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Die Dauer der Liebe Roman

9

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/2,8 cm

Gewicht

349 g

Farbe

Aubergine

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80696-4

Beschreibung

Rezension

„Sabine Grubers neuer Roman ist Trauer-und Trostbuch, Hilferuf, ein langes Adieu fast wie im wirklichen Leben, mit ungestilltem Verlangen, Geheimnissen, Hindernissen, Spannungen.“
profil, Wolfgang Paterno

„‘Die Dauer der Liebe‘ ist ein still ergreifendes, genau registrierendes Nachdenken darüber, wie das Leben nach dem Einschlag des Schicksals weitergeht.“
Die Presse, Daniela Strigl

„Sabine Gruber schreibt in ‚Die Dauer der Liebe‘ davon, wie es ist, wenn man die Liebe seines Lebens verliert. Wenn man versucht, einen Zipfel des plötzlich Vergangenheit Gewordenen festzuhalten.“
Kurier, Barbara Beer

„Sabine Gruber ist mit ihrem Roman ein ebenso politisches wie poetisches Meisterwerk gelungen. Es ist ein Buch, das die gesetzlichen Unzumutbarkeiten für kinderlose Paare ohne Trauschein und Testament aufdeckt, und eine bewegende Erzählung über das Weiterleben ohne den anderen.“
Der Standard, Christa Gürtler

„‚Die Dauer der Liebe‘ ist ein Buch der kleinen, präzise geschilderten Beobachtungen – und der großen Aha-Momente, die sie anstoßen – hart und schonungslos. Und doch: ein Verzweiflungserheiterer.“
Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner

„Eine zutiefst berührende Transformation der Trauer in große Literatur.“
Kronen Zeitung

„Wieder einmal zeigt Sabine Gruber, wie gut sie individuelles Leben und die Auseinandersetzung mit Geschichte zu verbinden weiß.“
Ö1 Ex Libris, Cornelius Hell

"Das Psychogramm einer authentischen, starken Frauenfigur."
Bayern 2, Heinz Gorr

„Unsentimental und präzise erzählt die Autorin davon, was es heißt, einen nahen Menschen zu verlieren. Eine Herausforderung, vor die sich über kurz oder lang jeder gestellt sieht, der sich auf das Wagnis der Liebe einlässt.“
WDR5, Günter Kaindlstorfer

„Gelungen … in einer bewegenden Mischung aus Nüchternheit und Trotz, Weltenflucht und Hoffnungsschimmer.“
Ö1, Judith Hoffmann

„Eine der am meisten ausgezeichneten Südtiroler Autorinnen deutscher Sprache, schildert unwirkliche, traumatische Vorgänge, die sich überlagern und ihre sonst so starke, selbstbewusste Protagonistin paralysieren.“
Kleine Zeitung

„Die Autorin arbeitet, wie im Film, mit Zeitraffern, in denen die Jahre des Lebens mit Konrad wie plastisch nachgezeichnete Szenerien an uns vorbeiziehen.“
Die Dolomiten, F. Delle Cave

„Ein fast schon leichter, sehr flüssig zu lesender Roman über die Phasen und Bewältigung der Trauer.“
Falter, Sebastian Fasthuber

„Sabine Gruber findet eine Sprache für das eigentlich Unfassbare."
Deutschlandfunk, Undine Fuchs

"Grubers Kunst besteht darin, dass sich der Sog der ihrer erklärtermaßen auch eigenen Trauer unmittelbar auf die Leserin überträgt."
Der Tagesspiegel, Ulrike Baureithel

"Ein tieftrauriges Buch, das in seiner literarischen Kraft und Schönheit vielen Menschen viel geben kann."
Deutschlandfunk Kultur Lesart, Joachim Scholl

„Sabine Gruber veranschaulicht eindringlich den Kraftakt des Im-Leben-Bleiben-Müssens, wie es auch in den Texten von Joan Didion und Conny Palmen anklingt. ‚Die Dauer der Liebe‘ hat aber auch einen transformatorischen Ansatz.“
NDR Kultur Neue Bücher, Claudia Cosmo

