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Die Bücherjägerin

Roman

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Die Bücherjägerin

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

34391

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

432

Beschreibung

Rezension

»›Die Bücherjägerin‹ ist eine wunderbare Hommage an die Lust am Lesen und die Liebe zu Büchern.«
Susanne Schramm, AACHENER ZEITUNG
»Für Liebhaber von feinsinnigen und warmherzigen Erzählungen [...]. In dem Buch zeigt die Autorin [...] wie gut die Leidenschaft für des Unterwegsseins und Bücher zusammenpassen.«
Sven Trautwein, FRANKFURTER RUNDSCHAU
»Ein atmosphärischer, sensibler feinfühliger und humorvoller Roman. Ein absoluter Lesegenuss, der einen am Ende ein Lächeln ins Gesicht zaubert und einen anders zurücklässt, als man zuvor war.«
Britta Blaurock, BÖRSENVEREIN DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS
»Ein feinsinniges und romantisches Roman-Debut von Elisabeth Beer«
WOHNEN & GARTEN
»Humorvoll, geistreich und warmherzig«
Liesbeth Adler-Springer, LÜBECKER NACHRICHTEN
»Eine wunderbare Hommage an die Lust am Lesen und die Liebe zu Büchern, mit vielen Anspielungen und Zitaten, die nur die verstehen, die diese Leidenschaften teilen.«
Susanne Schramm, GENERAL-ANZEIGER BONN
»Eine Hommage an das Lesen im Allgemeinen und an die Bücher im Besonderen.«
Petra Stockhammer, SALZI.TV
»Ein großartiges Buch«
Sabine Geschwill, RHEIN-NECKAR-ZEITUNG
»eine spannende und wunderbarleichtfüßige Liebeserklärung an Bücher, alte Landkarten, besondere Menschen und das Leben selbst«
Susanne Gaukel, Buchhändlerin, KÖLNISCHE RUNDSCHAU
»Elisabeth Beers ›Die Bücherjägerin‹ […] ist ein warmherziger, feinhumoriger Roman über Familie und das Abschiednehmen, die Magie der Bücher – und die Liebe.«
RHEIN-WESTERWALD-NEWS
»Die Lektüre dieses klugen und unterhaltsamen Romans von Elisabeth Beer ist wärmstens zu empfehlen.«
Ditta Rudle, TANZSCHRIFT.DE

Details

Verkaufsrang

34391

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,2/14,5/3,6 cm

Gewicht

600 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6638-0

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4.1

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Sehr schön überraschend und informativ

Bewertung am 04.04.2024

Bewertungsnummer: 2170129

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine schöne und bewegende Geschichte mit überraschenden Wendungen! Ich hab mich großartig in die Hauptfigur eingefüllt ! Die informativen zwischenkapitel haben sich sehr gut in die Erzählungen eingefügt!
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Sehr schön überraschend und informativ

Bewertung am 04.04.2024
Bewertungsnummer: 2170129
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine schöne und bewegende Geschichte mit überraschenden Wendungen! Ich hab mich großartig in die Hauptfigur eingefüllt ! Die informativen zwischenkapitel haben sich sehr gut in die Erzählungen eingefügt!

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Literarische Reise mit Schwächen: starke Charaktere, Handlung ausbaufähig und Rechtschreibung verbesserungswürdig

