Koller

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

18525

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

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Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

08.02.2023

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Verkaufsrang

18525

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783969992340

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Ein Roadtrip, der viele Fragen aufwirft

Bewertung aus Essen am 03.07.2023

Bewertungsnummer: 1973309

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Chris lernt Koller kennen und noch bevor er sich sicher ist, ob Koller sein richtiger Name ist, erleben die beiden innerhalb einer Woche mehr zusammen als andere in jahrelangen Beziehungen. Ursprünglich war der Plan, an die Ostsee zu fahren, Koller erwähnt beiläufig seine Verbindung zu dem Ort. Dass der Ausflug einen Einblick in seine Kindheit bietet und noch weitere private Details enthüllen wird, ahnen beide nicht. Schnell wird Chris klar, warum Koller so ist, wie er eben ist. Während Chris aufgrund seiner distanzierten Mutter eher rational handelt, macht Koller seinem Namen alle Ehre und zeigt offen seine Emotionen. Obwohl zwei verschiedene Welten aufeinander treffen, passt es irgendwie, wenn auch vielleicht nicht für immer, zumindest für diesen ausgedehnten Roadtrip. Als Leser*in kann man sich genauso wenig der mitreißenden Art von Koller entziehen wie Chris. Obwohl man spürt, dass ein Leben mit ihm alles andere als stressfrei sein kann, bleibt man gefesselt. Was als unscheinbare Begegnung beginnt, entfaltet sich wie der Schmetterlingseffekt zu etwas Großem und wirft viele Fragen über das Leben auf. Besonders gelungen ist, dass diese Fragen nicht nur aus der Perspektive einer einzelnen Generation gestellt werden, sondern auch andere Altersgruppen einbezogen werden. Ungewöhnlicherweise wird der Fokus an einer Stelle auf die Geschichte von Kollers verstorbener Großmutter gelegt, obwohl sie in der erzählten Gegenwart nicht mehr lebt. Auch Chris eigene Vergangenheit kommt nicht zu kurz und wir erfahren, wie seine wissenschaftlich engagierte Mutter überhaupt zu einem Kind gekommen ist. Während wir als Leser viele Einblicke erhalten, scheinen Koller und Chris kaum ernsthafte Gespräche zu führen, die nicht ausarten. Das macht ihre Beziehung, sofern man sie als solche bezeichnen kann, nicht unbedingt plausibel. Dennoch ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren für den Roadtrip entscheidend und treibt einen zum Weiterlesen. Spannend ist auch die Einbeziehung der Hochwasserkatastrophe von 2021, die sich zu den vielen persönlichen Katastrophen im Leben der beiden dazu gesellt. Der direkte Stil passt wunderbar zu den beiden und man schließt diese Gegenpole doch sehr ins Herz.
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Ein Roadtrip, der viele Fragen aufwirft

Bewertung aus Essen am 03.07.2023
Bewertungsnummer: 1973309
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Chris lernt Koller kennen und noch bevor er sich sicher ist, ob Koller sein richtiger Name ist, erleben die beiden innerhalb einer Woche mehr zusammen als andere in jahrelangen Beziehungen. Ursprünglich war der Plan, an die Ostsee zu fahren, Koller erwähnt beiläufig seine Verbindung zu dem Ort. Dass der Ausflug einen Einblick in seine Kindheit bietet und noch weitere private Details enthüllen wird, ahnen beide nicht. Schnell wird Chris klar, warum Koller so ist, wie er eben ist. Während Chris aufgrund seiner distanzierten Mutter eher rational handelt, macht Koller seinem Namen alle Ehre und zeigt offen seine Emotionen. Obwohl zwei verschiedene Welten aufeinander treffen, passt es irgendwie, wenn auch vielleicht nicht für immer, zumindest für diesen ausgedehnten Roadtrip. Als Leser*in kann man sich genauso wenig der mitreißenden Art von Koller entziehen wie Chris. Obwohl man spürt, dass ein Leben mit ihm alles andere als stressfrei sein kann, bleibt man gefesselt. Was als unscheinbare Begegnung beginnt, entfaltet sich wie der Schmetterlingseffekt zu etwas Großem und wirft viele Fragen über das Leben auf. Besonders gelungen ist, dass diese Fragen nicht nur aus der Perspektive einer einzelnen Generation gestellt werden, sondern auch andere Altersgruppen einbezogen werden. Ungewöhnlicherweise wird der Fokus an einer Stelle auf die Geschichte von Kollers verstorbener Großmutter gelegt, obwohl sie in der erzählten Gegenwart nicht mehr lebt. Auch Chris eigene Vergangenheit kommt nicht zu kurz und wir erfahren, wie seine wissenschaftlich engagierte Mutter überhaupt zu einem Kind gekommen ist. Während wir als Leser viele Einblicke erhalten, scheinen Koller und Chris kaum ernsthafte Gespräche zu führen, die nicht ausarten. Das macht ihre Beziehung, sofern man sie als solche bezeichnen kann, nicht unbedingt plausibel. Dennoch ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren für den Roadtrip entscheidend und treibt einen zum Weiterlesen. Spannend ist auch die Einbeziehung der Hochwasserkatastrophe von 2021, die sich zu den vielen persönlichen Katastrophen im Leben der beiden dazu gesellt. Der direkte Stil passt wunderbar zu den beiden und man schließt diese Gegenpole doch sehr ins Herz.

