Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und das gute Gefühl, anderen zu helfen - voller Herzenswärme und Humor. Ein marodes Kinderheim steht am existentiellen Abgrund. Es bleiben sechs Monate Zeit für die Renovierung, doch statt des nötigen Kleingelds gibt es nur Schwierigkeiten. Die Hoffnung auf Rettung lastet auf Schultern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: einem wohnungslosen Handwerker mit Feder im Haar, einem Ritter aus dem Seniorenheim, einer Prinzessin in Designerjeans und einem Straßenkind mit grünen Haaren und frecher Klappe. Wird es ihnen gelingen, das Zuhause der Kinder zu retten?
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
AmberStClair
aus Dorsten
5/5
16.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Villa Konfetti
Eine ganz schöne Herzerwärmende Geschichte die mit sehr vielen Gefühlen erzählt wird. Es spielen sehr interessante und unterschiedliche Charaktere mit, die alle ihre Höhen und Tiefen haben, sich allmählich zusammenraufen und endlich wissen das sie mehr können als sie selbst von sich erwarten. So wachsen sie aus sich heraus und helfen wo sie nur können. Zum Schluß wissen sie das es mehr im Leben gibt als nur an sich selbst zu denken und zu bedauern.
Es hat Freude gemacht dieses Buch zu lesen. Man merkte, daß das Autoren-Duo voll hinter ihrer Geschichte stehen. Sie wurde gut den Leser erzählt so das man meinte mitten drin und ein Teil dieser Geschichte zu sein. Wenn man in so einer Geschichte eintauchen kann, finde ich persönlich ganz toll.
Dies ist eine Geschichte die um wahre Freundschaft geht und das man zueinander steht. Die kleinen Zeichnungen und die Zitate waren sehr amüsant und treffend. In allgemeinen ein sehr guter Schreibstil, das man flüssig lesen konnte.
Für mich ein absolutes Lesevergnügen, das Schwung hatte und ein gewissenen Charme mit herüber gebracht hat. Ich kann diese Geschichte für alle Leser/innen empfehlen die diese Art von Geschichte mögen!
Bewertung
5/5
16.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Einer für alle, alle für einen!
Eine alte Villa, ein Testament und vier einzigartige Personen sind die Hauptzutaten für dieses unterhaltsame Buch. Gewürzt mit ein paar süßen Kindern, ein paar Störenfrieden und jeder Menge Überraschungen ist die Geschichte perfekt.
Die Villa Konfetti, ein marodes Kinderheim, wurde der Stadt kostenlos von der Gräfin zur Verfügung gestellt. Bisher hat sich eine Stiftung darum gekümmert. Nachdem die Gräfin verschieden ist, warten jetzt alle gespannt auf die Testamentseröffnung.
Der Stiftung fehlt es an finanziellen Mitteln, um das große Gebäude zu renovieren, die Stadt würde es gerne abreißen, um einen Bürokomplex zu errichten.
Schafft es die Stiftung, dass Gebäude in sechs Monaten zu renovieren, dürfen die Kinder bleiben, ansonsten fällt es an die Stadt.
Was hat sich die alte Dame dabei nur gedacht? DAS erschließt sich dem Leser am Ende des Geschichte!
Es macht richtig Spaß zu verfolgen, wie die Vier sich ins Zeug legen, ihre Vorurteile über Bord werfen, ihre eigenen Grenzen überschreiten, einander unterstützen und alle an einem Strang ziehen.
Eine Geschichte die nicht nur riesigen Lesespaß bringt, sie hat auch eine wichtige Botschaft... lesen Sie selbst!
Bewertung
aus Lugau
5/5
16.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Gemeinsam sind wir stark
Was haben ein achtzigjähriger Gentleman, ein einsamer Wolf, eine verwöhnte Prinzessin und eine grünhaarige Straßenmalerin gemeinsam? Auf dem 1. Blick verbindet sie nichts, doch alle vier sollen gemeinsam ein marodes Kinderheim renovieren. Nur sechs Monate haben sie Zeit die „Villa Konfetti“ für die Kinder zu retten, doch statt Geld gibt es nur Schwierigkeiten und Steine in den Weg. Werden sie es schaffen das Zuhause der Kinder zu retten?