xxholidayxx am 11.03.2024

Bewertungsnummer: 2151452

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen. (S. 70) Elisabeth Beers Debütroman "Die Bücherjägerin" führt uns durch die faszinierende Welt der introvertierten Sarah, einer Bücherjägerin, Kartensammlerin und Restauratorin. Die Geschichte beginnt nach dem Tod ihrer Tante Amalia, als der Bibliothekar Benjamin auftaucht, um eine alte römische Straßenkarte zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern auch emotional und literarisch tief geht. Die Autorin, Elisabeth Beer, 1989 in Westfalen geboren, verbindet in ihrem ersten Roman "Die Bücherjägerin" ihre Leidenschaften für Literatur und Reisen, nachdem sie Komparatistik studiert und in Berlin ihren Lebensmittelpunkt gefunden hat. Die warmherzige und feinhumorige Erzählung widmet sich Themen wie Familie, Abschied, Liebe und der Magie der Bücher. Leider sind mir von beginn an einige Rechtschreibfehler ins Auge gestochen, die das Leseerlebnis getrübt haben - im Falle einer Neuauflage soltlen deise unbedingt korrigiert werden. zwei Beispiele: unter den Ästen des Apfelbaums geschaukelt und wei springen auf den Rasen geübt (S.12) Der Gedanke daran, dass ich Jean eine Karte geschickte hatte, um ihn zu Amalias Beerdigung einzuladen, versetzte mir einen Stich in der Brust. (S.61) Ich finde es hingegen toll, dass sich die Autorin um diskriminierungsfreie Sprache bemüht. Allerdings gelingt ihr dies nur teilweise. Bspw. wird mehrmals "dunkle Haut" erwähnt, aber weiße Personen, nicht explizit als weiß ausgewiesen was sie zur Norm werden lässt. Einmal ist auch von "Idiotie" die rede. Einem Ausdruck, der mit den Gräueln des 2. Weltkriegs und den Verbrechen an Menschen die behindert wurden und werden in Zusammenhang steht und daher nicht verwendet werden sollte. Das Buch behandelt jedoch wichtige Themen wie Rassismus, Feminismus, Krankheit, Vielfalt und Diversität, Kapitalismus, Patriarchat und Heteronormativität, Religion und Geschichtsschreibung. Besonders beeindruckend sind die Verweise auf zahlreiche andere Bücher, die die Leseliste erweitern und die Liebe zur Literatur vertiefen. Die Idee mit den Listen (Liste zum Überleben, Ein paar Regeln das Reisen betreffend, Liste der Dinge, die mich erinnern) fand ich genial und bringt Abwechslung beim Lesen. Leider stört wiederum das uneinheitliche Gendern den Lesefluss. Die Intention der Autorin, durch die abwechselnde Verwendung von genderneutraler Sprache, Binnen-I, generischem Maskulin und feminin sowie dem Asterix (*) alle Leser:innen zufriedenzustellen und anzusprechen ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Meinen Lesefluss hat es gestört und ich hätte es lieber einheitlich gehabt. Schmunzeln musste ich über das Trauer-Modell nach Elisabeth Kübler-Ross, welches wir in der Uni auch gelernt haben - Toll fand ich die verweise auf zahlreiche andere Bücher - meine must-read Liste ist dank dem Buch um einige Bücher reicher. Die Charaktere waren sehr gut gezeichnet - allen voran hat mich die außergewöhnliche Protagonistin Sarah, die im Buch eine große Entwicklung durchmacht, verzaubert. Neues erfahren habe ich zum Thema "weiblicher Autismus". Ich habe bisher nie davon gehört, war allerdings wenig überrascht, dass der "gender health gap" auch hier zu finden ist nämlich indem Autismus bei Mädchen weniger oft und viel später diagnostiziert wird weil, mal wieder, hauptsächlich an Männern geforscht und die Symptome an ihnen festgemacht wurde. An dieser