Produktbild: Rote Sirenen

Rote Sirenen Geschichte meiner ukrainischen Familie

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.01.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

343 (Printausgabe)

Dateigröße

590 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Rooster House. A Ukrainian Family Secret

Übersetzt von

Ekaterina Pavlova

Sprache

Deutsch

EAN

9783841232243

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

16.01.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

343 (Printausgabe)

Dateigröße

590 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Rooster House. A Ukrainian Family Secret

Übersetzt von

Ekaterina Pavlova

Sprache

Deutsch

EAN

9783841232243

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  • Bewertung

    aus Olching

    5/5

    18.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Ukraine verstehen

    Rote Sirenen - Geschichte meiner ukrainischen Familie hat mich sehr beeindruckt. Victoria Belim erzählt darin die Geschichte ihrer Familie über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Diese Geschichte ist zugleich die Geschichte ihres Heimatlandes, der Ukraine. Victoria Belim wurde in der Ukraine geboren und verbrachte dort die ersten Jahre ihres Lebens, bevor sie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit ihrer Mutter in die USA zog. Im Sommer besuchte sie meistens ihre Großmutter Valentina im Süden des Landes. 2014 kehrt sie für einige Zeit dorthin zurück. Dem war ein Streit mit ihrem in Israel lebenden Onkel über Putin vorausgegangen, woraufhin der Kontakt abbrach. Viktoria möchte nun einerseits wieder in Kontakt mit ihm treten, andererseits etwas über das Schicksal des Bruders ihres Urgroßvaters herausfinden, dem vom KGB in das sogenannte Hahnenhaus gebracht und nie wieder gesehen wurde. Seit fast einem Jahr ist die Ukraine in aller Munde und es wurde viel über sie berichtet. Egal wie viele Berichte ich über sie gelesen habe, noch nie habe ich soviel über dieses Land gelernt, wie durch dieses Buch. Es hat nämlich das, was vielen (Sach-)Büchern fehlt: die Perspektiven und Geschichten der Bewohner. Nur durch sie lässt sich ein Land aber erst verstehen und begreifen. Besonders interessant fand ich folgendes Zitat: „Seitdem hatte ich genug Zeit in der Ukraine verbracht, um zu wissen, dass selbst meine Großmutter, die sich als Patriotin verstand, bestimmte Aspekte der Sowjetunion vermisste. Ich hatte Menschen getroffen, die nach 1989 jegliche Stabilität und Sicherheit verloren hatten und für die der Kapitalismus eine grausame Farce war.“ Dieser Aspekt wird aus westlicher Perspektive häufig vergessen. Rote Sirenen enthält noch soviel mehr, als dass ich es in so wenigen Worten zusammenfassen könnte. Es ist ein sehr lohnenswertes Buch, dass ich innerhalb weniger Tage durchgelesen habe und das ich sehr breit empfehlen kann, vor allem aber keinesfalls nur vor dem aktuellen Hintergrund.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    16.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Eindringlich

    Zum Inhalt: Victoria kehrt in ihre Heimat Ukraine zurück in dem Jahr als Russland die Krim annektiert. Sie will für sich Dinge klären wie zum Beispiel was mit ihrem Urgroßonkel geschehen ist und warum dieses Thema ein Tabu in der Familie ist. Die Familie will nicht, dass sie Fragen stellt, doch sie will Antworten und will nicht hinnehmen, dass ihr das nicht gestattet wird. Meine Meinung: Natürlich befasst sich ein Großteil der Geschichte nach der Suche und den Umständen des Verschwindens des Urgroßonkels, aber das Buch ist deutlich mehr. Wir erfahren mehr über ein Land, dass uns bis vor kurzem nicht wirklich bekannt war und auch jetzt noch nicht ist, aber es gibt einen sehr persönlichen Einblick in eine Familiengeschichte in einem Land, das einem nicht vertraut ist, aber nun ein wenig mehr. Es ist sehr gut geschrieben und vermittelt mehr als nur eine Familiengeschichte. Fazit: Eindringlich

  • Lesemama

    3/5

    10.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ziemlich trocken erzählt

    Bewertet mit 2,5 Sternen Zum Buch: Die Autorin ist in der Ukraine geboren und hat eine schöne Kindheit bei ihren Urgroßeltern erlebt. Dann zog sie mit ihren Eltern in die USA und lebt jetzt in Brüssel. Im Jahr 2014 kehrt sie für einige Zeit in die Ukraine zurück um ihre Wurzeln zu untersuchen. Vor allem ihr Urgroßonkel Nikodim hat es ihr angetan, von ihm spricht nämlich keiner. Meine Meinung: Ich hatte mir einiges versprochen von dem Buch, ich mag Familiengeschichten, Familiengeheimnisse. Aber mit dieser Erzählung konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Es war doch recht zäh und trocken Viktoria in ihre Heimat zu begleiten. Seiten- oder eher Kapitrlweise ging es z.B. um eine besondere Art Handtücher zu besticken und meiner Meinung nach fiel die Suche nach dem verschollenen Urgroßonkel zu sehr in den Hintergrund. Sie kam oft nicht zum Punkt, zumindest nicht für mich. Vielleicht muss man aus der Ukraine stammen um das Buch mit Genuss lesen zu können. Mir war es zu fad.