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Liebe

Kaffeeelse am 23.06.2023

Bewertungsnummer: 1966522

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon mit ihrem Erstling „Nordstadt“ hatte mich Annika Büsing vollkommen erreicht und auch irgendwie verzaubert. Denn diese Schreibe, diese einfach wirkende Sprache hat etwas, sie trifft sofort mitten ins Herz und diese auf den ersten Blick einfach wirkenden Zeilen erzeugen eine Tiefe, die mitreißt. „Nordstadt“ war ein dünnes Buch, aber es hatte eine Wirkung wie ein Orkan! Deshalb war ich sofort angeknipst, als ich von „Koller“ hörte. Die Info zur Bestellung des Buches an den Buchladen meiner Wahl war die logische Schlussfolgerung nach der Lektüreerfahrung von „Nordstadt“. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch mit „Koller“ trifft mich Annika Büsing wieder. Wieder geht es um die Liebe und wieder geht es um Gegensätze und wieder versprüht dieses Buch einen immensen Zauber. Definitiv ein Lesehighlight! Und ich habe eine weitere Lieblingsautorin. Dies nach zwei Büchern zu sagen, ist zwar etwas gewagt, aber diese Intensität, die Frau Büsing hier in diesen beiden dünnen Büchern erzeugt, ist immens. Und Annika Büsings Blick auf ihre Charaktere zeigt mir eine gewisse Ähnlichkeit in unserem Denken. Was natürlich gewürdigt werden muss und gleichzeitig eine Neugier auf die hoffentlich noch kommenden Werke aus ihrer Feder erzeugt. Chris und Koller, ein Denker und ein Macher prallen hier in dem neuen Werk von Annika Büsing aufeinander. In einem Roadtrip durch Deutschland und zu sich selbst erobern die beiden Akteure mein Herz und Annika Büsing zeigt in diesen Protagonisten einen Blick auf das Wichtige im Leben. Dieses Wichtige in unseren kurzen Leben, dieses Wichtige, was wir in unserer Gesellschaft, in den Erwartungen der Anderen so schnell vergessen können. Was wir aber nicht vergessen sollten, denn am Ende sollte man nicht bedauern, etwas nicht getan zu haben, sondern eher sagen können, es war schön, ich komme gern wieder. Viva la Vida! Wie eine von mir hoch geschätzte Künstlerin einst sagte und genau nach diesem Grundsatz ein Leben voller Schmerzen und Intensität führte. Chapeau dafür! Für die Haltung dieser Künstlerin und für dieses wunderschöne kleine Buch von Annika Büsing. Unbedingt lesen! Also „Nordstadt“ und „Koller“ natürlich!
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Liebe

Kaffeeelse am 23.06.2023
Bewertungsnummer: 1966522
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon mit ihrem Erstling „Nordstadt“ hatte mich Annika Büsing vollkommen erreicht und auch irgendwie verzaubert. Denn diese Schreibe, diese einfach wirkende Sprache hat etwas, sie trifft sofort mitten ins Herz und diese auf den ersten Blick einfach wirkenden Zeilen erzeugen eine Tiefe, die mitreißt. „Nordstadt“ war ein dünnes Buch, aber es hatte eine Wirkung wie ein Orkan! Deshalb war ich sofort angeknipst, als ich von „Koller“ hörte. Die Info zur Bestellung des Buches an den Buchladen meiner Wahl war die logische Schlussfolgerung nach der Lektüreerfahrung von „Nordstadt“. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch mit „Koller“ trifft mich Annika Büsing wieder. Wieder geht es um die Liebe und wieder geht es um Gegensätze und wieder versprüht dieses Buch einen immensen Zauber. Definitiv ein Lesehighlight! Und ich habe eine weitere Lieblingsautorin. Dies nach zwei Büchern zu sagen, ist zwar etwas gewagt, aber diese Intensität, die Frau Büsing hier in diesen beiden dünnen Büchern erzeugt, ist immens. Und Annika Büsings Blick auf ihre Charaktere zeigt mir eine gewisse Ähnlichkeit in unserem Denken. Was natürlich gewürdigt werden muss und gleichzeitig eine Neugier auf die hoffentlich noch kommenden Werke aus ihrer Feder erzeugt. Chris und Koller, ein Denker und ein Macher prallen hier in dem neuen Werk von Annika Büsing aufeinander. In einem Roadtrip durch Deutschland und zu sich selbst erobern die beiden Akteure mein Herz und Annika Büsing zeigt in diesen Protagonisten einen Blick auf das Wichtige im Leben. Dieses Wichtige in unseren kurzen Leben, dieses Wichtige, was wir in unserer Gesellschaft, in den Erwartungen der Anderen so schnell vergessen können. Was wir aber nicht vergessen sollten, denn am Ende sollte man nicht bedauern, etwas nicht getan zu haben, sondern eher sagen können, es war schön, ich komme gern wieder. Viva la Vida! Wie eine von mir hoch geschätzte Künstlerin einst sagte und genau nach diesem Grundsatz ein Leben voller Schmerzen und Intensität führte. Chapeau dafür! Für die Haltung dieser Künstlerin und für dieses wunderschöne kleine Buch von Annika Büsing. Unbedingt lesen! Also „Nordstadt“ und „Koller“ natürlich!

