Produktbild: Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray Schönheit, Schuld und moralischer Verfall im viktorianischen Fin-de-Siècle

32

11,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

Dezember 2022

Verlag

E-artnow

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

0,7/15,2/22,9 cm

Gewicht

215 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Richard Zoozmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-273-4789-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

Dezember 2022

Verlag

E-artnow

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

0,7/15,2/22,9 cm

Gewicht

215 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Richard Zoozmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-273-4789-6

Herstelleradresse

e-artnow s.r.o.
Za sidlistem 22
14300 Prague
CZ
kristoferpaetau@gmail.com

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  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wilde Verführung in edler Verpackung

    Manchmal stolpert man über ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern regelrecht zelebriert werden will – und genau das hier ist so ein Schätzchen. Diese Schmuckausgabe von Das Bildnis des Dorian Gray ist nicht einfach ein Roman, es ist ein dekadenter Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Schönheit und Abgrund. Wilde selbst hätte wahrscheinlich die Hälfte seiner Bosheiten zurückgehalten, wenn er gesehen hätte, wie edel dieses Buch daherkommt. Veredelung, Illustrationen, kleine geheime Extras zwischen den Seiten – ich schwöre, beim Durchblättern hatte ich das Gefühl, Lord Henry würde gleich mit einem Glas Absinth neben mir auftauchen und mich in irgendein dunkles Laster hineinreden. Und der Inhalt? Zeitlos, bissig, böse – wie guter Champagner, der sich weigert, schal zu werden. Dorian ist so unsympathisch faszinierend, dass man ihm am liebsten einen Spiegel vor die Nase knallen würde, nur um zu sehen, ob er endlich Risse kriegt. Basil ist das gute Gewissen, das man selbst oft ignoriert, und Henry? Tja, der Typ ist quasi der Vorläufer jedes modernen Influencers – nur mit mehr Stil und noch mehr Zynismus. Was mich wirklich weggeblasen hat, ist diese Mischung aus morbider Eleganz und schwarzem Humor. Wilde schreibt Sätze, die man sich tätowieren lassen könnte – am besten gleich auf die Seele. Das Buch verführt, verdirbt und am Ende bleibt man mit einem süßbitteren Kater zurück, der irgendwie richtig gut tut. Kurz: Diese Schmuckausgabe ist nicht nur fürs Regal, sondern für Herz, Kopf und ein kleines bisschen für die eigene dunkle Seite. Wer sich darauf einlässt, bekommt kein simples Leseerlebnis, sondern eine Einladung zu einem verruchten Maskenball, bei dem Schönheit, Sünde und Abgrund ein verdammt heißes Dreieck bilden.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    5/5

    09.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind wir nicht alle ein bisschen Dorian?