Stelle möchte ich euch meine liebsten Textstellen nicht vorenthalten: Der Riss, den das Verschwinden von jemandem reißt, wird nur durch die Zeit abgeschliffen an den Rändern, aber das Loch bleibt und lässt sich nicht wieder auffüllen. (S. 14/15) "Ich wollte Ihnen noch mein Beileid aussprechen, Fräulein von Richtershofen", sagte er. Ich wartete. Es entstand eine Pause. "Generell sagt man dann Danke", sagte er schließlich. "Generell haben Sie mir noch gar kein Beileid ausgesprochen, sondern es nur angekündigte", sagte ich. (S. 26) Wenn man nicht früh lernt zu glauben, dass es noch Wunder gibt, dann lernt man es später gar nicht mehr. (S. 32) Wir kriegen das schon hin. Was genau wir wieder hinkriegen mussten, hat sie nie so genau erklärt, aber es wurde zum neuen Takt unserer Kindheit, die Antwort auf alle Fragen, die Lösung für alle Probleme und in den ersten Jahren nach dem Tod meiner Eltern die einzige Konstante, an der ich mich festhalten konnte. (S. 37) Das Wunder stand ihm ins Gesicht geschrieben, selbst ich konnte den Ausdruck kindlicher Freude darin lesen, als er eine Erstausgabe von Alice in Wonderland entdeckte. Er sah mich an, als hätte ich ihm höchst- persönlich die Wandschranktür nach Narnia aufgestoßen. (S. 41) Es ist schwierig, den Menschen zu vertrauen, wenn alles, was du als Verbindung zu ihnen hast, ein Glaube in ihre Worte ist, als wäre die Welt aus Sprache gemacht. (S. 61) Sprechen ist die einzige Möglichkeit, einander zu verstehen. Fragen zu stellen, den anderen ernst zu nehmen und zuzuhören (S. 83) In den Büchern stecken unser aller Geschichten und all die, die noch hinzukommen, und auf sie aufzupassen, ist eine wichtige Aufgabe. (S. 84) Stille und Ungesagtes sind genau wie Pausen in der Musik, sie sind ebenso wichtig wie die Tone selbst, um ein Stück zu ergeben, eine Geschichte zu erzählen. (S. 94) Das ist einer der Gründe, warum ich Bibliothekar geworden bin, sagte er. Weil es so wichtig ist, dass wir uns erinnern, auch an die schrecklichen Dinge. Vielleicht gerade an die. Und weil ich sehen wollte, wie neues Wissen hinzukommt, andere Stimmen zu Wort kommen und ihre Geschichte erzählen. (S. 126) Ein Ungeheuer zu sein, hat nichts mit dem Aussehen zu tun. Das Monster ist im Leben nicht immer der offensichtlichste Kandidat. Es ist wichtig, die eigenen Ängste nicht mit der Realität zu verwechseln. (S. 158) Immer wenn ich das Meer sehe, denke ich an den Sternenhimmel. So oft, wenn wir etwas Schönes, leuchtend Helles sehen, vergessen wir die Dunkelheit, die es erst sichtbar macht. (S. 179) Manchmal ist Trost so schmerzhaft wie die Wunde selbst. (S. 195) Die Welt ändert sich nicht zum Besseren, wenn wir nicht selbst daran arbeiten. (S. 288) Die Magie der Sprache steckt darin, dass gegen alle Unwahrscheinlichkeit jemand etwas erzählt, was jemand anderes verstehen kann. (S. 294) Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn alles andere verschwindet. (S. 315) "Die Bücherjägerin" bietet einige schöne, lehrreiche und unterhaltsame Lesestunden. Dennoch plätschert das Buch so vor sich hin, es hat ein paar Spannungsbögen aber alles in allem hatte ich nicht den Drang es nicht mehr weglegen zu können. Im Gegenteil.: Teilweise haben sich die 360 Seiten sehr gezogen... Die Bewertung von 3 von 5 Sternen spiegelt die gemischten Gefühle wider.
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Literarische Reise mit Schwächen: starke Charaktere, Handlung ausbaufähig und Rechtschreibung verbesserungswürdig