„Flüssig, ergreifend und detailgenau erzählt.“
HÖRZU

„Sabine Gruber transportiert ein breites Spektrum an äußeren und inneren Verstrickungen. … `Die Dauer der Liebe‘ veranschaulicht eindringlich den Kraftakt des Im-Leben-Bleiben-Müssens.“
NDR Kultur, Marie Schoeß

„Die Trauer der Gegenwart vermischt sich mit Erinnerungen an das vergangene Liebesglück und mit Versuchen, so etwas wie eine Zukunft nach dem Verlust zu gestalten. Sabine Gruber findet dafür immer wieder originelle Wortschöpfungen: der Gewissheitsstich des Todes, die Kümmerkette der Freundinnen.“
WDR 3 Lesestoff, Andreas Wirthensohn

„Dass Sabine Gruber diesem Buch zudem noch sanften Witz, kritische Spurensuche, die auch dem Geliebten gilt, ein Lob der Freundschaft sowie fundiertes architekturhistorisches Wissen über eine sehr spezielle Region Italiens einschreibt, beweist die große Klasse der gebürtigen Südtirolerin.“
Buchkultur, Sylvia Treudl

„Ein feinfühliger Roman, der nie in Sentimentalität wegbricht. Ein ... Roman über die Macht der Liebe, die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und den drohenden Verlust aller Gewissheiten."
Literaturblatt.ch, Gallus Frei-Tomic

„Es ist nicht leicht, für dieses sensible Thema eine angemessene Sprache zu finden. Nur eine Autorin mit dem stilistischen Können einer Sabine Gruber ist solch einer Herausforderung gewachsen.“
Oberösterreichische Nachrichten, Christian Schachenreiter

„Die vielfach ausgezeichnete Südtiroler Autorin beschreibt auch frühere Recherchen Konrads zum italienischen Städtebau der Mussolini-Ära. Das gibt dem Roman eine weitere, überraschende Ebene und zeigt wiederum eine ganz andere Art von Erinnerungsarbeit.“
Redaktionsnetzwerk Deutschland, Martina Sulner

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/2,8 cm

Gewicht

349 g

Farbe

Aubergine

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80696-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauerbewältigung

    Der Roman beginnt mit einem friedlichen, idyllischen Bild, das unterbrochen wird von einem Klopfen an der Tür, welches Renatas Leben verändern wird. Sie erfährt, dass ihr Lebensgefährte plötzlich verstorben ist, auf einem Parkplatz. Völlig unvorbereitet trifft sie diese Mitteilung. „Du bist stärker als ich, hatte Konrad einmal zu Renata gesagt. Deshalb muss ich vor dir sterben…….Ich bin nicht stärker, denkt Renata.“ Das Paar hatte 25 gemeinsame Jahre und Renata wird erst einen Tag nach dem Tod verständigt, da sie nicht miteinander verheiratet waren.Sie darf auch nicht mitentscheiden, was den Besitz und die Wünsche von Konrad betreffen, das bleibt seiner Familie, Mutter, Bruder, Schwester überlassen. Renata wehrt sich nicht, denn sie braucht ihre Kraft zum Überleben, ohne ihre große Liebe, und es wird gegen ihren und Konrads Willen gehandelt. „Konrads Familie ist nie ein Geschenk gewesen……..,derjenige, der den Raum verläßt, wird schlechtgeredet. Es macht sprachlos mit welch ungeheurer Frechheit die Familie des Toten sich der (wertvollen) Gegenstände, teilweise auch der Gegenstände, die Renata gehören, sowie deren gemeinsam finanzierten Landhäuschens bedient. Es wird uns also hier drastisch vor Augen geführt, dass ein Lebenspartner, nicht verheiratet und ohne Testament , keine Rechte am Besitz und an der Durchsetzung des Willens vom Verstorbenen hat. Für dieses schwierige Thema den richtigen Ton zu finden ist nicht leicht.Die vielen Befindlichkeiten einer Hinterbliebenen, allein gelassen, mit immer wieder kehrenden Erinnerungen, Zweifeln und Aufarbeitung werden alle beschrieben. Die Sprache ist feinfühlig, die Gedankengänge dringen ins Innerste, das Leiden wird einfühlsam beschrieben. Wie genau es einem Trauernden geht, weiß nur er selbst, aber Sabine Gruber gelingt es, die Emotionen nach so einem Verlust, gut einzufangen und deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegendes Buch

