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Produktbild: Sibir

Sibir 'Ein großartiger, poetischer Roman.' (Süddeutsche Zeitung)

120

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

54217

Erscheinungsdatum

31.01.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4352 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013100

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

54217

Erscheinungsdatum

31.01.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4352 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013100

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  • yellowdog

    5/5

    24.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Rückkehr der Stimmen

    Sabrina Janesch ist eine interessante Autorin und ihr Roman Sibir lockt schon mit dem gut gemalten Cover. Die Handlung geht von der Gegenwart aus, wirft jedoch schnell einen Blick in die Vergangenheit. Es geht viel um das Thema Herkunft und der Bedeutung der Vergangenheit. Es gibt zwei Hauptfiguren: Josef Ambacher und seine Tochter Leila. Es wird Josefs Geschichte geschildert, der als 10jähriges Kind mit seiner Familie nach Sibirien kam und später nach Mühlheim in Niedersachsen gelangte. Auch die Geschichte der Tochter Leila nimmt viel Raum ein. Sabrina Janesch macht wirklich beeindruckende Beschreibungen. Es ist ein konzentrierter,dennoch angenehmer Erzählton mit ein wenig Melancholie versetzt. Man kommt schnell in die Geschichte hinein., Das liegt auch daran, dass die Figuren lebensecht wirken und man schnell Anteil an ihnen und ihrer Geschichte nimmt.

  • mrs-lucky

    aus Norddeutschland

    5/5

    07.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    ein starker Roman über die Entwurzelung deutscher Aussiedler

    In ihrem aktuellen Roman „Sibir“ verknüpft die Autorin Sabrina Janisch die Geschichten zweier Kindheiten miteinander und macht den Leser aufmerksam auf ein Kapitel deutsch-russischer Geschichte, das nicht oft im Fokus steht. Mir war zwar grundsätzlich bekannt, dass im Osten Europas angesiedelte Bevölkerungsgruppen deutscher Herkunft um die Zeit des zweiten Weltkriegs auch nach Russland umgesiedelt wurden, die Tragweise der Schicksale dieser Menschen ist mir erst durch diesen Roman bewusst geworden. Josef Ambacher ist 10 Jahre alt, als er mit seiner Familie in einen Zug gesteckt und unter unmenschlichen Bedingungen nach Kasachstan gebracht wird, bereits unterwegs stirbt sein jüngerer Bruder, seine Mutter Emma bleibt in einem Schneesturm bei ihrer Ankunft in Sibirien verschollen. Josef lebt dort mit seinen Großeltern und seiner Tante, ist jedoch weitgehend auf sich gestellt. Die Freundschaft zu einem gleichaltrigen Jungen aus dem nahe gelegenen Kasachendorf hilft ihm, in der unwirtlichen Steppe zu überleben. Mitte der 50er Jahre kehrt die Familie gemeinsam mit aus Sibirien freigelassenen Kriegsgefangenen nach Deutschland zurück und lässt sich in einer Siedlung in der Lüneburger Heide nieder. Die Meschen fühlen sich fremd in Deutschland, sind geprägt durch ihre Erlebnisse, ihre Lebensgewohnheiten unterscheiden sich von den anderen Bewohnern des Ortes. Josefs Tochter Leila spürt dieses Anderssein auch noch 40 Jahre später als Teenager Anfang der 1990er Jahre. Die Geschichte springt zwischen Erzählungen aus Josefs Zeit in Sibirien und Leilas Aufwachsen in Niedersachen hin und her. Dabei ergänzen sich die Szenen oftmals; während Josef mit seinem Freund Tawil in der Steppe Vorräte anlegt und eine verlassene Hütte als Unterschlupf wieder aufbaut, sammelt Leila mit ihrem besten Freund Arnold Dinge, die ihnen wichtig sind in wechselnden Verstecken. In beiden Zeitschienen dominiert das Gefühl der Heimatlosigkeit, des Eindrucks, nicht dazu zu gehören, aber auch der Stärke, die aus einer engen Freundschaft entstehen kann. Vieles steckt hier zwischen den Zeilen, wird von der Autorin nicht direkt ausgesprochen sondern anhand vieler kleiner Anekdoten verdeutlicht, so wie auch in den Familien vieles ungesagt bleibt und zu einigen Missverständnissen führt. Der Roman beeindruckt mit der Art und Weise, wie die Geschichten der beiden Zeitschienen miteinander verflochten sind, sich ergänzen und wie die Vergangenheit auf Leilas Jugend abzufärben scheint. Für mich war es der erste Roman der Autorin, der Stil und der Inhalt haben mich so beeindruckt, dass mein Interesse auch an ihren anderen Werken geweckt ist.

  • Bewertung

    4/5

    15.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Leben in zwei Welten

    Der zehnjährige Josef Ambacher und ein Teil seiner Familie verbringen über zehn Jahre in Sibirien. Die Geschichte springt zwischen 1945 und 1990 und heute und erzählt die Geschichte eines Mannes der in verschiedenen Welten und Kulturen gelebt hat, immer wieder etwas verlassen musste bzw. etwas verloren hat und auch ein Leben lang auf der Suche nach etwas war. Ein paar Wesenszüge hat seine Tochter, die die Geschichte erzählt, von ihm übernommen. Immer auf der Flucht, überall Vorräte für den Notfall. Für mich war das Buch auch sehr interessant, da mir der geschichtliche Hintergrund gar nicht so richtig bewusst war. Das Buch hat mir auch wieder einen Teil deutscher Geschichte nahe gebracht. Erst dachte ich, das Buch lese ich nie zu Ende. Doch es kam anders. Das Buch hat mich gefesselt. Es ist sehr facettenreich und erzählt viele Geschichten. Vor allem lässt sich daraus sehr viel lernen.

