittelbar greifbar. Der Schreibstil ist so wunderbar flüssig und eingängig, dass sich das Buch sehr anschaulich und abwechslungsreich liest und ich stellenweise wie in einen Roman eintauchen konnte. Ich bin mit Anfang 40 zu jung, um die DDR als Westdeutsche noch bewußt wahrgenommen zu haben und zu alt, um in der Schule in Geschichte eine ausführliche Auseinandersetzung mit der DDR erfahren zu haben. Durch Katja Hoyers Buch habe ich einiges hinzugelernt und konnte mir eine bessere Vorstellung vom Leben in der DDR machen. Genau diese Bücher braucht es, um in Deutschland sachlich, fundiert und gründlich recherchiert ein ganzheitliches Verständnis der DDR zu entwickeln und zur Verständigung zwischen Ost und West auf Augenhöhe beizutragen. Ein wichtiges und rundum empfehlenswertes Buch!

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    19.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte der DDR Der…

    Geschichte der DDR Der Historikerin Katja Hoyer gelingt hier ein richtig eindrucksvolles Buch zur Geschichte der DDR. Die 1985 in Guben geborene Katja Hoyer absolviert ihr Geschichtsstudium in Jena und ging 2010 nach England, wo sie lebt und arbeitet. Mit ihrem Buch „Diesseits der Mauer“, 2023 bei Hoffmann und Campe auf Deutsch erschienen, als Übersetzung von „Beyond the Wall. East Germany“, welches ebenso 2023 bei Allen Lane in London erschien, begeistert sie mich ungemein. 1989 war Katja Hoyer 4 Jahre alt, was ihr vielleicht half, einen nicht verfärbten Blick auf den Osten zu wagen. Ich weiß nicht, ob ich dies könnte und ich würde nicht sagen, dass ich irgendwie DDR-nostalgisch veranlagt wäre. Dennoch verbinden mich einige Jahre mit der DDR, auch und gerade diese prägenden Coming of age. Das verändert. Ebenso wie mich so manch ein Blick aus fremden Augen auf diesen Osten regelrecht ärgert. Deswegen habe ich auch etwas warten müssen mit der Lektüre. Man muss reif sein für ein Buch und dies trifft noch mehr auf Geschichtsbücher über die DDR zu. Denn wenn man im Osten aufgewachsen ist und immer noch dort lebt, hat man für gewöhnlich sehr feine Antennen bei diesem Thema. Denn mit Ruhm bekleckert hat sich Deutschland beim Thema Osten auf gar keinen Fall. Auch wenn dies im Westen oft niemand hören will. Denn dieses unsägliche Jetzt hat mit diesem Damals zu tun. Leider! Aber zurück zu dem Buch. Obwohl ich mich durchaus als eine geschichtlich bewanderte Ostfrau halte, hat mich „Diesseits der Mauer“ oft verblüfft. Ja, dieses sehr gut recherchierte Buch vermittelt Neues und ich empfehle es schon deswegen. Schon in den ersten Kapiteln hatte mich Katja Hoyer erreicht, erstaunt und überzeugt. Ein so wichtiges Buch! Ein weiterer Pluspunkt bei diesem Buch ist der Ton, einerseits wird der Informationsfluss durch Berichte von Zeitzeugen gelockert, andererseits gelingt Katja Hoyer ihr Blick auf die DDR wirklich gut, und zwar weder verklärt noch voreingenommen, was fast ein Meisterstück ist, denn dieses Thema polarisiert ungemein. Ich finde dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre sein für jeden in Deutschland, zusammen mit „Ungleich vereint“ von Steffen Mau. Vielleicht wäre dann einiges anders. Bildung hilft ja für gewöhnlich. Wobei vielleicht auch eine Haltung helfen könnte, kein Opfer sein und die Schuld bei Anderen suchen zum Beispiel. Immer die eigene Beteiligung beim Geschehen erfragen, die eigene Wahl bei den Wegkreuzungen des Lebens. So lebt es sich meines Erachtens deutlich besser, ruhiger und inhaltlich voller.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte der DDR