    England, im späten 19. Jahrhundert: Für den Maler Basil Hallward ist der junge Dorian Gray nicht einfach nur ein Modell, das sich von ihm porträtieren lässt. Vielmehr erkennt Basil in ihm eine Art Muse, die ihn zu ungekannten Höchstleistungen antreibt. So ist es nicht verwunderlich, dass das Bildnis seine wohl beste Arbeit aller Zeiten wird. Und auch Dorian ist verliebt in sein Porträt und seine eigene Schönheit. In einem beseelten Moment äußert er den Wunsch, dass seine Schönheit und Jugend doch für alle Zeiten existieren und stattdessen das Bild altern möge. Ein faustgleicher Pakt ganz ohne Mephistopheles, aber mit ähnlich fatalen Folgen. Denn Dorian hat in diesem Moment offenbar seine Seele verkauft. Während sich nach einer unglücklich endenden Liebesbeziehung erste Falten im Porträt zeigen, erstrahlt Dorian im alten, jungen Glanz... Oscar Wildes einziger Roman aus dem Jahre 1891 sorgte seinerzeit nicht nur wegen der zahlreichen homoerotischen Anspielungen für einen Skandal. Der Ire wurde 1895 wegen "homosexueller Unzucht" zu zwei Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt. Verarmt und gebrochen starb er 1900 im Alter von nur 46 Jahren in Paris. "Das Bildnis des Dorian Gray" gilt als Klassiker der Weltliteratur. Seit 1901 wurde er über zwei Dutzend Mal ins Deutsche übertragen und vielfach neu aufgelegt. Braucht es also eine weitere Neuausgabe, noch dazu zu einem recht stattlichen Preis von 28 Euro? Unbedingt, wenn sie so kunstvoll illustriert ist, wie die jüngst bei Reclam erschienene Ausgabe in der Übersetzung von Ingrid Rein. Denn die Illustrationen der italienischen Zwillingsschwestern Anna und Elena Balbusso machen aus dem Buch fast schon ein eigenes Kunstwerk. Nur dass sich auf ihren Bildern glücklicherweise keine Spuren des Verfalls zeigen. Bereits das Cover deutet die Detailverliebtheit der erstmals auf dem deutschen Buchmarkt erscheinenden Künstlerinnen an. Für die Leserschaft lohnt es sich, den Blick schweifen zu lassen. Da blickt beispielsweise Edvard Munchs "Madonna" im Hintergrund gemeinsam mit Basil und seinem Freund Lord Henry Wotton, einer der wohl schillerndsten Figuren der Literaturgeschichte, auf Dorians Porträt. So kühn wie überraschend, wenn man bedenkt, dass die "Madonna" erst 1894/95 entstand - und damit vier Jahre jünger ist als Oscar Wildes Roman. Später bekommen die Bilder passend zur Geschichte nicht nur in den Farbtönen eine düsterere Note. Insgesamt entfalten die Bilder in Verbindung mit der Lektüre eine erstaunlich intensive Wirkung. Nun ist eine Buchrezension, die sich lediglich auf die Bilder aber nicht auf den Text bezieht, wohl keine vollständige. Deshalb der Hinweis, dass sich die Lektüre des Buches selbstverständlich auch seinetwegen lohnt. Wilde fabuliert so ausschweifend und manieriert, wie seine Figuren leben. Diese Ansammlung dekadenter Dandys, die ,ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer oder auf Verluste, in der Regel nichts tut und sich täglichen Vergnügungen hingibt, ist schon ein ganz spezielles Ensemble. Und während der Titel-"Held" Dorian Gray auf immer dunklere Pfade gerät, scheint die Wurzel allen Übels doch seine Freundschaft zu dem oben bereits kurz erwähnten Lord Henry Wotton zu sein. Tatsächlich bleibt Wotton dadurch als eigentlicher Antiheld in Erinnerung - und als interessanteste Figur eines insgesamt schillernden Casts. Zudem weist "Das Bildnis des Dorian Gray", anders als bei Klassikern manchmal üblich, einen veritablen Spannungsbogen auf, der bisweilen an klassische Schauergeschichten erinnert. Und letztlich weist Reclam im Klappentext nicht zu Unrecht auf die Aktualität des Werks hin. In Zeiten zahlreicher Selbstdarstellungen und dem Streben nach Jugend und Schönheit, sind wir nicht vielleicht selbst eine Gesellschaft vieler kleiner Dorians? Die neue Reclam-Ausgabe von "Das Bildnis des Dorian Gray" ist eine hinreißend gelungene, die ich jedem ans Herz legen kann. Dem bibliophilen Bücherfreund, weil er mit ihr ein wirklich besonderes Kunstwerk seiner Sammlung hinzufügen kann. Dem Liebhaber des Romans, weil er mit den Illustrationen eine ganz neue Perspektive erhält. Und dem Erstleser ohnehin, weil es in naher Zukunft wohl keine annähernd so schöne Ausgabe wie diese geben wird.

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman fürs Leben

    Es gibt kaum ein Buch welches so gut in unsere Zeit passt wie Dorian Gray. Der Wunsch nach ewiger Jugend, Geld, Einfluss und Macht über andere Menschen wurde vom Autor sehr gut beobachtet. Auch das Ende ist konsequent- also unbedingt lesen und staunen.

  • Endlose Seiten

    5/5

    14.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Genial!