xxholidayxx am 11.03.2024
Bewertungsnummer: 2151452
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen. (S. 70) Elisabeth Beers Debütroman "Die Bücherjägerin" führt uns durch die faszinierende Welt der introvertierten Sarah, einer Bücherjägerin, Kartensammlerin und Restauratorin. Die Geschichte beginnt nach dem Tod ihrer Tante Amalia, als der Bibliothekar Benjamin auftaucht, um eine alte römische Straßenkarte zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern auch emotional und literarisch tief geht. Die Autorin, Elisabeth Beer, 1989 in Westfalen geboren, verbindet in ihrem ersten Roman "Die Bücherjägerin" ihre Leidenschaften für Literatur und Reisen, nachdem sie Komparatistik studiert und in Berlin ihren Lebensmittelpunkt gefunden hat. Die warmherzige und feinhumorige Erzählung widmet sich Themen wie Familie, Abschied, Liebe und der Magie der Bücher. Leider sind mir von beginn an einige Rechtschreibfehler ins Auge gestochen, die das Leseerlebnis getrübt haben - im Falle einer Neuauflage soltlen deise unbedingt korrigiert werden. zwei Beispiele: unter den Ästen des Apfelbaums geschaukelt und wei springen auf den Rasen geübt (S.12) Der Gedanke daran, dass ich Jean eine Karte geschickte hatte, um ihn zu Amalias Beerdigung einzuladen, versetzte mir einen Stich in der Brust. (S.61) Ich finde es hingegen toll, dass sich die Autorin um diskriminierungsfreie Sprache bemüht. Allerdings gelingt ihr dies nur teilweise. Bspw. wird mehrmals "dunkle Haut" erwähnt, aber weiße Personen, nicht explizit als weiß ausgewiesen was sie zur Norm werden lässt. Einmal ist auch von "Idiotie" die rede. Einem Ausdruck, der mit den Gräueln des 2. Weltkriegs und den Verbrechen an Menschen die behindert wurden und werden in Zusammenhang steht und daher nicht verwendet werden sollte. Das Buch behandelt jedoch wichtige Themen wie Rassismus, Feminismus, Krankheit, Vielfalt und Diversität, Kapitalismus, Patriarchat und Heteronormativität, Religion und Geschichtsschreibung. Besonders beeindruckend sind die Verweise auf zahlreiche andere Bücher, die die Leseliste erweitern und die Liebe zur Literatur vertiefen. Die Idee mit den Listen (Liste zum Überleben, Ein paar Regeln das Reisen betreffend, Liste der Dinge, die mich erinnern) fand ich genial und bringt Abwechslung beim Lesen. Leider stört wiederum das uneinheitliche Gendern den Lesefluss. Die Intention der Autorin, durch die abwechselnde Verwendung von genderneutraler Sprache, Binnen-I, generischem Maskulin und feminin sowie dem Asterix (*) alle Leser:innen zufriedenzustellen und anzusprechen ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Meinen Lesefluss hat es gestört und ich hätte es lieber einheitlich gehabt. Schmunzeln musste ich über das Trauer-Modell nach Elisabeth Kübler-Ross, welches wir in der Uni auch gelernt haben - Toll fand ich die verweise auf zahlreiche andere Bücher - meine must-read Liste ist dank dem Buch um einige Bücher reicher. Die Charaktere waren sehr gut gezeichnet - allen voran hat mich die außergewöhnliche Protagonistin Sarah, die im Buch eine große Entwicklung durchmacht, verzaubert. Neues erfahren habe ich zum Thema "weiblicher Autismus". Ich habe bisher nie davon gehört, war allerdings wenig überrascht, dass der "gender health gap" auch hier zu finden ist nämlich indem Autismus bei Mädchen weniger oft und viel später diagnostiziert wird weil, mal wieder, hauptsächlich an Männern geforscht und die Symptome an ihnen festgemacht wurde. An dieser Stelle möchte ich euch meine liebsten Textstellen nicht vorenthalten: Der Riss, den das Verschwinden von jemandem reißt, wird nur durch die Zeit abgeschliffen an den Rändern, aber das Loch bleibt und lässt sich nicht wieder auffüllen. (S. 14/15) "Ich wollte Ihnen noch mein Beileid aussprechen, Fräulein von Richtershofen", sagte er. Ich wartete. Es entstand eine Pause. "Generell sagt man dann Danke", sagte er schließlich. "Generell haben Sie mir noch gar kein Beileid ausgesprochen, sondern es nur angekündigte", sagte ich. (S. 26) Wenn man nicht früh lernt zu glauben, dass es noch Wunder gibt, dann lernt man es später gar nicht mehr. (S. 32) Wir kriegen das schon hin. Was genau wir wieder hinkriegen mussten, hat sie nie so genau erklärt, aber es wurde zum neuen Takt unserer Kindheit, die Antwort auf alle Fragen, die Lösung für alle Probleme und in den ersten Jahren nach dem Tod meiner Eltern die einzige Konstante, an der ich mich festhalten konnte. (S. 37) Das Wunder stand ihm ins Gesicht geschrieben, selbst ich konnte den Ausdruck kindlicher Freude darin lesen, als er eine Erstausgabe von Alice in Wonderland entdeckte. Er sah mich an, als hätte ich ihm höchst- persönlich die Wandschranktür nach Narnia aufgestoßen. (S. 41) Es ist schwierig, den Menschen zu vertrauen, wenn alles, was du als Verbindung zu ihnen hast, ein Glaube in ihre Worte ist, als wäre die Welt aus Sprache gemacht. (S. 61) Sprechen ist die einzige Möglichkeit, einander zu verstehen. Fragen zu stellen, den anderen ernst zu nehmen und zuzuhören (S. 83) In den Büchern stecken unser aller Geschichten und all die, die noch hinzukommen, und auf sie aufzupassen, ist eine wichtige Aufgabe. (S. 84) Stille und Ungesagtes sind genau wie Pausen in der Musik, sie sind ebenso wichtig wie die Tone selbst, um ein Stück zu ergeben, eine Geschichte zu erzählen. (S. 94) Das ist einer der Gründe, warum ich Bibliothekar geworden bin, sagte er. Weil es so wichtig ist, dass wir uns erinnern, auch an die schrecklichen Dinge. Vielleicht gerade an die. Und weil ich sehen wollte, wie neues Wissen hinzukommt, andere Stimmen zu Wort kommen und ihre Geschichte erzählen. (S. 126) Ein Ungeheuer zu sein, hat nichts mit dem Aussehen zu tun. Das Monster ist im Leben nicht immer der offensichtlichste Kandidat. Es ist wichtig, die eigenen Ängste nicht mit der Realität zu verwechseln. (S. 158) Immer wenn ich das Meer sehe, denke ich an den Sternenhimmel. So oft, wenn wir etwas Schönes, leuchtend Helles sehen, vergessen wir die Dunkelheit, die es erst sichtbar macht. (S. 179) Manchmal ist Trost so schmerzhaft wie die Wunde selbst. (S. 195) Die Welt ändert sich nicht zum Besseren, wenn wir nicht selbst daran arbeiten. (S. 288) Die Magie der Sprache steckt darin, dass gegen alle Unwahrscheinlichkeit jemand etwas erzählt, was jemand anderes verstehen kann. (S. 294) Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn alles andere verschwindet. (S. 315) "Die Bücherjägerin" bietet einige schöne, lehrreiche und unterhaltsame Lesestunden. Dennoch plätschert das Buch so vor sich hin, es hat ein paar Spannungsbögen aber alles in allem hatte ich nicht den Drang es nicht mehr weglegen zu können. Im Gegenteil.: Teilweise haben sich die 360 Seiten sehr gezogen... Die Bewertung von 3 von 5 Sternen spiegelt die gemischten Gefühle wider.