Der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht auf die Geschichte. Schnell ist man mittendrin im Geschehen. Man lernt die Kinder und die Heimleiterin kennen, ebenso den Stiftungsrat. Der steht vor dem Problem, dass die Villa Konfetti dringend saniert werden muss, aber kein Geld dafür da ist. So ist die zusammengewürfelte „Hilfstruppe“ die einzige Hoffnung für die Kinder und ihr Zuhause. Die beiden Männer verstehen ja zumindest etwas von ihrem Handwerk und wollen gern etwas tun, die jungen Frauen dagegen sind unfreiwillig an diesem Ort und sind zudem so unterschiedlich, dass Streit vorprogrammiert ist. Es dauert lange und bedarf viel guten Zuredens von Sir Henry bis Kitty und Alina miteinander klar kommen. Und dann braucht es handfeste Schwierigkeiten bis alle an einem Strang ziehen und ein Team werden. Was alles passiert werde ich hier aber nicht verraten ;-)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich leicht lesen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, beginnen immer mit einem Zitat, dass oft zum Schmunzeln bringt. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und es ist schön zu erleben wie sich alle weiterentwickeln und ihre Talente entdecken und einbringen. So kann ich das Buch nur weiterempfehlen und vergebe gern 5 Sterne!
Bewertung
5/5
16.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Herz für Kinder
Klappentext:
Ein marodes Kinderheim steht am existentiellen Abgrund. Es bleiben sechs Monate Zeit für die Renovierung, doch statt des nötigen Kleingelds gibt es nur Schwierigkeiten. Die Hoffnung auf Rettung lastet auf Schultern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: einem wohnungslosen Handwerker mit Feder im Haar, einem Ritter aus dem Seniorenheim, einer Prinzessin in Designerjeans und einem Straßenkind mit grünen Haaren und frecher Klappe. Wird es ihnen gelingen, das Zuhause der Kinder zu retten?
Fazit:
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich schon Bilder von diesen skurrilen Menschen im Kopf. Also gab es nur eins, schnell das Buch besorgen und lesen.
Zuerst lernte ich die verschiedenen Menschen kennen, die die Hauptrollen innerhatten. Ich gebe zu, dass ich im ersten Moment verwirrt war, weil ich sie noch nicht zuordnen konnte. Doch schnell war ich mitten in der Handlung und lernte sie immer besser kennen und lieben.
Was haben ein schweigsamer Indianer, eine rotzfreche grünhaarige Straßengöre, ein verwöhntes Prinzesschen mit goldenem Löffel im Mund und der uralte Ritter aus dem Seniorenheim gemeinsam? Alle haben ihre Probleme und machen sich auf den Weg ihre letzte Chance zu nutzen. Manche werden dazu gezwungen, während andere Charaktere sich freiwillig auf dieses unkonventionelle Projekt stürzen. Doch kann das gutgehen?
Bei dem genannten Projekt handelt es sich um das Kinderheim, von den Kindern liebevoll „Villa Konfetti“ genannt, welches die besten Tage schon längst hinter sich hat. Die Villa wird an die Stiftung vererbt, die das Kinderheim finanziert. Doch es gibt bei dem Erbe einen Haken. Wird das Heim nicht innerhalb von sechs Monaten saniert, fällt es an die Stadt, die schon die Pläne für den Abriss in der Tasche hat. Die Heimat der Kinder ist bedroht. Eine Rettung scheint nicht in Sicht, da es sowohl an Geld, als auch an Rettern mangelt.
Jetzt können scheinbar nur noch Wunder helfen. Die Kinder werden nach einem Wasserrohrbruch erst einmal in eine Ersatzunterkunft verlegt und die Verantwortung auf die vier Schultern verlagert, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie erwartet, kommt es ab sofort zu Reibereien. Besonders Kitty, das Straßengör und Alina, die verwöhnte Prinzessin geraten oft aneinander. Sir Henry, der Ritter aus dem Seniorenheim muss sich immer wieder zwischen die Fronten werfen, während Walter der Indianer sich in Schweigen hüllt. Mit so viel Sprengstoff im Gepäck kann dieses Projekt doch nur scheitern, oder?
Ich habe einen humorvollen Roman erwartet und viel mehr bekommen, denn außer dem Humor bietet der Roman auch einiges an Tiefgang. Wieder einmal konnte ich erleben, was gegenseitige Achtung, Toleranz, Mitgefühl und Güte in einem Menschen bewirken können. In dieser Geschichte können die Protagonisten voneinander lernen, sich weiterentwickeln und auch über sich selbst hinauswachsen. Ich habe voller Freude erlebt, wie die Protagonisten lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren und zu unterstützen. Es zeigt sich wieder einmal, dass Meinereiner, Deinereiner und Unsereiner gemeinsam viel stärker sind. Toll gemacht.
Bei dem flüssigen Schreibstil und der Spannung fiel es mir schwer die Geschichte aus der Hand zu legen und ich habe sie regelrecht inhaliert. Mir haben auch die Zitate und kleinen Zeichnungen am Anfang von jedem Kapitel gefallen, die die Handlung auflockerten und ihr das gewisse Etwas gaben.
So jetzt liegt es an euch, die bezaubernden Kinder, die Heimleiterin, die Stiftungsmitglieder und die verschiedenen Retter, an diesem besonderen Ort, kennenzulernen. Es lohnt sich und ihr werdet jede Minute genießen können.
