Endstation Malma

Endstation Malma

Roman | »Schulmans Bücher haben einen Sog, wie man das eher von Stephen King kennt.« Alex Rühle, SZ

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

14673

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/3,1 cm

Beschreibung

Rezension

So wenig braucht der schwedische Erfolgsautor Alex Schulmann um eine neue, emotional-packende und gut konstruierte (Familien-) Erzählung zu schreiben. Madame 20231101

Details

Verkaufsrang

14673

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/3,1 cm

Gewicht

418 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Malma Station

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28353-3

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Überall dysfunktionale Familien

Klara am 04.02.2024

Bewertungsnummer: 2123701

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Alex Schulmans neuem Roman werden verschiedene Menschen im Zug nach Malma gezeigt, einem kleinen Ort ein paar Stunden von Stockholm entfernt. Da ist ein Vater mit seiner kleinen Tochter Harriet, Harriet mit ihrem Mann Oskar, von dem sie sich trennen wird und ihre Tochter Yana, die nach Malma unterwegs ist, weil sie Antworten auf Fragen erhofft, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Diese Menschen sitzen natürlich nicht im selben Zug, sondern ihre Reisen finden in einem Zeitraum von etwa fünfzig Jahren statt, die erste mit Harriet als Kind in den 70er Jahren. Die Kapitelüberschriften Harriet, Oskar und Yana sind ein Hinweis auf die drei Zeitebenen und den damit verbundenen Perspektivwechsel. Am Ende kann der aufmerksame Leser die Puzzleteile zusammensetzen und kennt die wesentlichen Elemente der geschilderten Schicksale. Der Autor zeigt mehrere dysfunktionale Familien: Ehen scheitern, und Kinder durchleben eine schwere Kindheit, die sie für immer prägen wird. Harriet wird unter besonders belastenden Umständen von ihrer Schwester getrennt, weil die Eltern die Geschwister unter sich aufteilen und ein weiterer Kontakt nicht geplant ist. Sie erlebt mit, dass beide Elternteile die Schwester vorziehen und sie zurückweisen. Harriet wächst beim Vater auf. Später wird Harriet nach dem Scheitern ihrer Ehe mit Oskar spurlos verschwinden und Tochter Yana zurücklassen. Wie wird ein Kind mit Verlust und Zurückweisung fertig? Inwieweit prägen diese frühen schmerzlichen Erfahrungen ihr eigenes Leben? Schulman setzt sich in diesem auch in der deutschen Übersetzung hervorragenden Roman mit diesen ernsten Themen auseinander und macht sie für den Leser nachvollziehbar. Mir hat auch Schulmans neues Buch sehr gut gefallen, und ich werde sicher noch weitere Romane von ihm lesen.
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Überall dysfunktionale Familien

Klara am 04.02.2024
Bewertungsnummer: 2123701
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Alex Schulmans neuem Roman werden verschiedene Menschen im Zug nach Malma gezeigt, einem kleinen Ort ein paar Stunden von Stockholm entfernt. Da ist ein Vater mit seiner kleinen Tochter Harriet, Harriet mit ihrem Mann Oskar, von dem sie sich trennen wird und ihre Tochter Yana, die nach Malma unterwegs ist, weil sie Antworten auf Fragen erhofft, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Diese Menschen sitzen natürlich nicht im selben Zug, sondern ihre Reisen finden in einem Zeitraum von etwa fünfzig Jahren statt, die erste mit Harriet als Kind in den 70er Jahren. Die Kapitelüberschriften Harriet, Oskar und Yana sind ein Hinweis auf die drei Zeitebenen und den damit verbundenen Perspektivwechsel. Am Ende kann der aufmerksame Leser die Puzzleteile zusammensetzen und kennt die wesentlichen Elemente der geschilderten Schicksale. Der Autor zeigt mehrere dysfunktionale Familien: Ehen scheitern, und Kinder durchleben eine schwere Kindheit, die sie für immer prägen wird. Harriet wird unter besonders belastenden Umständen von ihrer Schwester getrennt, weil die Eltern die Geschwister unter sich aufteilen und ein weiterer Kontakt nicht geplant ist. Sie erlebt mit, dass beide Elternteile die Schwester vorziehen und sie zurückweisen. Harriet wächst beim Vater auf. Später wird Harriet nach dem Scheitern ihrer Ehe mit Oskar spurlos verschwinden und Tochter Yana zurücklassen. Wie wird ein Kind mit Verlust und Zurückweisung fertig? Inwieweit prägen diese frühen schmerzlichen Erfahrungen ihr eigenes Leben? Schulman setzt sich in diesem auch in der deutschen Übersetzung hervorragenden Roman mit diesen ernsten Themen auseinander und macht sie für den Leser nachvollziehbar. Mir hat auch Schulmans neues Buch sehr gut gefallen, und ich werde sicher noch weitere Romane von ihm lesen.

