Produktbild: Unter dem Wald, neben dem Wasser der Tod

Unter dem Wald, neben dem Wasser der Tod Kriminalroman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Grafit Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1499 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987080074

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Grafit Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1499 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987080074

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  • Mareike91

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anders als erwartet, aber spannend

    Inhalt: Auf dem jährlichen Greifswalder Fischerfest wird in der Tiefkühltruhe eines Imbisswagens ein menschlicher Schädel gefunden. Nur kurze Zeit später werden auf dem Gelände zwei weitere Schädel entdeckt. Kriminaloberkommissarin Talvi Caster, neu bei der Kripo Greifswald, wird mit den Ermittlungen betraut. Doch auf dem ersten Blick scheinen die aufgrund von Ausweisen schnell identifizierten Opfer nichts gemein zu haben. Hinzu kommt, dass Talvi bei den Ermittlungen von den eigenen Kollegen Steine in den Weg gelegt werden und ihr auch noch ein Profiler vom LKA aufs Auge gedrückt wird. Und auch ihrer eigenen Vergangenheit muss sie ins Auge schauen, denn Talvi wurde im Dienst schwer verletzt und ist seitdem nicht nur psychisch, sondern auch körperlich gezeichnet. Gelingt es ihr trotzdem den Mörder zu finden? Meine Meinung: "Unter dem Wald, neben dem Wasser der Tod" war mein erstes Buch des Autors Siebo Woydt. Im Zentrum steht die eigenwillige Ermittlerin Talvi Caster. Eine talentierte und intelligente Ermittlerin, eine Überfliegerin. Bis ihr erster großer Fall beim LKA alles veränderte: Calvi war dem Täter auf die Spur gekommen, ihm allein gefolgt und hätte diesen Alleingang beinahe mit dem Leben bezahlt. Seitdem ist sie schwer traumatisiert und ihr Gesicht durch Narben erstellt, was sie zur Außenseiterin macht. Ihre Kollegen meiden sie, tuscheln hinter ihrem Rücken und legen ihr zum Teil sogar Steine in den Weg bzw. sarbotieren ihre Ermittlungen. Ich habe im Laufe des Buches sehr mit ihr mitgefühlt und gehofft, dass sie endlich das bekommt was ihr zusteht: eine faire Behandlung, Anerkennung, Respekt und eine Chance auf ein neues Leben. Der direkte, schonungslose Schreibstil der Autors liest sich gut. Die Stimmung ist durchweg düster und melancholisch. Immer mal wieder blitzt aber auch trockener Humor durch, der für Auflockerung sorgt. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Der Leser begleitet hauptsächlich Talvi, aber es gibt auch einige Szenen bspw aus Sicht eines Kollegen oder des Mörders, die dem Leser einen tieferen Einblick gewähren. Darüber hinaus gibt es immer mal wieder Gesprächsprotokolle einer internen Ermittlung, die man als Leser lange Zeit nicht richtig einordnen kann und viele Fragen aufwerfen. Der Plot des Krimis ist spannend. Ein aufsehenderregender Fund dreier menschlicher Schädel. Drei Opfer, die auf dem ersten Blick keine Gemeinsamkeit haben. Allen Widrigkeiten zum Trotz kämpft sich Talvi durch die Ermittlungen. Darüber hinaus hat Talvi aber auch noch immer mit ihrer eigenen Vergangenheit bzw. dem Geschehenen zu kämpfen. Und auch auf der Dienststelle kommt es zu einigen Vorkommnissen, die klar gegen Talvi gerichtet sind. Dadurch spielt nicht nur die Ermittlung zu den drei Toten sondern auch Talvis Privat- und Arbeitsleben eine große Rolle im Buch, was mir persönlich gut gefallen hat und zusätzlich für Spannung und Dramatik sorgt. Die Auflösung der Morde war stimmig und hat mir gut gefallen. Das Ende des Buches habe ich so nicht kommen gesehen und hat mich geschockt und sprachlos zurückgelassen. Fazit: Anders als erwartet, aber gelungener Krimi mit einem spannenden Kriminalfall und einem unerwartetem Ende, das bei mir noch länger nachhallen wird.

