Produktbild: Nackt auf Usedom

Nackt auf Usedom

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

70257

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Satyr

Seitenzahl

392 (Printausgabe)

Dateigröße

1679 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783947106967

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

70257

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Satyr

Seitenzahl

392 (Printausgabe)

Dateigröße

1679 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783947106967

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  • Dirk Heinemann

    aus Hohe Börde

    5/5

    11.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer verordneten Brieffreundschaft zwischen West und Ost

    "Nackt auf Usedom" ist keine Urlaubsgeschichte auf der Sonneninsel Usedom. Ganz im Gegenteil. Das Buch spielt in Dortmund und Leipzig. Wir schreiben das Jahr 1982. Der 16-jährige Torsten ist auf Grund seiner schlechten Leistungen bereits zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres stark versetzungsgefährdet. Seine Lehrerin bietet ihm an, zur Rettung ein Referat über das reale Leben in der DDR zu halten. Ihre Tochter hat in der BRAVO nach Brieffreunden gesucht und zahlreiche Zuschriften erhalten. Darunter auch von Andreas Schröder aus der DDR. Torsten oder Tose, wie ihn seine Freunde nennen, soll nun diesem Andreas antworten und mit ihm einen Briefwechsel beginnen. Tose ist alles andere als begeistert von dieser Idee einem Halbrussen zu schreiben. Er ist jedoch Mitglied der Band "Die pfantastischen Pfümpf". Wenn er kleben bleibt, so seine Befürchtung, wird die Band auseinanderbrechen. Daher lässt er sich widerwillig auf das Angebot ein. Als Andreas Post aus Dortmund bekommt ist er zunächst verwirrt, dass ihm nicht wie erhofft ein Mädel sondern irgend ein Typ aus dem Westen antwortet. Obwohl er nicht sicher ist, ob das nicht ein Trick der Stasi ist, lässt er sich auf die Brieffreundschaft ein. Andreas ist Musikfan und wittert die Chance von Torsten vielleicht als Gegenleistung für seine Hilfe eine neue Schallplatte von den Dire Straits zu bekommen. So entwickelt sich tatsächlich ein Briefwechsel zwischen Torsten und Andreas. Als Andreas die Schallplatte trotz Versprechungen nicht bekommt, denkt er, dass Tose in verarschen will und beschließt dem ahnungslosen Wessi auch ein wenig zu verarschen. So schreibt er ihm u.a., dass es auf Usedom eine Nacktpflicht gibt, was Tose zwar merkwürdig findet, aber dennoch für bare Münze nimmt. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Torsten und Andreas erzählt. Das Besondere ist hierbei, dass der Part von Torsten vom Dortmunder Autor Kaelo Michael Janßen und der Part von Andreas vom Leipziger Thomas Nicolai geschrieben wurde. So konnten die beiden Autoren ihre Erinnerungen an die eigene Jugend in West und Ost mit einfließen lassen. Der erste Teil des Buches gibt den Briefwechsel wieder. Nach dem Ende des Schuljahres bricht der Briefkontakt ab. Der Leser erfährt aber, wie es mit Tose und Schröddel, wie Andreas mittlerweile genannt wird, weitergeht. Wir begleiten sie bei der Ausbildung und der Einberufung zur Bundeswehr bzw. Nationalen Volksarmee (NVA). Hin und wieder müssen sie noch an den jeweils anderen denken. Als dann die Wende kommt, bietet sich die Möglichkeit zu einem persönlichen Treffen. Doch irgendwie kann sich keiner der Beiden dazu durchringen. Das Buch begleitet die Protagonisten von 1982 bis 2009. Es zeigt einen kleinen Einblick in zwei Leben in zwei Systemen. Dabei sind Torsten und Andreas gar nicht so verschieden. Sie lieben Musik, spielen in einer Band und suchen die große Liebe. Vieles lässt den Leser schmunzeln. Es gibt aber auch traurige Momente. Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Trotz seiner Einfachheit steht die Briefmarke für den Briefwechsel und der Poststempel zeigt, dass ein Teil in Leipzig im Jahre 1982 spielt. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • dirk_liest_und_testet

    aus Bebertal

    5/5

    11.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Nackt auf Usedom" ist keine…