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Koller

von Annika Büsing

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Christian Simon

Mayersche Trier

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4/5

Unterwegs angekommen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Birte hatten sie mich. Anfangs blieb ich noch auf Distanz zu "Koller" und vor allem zu Erzähler Chris, der mir persönlich zu sprunghaft unterwegs war. Doch als er und Koller auf dem Road Trip durch Deutschland ihr Kennenlernen nachholen und versuchen, die jeweilige Vergangenheit mit der Gegenwart und einer möglichen Zukunft in Einklang zu bringen, wuchs mir dieser kurze Roman doch sehr schnell ans Herz. Ich mochte die Charaktere, besonders die Nebenfiguren, gerade wegen ihrer Ecken und Kanten. (Wer Filme mag, sucht praktisch während des Lesens Schauspieler*innen für Gastauftritte in diesem irren Road Movie heraus.) Und dann, gefühlt mittendrin, als der Roman langsam bei sich selbst anzukommen scheint, ist es auch schon vorbei. Fast schade, dass Annika Büsings Bücher so kurz sind. Aber konsequent erzählt. Muss ich es halt nochmal lesen. Klare Empfehlung!
4/5

Unterwegs angekommen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Birte hatten sie mich. Anfangs blieb ich noch auf Distanz zu "Koller" und vor allem zu Erzähler Chris, der mir persönlich zu sprunghaft unterwegs war. Doch als er und Koller auf dem Road Trip durch Deutschland ihr Kennenlernen nachholen und versuchen, die jeweilige Vergangenheit mit der Gegenwart und einer möglichen Zukunft in Einklang zu bringen, wuchs mir dieser kurze Roman doch sehr schnell ans Herz. Ich mochte die Charaktere, besonders die Nebenfiguren, gerade wegen ihrer Ecken und Kanten. (Wer Filme mag, sucht praktisch während des Lesens Schauspieler*innen für Gastauftritte in diesem irren Road Movie heraus.) Und dann, gefühlt mittendrin, als der Roman langsam bei sich selbst anzukommen scheint, ist es auch schon vorbei. Fast schade, dass Annika Büsings Bücher so kurz sind. Aber konsequent erzählt. Muss ich es halt nochmal lesen. Klare Empfehlung!

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S. Lütgert

Thalia Hamburg – AEZ

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5/5

Mitten ins Herz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie sich Chris und Koller an einem Abend im Park ineinander verhaken und danach nicht mehr voneinander lassen können, wie sie sich auf einen spontanen Roadtrip in Kollers schrottreifem VW-Polo in das überschwemmte Ahrtal begeben, Kollers unerwartete Tochter besuchen und schließlich bei den tot geglaubten Kois von Kollers verstorbener Großmutter an der Ostsee landen, wie sie miteinander ringen und sich lieben, das geht an Herz und Nieren. Annika Büsings raue, direkte Erzählweise muss man nicht mögen - ich liebe sie!
5/5

Mitten ins Herz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie sich Chris und Koller an einem Abend im Park ineinander verhaken und danach nicht mehr voneinander lassen können, wie sie sich auf einen spontanen Roadtrip in Kollers schrottreifem VW-Polo in das überschwemmte Ahrtal begeben, Kollers unerwartete Tochter besuchen und schließlich bei den tot geglaubten Kois von Kollers verstorbener Großmutter an der Ostsee landen, wie sie miteinander ringen und sich lieben, das geht an Herz und Nieren. Annika Büsings raue, direkte Erzählweise muss man nicht mögen - ich liebe sie!

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