Produktbild: Sibir
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Sabrina Janesch

1. Sibir

Sibir

Gesprochen von
119
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405725

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405725

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Niko

    aus Austria

    5/5

    07.02.2023

    Hörbuch-Download

    ein Stück deutsch-russischen Geschichte

    In ihrem neuen Roman "Sibir" erzählt die Autorin Sabrina Janesch die Geschichte der Familie Ambacher, eine Geschichte über Vertreibung, Heimat verlieren, Identitätssuche, Fremdsein. Das Buch ist aus zwei Sichten erzählt. Auf eine Seite wird aus Josefs Kindheit erzählt. Im Jahr 1945, Leilas Vater, Josef, wurde mit seiner Familie als Zivilgefangene nach Kasachstan verschleppt. Dieser Teil der deutsch-russischen Geschichte für viele wahrscheinlich unbekannt. Der andere Erzählstrang ist aus der Sicht von Leila, Josefs Tochter, im Jahr 1990, in Niedersachen. Im Laufe des Buches wird immer wieder zwischen den zwei Erzählstränge gewechselt. Der Schreibstil ist sehr anschaulich. Man bekommt schnell mit wie schwer das Leben in Sibirien war, entweder hat man geschafft zu überleben oder man war gleich zum Sterben verurteilt. Josefs Familie wird dank Adenauer nach 10 Jahre zurück nach Deutschland geholt. Aber auch hier wird das Leben nicht wie sie gehofft haben. In Russland waren sie, auch nach viele Jahren, "die Russen", zurückgekehrt nach Deutschland sind sie aber "die Russen". Sehr schön habe ich gefunden wie die Autorin Sabrina Janesch mit der Sprache spielt. Die Fremdworte geben der Geschichte viel Tiefe und Glaubwürdigkeit. Insgesamt ein gutes Buch, über ein Stück deutsch-russischen Geschichte, die nicht so bekannt ist. Sehr zu empfehlen!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    31.01.2023

    Hörbuch-Download

    Hat mir super gefallen

    Zum Inhalt: Josef wird auf einmal mit seiner Vergangenheit konfrontiert als die Sowjetunion zerbricht und eine Menge Aussiedler auch in die niedersächsische Kleinstadt kommen. Die Schrecken von damals sind wieder präsent, wo das Wort Sibieren allein schon furchtterregend war. Seine Tochter Leila muss vermitteln und das obwohl sie selbst zwischen den Welten steht. Meine Meinung: Ich kann eigentlich gar nicht sagen, was mir an dem Buch so gut gefallen hat und das obwohl mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat. Die Kindheit von Josef in Kasachstan, die von Leila in Niedersachsen, zwei Kindheiten, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Ich hatte das Buch als Hörbuch und ich habe es sehr genossen, eine sehr interessante Geschichte, angenehm vorgetragen und irgendwie war es etwas ganz besonderes. Daumen hoch für Sibir. Fazit: Hat mir super gefallen

  • Gavroche

    4/5

    03.02.2023

    Hörbuch-Download

    Interessante Familiengeschichte

    Vor ab ein großes Lob an die wunderbare Sprecherin Julia Nachtmann, die das Hörbuch sehr gut eingesprochen hat. Die Geschicht wird aus zwei Sichten erzählten: aus der von Josef, der 1945 mit seiner Familie nach Kasachstan verschleppt wird und schon auf der Reise und bei der Ankunft traumatische Erlebnisse durchlebt. Die zweite Perspektive spielt 1990 und erzählt wird aus der Sicht seiner Tochter Leila. Eingerahmt wird die Geschichte durch eine kurze Gegenwartsperspektive zu Beginn und am Ende des Buches. Beide Zeitpunkte sind Umbruchzeiten, aber hier geht es nicht um die große Weltgeschichte, sondern um die persönlichen Erlebnisse. Was die Verschleppung und die Ankunft mit Josef und seiner Familie gemacht hat, wie er die Sprache lernt und sich an das fremde Leben anpasst. Auch seine Tochter fühlt sich fremd, weil ihr Zuhause anders ist als das der Klassenkameraden. Bis auf ihren Freund Arnold. Eine Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