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Tolles Buch über schwierige Familienbeziehungen

anushka aus Berlin am 12.01.2024

Bewertungsnummer: 2107630

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Reise durch das ländliche Schweden. Ein zehnjähriges Mädchen und sein Vater, ein Mann mit seiner Frau in einer kriselnden Ehe und eine junge Frau auf der Suche nach den Antworten zu ihrer Kindheit. Sie alle sind unterwegs nach Malma, weil sie hoffen, dort die Lösung für ihre dysfunktionalen Familienbeziehungen zu finden. Für mich war es das erste Buch des Autors, sodass ich "unvoreingenommen" an das Buch herangehen und es nicht mit vorherigen Werken vergleichen konnte. Und es hat mich sehr beeindruckt. Die Geschichte ist toll konstruiert, wie die verschiedenen Reisen und Personen letztlich zusammengehören. Und auch wenn das nach relativ wenigen Kapiteln schon klar ist, möchte ich das hier nicht spoilern. Die Zugreise strukturiert die gesamte Geschichte, obwohl man durch Rückblenden während der Reise in die jeweilige Geschichte der Figuren eintaucht und vieles abseits der Bahnreise erfährt. Schulman ist eine emotionale Familiengeschichte gelungen, die gleichzeitig dramatisch und andererseits nicht übertrieben oder unglaubwürdig ist. Alle Figuren sind bemitleidenswert und es ist tragisch, wie sie in ihren Familiendynamiken gefangen sind. Das eigentlich Tragische an der Geschichte ist, dass vieles hätte anders verlaufen können, wenn die Figuren nur aus sich heraus gekonnt oder aus ihren Strukturen hätten ausbrechen können. Auch wenn die Handlungsbeschreibung dieses Buches zunächst eher langweilig klingt - ich gebe zu, dass ich mich nicht vom ersten Blick an für dieses Buch interessiert habe, sondern erst nach ein paar Stimmen dazu - entwickelt die Handlung einen stillen Sog und eine gewisse Spannung. Gleichzeitig geht es mit transgenerationalen Beziehungsproblemen oder gar Traumata um ein sehr ernstes Thema, das in einen angenehmen Erzählstil verpackt wird. Wechselnde Erzählperspektiven beleuchten die verschiedenen Probleme von verschiedenen Standpunkten, die alle nachvollziehbar und gerade dadurch besonders beklemmend und tragisch sind. Die Unfähigkeit der Eltern beeinflusst die Kinder ein Leben lang, selbst im Umgang mit ihren eigenen Kindern. Hier wird kein leichtes Thema verhandelt, doch "Endstation Malma" ist es ein beeindruckend einfühlsames Buch, das ich gern gelesen habe.
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Tolles Buch über schwierige Familienbeziehungen

anushka aus Berlin am 12.01.2024
Bewertungsnummer: 2107630
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Reise durch das ländliche Schweden. Ein zehnjähriges Mädchen und sein Vater, ein Mann mit seiner Frau in einer kriselnden Ehe und eine junge Frau auf der Suche nach den Antworten zu ihrer Kindheit. Sie alle sind unterwegs nach Malma, weil sie hoffen, dort die Lösung für ihre dysfunktionalen Familienbeziehungen zu finden. Für mich war es das erste Buch des Autors, sodass ich "unvoreingenommen" an das Buch herangehen und es nicht mit vorherigen Werken vergleichen konnte. Und es hat mich sehr beeindruckt. Die Geschichte ist toll konstruiert, wie die verschiedenen Reisen und Personen letztlich zusammengehören. Und auch wenn das nach relativ wenigen Kapiteln schon klar ist, möchte ich das hier nicht spoilern. Die Zugreise strukturiert die gesamte Geschichte, obwohl man durch Rückblenden während der Reise in die jeweilige Geschichte der Figuren eintaucht und vieles abseits der Bahnreise erfährt. Schulman ist eine emotionale Familiengeschichte gelungen, die gleichzeitig dramatisch und andererseits nicht übertrieben oder unglaubwürdig ist. Alle Figuren sind bemitleidenswert und es ist tragisch, wie sie in ihren Familiendynamiken gefangen sind. Das eigentlich Tragische an der Geschichte ist, dass vieles hätte anders verlaufen können, wenn die Figuren nur aus sich heraus gekonnt oder aus ihren Strukturen hätten ausbrechen können. Auch wenn die Handlungsbeschreibung dieses Buches zunächst eher langweilig klingt - ich gebe zu, dass ich mich nicht vom ersten Blick an für dieses Buch interessiert habe, sondern erst nach ein paar Stimmen dazu - entwickelt die Handlung einen stillen Sog und eine gewisse Spannung. Gleichzeitig geht es mit transgenerationalen Beziehungsproblemen oder gar Traumata um ein sehr ernstes Thema, das in einen angenehmen Erzählstil verpackt wird. Wechselnde Erzählperspektiven beleuchten die verschiedenen Probleme von verschiedenen Standpunkten, die alle nachvollziehbar und gerade dadurch besonders beklemmend und tragisch sind. Die Unfähigkeit der Eltern beeinflusst die Kinder ein Leben lang, selbst im Umgang mit ihren eigenen Kindern. Hier wird kein leichtes Thema verhandelt, doch "Endstation Malma" ist es ein beeindruckend einfühlsames Buch, das ich gern gelesen habe.