  • wonderland09

    3/5

    10.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Informative Spurensuche in…

    Informative Spurensuche in der Ukraine Cover: ---------- Das Cover sieht mit den Hähnen eher unspektakulär aus. Erst bei genauerer Betrachtung hat das Titelbild etwas mit dem Inhalt zu tun. Für den Kauf weckt es leider wenig Anreiz. Inhalt: ---------- Die Autorin ist bereits im Alter von 15 Jahren mit ihren Eltern aus der Ukraine ausgewandert, hat in den USA studiert und ist dann mit ihren Mann nach Brüssel gezogen. Ihre Meinung gegenüber Russland ist eher negativ, und genau darüber streitet sie sich mit ihrem Onkel Wladimir angesichts des Einfalls der Russen auf der Krim 2014. Dies und der Wunsch, mehr über ihren verschwundenen Urgroßvaters Nikodim zu erfahren, führt sie wieder zurück in die Ukraine zu ihrer Großmutter Valentina. Mein Eindruck: ---------- Ich habe erst aufgrund der jüngsten Geschichte begonnen, mich mit der Ukraine und ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Daher fand ich auch dieses Buch interessant, zumal ich Familiengeheimnisse mag. Der Auftakt, in dem die Autorin von ihrem Streit mit Wladimir berichtet und was sie zu ihrer Reise bewegte, gefiel mir gut. Doch nach und nach hatte ich Probleme, den Roman weiterzulesen. Auf der einen Seite ist er sehr informativ. Man erfährt viel über die Historie der Ukraine und ihrer Beziehung zu Russland sowie über ukrainische Kultur und Bräuche. Ich fand jedoch den Stil etwas anstrengend: Sehr faktenlastig, nicht so emotional wie erwartet und angepriesen. Die Gefühle gegenüber Familienmitgliedern werden für mich kaum greifbar. Die Spurensuche ist sehr schwierig, was auch an der negativen Einstellung Valentinas liegt, die dafür ist, das Vergangene ruhen zu lassen. Man bekommt dabei ein gutes Gespür dafür, wie zwiegespalten die Ukrainer sind: Die einen eher für die Russen, die anderen dagegen und viele möchten einfach ihr Leben weiterleben, ohne politische Stellung zu beziehen. Das macht die Suche natürlich sehr schwer. Trotz alldem hätte ich mehr Dialoge erwartet, die Gespräche wirkten sehr knapp zusammengefasst, vieles spielte sich in den Gedanken der Autorin ab. Der nüchterne Stil ließ mich das Buch mehrfach aus der Hand legen, sie kam auch oft von einem Thema zum anderen, ohne dass ich einen roten Faden erkennen konnte. Durch diese sprunghaften Erinnerungen konnte ich mich schwer konzentrieren und habe das Buch nur mit Mühe zu Ende gelesen. Fazit: ---------- Alles in allem eine informative, aber wenig emotionale Biografie, die einen die Ukraine besser verstehen lässt.

  • Lesemone

    3/5

    16.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Autorin erzählt in diesem…

    Die Autorin erzählt in diesem Buch ihre eigene Spurensuche in der Ukraine. Sie ist in der Ukraine aufgewachsen, aber dann in die USA gezogen. 2014 zieht es sie zurück in die Ukraine, getrieben von ihrem Vorhaben, mehr darüber zu erfahren, was mit dem totgeschwiegenen Urgroßonkel Nikodim in den 30er Jahren geschehen ist. Die Handlung findet nicht in der jetzigen Zeit statt, alle Eindrücke und Erlebnisse sind aus dem Jahr 2014. Natürlich ist dies aufgrund des jetzigen Krieges, aktueller denn je. Man versteht viele Hintergründe besser, da die Autorin sehr auf das politische Geschehen eingeht. Ich fand diese autobiografische Familiengeschichte nicht ganz so berührend, da mir der Schreibstil und auch die ganzen Schilderungen viel zu sachlich rüber kamen. Mir fehlten in dem Buch die Emotionen. Für die Autorin schien es wichtig zu sein, ihre Familiengeschichte niederzuschreiben. Für mich als Leser war es zwar interessant, etwas über die Hintergründe des ewig schwelenden Konflikts in der Ukraine zu erfahren, aber es war sehr trockener Stoff, ohne Höhen und Tiefen.

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