Oscar Wildes Dorian Gray ist eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur: So stauneswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend - und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Einzige Kritik von mir: An manchen Stellen zieht sich das Buch meiner Meinung nach etwas hin.
Sonst: Der Schreibstil hat richtig Seele, faszinierende Charaktere und eine sehr stilvolle Welt werden gezeichnet, eine sehr spannende und tiefgehende Handlung...
Jessica Hattler
aus Augsburg
5/5
29.09.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!...
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Oscar Wilde brilliert mit einer unglaublich bildhaften Sprache und sorgt dafür, dass dieses Buch auch noch in hundert Jahren gelesen wird!
Bewertung
5/5
16.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dorian Gray altert einfach nicht....
Dorian Gray altert einfach nicht. Er sieht immer jung und stets wunderschön aus. Ganz anders als das versteckte Bild von ihm, welches jeden Tag grausiger wird. Ein klasse Buch!
Bewertung
5/5
16.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einer meiner liebsten Klassiker...
Einer meiner liebsten Klassiker überhaupt.
Niemand schafft es wie Wilde, einem mit wenigen Worten ein Bild in den Kopf zu zaubern. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen
Bories vom Berg
aus München
5/5
09.09.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
Von Bonmot zu Bonmot Nur 46…
Von Bonmot zu Bonmot Nur 46 Jahre alt wurde Oscar Wilde, in seiner kurzen Schaffenszeit hat der irische Schriftsteller neben vielem Anderen einen einzigen Roman geschrieben, der ihn aber weltberühmt gemacht hat, «Das Bildnis des Dorian Gray», nach einer kritisch aufgenommenen Erstversion in einem Magazin 1891 in überarbeiteter Form als Roman mit Vorwort erschienen. Tragisch bleibt dabei, dass nicht zuletzt dieses Vorwort in einem Prozess wegen Homosexualität zu seiner Verurteilung beitrug. Als er das Zuchthaus nach zwei Jahren verließ, war er gesundheitlich schwer gezeichnet, er starb drei Jahre später in Paris, wohin er sich wegen seiner gesellschaftlichen Ächtung geflüchtet hatte. Sein Roman wird heute in den Kanon von Klassikern der Weltliteratur eingeordnet, man muss ihn einfach gelesen haben, nicht nur weil er erstklassig ist, auch der spektakulären Thematik wegen. Dorian Gray, Titelfigur des Romans, wird als außergewöhnlich gut aussehender junger Mann von einem ihn grenzenlos bewundernden Maler portraitiert; selbstverliebt wünscht er sich angesichts des Gemäldes, immer so schön zu bleiben wie auf dem Bild. Als der unermesslich reiche Lebemann eine blutjunge Schauspielerin kennenlernt, verlobt er sich spontan mit ihr, ebenso angetan von ihrer makellosen Schönheit wie von ihrer begeisternden Bühnenkunst. Die Liebe des Mädchens zu ihm, die nun erstmals echt ist, nicht gespielt, wirkt sich verheerend aus, ihr Bühnenauftritt wird zum Desaster, so dilettantisch spielt sie plötzlich. Als Dorian enttäuscht die Verlobung löst, bringt sie sich um. Entsetzt merkt er nun, dass sich die Züge auf dem Gesicht seines Bildnisses verhärtet haben, er versteckt das Bild deshalb, niemand darf es mehr sehen. Sir Henry, sein mephistophelischer Freund, gibt ihm ein Buch zu lesen, das den Hedonismus verherrlicht und Moral negiert, Dorian ist wie besessen davon. Der zweiteilig aufgebaute Roman erzählt nun im elften von insgesamt zwanzig Kapiteln im Zeitraffer, wie er sich im Verlauf fast zweier Jahrzehnte allerlei dekadenten Vergnügungen hingegeben hat, das Sammeln kostbarster Gegenstände, eine ausufernde Lust am Genuss, er treibt sich in Opiumhöhlen herum und in Bordellen, ein äußerst lasterhaftes Leben also, welches der Autor nur dezent andeutet, nicht näher ausführt. Dorians Aussehen verändert sich nicht in diesen Jahren, nur sein Abbild auf dem Portrait altert und zeigt unerbittlich alle Spuren seines Lebenswandels. Als der Maler des Bildes ihm ernsthaft ins Gewissen