Ich hatte schöne Lesestunden und vergebe eine überzeugte Leseempfehlung.
Bewertung
aus Glauchau
5/5
16.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Die Kraft der Gemeinschaft
"...Das war ein Gemeinschaftsprojekt. Jeder von uns brauchte die anderen und nur zusammen war es möglich, alles mit Erfolg abzuschließen..."
Dieses Zitat fällt fast am Ende des Buches. Zuvor aber war eine Menge passiert.
In der Villa Kunterbunt, die von einer Stiftung betrieben wird, leben 7 Kinder zwischen 3 und 14 Jahren. Die Leiterin gibt sich viel Mühe, doch das Heim ist ziemlich heruntergekommen. Als die Stifterin stirbt, legt sie testamentarisch fest, dass das Haus innerhalb einer festgelegten Frist renoviert werden muss, sonst fällt es an die Stadt. Dort liebäugelt man schon mit den teuren Baugrund.
Bruno Bromberg, der Stiftungsvorsitzende, setzt alle Hebel in Bewegung, damit das Projekt ein Erfolg wird. Eine Sozialarbeiterin der Stadt steht ihm zur Seite.
Zuerst bietet er seinen alten Freund Sir Henry, einen Elektriker, ihm zu helfen. Der ist froh, die Seniorenresidenz verlassen zu dürfen.
Walter, ein Schreiner, der gerade pleite gegangen ist und die Wohnung verloren hat, ist bereit, sich in der Villa einzubringen.
Kittyhat ihr Elternhaus verlassen, weil sie sich eingeengt fühlte, und lebt auf der Straße. Als sie beim Diebstahl erwischt wird, lässt ihr die Richterin die Wahl: Sozialprojekt oder Gefängnis. Mit folgenden Worten stellt sie sich bei der Villa vor:
„...Moin! Ich bin Kitty. Ich soll mich hier melden, um diese Bruchbude zu renovieren...“
Alina bekommt von ihrem Vater die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder sie nimmt am Projekt teil oder er schickt sie auf eine seiner Baustelle ins Ausland. Er hat es satt, dass ihr Leben nur aus Party, Alkohol und Kopfschmerzen besteht.
Am ersten Morgen tönt es aus dem Gemeinschaftsbad:
„...Meinereiner rasiert sich gerade die Beine. Um meine Nägel muss meinereiner sich auch noch kümmern...“
Damit ist eins klar: Kitty und Alina sind wie Feuer und Wasser. Während Kitty sich freut, ein Dach über den Kopf und ein Bett zu haben, ist die Gemeinschaftsunterkunft Alina mehr als suspekt. Walter ist der stille Arbeiter im Hintergrund. Sir Henry dagegen erreicht durch fein dosiertes Lob, dass jeder sein Bestes gibt.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist mal ernst, aber oft auch humorvoll. Vor allem die Kinder haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Ähnlich sind die Emotionen, die er hervorruft. Es gibt sehr bewegende Augenblicke, aber auch Momente von Zorn und Wut. Stellenweise ist er sehr ausgereift, so zum Beispiel bei diesen aufbauenden Worten von Sir Henry zu Alina:
„...Bei dir ist es wie beim Wein. Die teuersten Weine entstehen aus Trauben, die am längsten an den Reben blieben...“
Das Team muss sich zusammenraufen. Vor allem die jungen Frauen brauchen Zeit, um herauszufinden, wo ihre Talente und Begabungen liegen. Logisch, dass manche Aufgabe erst einmal daneben geht. Eines aber zeigt sich schnell: Alle haben begriffen, dass es um das Wohl der Kinder geht.
Als sie mitbekommen, wie ihre Arbeit bewusst sabotiert wird, schweißt sie das noch mehr zusammen. Neue Ideen reifen und werden umgesetzt. Und dabei verändern sie sich auch innerlich. Am Ende spricht „meinereiner“ von „unsereiner“. Kitty und Alina lernen trotz aller Unterschiedlichkeit voneinander. Die folgenden Sätze von Alina zu Kitty müssen sich beide auf die Fahne schreiben:
„...Eltern wollen immer nur das Beste. Leider verstehen wir das oft erst dann, wenn es schon fast zu spät ist...“
Jedes Kapitel beginnt mit mehreren Bleistiftzeichnungen und einem Zitat.Gerade durch diese Zitate lerne ich die Protagonisten und ihr Denken noch näher kennen. Die folgenden Worte stammen von Walter:
„...Ich liebe Holz – es ist warm, freundlich und quatscht mich nicht voll...“
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie eine Gemeinschaft wächst, wenn sich alle einbringen wollen, und dass sich Menschen ändern können, wenn sie gefordert werden. Dann haben Gier und Intrige keine Chance.
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