  • Sursulapitschi

    4/5

    30.01.2023

    Hörbuch-Download

    Schönes Buch mit Vorbehalten

    Eigentlich hat dieses Buch alle Voraussetzungen für ein Lieblingsbuch. Eine fesselnde Idee, ein spannendes Setting, lebendige Figuren und sehr schöne Sprache. Leider hat sich der Plot ein bisschen verlaufen. Es geht um die Familie Ambacher, die eine sehr wechselvolle Geschichte hat. Umgesiedelt, deportiert, vertrieben oder rückgekehrt. Josef Ambacher landet 1945 als Kind in Sibirien, in Kasachstan. Als Erwachsener verschlägt es ihn und seine Familie nach Mühlhausen in Norddeutschland. Und wo auch immer er lebte war er fremd und musste sich arrangieren. Vielleicht bin ich mit falschen Voraussetzungen an dieses Buch herangegangen. Ich wollte die entbehrungsreiche Geschichte von Menschen lesen, die nach Sibirien deportiert wurden. Die gibt es hier natürlich auch, aber leider eher am Rande. Die Autorin wollte mehr und erweitert das Thema um einen Handlungsstrang in den 90er Jahren in Mühlheim. Vergangenheit und Gegenwart greifen kunstvoll ineinander, das ist sehr schön gelöst und die Handlung in Sibirien ist durch und durch fesselnd. Man spürt die Kargheit, die Kälte, die Naturverbundenheit und auch Geheimnisvolles. Die kasachische Kultur ist hoch interessant und ursprünglich. Unter der russischen Knute haben alle zu leiden, Aussiedler und auch Einheimische. Daneben erzählt Josefs Tochter Leila von ihrer Kindheit in Mühlheim und verliert dabei ein bisschen den Focus. Es liegen große Themen auf dem Tisch: Wie kommen „Rückkehrer“ in Deutschland zurecht? Sie waren in Russland noch nach Jahrzehnten „die Deutschen“ und in Deutschland sind sie „Die Russen“. Auch die zweite Rückkehrerwelle in den 90ern ist hoch spannend. Das alles wird aber nur gestreift und tritt zurück hinter Leilas Kindheitserinnerungen, die sich hauptsächlich um einen unglücklichen Kinderstreich drehen, den ich durch und durch uninteressant fand, selbst wenn er natürlich, wie vieles in diesem Buch, einen doppelten Boden hat. Ich hatte beim Lesen ein wenig das Gefühl, wir beschäftigen uns mit Nebenschauplätzen und die interessanten Dinge bleiben liegen. Das originelle, berührende Ende macht allerdings wieder ein bisschen gut. Das Hörbuch ist sehr empfehlenswert, schön gelesen von Julia Nachtmann und trotz einiger Zeitsprünge nicht zu kompliziert. Es dauert genau 10 Stunden.

  • Tanja

    aus Bayern

    4/5

    29.01.2023

    Hörbuch-Download

    Das Überleben steht an erster Stelle

    Das Buch "Sibir" von Sabrina Janesch habe ich als ungekürzte Fassung gehört. Dank der Erzählerin Julia Nachtmann habe ich die 10 Stunden 19 Minuten durchgehalten. Ohne die charismatische Stimme hätte ich das Hörbuch nicht zu Ende gehört. Die Geschichte über die Kindheit von Josef Ambacher und die Zeit 50 Jahre später berichtet über eine Familientragödie. Als Zehnjähriger wird Josef mit seiner Familie im Jahr 1945 von der Sowjetarmee verschleppt. In Kasachstan wartet eine harte Zeit auf sie. Josef muss lernen in der Steppe seine Kindheit zu retten. Entbehrung, Mangel an Lebensmitteln, die rauhe Umgebung fordern von den Menschen Kraft. Das Überleben steht an erster Stelle. 1990 in Mühlheide kommt die Vergangenheit für Josef Ambacher an die Oberfläche. Der Zusammenbruch der Sowjetunion führt Aussiedlern in die niedersächsische Kleinstadt. Josefs Tochter Leila versucht ihrem Vater zu helfen, die Geister der Vergangenheit zu bewältigen. Es kommen viele fremdartig klingende Namen vor, die sehr oft erwähnt werden, so hatte ich zumindest damit keine Schwierigkeiten. Die Verknüpfung der 2 Abschnitte finde ich schlecht gelungen. Ich vermisste einen Hinweis, in welchem Jahr ich mich gerade im Hörbuch befinde. Da mir diese Information fehlte, fand ich das Folgen der Handlung schwer. Ich habe auch die leuchtenden Farben vermisst, die im Klappentext erwähnt wurden. Mich hat es nicht fasziniert, es war ein anstrengendes Hörbuch mit zu vielen Details. Julia Nachtmann brachte zumindest mit ihrer Erzählweise Atmosphäre hinein, ihr Klang hat Farbe und die Emotionen werden gut dargestellt. Ich glaube, wenn ich das Buch gelesen hätte, wäre mein Urteil noch schlechter ausgefallen. Die Geschichte insgesamt betrachtet, bekommt von mir 4 Sterne, die Umsetzung der Erzählerin trägt sehr dazu bei.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (119)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sibir" ist eine Familiengeschichte...

    "Sibir" ist eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen mit historischem Hintergrund. Es geht um Heimat und Zugehörigkeit, Vertrautheit und Fremde, Erinnern und Verdrängen. Ich mochte die Erzählperspektive aus Sicht der Kinder.
  • Zum Bewerterprofil von H. Steinert

    H. Steinert

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist Heimat? Zwei Generationen,...

    Was ist Heimat? Zwei Generationen, zwei Kindheiten. Josef, der als 10-jähriger 1945 mit seiner Familie nach Kasachstan verschleppt wird und Leila, seine Tochter, die in Norddeutschland aufwächst. Wo ist nun das Zuhause?
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ernstes Thema, das auf wahren...

    Ein ernstes Thema, das auf wahren Begebenheiten beruht, geht immer unter die Haut. Die Geschichte wechselt in den Erinnerungen, was mich zu Beginn verwirrt hat, aber auch sehr gut in die Thematik passt. Die Frage der Heimat ist immer aktuell und man ist, was man ist. Lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht in Nowa Karlowka, nicht...

    Nicht in Nowa Karlowka, nicht in Mühlheide. Zuhause ist Josef nirgendwo. Geprägt von mehreren Kulturen, bleibt er hier wie dort fremd. Besonders eindrucksvoll erzählt Janesch von Josefs Kindheit in der kasachischen Steppe. Ihre Weite und Kargheit ist wunderbar dargestellt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

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