  • Philiene

    aus Süsel

    3/5

    30.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hat mich nicht gepackt

    Ich Geschichten die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und ich finde es auch durchaus gut, wenn die Geschichte in der Gegenwart beginnt. Ich fand auch den Klappentext sehr interessant. Als Kind aus der Heimat vertrieben, nach zehn Jahren erneut umgesiedelt. Und dazu die Geschichte der Tochter. Das hörte sich für mich wirklich gut an. Leider hatte ich dann aber große Probleme mit dem Buch. Ich konnte einfach nicht in die Geschichte eintauchen, keine Bilder sind in meinem Kopf entstanden. Ich glaube das größte Problem für mich waren die fehlenden Zeitangaben. Der Roman springt durch die verschiedenen Zeitebenen ohne das angegebene wird in welchem Jahr wir uns gerade befinden. Das hat mich wirklich gestört. Dabei ist die Geschichte wirklich interessant. Es geht um Josef der mit zehn Jahren nach Sibirien verschleppt wird, zusammen mit vielen anderen deutschen Zivilisten. Eine harte Zeit vor allen für ein Kind. Jahre später lebt er in Deutschland und hat eine Tochter. Sie ist es auch die als Erwachsene seine und auch ihre Geschichte erzählt. Die Autorin hat gut recherchiert und ihre Beschreibungen für mich sehr realistisch. Aber leider hatte ich wirklich Probleme damit dem Geschehen zu folgen und ich konnte keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Das fand ich sehr schade.

  • juline

    aus kiel

    5/5

    01.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe mich sehr auf…

    Ich habe mich sehr auf "Sibir" von Sabrina Janesch gefreut, weil ich gerne von Autorinnen in meinem Alter lese. Wenn die Bücher noch in Deutschland spielen, freue ich mich auch sehr. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich fand es einfach nur großartig. Zum Glück habe ich nur auf den Inhalt geachtet und nicht auf das Äußere, denn der Buchtitel und das Buchcover haben mich auf den ersten Blick nicht so angesprochen und wirken eher langweilig. Ich musste mich die ersten 50 Seiten ein bisschen zwingen zu lesen, aber dann wurde es inhaltlich richtig gut. Man kann ein bisschen lachen - zum Beispiel bei der Stelle mit dem Weihnachtsmann - ohne, dass ich mich über die Beteiligten lustig machen will. Aber man kann auch viel lernen, zum Beispiel das Angst krank macht und ansteckend ist. Deshalb ist es gut, wenn man sich mit seinen Erinnerungen und Geistern der Vergangenheit auseinandersetzt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (120)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Herad Pfeuffer

    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Kindheit in Kachastan, eine in Norddeutschland

    Leila fährt nach Hause, als ihr Vater seine Erinnerungen ver"liert" und beginnt dessen Geschichte aufzuschreiben. Als Junge mit der Familie 1945 von den Russen nach Kachastan verschleppt, muss er sich so viel Neuem, nicht gewolltem stellen. Doch er schafft es und als 1955 ein zurück möglich ist, bleibt seine Seele, geprägt von kachasischen Leben, gespalten. Als 1990 der Zuzug von Russlanddeutschen beginnt, wirkt sich dies auch auf das Leben seiner Tochter Leila aus, kommen bei ihrem Vater soviele Gedanken wieder hoch. Altsibirer, Neuankömmlinge, das Erbe der nächsten Generation, das Leben und Überleben in der Steppe, darum geht es in diesem wunderbaren, eindrücklichem Buch, welches ich nur empfehlen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sibir" ist eine Familiengeschichte...

    "Sibir" ist eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen mit historischem Hintergrund. Es geht um Heimat und Zugehörigkeit, Vertrautheit und Fremde, Erinnern und Verdrängen. Ich mochte die Erzählperspektive aus Sicht der Kinder.
  • Zum Bewerterprofil von H. Steinert

    H. Steinert

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist Heimat? Zwei Generationen,...

    Was ist Heimat? Zwei Generationen, zwei Kindheiten. Josef, der als 10-jähriger 1945 mit seiner Familie nach Kasachstan verschleppt wird und Leila, seine Tochter, die in Norddeutschland aufwächst. Wo ist nun das Zuhause?
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sabrina Janesch Sibir

    Es ist immer wieder sehr beeindruckend wie traumatische Erlebnisse der Eltern die nächste Generation beeinflussen. Ich bin dem Sog des Buches von Anfang an erlegen und kann es nur wärmstens empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das vielschichtige Porträt einer russlanddeutschen Familie und zweier Kindheiten.

    Die zehnjährige Icherzählerin Leila wächst am Rand einer niedersächsischen Kleinstadt in einer Siedlung mit überwiegend russlanddeutschen Bewohnern auf. Als die Sowjetunion zusammenbricht kommen russlanddeutsche Spätaussiedler in die Stadt. Durch Ihren Zuzug brechen Erinnerungen auf. In Rückblenden wird die Geschichte des Vaters erzählt, der als Zehnjähriger mit seiner Familie von sowjetischen Soldaten nach Kasachstan verschleppt wurde. Trotz des schweren Lebens dort schaffte er es, durch die Unterstützung der Familie, dank der Hilfe eines kasachischen Freundes, des russischen Lehrers und auch durch die Faszination, die die Steppe auf ihn ausübte, sich einzuleben. Sabrina Janesch ist ein großartiger Roman gelungen. Der klare Blick auf die Ereignisse von Leila, ihr trockener Humor, die eindrücklichen Erlebnisse ihres Vaters Josef, lassen einen beim Umblättern der letzten Seite reicher und ärmer zugleich zurück.

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Bewertungen (7)

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