Produktbild: Rote Sirenen
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Victoria Belim

1. Rote Sirenen

Rote Sirenen Geschichte meiner ukrainischen Familie

Gesprochen von
124
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jana Kozewa

Spieldauer

10 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Ekaterina Pavlova

Sprache

Deutsch

EAN

9783961059492

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jana Kozewa

Spieldauer

10 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Ekaterina Pavlova

Sprache

Deutsch

EAN

9783961059492

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  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    17.03.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Brandakuelle Thematik

    Viktoria Belim wurde in der Ukraine, der Heimat ihrer Familie geboren und ist dort aufgewachsen. Während der Annektion der Krim, die Aufgrund unterschiedlicher Ansichten auch die Familie auf eine Zerreissprobe stellt, kehrt Viktoria in die Ukraine zurück um nach ihrem Grossonkel Nikodim zu suchen, welcher in den 30er Jahren spurlos verschwunden ist. Noch ahnt sie nicht, das diese Spurensuche in der Familiengeschichte auch eine Suche nach ihrem eigenen Ich ist... Sehr deutlich wird die Auswirkung politischer Interaktionen auf familiäre Bande sowohl aufgrund der eigenen (oder weitergetragenen) Erfahrung als auch unterschiedlichsten Nationalitäten der einst als UdSSR (zwangs)vereinten Völker. Gleichzeitig ist es ein lehrreicher Exkurs in die Historie, Traditionen und Alltagsleben. Mit dieser autobiografischen Erzählung wird der Ursprung und das Ausmaß der aktuellen Tragödie deutlich! Klare Lese/Hörempfehlung!

  • Leiraya

    4/5

    16.04.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Bringt Geschichte und Kultur der Ukraine näher

    Viktoria Belim schrieb die Geschichte ihrer Familie auf und trifft unerwartet auf eine große, interessierte Leserschaft, die die Geschichte, die Beziehung zu Russland sowie die Kultur der Ukraine verstehen will. Genau aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mehr über die Ukraine und die Hintergründe des aktuellen Krieges erfahren zu können. Da ich am liebsten etwas durch die Lektüre von Romanen oder das Hören des entsprechenden Hörbuchs lerne, kam dieses Buch für mich wie gerufen. Da die Kultur und das Miteinander in der Ukraine sich größtenteils von denen in Westeuropa unterscheidet, ist es von Vorteil, dass die Autorin in den USA gelebt hat und mittlerweile Belgien ihre aktuelle Heimat nennt. So weiß sie selbst über die Unterschiede Bescheid und kann gut die jeweils wichtigen Aspekte für ein besseres Verständnis aufzeigen. Durch Gespräche mit ihrer Großmutter und ihrem Onkel wird Viktoria neugierig, mehr über ihre Vorfahren und weitere Verwandte zu erfahren. Und so begibt sie sich an verschiedenen Orten auf die Suche. Nebenbei bringt sie dem Leser Eigenheiten sowie die Geschichte des Landes näher. Einerseits fand ich die Erklärungen der geschichtlichen Hintergründe und das Aufzeigen der kulturellen Unterschiede sehr spannend. Auch im Hinblick auf das aktuelle Geschehen konnte ich vieles besser nachvollziehen. Andererseits springt Viktoria Belim für meinen Geschmack mitunter etwas wirr durch die (Familien)Geschichte, was es an einigen Stellen schwierig macht, der Handlung gut folgen zu können. Dies liegt zum Teil auch daran, dass sie die Vergangenheit nicht ganz so chronologisch aufrollt, wie es zum Verständnis besser geeignet gewesen wäre. Darüber hinaus waren manche Details für meinen Geschmack ein wenig zu ausführlich. Aber darüber kann man sicherlich streiten. Durch die gute und flüssige Lesestimme der Sprecherin, habe ich mich jedoch sehr gut unterhalten gefühlt. Trotz der mitunter etwas wirren zeitlichen Sprünge finde ich das (Hör)Buch sehr lesens- bzw. hörenswert. Es hat mir die wichtigen kulturellen Hintergründe sowie der Geschichte der Ukraine interessant und verständlich erklärt.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    4/5