    "Nackt auf Usedom" ist keine Urlaubsgeschichte auf der Sonneninsel Usedom. Ganz im Gegenteil. Das Buch spielt in Dortmund und Leipzig. Wir schreiben das Jahr 1982. Der 16-jährige Torsten ist auf Grund seiner schlechten Leistungen bereits zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres stark versetzungsgefährdet. Seine Lehrerin bietet ihm an, zur Rettung ein Referat über das reale Leben in der DDR zu halten. Ihre Tochter hat in der BRAVO nach Brieffreunden gesucht und zahlreiche Zuschriften erhalten. Darunter auch von Andreas Schröder aus der DDR. Torsten oder Tose, wie ihn seine Freunde nennen, soll nun diesem Andreas antworten und mit ihm einen Briefwechsel beginnen. Tose ist alles andere als begeistert von dieser Idee einem Halbrussen zu schreiben. Er ist jedoch Mitglied der Band "Die pfantastischen Pfümpf". Wenn er kleben bleibt, so seine Befürchtung, wird die Band auseinanderbrechen. Daher lässt er sich widerwillig auf das Angebot ein. Als Andreas Post aus Dortmund bekommt ist er zunächst verwirrt, dass ihm nicht wie erhofft ein Mädel sondern irgend ein Typ aus dem Westen antwortet. Obwohl er nicht sicher ist, ob das nicht ein Trick der Stasi ist, lässt er sich auf die Brieffreundschaft ein. Andreas ist Musikfan und wittert die Chance von Torsten vielleicht als Gegenleistung für seine Hilfe eine neue Schallplatte von den Dire Straits zu bekommen. So entwickelt sich tatsächlich ein Briefwechsel zwischen Torsten und Andreas. Als Andreas die Schallplatte trotz Versprechungen nicht bekommt, denkt er, dass Tose in verarschen will und beschließt dem ahnungslosen Wessi auch ein wenig zu verarschen. So schreibt er ihm u.a., dass es auf Usedom eine Nacktpflicht gibt, was Tose zwar merkwürdig findet, aber dennoch für bare Münze nimmt. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Torsten und Andreas erzählt. Das Besondere ist hierbei, dass der Part von Torsten vom Dortmunder Autor Kaelo Michael Janßen und der Part von Andreas vom Leipziger Thomas Nicolai geschrieben wurde. So konnten die beiden Autoren ihre Erinnerungen an die eigene Jugend in West und Ost mit einfließen lassen. Der erste Teil des Buches gibt den Briefwechsel wieder. Nach dem Ende des Schuljahres bricht der Briefkontakt ab. Der Leser erfährt aber, wie es mit Tose und Schröddel, wie Andreas mittlerweile genannt wird, weitergeht. Wir begleiten sie bei der Ausbildung und der Einberufung zur Bundeswehr bzw. Nationalen Volksarmee (NVA). Hin und wieder müssen sie noch an den jeweils anderen denken. Als dann die Wende kommt, bietet sich die Möglichkeit zu einem persönlichen Treffen. Doch irgendwie kann sich keiner der Beiden dazu durchringen. Das Buch begleitet die Protagonisten von 1982 bis 2009. Es zeigt einen kleinen Einblick in zwei Leben in zwei Systemen. Dabei sind Torsten und Andreas gar nicht so verschieden. Sie lieben Musik, spielen in einer Band und suchen die große Liebe. Vieles lässt den Leser schmunzeln. Es gibt aber auch traurige Momente. Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Trotz seiner Einfachheit steht die Briefmarke für den Briefwechsel und der Poststempel zeigt, dass ein Teil in Leipzig im Jahre 1982 spielt. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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