    »Das Bildnis des Dorian Gray« ist der einzige Roman von Oscar Wilde und handelt von einem jungen und attraktiven Mann, der ein Porträt besitzt, das an seiner Stelle altert. Die Erstausgabe erschien im Jahr 1890. Der Roman gehört zu den Klassikern der Literatur, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er oft neu auferlegt und verfilmt wurde. Ich wollte »Das Bildnis des Dorian Gray« unbedingt lesen, weil ich gern Klassiker lese und das Buch schon lange auf meiner Wunschliste stand. Oscar Wilde war ein irischer Autor, Lyriker, Novellist und Essayist. Geboren wurde er in Dublin (Irland) am 16. Oktober 1854. Am 30. November 1900 verstarb der Autor im Alter von sechsundvierzig Jahren in Paris. Wie bereits erwähnt, war »Das Bildnis des Dorian Gray« der einzige Roman des Autors. Dennoch schaffte es Wilde, dass der Roman zu seinen Lebzeiten in aller Munde war, denn er sorgte für Furore. Aus diesem und vielen anderen Gründen empfehle ich, sich mit dem Leben von Wilde zu beschäftigen, denn es war ganz anders, als man es sich vielleicht zunächst vorstellt. »Das Bildnis des Dorian Gray« lebt von seinen Charakteren, vor allem von der Hauptfigur Dorian Gray, den ich sehr unsympathisch fand. Dies tat dem Buch jedoch keinen Abbruch, denn ich habe jede Seite regelrecht verschlungen und war total fasziniert davon, wie alle anderen Figuren von Dorian fasziniert waren. Klar, ein bisschen kann ich das nachvollziehen, denn oft fällt es uns Menschen schwer daran zu glauben, dass auch schöne Menschen schlimme Dinge tun. Gray ist ein gefährlicher Mann und er kann jede:n um seinen Finger wickeln. Dazu muss er sich oft nicht mal anstrengen. Das entgeht ihm natürlich nicht, weshalb er das auch schamlos ausnutzt. Dieses Verhalten hat Dorian zum großen Teil von Lord Henry „Harry“ Wotton abgeguckt. Lord Henry nimmt in Dorians Leben eine wichtige Rolle ein und meiner Meinung nach, hat er es zu verantworten, dass Dorian auf die schiefe Bahn geriet. Ich vermute, Dorian hätte ganz anders sein können, wenn Lord Henry ihm mit gutem Beispiel vorangegangen wäre. Die Atmosphäre und Stimmung sind sehr düster und alles andere als optimistisch. An einigen Stellen vermittelt der Roman sogar Hoffnungslosigkeit darüber, dass sich nie etwas ändern wird. Dorians Porträt ist die mystische Komponente des Romans, die mir sehr zu denken gab. Zunächst hat das Porträt unmittelbar mit Dorian und seiner Person zu tun. Aber es berührt und eröffnet viele weitere Themen wie Kunst, Alter, Schönheit und Unsterblichkeit. Gepaart mit dem mitreißenden Schreibstil von Wilde ist »Das Bildnis des Dorian Gray« ein Roman, über den man noch heute und sehr lange philosophieren kann. Fazit: Ich finde, jede:r sollte »Das Bildnis des Dorian Gray« von Oscar Wilde gelesen haben, vor allem heutzutage. Ich finde den Roman einfach genial und freue mich darauf, ihn zu rereaden!

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach ein großartiger Klassiker

    Einzige Kritik von mir: An manchen Stellen zieht sich das Buch meiner Meinung nach etwas hin. Sonst: Der Schreibstil hat richtig Seele, faszinierende Charaktere und eine sehr stilvolle Welt werden gezeichnet, eine sehr spannende und tiefgehende Handlung...

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Bewertungen (32)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach wunderschön!

    Bewertet wird hier die Ausgabe aus dem Jacoby & Stuart Verlag, illustriert von Benjamin Lacombe, 978-3-96428-223-1 Was für eine Wahnsinns-Ausgabe dieses Klassikers. Von der Illustration her, vielleicht das Beste, was Benjamin Lacombe bis dato gemacht hat. Vor- und Nachwort geben gute Einblicke zur Bedeutung des Textes und seiner Entstehung. Besonders interessant ist, dass dem Text des Buches, die damals der Zensur zum Opfer gefallenen Stellen wieder hinzugefügt wurden. Eine neue Leseerfahrung!
  • Zum Bewerterprofil von Jasmin Roth

    Jasmin Roth

    Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie immer Großartig Illustriert....

    Wie immer Großartig Illustriert. Ein Muss für alle Benjamin Lacombe Fans!!!
  • Zum Bewerterprofil von Yara Feldmann

    Yara Feldmann

    Thalia Rosenheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher

    Oscar Wilde schreibt wunderschön poetisch und doch mit einem unterschwelligen Sarkasmus über eine Thematik, die heute wohl sogar noch aktueller ist denn je. Mit dem Wunsch seine Schönheit für immer zu behalten, verkauft Dorian versehentlich seine Seele an den Teufel, und von nun an altert statt ihm selbst nur das zuvor perfekt von seinem Verehrer Basil gemalte Portrait von ihm. Jede Sünde und hellenistische Tat spiegelt sich selbst nach Jahren einzig und allein in dem Gemälde wieder, welches immer abscheulicher wird. In der Hochphase der Selbstdarstellung und dem Streben nach immerwährender Schönheit und Individualismus kann sich der ein oder andere heutzutage vermutlich ein wenig mit Dorian identifizieren. Für mich ist dies eines der Bücher, die jeder einmal gelesen haben sollte.
  • Zum Bewerterprofil von Cosima Gläser

    Cosima Gläser

    Thalia Wittmund

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Werk ist einfach toll erzählt...

    Dieses Werk ist einfach toll erzählt von einem Mann, der zu seinem Leben und Liebesleben gestanden hat. Wenn man es so betrachten möchte, kann man sagen Oscar Wilde war der Urvater der Pride-Bewegung. Sein Roman hat ein immer aktuelles Thema : das Altern des Menschen.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Welttag des Buches....

    ....mal ein Klassiker!! Oscar Wilde erzählt in diesem (übrigens seinen einzigen) Roman von makelloser Schönheit und ewiger Jugend. Dorian Gray verkümmert innerlich und ist äußerlich wunderschön... Ich finde dieses Thema von Jugendwahn und Faltenlosigkeit noch immer aktuell. Nicht den Film schauen....lesen Sie!!! Viel besser.

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