    Der Historikerin Katja Hoyer gelingt hier ein richtig eindrucksvolles Buch zur Geschichte der DDR. Die 1985 in Guben geborene Katja Hoyer absolviert ihr Geschichtsstudium in Jena und ging 2010 nach England, wo sie lebt und arbeitet. Mit ihrem Buch „Diesseits der Mauer“, 2023 bei Hoffmann und Campe auf Deutsch erschienen, als Übersetzung von „Beyond the Wall. East Germany“, welches ebenso 2023 bei Allen Lane in London erschien, begeistert sie mich ungemein. 1989 war Katja Hoyer 4 Jahre alt, was ihr vielleicht half, einen nicht verfärbten Blick auf den Osten zu wagen. Ich weiß nicht, ob ich dies könnte und ich würde nicht sagen, dass ich irgendwie DDR-nostalgisch veranlagt wäre. Dennoch verbinden mich einige Jahre mit der DDR, auch und gerade diese prägenden Coming of age. Das verändert. Ebenso wie mich so manch ein Blick aus fremden Augen auf diesen Osten regelrecht ärgert.  Deswegen habe ich auch etwas warten müssen mit der Lektüre. Man muss reif sein für ein Buch und dies trifft noch mehr auf Geschichtsbücher über die DDR zu. Denn wenn man im Osten aufgewachsen ist und immer noch dort lebt, hat man für gewöhnlich sehr feine Antennen bei diesem Thema. Denn mit Ruhm bekleckert hat sich Deutschland beim Thema Osten auf gar keinen Fall. Auch wenn dies im Westen oft niemand hören will. Denn dieses unsägliche Jetzt hat mit diesem Damals zu tun. Leider! Aber zurück zu dem Buch. Obwohl ich mich durchaus als eine geschichtlich bewanderte Ostfrau halte, hat mich „Diesseits der Mauer“ oft verblüfft. Ja, dieses sehr gut recherchierte Buch vermittelt Neues und ich empfehle es schon deswegen. Schon in den ersten Kapiteln hatte mich Katja Hoyer erreicht, erstaunt und überzeugt. Ein so wichtiges Buch! Ein weiterer Pluspunkt bei diesem Buch ist der Ton, einerseits wird der Informationsfluss durch Berichte von Zeitzeugen gelockert, andererseits gelingt Katja Hoyer ihr Blick auf die DDR wirklich gut, und zwar weder verklärt noch voreingenommen, was fast ein Meisterstück ist, denn dieses Thema polarisiert ungemein. Ich finde dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre sein für jeden in Deutschland, zusammen mit „Ungleich vereint“ von Steffen Mau. Vielleicht wäre dann einiges anders. Bildung hilft ja für gewöhnlich. Wobei vielleicht auch eine Haltung helfen könnte, kein Opfer sein und die Schuld bei Anderen suchen zum Beispiel. Immer die eigene Beteiligung beim Geschehen erfragen, die eigene Wahl bei den Wegkreuzungen des Lebens. So lebt es sich meines Erachtens deutlich besser, ruhiger und inhaltlich voller. 

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich sachlich

    Katja Hoyers Buch war überfällig. Die Reduzierung der DDR auf Unrechtsstaat (Kowalczuk: Drecksstaat) beleidigt alle, die die DDR nicht verlassen haben. Dass man gute Gründe haben kann, sich in einer Diktatur einzurichten hat Frau Hoyer eindrucksvoll belegt. Die Beschreibungen der speziellen Situationen, in denen sich DDR-Bürger (natürlich auch Ulbricht und Honecker)befanden lockern das Sachbuch wohltuend auf.

  • Bewertung

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend geschriebene, mutige Geschichtsbetrachtung ohne (N)Ostalgie!