  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    16.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Leben wird nicht gemessen an der Zahl von Atemzügen, die wir nehmen; sondern an den Momenten, die uns den Atem nehmen.“ | Maya Angelou 

    Das Werk von Siebo Woydt ist für mich kein typischer Krimi, es handelt sich wohl mehr um ein Psychogramm des Scheiterns auf vielen Ebenen... . Wir lernen auf knapp über 220 Seiten die schwer vom Leben traumatisierte Talvi Caster kennen, die in Greifswald in einem männerbündischem System arbeitet. Dabei geht es um Korruption, Erpressung, Frauenfeindlichkeit, Machterhalt und Kontrolle...und auf einer anderen Handlungsebene um einen herausfordernden Kriminalfall. Sehr schnell entsteht beim Lesen der Eindruck, dass diese von Siebo Woydt erzählte und herausragend in Szene gesetzte Geschichte nicht gut ausgehen wird. Trauer, Hoffnungslosigkeit und Melancholie sind ein ständiger Begleiter beim Lesen, unabhängig davon, auf welcher Ebene des Storytellings wir uns gerade bewegen. "Unter dem Wald, neben dem Wasser..." hat mich mitgenommen und nachdenklich gestimmt. Immer wieder habe ich mich gefragt, ob ich weiter lesen möchte um das drohende Unheil und die Ungerechtigkeit, mit der Talvi Caster begegnet wird, zum Ende zu bringen. Das Buch habe ich mir über meine Widerstände hinweg eher erarbeitet als denn gelesen und so möchte ich trotz meiner 5-Sterne-Bewertung auch keine Leseempfehlung aussprechen... .

  • J. Kaiser

    5/5

    29.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Krimi mit tollen Charakteren

    In ihrem Job hat Talvi Caster schon einiges erlebt und auch Narben physisch wie psychisch davongetragen. Seit einem Kampf im Dienst ist sie schwer entstellt. Sie lebt sehr zurückgezogen in einer immer verdunkelnden Wohnung. Sie wagt einen neuanfang bei der Kripo in Greifswald. Hier sieht sie sich mit einem sehr speziellen fall konfrontiert. Beim Fischerfest werden drei menschliche Schädel gefunden. Die Suche nach Gemeinsamkeiten sind schwierig, da ihre Recherchen sabotiert werden. Bald einmal läuft ihr die Zeit davon. Und sie bekommt es mit ihrer Vergangenheit zu tun. Die Protagonisten haben im Nu mein Herz erobert. Die Spannung wird nach und nach in dieser Geschichte erhöht und bleibt bis zu Schluss so. Es ist ein toller Krimi, den ich nur empfehlen kann.

  • Jani

    aus Rostock

    4/5

    13.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi mit Überraschungen

    „Unter dem Wald, neben dem Wasser der Tod" ist das erste Buch das ich von Siebo Woydt gelesen habe. Das Cover strahlt eine trügerische Ruhe aus, suggeriert eine Sicherheit die es nicht gibt. Und so beginnt dieser Krimi auch gleich mit dem Fund von drei menschlichen Schädeln, grauenerregend zur Schau gestellt. Und damit hatte mich der Autor schon gepackt, ja, so einfach geht das. Die Handlung wird durch zeitlich wechselnde Kapitel aufgelockert und sorgt für bewegte Bilder. Das gefällt mir besonders gut. Dabei zieht sich der rote Faden fest gespannt durch die Geschichte. Mir gefällt der Schreibstil des Autors, klar, präzise und detailliert, für mich manchmal zu detailliert. Aber so kann ich mich mittendrin bewegen, mir entgeht keine Einzelheit. Die Protagonisten kommen unglaublich lebendig rüber. Vor allem die Darstellung der Kriminaloberkommissarin Talvi Caster geht mir sehr nahe. Schwer von einem früheren Einsatz gezeichnet kämpft sie gegen die Dämonen der Vergangenheit und gleichzeitig für Akzeptanz in ihrer Soko. Ich befinde mich ständig auf der falschen Fährte, heiße Spuren werden wieder kalt, und ich tappe an der Seite der Ermittler im Dunkeln. Was übersehen wir? Ich gebe diesem hochspannenden Krimi mit einer wohldosierten Prise Humor vier Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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