    16.04.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die eigenen Wurzeln

    "Rote Sirenen" von Victoria Belim ist die Geschichte einer ukrainischen Familie. Victoria lebt in Belgien, kann und will ihre Herkunft aber nicht vergessen. Gerade, als es in der Ukraine zu Auseinandersetzungen kommt, Krieg und Unruhen herrschen, kehrt sie zurück. Zurück in den Obstgarten ihrer Großmutter, zurück um sich auf Spurensuche zu begeben. Gerade Nikodim, ihr Urgroßvater, interessiert sie, aber gerade über ihn will Valentina, die Großmutter, nicht sprechen. Aber Victoria gibt nicht auf und sucht in Archiven, befragt Zeitzeugen und langsam zeichnet sich hier eine Geschichte ab. Es wird hier sehr viel über das Land und seine Bewohner erzählt und auch über die besondere Beziehung zu Russland, ich fand das alles sehr interessant. Nicht nur wegen der momentanen Lage in diesem schönen Land. Man beginnt zu begreifen, warum die Bewohner teils auf dieser, teils auf der anderen Seite stehen, friedlich leben wollen sie aber alle. Das Buch hat seine Längen, es ist interessant, aber nicht spannend erzählt. Teilweise musste ich mich zwingen, weiter in der Geschichte zu verbleiben, weil mich gerade etwas anderes interessierte, als hier weiter vertieft wurde. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, die Sprecherin passte mit ihrer Stimme sehr gut zum nüchternen Schreibstil.

  • Fredhel

    4/5

    28.01.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ukrainische Wurzeln

    Die Autorin Victoria Belim lebt schon lange Jahre im Ausland, als sie 2014 ihre Großmutter Valentina in der Ukraine besucht. Valentina ist nicht erfreut, dass Victoria sich intensiv mit ihren familiären Wurzeln befassen will. Es scheint ein dunkles Geheimnis zu geben, dass man lieber nicht aufdecken sollte. Victoria forscht vor allem nach dem Verbleib von Urgroßonkel Nikodim, der in den 1930er-Jahren spurlos im Haus der Roten Sirenen, sprich in den Fängen des sowjetischen Geheimdienstes, verschwunden ist. Als Leser erfährt man viel über die politischen Strukturen der Ukraine, die engen Verflechtungen mit der damaligen Sowjetunion, aber ebenso interessantes über Land und Leute. Für mich war der Text zu überfrachtet mit Faktenwissen, aber alles, was das tägliche Leben und auch die Charakterstudien der Menschen, mit denen Victoria Belim bei ihrer Recherche zu tun hatte, fand ich äußerst spannend. In der ländlichen Bevölkerung scheint der Nutzgarten ein Heiligtum zu sein, denn alles wird dem Saat-, Pflanz-, und Erntezyklus untergeordnet. Der Dorfklatsch treibt wilde Blüten und schlimm ist die allgegenwärtige Korruption. Selbst begabte Schüler erhalten ihre gute Noten nur, wenn der Lehrerin unter der Hand ein extra Bonus zugesteckt wird.  Die Spurensuche wird zur Belastung für die guten Beziehungen innerhalb Victorias Familie, aber am Ende schweißt sie doch alle zusammen. Mir selbst war dieses Buch zu sachlich, zu sehr mit Faktenwissen überfrachtet, aber wahrscheinlich hätte es mir in der Printversion besser gefallen. Beim Hören fällt es bedeutend schwerer, Sachthemen zu sortieren und zu behalten. Außerdem gefiel mir die Sprecherin nicht, die emotionslos ihren Text vorgetragen hat. So gingen die persönlichen Passagen unter, die beim Lesen eine Bindung mit der Hauptperson schaffen würden.

  • lucieliest

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autobiographische Familiengeschichte.

    Victoria Belim ist in der Ukraine geboren, emigrierte als Teenager in die USA, studierte dort Politikwissenschaften und lebt heute in Belgien. Die Rote Sirenen ist ihr erstes Buch. Mich hat das Buchcover direkt angesprochen. Und der Titel. Das Thema fand ich sehr aktuell und interessant und wollte das Buch lesen. Die Autorin erzählt in diesem Buch ihre eigene Familiengeschichte. Dabei beschreibt sie im Buch die Geschehenisse, die zeitlich etwas zurück liegen. Sie kommt in ihre Heimat zurück, in der sie ihre ersten fünfzehn Lebensjahre verbracht hatte, um Zeit mit ihrer Großmutter zu verbringen und die Ukraine neu zu entdecken. Sie will über die Geschichte Ihre Familie mehr erfahren, denn es gibt einige Geheimnisse, die bis jetzt nicht geklärt wurden. Der Schreibstil finde ich angenehm. Die Autorin hat ihre Familiengeschichte erzählt, eine sehr persönliche und ergreifende Familiengeschichte, die über die Probleme zu nachdenken gibt, die viele Familien aus der ehemaligen Sowjetunion bis in die heutige Zeit verfolgen. Unabhängig davon wo sie her kommen oder wo sie jetzt wohnen. Ein Buch das mich als Leser sehr nachdenklich zurücklässt.

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