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Nincshof

Ausgezeichnet mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals 2023

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Nincshof

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

10658

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.07.2023

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

368

Beschreibung

Rezension

»Johanna Sebauer [...] erzählt ein wundersames, verträumtes Märchen über die unterschiedlichen Versionen von Wahrheit und Wirklichkeit.« Cornelius Wüllenkemper, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR »Johanna Sebauer misst das Feld aus zwischen Heimatroman und Heimatlosigkeitsroman, zwischen verklärter Vergangenheit und komplizierter Gegenwart, zwischen Selbstfindungskonflikten bei den einen und rebellischer Selbstbehauptung bei den anderen. [...] Dieser Ausflug in die hinterste burgenländische Provinz lohnt sich unbedingt.« Eberhard Falcke, SWR2 LESENWERT »'Nincshof' ist ein wirklich lustiger Dorfroman, der einen immer wieder zum Schmunzeln bringt.« Pia Ciesielski, WDR 2 BUCHTIPP »Sebauer erzählt eine kurzweilige, lustige Geschichte mit teils philosophisch anmutenden Passagen über das Vergessen und das Erinnern und mit vielen schrulligen Charakteren, die einen stellenweise laut auflachen lassen.« Katharina Frick, STERN.DE »Manchmal traumhaft, manchmal realistisch, sehr spritzig, ein bisschen Fantasy, ein bisschen Dorfroman, ein bisschen Märchen, im Grund genommen für mich einfach ein Lesevergnügen, egal in welche Schublade man ihn stecken will.« Irene Binal, DEUTSCHLANDFUNK BUCHKRITIK »'Nincshof' ist ein großer, klug komponierter Lesespaß.« Stephan Ozsváth, RBB KULTUR-Podcast ORTE UND WORTE »Chaos ist in Johanna Sebauers Debüt jedenfalls programmiert. Darauf einen Pusztafeigen-Schnaps!« Ursula Schmied, GLAMOUR »Diese märchenhafte Satire auf unsere Sehnsucht nach der Idylle ist durchtränkt von Sonnenstrahlen und Humor. Herrlich!« Meike Schnitzler, BRIGITTE »Das ist so ein liebevolles, gescheites, witziges Buch. [...] Eines der wenigen Bücher, das man dieses Jahr noch lesen muss. Es ist grandios!« Johannes Kössler, GUTEN MORGEN ÖSTERREICH »Es ist ein vergnüglicher, ein poetischer, ein skurriler, ein wohltuend kluger, niemals ein altkluger Roman.« RADIO BURGENLAND EXTRA »Johanna Sebauers 'Nincshof' ist eine Hommage an das Burgenländertum.« Ronald Pohl, DERSTANDART.DE »Johanna Sebauer ist eine wunderbare Erzählerin. Sie fabuliert und formuliert trefflich. Das Burgenland hat einen neuen Heimatroman.« Barbara Beer, KURIER »Mit ihrem Debüt 'Nincshof' schreibt [Johanna Sebauer] einen leichtfüßigen Sommerroman mit exzentrischen und liebevoll gezeichneten Figuren, skurrilen Geschehnissen und grandios schrägem Witz.« Barbara Hoppe, FRANKFURTER NEUE PRESSE »Ein herrlich komisches Sommerbuch, von dem eines sicher ist: Vergessen wird man es garantiert nicht so schnell...« Franziska Trost, KRONEN ZEITUNG »Es ist ein großes Vergnügen, den Erzählbögen zu folgen, die dieses Buch spannt. Fakt und Fiktion, Erinnern und Vergessen sind hier in einen Sommernachtstraum eingepasst. [...] Muss man gelesen haben.« Klaus Kastberger, DIE PRESSE »Das vielleicht lustigste Buch des Sommers.« Petra Hartlieb, FALTER.AT »Eine herzerwärmende Satire, die von einer Wirklichkeit, aus der man angesichts von Klimawandel, Inflation und Krieg mitunter selbst am liebsten verschwinden würde, gar nicht so weit entfernt ist.« Susanne Schramm, AACHENER ZEITUNG »[Johanna Sebauer] schafft es nicht nur sympathische Figuren zu kreieren, sondern punktet mit jeder Menge Einfällen, die sie zu einer fantasievollen Melange aus Heimatverbundenheit und Anarchismus verbindet. [...] Das sollten Sie lesen!« Winfried Radl, APA »Liebevoll schräg!« TV MEDIA »'Nincshof' ist eine liebevolle Würdigung des Burgenlands - und ein Stück Wien steckt auch drin.« Maria Motter, RADIO FM4 »Der Autorin gelingt mit Esprit und Humor ein sehr vergnüglicher und kluger Roman über Vergangenheit und Gegenwart und die Neigung der Menschen, sich Vergangenes schön zu reden. Eine unverzichtbare Lektüre.« Ingrid Mosblech-Kaltwasser, DER-KULTUR-BLOG.DE