    „Das Recht war nur so lange auf der Seite der Liebenden, so lange sie beide lebten. Mit dem Tod des einen oder anderen löste es sich in Nichts auf, wenn der Trauschein oder ein korrektes Testament fehlten.“ Renata erfährt, dass ihr Lebensgefährte Konrad auf einem Parkplatz verstorben ist. Sie waren 25 Jahre ein Paar, unverheiratet. Konrads Mutter Henriette, der Bruder Marcel, die Schwester Gunda, zu denen Konrad kein gutes Verhältnis hatte, pochen auf ihr Familienrecht, entmündigen Renata in jeder Beziehung. Ein Testament, das ihr von Konrad vorliegt, wird von ihnen nicht akzeptiert. Besonders die Schwiegermutter Henriette, die auch vorher schon keinen Hehl aus der Abneigung allen Frauen gegenüber gemacht hat, die mit ihrem Sohn verbunden waren, zeichnet sich als boshaft, gemein und habgierig aus. Es findet eine kirchliche Bestattung statt, die Konrad nie gewollt hätte. Renata wird nicht gefragt, nicht mit einbezogen, die Familie eignet sich ungefragt Dinge aus dem gemeinsamen Besitz an. Die Schwiegermutter instruiert Marcel, auch die Fotozeichnungen, die Konrad, ein Architekt, als künstlerische Varianten von historischen Gebäuden angefertigt hat, an sich zu nehmen und zu verkaufen. Renata kommt mit Konrads Verlust schwer klar. Die Erinnerungen an ihn sind wach in ihr. „Konrad ist jetzt Renatas Lichtkörper, und wenn Renata aufsteht und sich an die Wand lehnt, deckt sich ihr Körper mit dem Konrads. Sie drückt ihren Rücken gegen seinen Brustkorb, hört ihn an ihrem Ohr lachen. Er bückt sich leicht, umfasst mit den Armen ihr Becken, lässt seine Hände auf ihrem Bauch ruhen. Sie spürt seine Zunge im Ohr, fängt an zu lachen. Ich bin es nicht, sagt Konrad. Es ist Monachicchio!“ Monachicchi sind Geister toter, ungetaufter Kinder, die Urlauber und Einheimische ärgern, hatte Conrad ihr erzählt. Während sie die Dinge ordnet, entdeckt sie eine Zeichnung von ihm mit einer Widmung für Catarina. Das Datum der Widmung ist aus der Zeit als sie ein Paar waren. Renata beginnt an Konrads Treue, von dessen Liebe sie so überzeugt war, zu zweifeln, und recherchiert in der Vergangenheit. Die Trauer und die Verwirrung, in der Renata sich befindet, ist in wunderbarer, eindringlicher Sprache geschrieben. Die immer wieder aufblitzenden Erinnerungen sind in den Erzählfluss eingebettet, so wie sie bei Renata auftauchen. Gespickt mit unwiderstehlichen italienischen Worten und Wortneuschöpfungen. Zum Lachen komisch und doch so real ist die Beschreibung der Männer auf einer Partner-App, die sie auf Empfehlung einer Freundin besucht. Nebenbei gibt es auch Einblicke in die faschistische Architektur, Siedlungspolitik und Agrarreform in Italien unter Mussolini. Ein sehr spannendes Thema. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und berührt. Das Leid der Protagonistin ist in jeder Zeile spürbar, die personale Erzählperspektive schafft etwas Distanz, zeigt aber auch unkommentiert die Grausamkeit und Herzlosigkeit von Konrads Familie. Ich möchte auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    13.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied

    Die Dauer der Liebe, ist ein gut konstruierter Roman von der Schriftstellerin Sabine Gruber. Der Schauplatz ist Wien. Die Übersetzerin Renata bekommt die Nachricht, das ihr Lebenspartner Konrad gestorben ist. Sie lebten 25 Jahre zusammen. Das allein ist schon nicht schlimm genug, da verlangen Konrads Mutter und Geschwister alle Besitztümer Konrads. Die Autorin hat die Szenen sehr gut beschrieben. Auch die Gedanken Renatas sind richtig getroffen. So fühlt man sich, wenn ,an seinen Partner verloren hat. Mal ist der Stil poetisch, humorvoll oder ernst. Der Roman liest sich gut und stimmig..

  • Kaffeeelse

    4/5

    02.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schlagartig ist alles anders

    Die Übersetzerin Renata verliert nach fünfundzwanzig Jahren Beziehung ihren Mann Konrad. Sie waren nicht verheiratet und ein Testament existiert auch nicht. Konrads Familie erkennt die Beziehung nicht als eine langjährige Beziehung an, verfällt eher der Krankheit der Gier und so wird Renata nicht nur ihres Mannes beraubt, sondern auch vieler Erinnerungen. Heftig! Definitiv. Doch dieses Buch zeigt, dass der Mensch auch unter den widrigsten Bedingungen versucht in die Zukunft zu schauen. Und genau dies versucht Renata, mit Hilfe ihres sozialen Netzes gelingt ihr dies auch. Ohne diesem sozialen Netz wäre dies sicher viel traumatischer verlaufen und so sieht man wieder, wie wichtig Freunde in einer gewissen Anzahl sind. Zwar gelingt diese Neuorientierung Renata mit wechselnden Stimmungen und mit wechselnden Kraftverhältnissen, aber genau dies macht das Buch authentisch, denn wer wird hier nur zukunftsorientiert durch die eigene Misere schreiten. Nur jemand bei dem keine Gefühle mehr da sind. Und dies ist bei Renata nicht der Fall. Renata durchschreitet die Phasen der Trauer und muss sich zudem noch mit der unempathischen Familie von Konrad herumschlagen. Harter Tobak. Aber nicht nur dies passiert. Auch die Vertrauensfrage gegenüber Konrad steht im Raum. Denn beim Sichten der zurückbleibenden Dinge treten auch Ungereimtheiten auf, Nachfragen geht ja nicht mehr und so muss sich Renata eigene Urteile bilden. Ein harter Weg für Renata, aber ein vollkommen nachvollziehbarer. Definitiv ein sehr interessantes Buch über ein schweres und schlimmes Thema. „Die Dauer der Liebe“ von Sabine Gruber ist ein kluges Buch über den plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen. Zudem ist es sprachlich und inhaltlich sehr gelungen, ich habe es sehr gern gelesen es hat mich Sinnieren lassen.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    4/5