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Die Bücherjägerin

von Elisabeth Beer

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L. Kranz

Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

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4/5

Eine Hommage

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Suche nach einem verschollenen Segment der Tabula Peutingeriana, einer alten römischen Straßenkarte, führt die Restauratorin Sarah und den britischen Bibliothekar Ben zusammen, deren Dynamik sich auf der gesamten Reise organisch entfaltet. Darin verwoben sind immer wieder Sarahs Erinnerungen an ihre verstorbene Tante, die den Antrieb und die Basis für die gesamte Geschichte bildet. Die Autorin schafft es gesellschaftliche Themen den Charakteren entsprechend einfließen zu lassen, während die Liebe zu Büchern aus jeder Seite spricht. Trotz der Längen an einigen Stellen und der Vorhersehbarkeit des Endes habe ich auf fast jeder Seite und bis zum und vor allem am Schluss mit den beiden mit gefiebert!
4/5

Eine Hommage

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Suche nach einem verschollenen Segment der Tabula Peutingeriana, einer alten römischen Straßenkarte, führt die Restauratorin Sarah und den britischen Bibliothekar Ben zusammen, deren Dynamik sich auf der gesamten Reise organisch entfaltet. Darin verwoben sind immer wieder Sarahs Erinnerungen an ihre verstorbene Tante, die den Antrieb und die Basis für die gesamte Geschichte bildet. Die Autorin schafft es gesellschaftliche Themen den Charakteren entsprechend einfließen zu lassen, während die Liebe zu Büchern aus jeder Seite spricht. Trotz der Längen an einigen Stellen und der Vorhersehbarkeit des Endes habe ich auf fast jeder Seite und bis zum und vor allem am Schluss mit den beiden mit gefiebert!

L. Kranz
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Regina Probst

Thalia Geretsried

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5/5

Auf der Spur einer verlorengeglaubten Karte durch Frankreich und England

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Feinfühlig erzählt Elisabeth Beer über die Antiquitätenjägerin und Restauratorin Sarah. Seit dem Tod ihrer Tante verkriecht diese sich immer mehr in der gemeinsamen Werkstatt der beiden, bis eines Tages der Bibliothekar Ben vor ihrer Haustür steht. Anscheinend hatte ihre Tante Hinweise auf den Verbleib eines sehr alten und bedeutenden Kartensegments, und Sarah soll nun an ihrer Stelle dabei helfen diese ausfindig zu machen. Mit einem wunderschönen Schreibstil nimmt uns die Autorin mit in das chaotische Leben ihrer Protagonistin. Durch die liebevolle Beschreibung der Charaktere, die vielen, aber dennoch gut verständlichen Informationen zur gesuchten Karte und der, an manchen Stellen wirklich spannenden Jagd um diese, ist "Die Bücherjägerin" mein Belletristik-Highlight in diesem Jahr.
5/5

Auf der Spur einer verlorengeglaubten Karte durch Frankreich und England

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Feinfühlig erzählt Elisabeth Beer über die Antiquitätenjägerin und Restauratorin Sarah. Seit dem Tod ihrer Tante verkriecht diese sich immer mehr in der gemeinsamen Werkstatt der beiden, bis eines Tages der Bibliothekar Ben vor ihrer Haustür steht. Anscheinend hatte ihre Tante Hinweise auf den Verbleib eines sehr alten und bedeutenden Kartensegments, und Sarah soll nun an ihrer Stelle dabei helfen diese ausfindig zu machen. Mit einem wunderschönen Schreibstil nimmt uns die Autorin mit in das chaotische Leben ihrer Protagonistin. Durch die liebevolle Beschreibung der Charaktere, die vielen, aber dennoch gut verständlichen Informationen zur gesuchten Karte und der, an manchen Stellen wirklich spannenden Jagd um diese, ist "Die Bücherjägerin" mein Belletristik-Highlight in diesem Jahr.

Regina Probst
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