Details

Verkaufsrang

10658

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.07.2023

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/3,5 cm

Gewicht

524 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6820-9

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Schwarz und Weiß oder Grau

Kaffeeelse am 03.03.2024

Bewertungsnummer: 2144717

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Nincshof“! Schon dieser Titel ist absolut außergewöhnlich. Für mich als Nichtösterreicherin auf jeden Fall. Ob dies Österreichern auch so ergeht. Keine Ahnung. Dann das Titelbild, ein Dorf, welches im Gras/Schilf verschwindet. Interessant gemacht. Auf jeden Fall. Aber dies wirft viele Fragen auf. Man muss sich von der Geschichte einfangen lassen, muss dazu bereit sein. Der Plot fängt ein, mich zumindest. Cover und Titel wirken auf mich wenig anzündend. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht. Obwohl in der Geschichte eine gewisse Gesellschaftskritik mitschwingt. Aber eigentlich kann man die Geschichte auch als Kritik am menschlichen Denken und Handeln verstehen. Denn diese hehren Ziele, sie gibt es zwar in den Köpfen, aber in der Umsetzung hapert es manchmal, denn dieses uns allen so bekannte Schwarz und Weiß, es verschwimmt im Leben oft zu changierenden Grautönen und dann, ja dann kehren sich manches Denken um. Das ist das Tolle an dieser Geschichte. Es gibt in dieser Geschichte jetzt nicht so diesen augenöffnenden Moment, es gibt eine Veränderung, die einfach passiert und dies findet man auch manchmal im Leben. Bisherige Wichtigkeiten werden plötzlich unwichtig. Genau dies fängt dieses Buch ein. In diesem Dorf gibt es die klitzekleine Gruppe der Oblivisten, welches das Dorf Nincshof in den Nebel der Vergessenheit bringen wollen, aus dem es vor langer Zeit gerissen wurde. Eine interessante Denke. Eine Denke, die auf Schwarz/Weiß-Einteilungen beruht. Und darüber einiges vergisst. Dann gibt es die aus der Stadt Zugezogenen, die eigentlich dem Trubel der Stadt in die beschauliche Ruhe des Landes entfliehen wollen, andererseits auch wieder diesen Trubel vermissen und darum auf dem Land gewisse Veränderungen anstreben. Auch dies entspricht ja einem gewissen Schwarz/Weiß-Denken. Gibt es für beide Gruppierungen diesen einen Weg in diesem Ort? Wer dazu eine Antwort in diesem Buch sucht, wird enttäuscht werden. Denn Antworten liefert dieses Buch zum Glück nicht. Denn diese gibt es ja auch nicht. Jeder braucht seinen eigenen für sich gangbaren Weg und dieser muss erst gefunden werden. Dies vermittelt „Nincshof“ bestens. Und „Nincshof“ vermittelt dies in einer niedlichen leichten Geschichte mit einigen schrulligen Charakteren und diesem wunderbaren österreichischem Humor. Ein schönes Sommerbuch würde ich sagen.
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Schwarz und Weiß oder Grau