    06.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerz ist nicht teilbar

    Was bleibt, wenn der geliebte Mensch geht? Diese Frage muss sich die Übersetzerin Renata Spaziani stellen, als ihr eines Morgens ein Polizist die Nachricht überbringt, dass ihr Lebensgefährte Konrad Grasmann auf einem Parkplatz gestorben ist. Gestern bereits, informiert wurde jedoch nur die Familie, denn Renata und Konrad waren zwar fünfundzwanzig Jahre zusammen, aber nicht verheiratet. Konrads Familie hat Renata nie akzeptiert, ein rechtsgültiges Testament fehlt und so muss Renata zusehen, wie ihr nach und nach alles genommen wird. „Wenn ich vor dir tot sein sollte, werde ich aus Sehnsucht nach dir im Jenseits noch einmal sterben. Konrad hat Renata viele solcher Sätze ins Ohr geflüstert. Was Konrad nicht ahnen konnte: dass auch die Sehnsucht der Überlebenden lebensgefährlich ist.“ (Seite 34) Das abrupte Ende einer großen Liebe ist schlimm genug, wenn dazu aber noch eine herzlose und geldgierige Verwandtschaft des Partners die Trauer stört, ist das an Grausamkeit nicht zu überbieten. Renata ist wie paralysiert, sie realisiert anfangs nicht, worauf die plötzliche Zuwendung eines Familienmitgliedes Konrads hinausläuft. Ich konnte fast nicht mitansehen, was da passierte, meine Gefühle schwankten zwischen Mitgefühl, Zorn und Wut. Immer wieder fragte ich mich, ob ich genauso entscheiden, oder anders reagieren würde, aber solche Fragen können nur rein hypothetischer Natur sein, denn eine solche Situation ist so persönlich und intim, dass es keine allgemeine Antwort darauf gibt. Und das ist auch gut so. Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, Gedanken und Erinnerungen kreuzten die Gegenwart, Vergangenes und Gegenwärtiges vermischte sich und es kam ziemlich viel Unruhe rein. Diese Erzählweise passte jedoch zur Situation, was mir half, mich darauf einzulassen, und bald fiel es mir gar nicht mehr auf. Der Fokus liegt überwiegend auf Konrad; seinen Werdegang, seine Karriere und die Liebe zur Kunst. Neben der Trauer nahmen die kulturellen Ausschweifungen einen großen Raum ein und dies ist für mich auch der einzige Kritikpunkt, der in der zweiten Hälfte des Buches meiner Begeisterung einen kleinen Dämpfer verpasst, das Lesevergnügen insgesamt aber nur etwas geschmälert hat. Ein wunderbares Buch, viele Zitate habe ich markiert und las sie erneut; so schön fand ich sie. Feinfühlig und empfindsam, behutsam fast führte mich die Autorin durchs Buch. Dafür gibt es von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Literatur mit Tiefgang

    Nach 25 Jahren des Zusammenseins stirbt urplötzlich Konrad - der Lebensgefährte von Renata. 25 Jahre zusammen, das sollte reichen um eheähnlich gleichgestellt zu sein. Tja - gefühlt ja aber nicht in der Realität! Renata muss zu dem Schock des Verlustes die schmerzliche Erfahrung machen, dass nichts, was vermeintlich rechtlich gesichert schien auch gesichert ist. Noch dazu kommen Dinge zu Tage, die sie daran zweifeln lassen, den geliebten Mann wirklich gekannt zu haben. Ganz zu schweigen von der Reaktion der Familie… Ein sehr bewegender, realistischer und wichtiger Roman, der uns sehr nachdenkend zurücklässt und lange nachhallt. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krise

    Renata pflegte eine gute und für sie erfüllende Partnerschaft mit Konrad, 25 Jahre lang. Sein plötzlicher Tod verwüstet ihr Leben, stellt sie vor herbe Tatsachen. Bei der Verwandtschaft des Verstorbenen bricht sich die hemmungslose Gier Bahn, Renata hat keine rechtliche Handhabe dem Einhalt zu gebieten. Zudem kommen Dinge ans Tageslicht die sie an der gelebten Beziehung zweifeln lassen. Rückhalt findet sie in neu belebten Freundschaften. Ihre Stärke lässt sie trotz Trauer nach vorn schauen, sie weiß, es kommen bessere Zeiten. Lektüre mit Tiefgang und Sinn, aufreibend auch, sehr lesenswert, besonders.
  • Zum Bewerterprofil von Erika Föst

    Erika Föst

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie lebt man sein Leben neu?

    Renate verliert ihren Lebensgefährten, mit dem sie 25 Jahre zusammengelebt hat. Auf welche Weise sie damit umgeht, den Verlust verarbeitet und letztendlich ihr Leben neu zu leben beginnt, das erzählt Sabine Gruber in berührender, einfühlsamer und amüsanten Art und Weise.
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch der Trauer. Verständig,...

    Ein Buch der Trauer. Verständig, nüchtern und mit vager Hoffnung erzählt. Die Suche nach Erinnerungen bringt das Glück nicht zurück. Renata aber hilft es beim Abschiednehmen. Durch feinsinnig formulierte allgemein gültige Gedanken, ist das Buch eine Empfehlung für ältere Leser.

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