redet, ersticht er ihn im Affekt und sorgt dafür, dass die Leiche spurlos verschwindet. Am Ende des Romans entsagt er der Liebe zu einem Mädchen vom Lande, die er nur ins Verderben stürzen würde, zum ersten Mal tut er also wieder Gutes nach langer Zeit, Sir Henry verspottet ihn deswegen. Dorian will sich ändern, will die schlechte Seele töten, die sein Bildnis ja verkörpert, er sticht mit dem Messer auf die Leinwand ein. Ein Schrei ertönt, sein Diener findet ihn erstochen vor dem unversehrten Gemälde, auf dem er jung und schön aussieht wie ehedem. Narzissmus, Hedonismus, Ästhetizismus, Dekadenz, Moral, aber natürlich auch Motive aus dem Faust sind Thema in diesem Roman des Fin de Siècle, der konventionell erzählt von seinen köstlichen Dialogen lebt, in denen es von Aperçus nur so wimmelt, wie man sie aus den Bühnenstücken des Autors kennt, - nachdenklich machend, oft aber muss man auch schmunzeln. Das Lesen gerät zu einem Parforceritt von Bonmot zu Bonmot durch eine zynische Gedankenwelt, die der Existenz der Seele gewidmet ist als selbstständiger Instanz. Es gibt viele Adaptionen des Stoffes, er wurde mehrfach bis in die jüngste Zeit hinein verfilmt. Das Altern nicht akzeptieren zu können als psychisches Krankheitsbild wird heute als Dorian-Gray-Syndrom bezeichnet. Letztendlich steckt nichts Anderes als die Angst vor dem Sterben hinter dieser Phobie, die als Jugendwahn ja fröhliche Urständ feiert. Insoweit ist dieser großartige Roman also zeitlos aktuell.
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5/5
23.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach wunderschön!
Bewertet wird hier die Ausgabe aus dem Jacoby & Stuart Verlag, illustriert von Benjamin Lacombe, 978-3-96428-223-1
Was für eine Wahnsinns-Ausgabe dieses Klassikers.
Von der Illustration her, vielleicht das Beste, was Benjamin Lacombe bis dato gemacht hat.
Vor- und Nachwort geben gute Einblicke zur Bedeutung des Textes und seiner Entstehung. Besonders interessant ist, dass dem Text des Buches, die damals der Zensur zum Opfer gefallenen Stellen wieder hinzugefügt wurden. Eine neue Leseerfahrung!
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5/5
11.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher
Oscar Wilde schreibt wunderschön poetisch und doch mit einem unterschwelligen Sarkasmus über eine Thematik, die heute wohl sogar noch aktueller ist denn je. Mit dem Wunsch seine Schönheit für immer zu behalten, verkauft Dorian versehentlich seine Seele an den Teufel, und von nun an altert statt ihm selbst nur das zuvor perfekt von seinem Verehrer Basil gemalte Portrait von ihm. Jede Sünde und hellenistische Tat spiegelt sich selbst nach Jahren einzig und allein in dem Gemälde wieder, welches immer abscheulicher wird. In der Hochphase der Selbstdarstellung und dem Streben nach immerwährender Schönheit und Individualismus kann sich der ein oder andere heutzutage vermutlich ein wenig mit Dorian identifizieren. Für mich ist dies eines der Bücher, die jeder einmal gelesen haben sollte.
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5/5
17.09.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Werk ist einfach toll erzählt...
Dieses Werk ist einfach toll erzählt von einem Mann, der zu seinem Leben und Liebesleben gestanden hat. Wenn man es so betrachten möchte, kann man sagen Oscar Wilde war der Urvater der Pride-Bewegung. Sein Roman hat ein immer aktuelles Thema : das Altern des Menschen.
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5/5
23.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Zum Welttag des Buches....
....mal ein Klassiker!! Oscar Wilde erzählt in diesem (übrigens seinen einzigen) Roman von makelloser Schönheit und ewiger Jugend. Dorian Gray verkümmert innerlich und ist äußerlich wunderschön... Ich finde dieses Thema von Jugendwahn und Faltenlosigkeit noch immer aktuell. Nicht den Film schauen....lesen Sie!!! Viel besser.
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