Kaffeeelse am 03.03.2024
Bewertungsnummer: 2144717
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Nincshof“! Schon dieser Titel ist absolut außergewöhnlich. Für mich als Nichtösterreicherin auf jeden Fall. Ob dies Österreichern auch so ergeht. Keine Ahnung. Dann das Titelbild, ein Dorf, welches im Gras/Schilf verschwindet. Interessant gemacht. Auf jeden Fall. Aber dies wirft viele Fragen auf. Man muss sich von der Geschichte einfangen lassen, muss dazu bereit sein. Der Plot fängt ein, mich zumindest. Cover und Titel wirken auf mich wenig anzündend. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht. Obwohl in der Geschichte eine gewisse Gesellschaftskritik mitschwingt. Aber eigentlich kann man die Geschichte auch als Kritik am menschlichen Denken und Handeln verstehen. Denn diese hehren Ziele, sie gibt es zwar in den Köpfen, aber in der Umsetzung hapert es manchmal, denn dieses uns allen so bekannte Schwarz und Weiß, es verschwimmt im Leben oft zu changierenden Grautönen und dann, ja dann kehren sich manches Denken um. Das ist das Tolle an dieser Geschichte. Es gibt in dieser Geschichte jetzt nicht so diesen augenöffnenden Moment, es gibt eine Veränderung, die einfach passiert und dies findet man auch manchmal im Leben. Bisherige Wichtigkeiten werden plötzlich unwichtig. Genau dies fängt dieses Buch ein. In diesem Dorf gibt es die klitzekleine Gruppe der Oblivisten, welches das Dorf Nincshof in den Nebel der Vergessenheit bringen wollen, aus dem es vor langer Zeit gerissen wurde. Eine interessante Denke. Eine Denke, die auf Schwarz/Weiß-Einteilungen beruht. Und darüber einiges vergisst. Dann gibt es die aus der Stadt Zugezogenen, die eigentlich dem Trubel der Stadt in die beschauliche Ruhe des Landes entfliehen wollen, andererseits auch wieder diesen Trubel vermissen und darum auf dem Land gewisse Veränderungen anstreben. Auch dies entspricht ja einem gewissen Schwarz/Weiß-Denken. Gibt es für beide Gruppierungen diesen einen Weg in diesem Ort? Wer dazu eine Antwort in diesem Buch sucht, wird enttäuscht werden. Denn Antworten liefert dieses Buch zum Glück nicht. Denn diese gibt es ja auch nicht. Jeder braucht seinen eigenen für sich gangbaren Weg und dieser muss erst gefunden werden. Dies vermittelt „Nincshof“ bestens. Und „Nincshof“ vermittelt dies in einer niedlichen leichten Geschichte mit einigen schrulligen Charakteren und diesem wunderbaren österreichischem Humor. Ein schönes Sommerbuch würde ich sagen.

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Sommerlich-witzige Lektüre

Bewertung aus Magdeburg am 01.03.2024

Bewertungsnummer: 2143583

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die ehemalige Filmemacherin Isa Bachgasser zieht mit ihrem Mann Silvano in ein kleines Dorf nahe der Ungarischen Grenze. Während ihr Mann im Züchten von Irrziegen aufgeht, versucht Isa mehr über das Dort, namens Nincshof herauszufinden. Doch das ist nicht so leicht, auf Fragen wird ausweichend geantwortet und auch sonst scheint es keine Informationen über die neue Heimat zu geben. Aus gutem Grund, gibt es doch die sogenannten Oblivisten, bestehend aus dem Bürgermeister, einem älteren Herrn und dem jungen Valentin, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Dorf in Vergessenheit geraten zu lassen. Fehlt noch die Hauptperson der Geschichte, die Erna Rohdiebel. Die Männer glauben, dass diese die perfekte Ergänzung für die Oblivisten ist und sitzen fortan jeden Abend bei Pustafeigenschnaps zusammen und planen weitere Maßnahmen. Das Buch ist etwas skurril, wie der Klappentext schon verrät. Die Charaktere sind bis auf Erna, Isa und Silvano eher angedeutet, über diese drei erfährt man etwas mehr. Die Beweggründe der Oblivisten sind nachvollziehbar, auch wenn schnell Dritte Personen unter den Folgen leiden. Dennoch sind die Szenen, in denen sie die Pläne schmieden und ihre kleinen Streiche lustig. Der Humor spiegelt sich auch im Schreibstil, da alles locker, nüchtern, witzig erzählt wird. Zwischendurch gibt es immer mal Legenden über Nincsdorf, die zum einen absurd klingen, zum anderen vielleicht wahr sind. Es schwingt die ganze Zeit etwas geheimnisvolles mit, gibt es Nincshof oder gibt es das nicht? Ich fand die sommerliche ländliche Atmosphäre sehr angenehm und wurde von dem Buch gut unterhalten. Es hat mich ein wenig an Frau Leki (was man von hier aus sehen kann) erinnert, wobei mir Nincshof sogar besser gefallen hat. Insgesamt ein unterhaltsames, sommerliches Debüt, ich bin gespannt darauf, was von der Autorin noch kommt.
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Sommerlich-witzige Lektüre