    Geschichten aus dem "Land vor unserer Zeit", die die Geschichte der DDR "von unten" zu erzählen versucht. Katja Hoyer präsentiert die Geschichte der DDR nicht als reine Politik- und Faktengeschichte, sondern erzählt in einer Verflechtung von Alltags-, Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Politikgeschichte eine äußerst fesselnde Lektüre über die Zeit zwischen 1949 und 1989. Um das Leben der Menschen in der DDR besser verstehen zu können, muss man den Alltag in den Blick nehmen, ihn differenziert betrachten und in Beziehung zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen setzen. Dies gelingt Katja Hoyer auf beeindruckende Weise. Und dennoch wird sie sofort in Sippenhaft genommen (ihre Eltern waren schließlich..., da kann sie nur auf diese Weise die DDR schönfärben) und angefeindet, weil sie angeblich zu weichzeichnet und daher außer Acht lässt, dass die DDR ja ein Unrechtsstaat war. Keinesfalls tut sie das: "Das Ausmaß des Unterfangens ist beeindruckend und macht die DDR zu einem der effizientesten und rücksichtslosesten Polizeistaaten aller Zeiten" (S. 188). Und wieder wird deutlich: Ein Autor, der seine Wurzeln im östlich der Elbe gelegenen Teil des Landes hat (Katja Hoyer war zwar erst 4 Jahre alt, als die Mauer fiel), kann doch nun wirklich kein ernstzunehmendes Buch über die DDR schreiben! Doch!!! Ich halte es da wie Elke Schlinsog beim Deutschlandfunk Kultur: »Interessanter Ansatz, die DDR-Geschichte von unten zu erzählen und mit sozialistischer Realpolitik zu verknüpfen.« In diesem Sinne ist dieses informative Buch ein großer Gewinn. Es ist eine Form von Aufklärung, die Reibung erzeugt - und das ist gut so! Und nebenbei liefern die teilweise harschen Verrisse und negativen Rezensionen die Bestätigung für die von Dirk Oschmann im Buch "Der Osten: eine westdeutsche Erfindung" vorgetragenen Thesen. Bis heute wird die Geschichtsschreibung der DDR hauptsächlich aus westlicher Perspektive dominiert. Dabei wird oft übersehen, dass die meisten der 16 Millionen Einwohner der DDR ein relativ friedliches Leben führten, geprägt von alltäglichen Problemen, Freuden und Sorgen. Während die Mauer die Freiheit einschränkte, waren andere gesellschaftliche Barrieren gefallen. Die DDR ist Teil der deutschen Geschichte und kein bedauerlicher Unfall - sie war (genauso wie die Bundesrepublik Deutschland) ein Ergebnis des Weltkrieges und der Kapitulation Deutschlands und des folgenden kalten Krieges. Wer dachte, dass die Bürger der DDR nach dem Untergang dieses Staates zu Westdeutschen werden, sollte verstehen, dass ein Staat untergegangen ist und nicht seine Bürger. Diese Menschen leben nun in unserem gemeinsamen Land mit ihren eigenen, großartigen (!) (Lebens-)Geschichten. Ich empfehle dieses in leicht lesbarer Art hervorragend geschriebene Buch (Übersetzung aus dem Englischen von Henning Dedekind und Franka Reinhart) uneingeschränkt all jenen, die Geschichte nicht nur schwarz-weiß zu malen gedenken sondern auch auf die Zwischentöne neugierig sind.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bernhard Wojdyla

    Bernhard Wojdyla

    Thalia Bielefeld

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    5/5

    21.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch gewährt knapp 40 Jahre...

    Dieses Buch gewährt knapp 40 Jahre nach der Wende schonungslose Einblicke in die Herkunft und den Werdegang der politischen Verantwortlichen, den Alltag der Bevölkerung, die Ökonomie, Ökologie und Wissenschaft in den unterschiedlichen Phasen. Ein starkes und wichtiges Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

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    5/5

    15.06.2023

    eBook (ePUB 3)

    Neue Sicht auf ein Stück Geschichte

    Es ist lohnend diese über 600 Seiten starke "Geschichte der DDR" zu lesen. Erhellend, interessant und durchaus spannend geschrieben. Die Autorin hat (fast) alle Aspekte der Geschichte beleuchtet und durch kleine Miniaturen von Zeitzeugen untermauert. Vielleicht ist sie der perfekte Jahrgang (1985) und hat den Abstand ( lebt in England), aber auch die Nähe, sie wurde in Ostdeutschland geboren, um die Jahre der DDR reflektiert, objektiv, sachlich und ohne persönliche Ressentiments zu erzählen. Einfach gut.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Page

    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

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    5/5

    09.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ist dieses Buchg die...

    Für mich ist dieses Buchg die erste "echte " Geschichte der DDR, da es hier nicht nur um die Stasi und die SED geht, sondern um den ganz normalen Alltag von 17 Millionen Menschen, die nicht immer mit den o.g. Institutionen konfrontiert waren.Die Einzelschicksale sind gut gewählt.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...von Menschen in Ost und West!

    Meine Kenntnisse über die Geschichte der DDR beschränkte sich auf einige historische Daten. Daher kann ich nur jedem, der den gleichen Stand hat und mehr wissen möchte, zu diesem Titel raten. Frau Hoyer beschreibt sehr anschaulich, wie sich der neue deutsche Staat gebildet hat. Welche Startschwierigkeiten es durch die Altlasten des Krieges gab, an welcher Stelle die DDR uns “Westdeutsche” eigentlich schon überholt hatte und wann der fast abzusehende Abstieg begann. Einen besonderen Schwerpunkt legt sie vor allem auf das Alltagsleben, das durch umfangreiche Zeitzeugenberichte belegt ist. Auch wenn der Umfang schon eine gewisse Herausforderung ist, kann ich nur sagen, es lohnt sich.

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