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von Alex Schulman

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Andrea Steinfeldt

Thalia Bad Oldesloe

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5/5

Emotional packende Zugfahrt ohne Zwischenstopp

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Zug fährt an einem warmen Sommertag von Stockholm in den kleinen Ort Malma. Der Zug rollt mit Verspätung ein und nimmt nur stockend mit Zwischenhalt langsam Fahrt auf, genau wie wir Leser drei Personen,die sich in dem Zug befinden, und ihre Geschichte langsam näher kennen lernen: Harriet mit ihrem seltsamen Vater auf dem Weg zu einer Beerdigung, Oskar und seine Frau, offensichtlich gerade in einer Ehekrise, und Yana mit einem Fotoalbum ihres Vaters auf dem Schoß, mit Hilfe dessen sie die Vergangenheit besser verstehen möchte. Während der Fahrt beginnen sie, uns ihre Vergangenheit zu erzählen,und so wie sie sich langsam dem Zielort nähern, kommen wir den kunstvoll verwobenen Schicksalen der Menschen näher. Wie der Zug musste ich am Ende das Lesetempo erhöhen, um in Malma anzukommen und hinter das verbindende Geheimnis zu kommen. Die Schicksale der Menschen, die Sprachlosigkeit und auch Hilflosigkeit von Eltern, die Einsamkeit der Kinder und wie die Vergangenheit das eigene Leben prägt, ist auch in diesem Roman von Alex Schulman wieder ein zentrales Thema. Wie in seinen vorherigen Büchern „Die Überlebenden“ und „Verbrenn all meine Briefe“ hat der Autor es geschafft, mich zutiefst zu berühren und mich mit dem geschickten Handlungsaufbau zu überraschen.
5/5

Emotional packende Zugfahrt ohne Zwischenstopp

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Zug fährt an einem warmen Sommertag von Stockholm in den kleinen Ort Malma. Der Zug rollt mit Verspätung ein und nimmt nur stockend mit Zwischenhalt langsam Fahrt auf, genau wie wir Leser drei Personen,die sich in dem Zug befinden, und ihre Geschichte langsam näher kennen lernen: Harriet mit ihrem seltsamen Vater auf dem Weg zu einer Beerdigung, Oskar und seine Frau, offensichtlich gerade in einer Ehekrise, und Yana mit einem Fotoalbum ihres Vaters auf dem Schoß, mit Hilfe dessen sie die Vergangenheit besser verstehen möchte. Während der Fahrt beginnen sie, uns ihre Vergangenheit zu erzählen,und so wie sie sich langsam dem Zielort nähern, kommen wir den kunstvoll verwobenen Schicksalen der Menschen näher. Wie der Zug musste ich am Ende das Lesetempo erhöhen, um in Malma anzukommen und hinter das verbindende Geheimnis zu kommen. Die Schicksale der Menschen, die Sprachlosigkeit und auch Hilflosigkeit von Eltern, die Einsamkeit der Kinder und wie die Vergangenheit das eigene Leben prägt, ist auch in diesem Roman von Alex Schulman wieder ein zentrales Thema. Wie in seinen vorherigen Büchern „Die Überlebenden“ und „Verbrenn all meine Briefe“ hat der Autor es geschafft, mich zutiefst zu berühren und mich mit dem geschickten Handlungsaufbau zu überraschen.

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Nicole Krauß

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5/5

Keiner verpackt Dramen so "fast zärtlich" wie Schulman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin so sehr begeistert von diesem talentierten Erzähler! "Endstation Malma" nimmt uns Leser mit auf eine Zugreise, die einige Stunden dauern wird, mitten hinein in die Geschichte und Abgründe einer Familie. Liebe und Hass liegen in dieser Generationen übergreifenden Geschichte so nahe beieinander. Mal war ich entsetzt, über die menschlichen Grausamkeiten, mal war ich verzückt, über die Beschreibungen der kindlichen Unbekümmertheit. Dieses Buch ist ein kleiner Schatz, so wie auch die beiden anderen Roman von Schulman es sind! Bitte unbedingt lesen!
5/5

Keiner verpackt Dramen so "fast zärtlich" wie Schulman

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Ich bin so sehr begeistert von diesem talentierten Erzähler! "Endstation Malma" nimmt uns Leser mit auf eine Zugreise, die einige Stunden dauern wird, mitten hinein in die Geschichte und Abgründe einer Familie. Liebe und Hass liegen in dieser Generationen übergreifenden Geschichte so nahe beieinander. Mal war ich entsetzt, über die menschlichen Grausamkeiten, mal war ich verzückt, über die Beschreibungen der kindlichen Unbekümmertheit. Dieses Buch ist ein kleiner Schatz, so wie auch die beiden anderen Roman von Schulman es sind! Bitte unbedingt lesen!

Nicole Krauß
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