Bewertung aus Magdeburg am 01.03.2024
Bewertungsnummer: 2143583
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die ehemalige Filmemacherin Isa Bachgasser zieht mit ihrem Mann Silvano in ein kleines Dorf nahe der Ungarischen Grenze. Während ihr Mann im Züchten von Irrziegen aufgeht, versucht Isa mehr über das Dort, namens Nincshof herauszufinden. Doch das ist nicht so leicht, auf Fragen wird ausweichend geantwortet und auch sonst scheint es keine Informationen über die neue Heimat zu geben. Aus gutem Grund, gibt es doch die sogenannten Oblivisten, bestehend aus dem Bürgermeister, einem älteren Herrn und dem jungen Valentin, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Dorf in Vergessenheit geraten zu lassen. Fehlt noch die Hauptperson der Geschichte, die Erna Rohdiebel. Die Männer glauben, dass diese die perfekte Ergänzung für die Oblivisten ist und sitzen fortan jeden Abend bei Pustafeigenschnaps zusammen und planen weitere Maßnahmen. Das Buch ist etwas skurril, wie der Klappentext schon verrät. Die Charaktere sind bis auf Erna, Isa und Silvano eher angedeutet, über diese drei erfährt man etwas mehr. Die Beweggründe der Oblivisten sind nachvollziehbar, auch wenn schnell Dritte Personen unter den Folgen leiden. Dennoch sind die Szenen, in denen sie die Pläne schmieden und ihre kleinen Streiche lustig. Der Humor spiegelt sich auch im Schreibstil, da alles locker, nüchtern, witzig erzählt wird. Zwischendurch gibt es immer mal Legenden über Nincsdorf, die zum einen absurd klingen, zum anderen vielleicht wahr sind. Es schwingt die ganze Zeit etwas geheimnisvolles mit, gibt es Nincshof oder gibt es das nicht? Ich fand die sommerliche ländliche Atmosphäre sehr angenehm und wurde von dem Buch gut unterhalten. Es hat mich ein wenig an Frau Leki (was man von hier aus sehen kann) erinnert, wobei mir Nincshof sogar besser gefallen hat. Insgesamt ein unterhaltsames, sommerliches Debüt, ich bin gespannt darauf, was von der Autorin noch kommt.

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von Johanna Sebauer

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Annette W.

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Haben Sie Lust zu verschwinden?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Dorf Nincshof will das! Ich liebe schräge Geschichten und das ist eine sehr schräge Geschichte. Ein Dorf, das von der Welt zum 2. Mal vergessen werden will. Das ist schon eine sehr große Herausforderung in Zeiten von Internet,sozialen Medien, Büchern, Karten ect. Wird es gelingen? Von Irrziegen, Oblivisten, nächtlichen Besuche in Nachbars Schwimmbecken - das sind nur einige der herrlich komischen Ideen der Autorin. Lesen Sie selbst!
5/5

Haben Sie Lust zu verschwinden?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Dorf Nincshof will das! Ich liebe schräge Geschichten und das ist eine sehr schräge Geschichte. Ein Dorf, das von der Welt zum 2. Mal vergessen werden will. Das ist schon eine sehr große Herausforderung in Zeiten von Internet,sozialen Medien, Büchern, Karten ect. Wird es gelingen? Von Irrziegen, Oblivisten, nächtlichen Besuche in Nachbars Schwimmbecken - das sind nur einige der herrlich komischen Ideen der Autorin. Lesen Sie selbst!

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Patricia Päßler

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2/5

Hatte mir mehr versprochen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das war ein Roman, bei dem mich vieles angesprochen hat: - veröffentlicht in einem meiner allerliebsten Verlage - Setting im schönen Burgenland = Urlaubserinnerungen - spannender Klappentext - und ein interessantes Cover. Das passt auch tatsächlich perfekt zur Geschichte, bzw. zu der Geschichte in der Geschichte. Dort geht es nämlich um eine Legende, dass Nincshof schon einmal vergessen war und durch Zufall im Schilf gefunden wurde. Das wird vom Cover perfekt aufgegriffen. Tja, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Roman. Vielleicht zu hoch? Jedenfalls hatte ich mehrmals überlegt, mittendrin abzubrechen, weil es einfach vor sich hinplätscht. Es ist nett geschrieben, wenngleich ein bisschen anders, als man es sonst gewohnt ist. Da merkt man den österreichischen Einschlag. Jedenfalls dachte ich immer, dass da noch etwas kommen muss. Kam aber leider nicht. Oder ich habe einfach nicht verstanden, was mir die Autorin mit ihrem Buch sagen wollte. Eine Botschaft, die mir das Buch vermitteln soll, fehlt mir jedenfalls. Stattdessen gibt es ziemlich viele Wiederholungen, weil immer wieder neu angesetzt wird, die Nincshofer Legenden zu erzählen und warum die Fremden im Dorf eine Bedrohung sind und dass man Nincshof vergessen muss... Irgendwann hat man das ja auch mal verstanden und möchte eine Weiterentwicklung der Figuren und der Geschichte und das passiert halt nicht. Das könnte ein erzählerischer Kniff sein und mir fallen einige literarisch wertvolle Interpretationen dazu ein. Allerdings habe ich das Buch als Unterhaltung gelesen (und da gibt es schöne sommerliche Beschreibungen, die das rechtfertigen) und die Unterhaltung hat mir gefehlt. Und ehrlicherweise möchte ich bei einem Buch nicht das bewerten, was man hineininterpretieren KÖNNTE, sondern eben das, was man schon per se mit dem Buch bekommt. Und das war mir bei Nincshof zu wenig.
2/5

Hatte mir mehr versprochen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das war ein Roman, bei dem mich vieles angesprochen hat: - veröffentlicht in einem meiner allerliebsten Verlage - Setting im schönen Burgenland = Urlaubserinnerungen - spannender Klappentext - und ein interessantes Cover. Das passt auch tatsächlich perfekt zur Geschichte, bzw. zu der Geschichte in der Geschichte. Dort geht es nämlich um eine Legende, dass Nincshof schon einmal vergessen war und durch Zufall im Schilf gefunden wurde. Das wird vom Cover perfekt aufgegriffen. Tja, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Roman. Vielleicht zu hoch? Jedenfalls hatte ich mehrmals überlegt, mittendrin abzubrechen, weil es einfach vor sich hinplätscht. Es ist nett geschrieben, wenngleich ein bisschen anders, als man es sonst gewohnt ist. Da merkt man den österreichischen Einschlag. Jedenfalls dachte ich immer, dass da noch etwas kommen muss. Kam aber leider nicht. Oder ich habe einfach nicht verstanden, was mir die Autorin mit ihrem Buch sagen wollte. Eine Botschaft, die mir das Buch vermitteln soll, fehlt mir jedenfalls. Stattdessen gibt es ziemlich viele Wiederholungen, weil immer wieder neu angesetzt wird, die Nincshofer Legenden zu erzählen und warum die Fremden im Dorf eine Bedrohung sind und dass man Nincshof vergessen muss... Irgendwann hat man das ja auch mal verstanden und möchte eine Weiterentwicklung der Figuren und der Geschichte und das passiert halt nicht. Das könnte ein erzählerischer Kniff sein und mir fallen einige literarisch wertvolle Interpretationen dazu ein. Allerdings habe ich das Buch als Unterhaltung gelesen (und da gibt es schöne sommerliche Beschreibungen, die das rechtfertigen) und die Unterhaltung hat mir gefehlt. Und ehrlicherweise möchte ich bei einem Buch nicht das bewerten, was man hineininterpretieren KÖNNTE, sondern eben das, was man schon per se mit dem Buch bekommt. Und das war mir bei Nincshof zu wenig.

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