Die Farbe der Vernunft

Die Farbe der Vernunft

Eine dystopische Liebesgeschichte

Buch (Taschenbuch)

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Die Farbe der Vernunft

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

268

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,9 cm

Gewicht

300 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7546-6127-7

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Dystopisch und romantisch

reziprov am 05.08.2023

Bewertungsnummer: 1994444

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Nachdem die Menschheit den Planeten zerstört hat, hat sich eine neue Gesellschaftsform entwickelt, um ihn wieder aufzubauen. Nova Prudento ist die Hauptstadt der Asketen. Hier lebt Laya. Als Tochter der obersten Asketin ist es ihr vorherbestimmt in deren Fußstapfen zu treten und die Lehre der Asketen weiterzutragen. Gefühle, Passionen und Emotionen sind tabu. Doch für Laya fühlt sich das alles nicht richtig an. Als einige ihrer Mitschüler sie zu einem verbotenen Abenteuer einladen, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt. Dort lernt sie auch den charismatischen Jimin kennen. Doch hat diese Beziehung eine Zukunft? Meine Meinung: Mit ihrem Debutroman hat Fanny Remus eine spannende Geschichte mit romantischen und dystopischen Elementen geliefert, deren Plot einen von Beginn an in Atem hält. Die Geschichte dieser Liebe, die es eigentlich gar nicht geben darf, ist hinreißend erzählt und ich habe mich als Leser sehr schnell wohl im Kreis des Ritual-Ensembles gefühlt. Die utopische Welt, die Autorin erschafft, ist dabei erschreckend realistisch und die Probleme nicht sehr weit vom eigenen Erfahrungshorizont entfernt. Dadurch konnte ich unheimlich leicht in das Szenario eintauchen. Und da sind wir dann mittendrin in dem Bereich, der diesen Roman für mich zu etwas ganz Besonderem macht. Fanny Remus hat zwischen die Zeilen dieses Romans eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik gepackt. Dabei ist der eigene Blickwinkel mit Sicherheit mitentscheidend dafür, welche Aspekte man wahrnimmt, wo man sich bestätigt, oder auch an der eigenen Nase gepackt sieht. Das Ganze erfolgt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern ist ‚en passant‘ in die Geschichte eingewoben, sodass die Leichtigkeit des Romans nie verloren geht. Das ist auch den hinreißenden Charakteren zu verdanken, die einfach unheimlich liebevoll gezeichnet sind. Der Roman ist zudem ein Plädoyer dafür, nicht stehen zu bleiben und sich, so wie es in der Wissenschaft der Fall ist (oder sein sollte) immer wieder zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Laya macht in dieser Beziehung die stärkste Entwicklung durch. Schön finde ich, wie das Cover die Story aufgreift und mit all seiner Farbenpracht sofort visualisiert, wie die Truppe des Rituals Lebensfreude in die triste, weiß-graue Welt der Asketen bring. Ein spannender und tiefgründiger Debut-Roman, der Lust auf mehr Zeilen aus der Feder von Fanny Remus macht.
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Dystopisch und romantisch

reziprov am 05.08.2023
Bewertungsnummer: 1994444
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Nachdem die Menschheit den Planeten zerstört hat, hat sich eine neue Gesellschaftsform entwickelt, um ihn wieder aufzubauen. Nova Prudento ist die Hauptstadt der Asketen. Hier lebt Laya. Als Tochter der obersten Asketin ist es ihr vorherbestimmt in deren Fußstapfen zu treten und die Lehre der Asketen weiterzutragen. Gefühle, Passionen und Emotionen sind tabu. Doch für Laya fühlt sich das alles nicht richtig an. Als einige ihrer Mitschüler sie zu einem verbotenen Abenteuer einladen, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt. Dort lernt sie auch den charismatischen Jimin kennen. Doch hat diese Beziehung eine Zukunft? Meine Meinung: Mit ihrem Debutroman hat Fanny Remus eine spannende Geschichte mit romantischen und dystopischen Elementen geliefert, deren Plot einen von Beginn an in Atem hält. Die Geschichte dieser Liebe, die es eigentlich gar nicht geben darf, ist hinreißend erzählt und ich habe mich als Leser sehr schnell wohl im Kreis des Ritual-Ensembles gefühlt. Die utopische Welt, die Autorin erschafft, ist dabei erschreckend realistisch und die Probleme nicht sehr weit vom eigenen Erfahrungshorizont entfernt. Dadurch konnte ich unheimlich leicht in das Szenario eintauchen. Und da sind wir dann mittendrin in dem Bereich, der diesen Roman für mich zu etwas ganz Besonderem macht. Fanny Remus hat zwischen die Zeilen dieses Romans eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik gepackt. Dabei ist der eigene Blickwinkel mit Sicherheit mitentscheidend dafür, welche Aspekte man wahrnimmt, wo man sich bestätigt, oder auch an der eigenen Nase gepackt sieht. Das Ganze erfolgt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern ist ‚en passant‘ in die Geschichte eingewoben, sodass die Leichtigkeit des Romans nie verloren geht. Das ist auch den hinreißenden Charakteren zu verdanken, die einfach unheimlich liebevoll gezeichnet sind. Der Roman ist zudem ein Plädoyer dafür, nicht stehen zu bleiben und sich, so wie es in der Wissenschaft der Fall ist (oder sein sollte) immer wieder zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Laya macht in dieser Beziehung die stärkste Entwicklung durch. Schön finde ich, wie das Cover die Story aufgreift und mit all seiner Farbenpracht sofort visualisiert, wie die Truppe des Rituals Lebensfreude in die triste, weiß-graue Welt der Asketen bring. Ein spannender und tiefgründiger Debut-Roman, der Lust auf mehr Zeilen aus der Feder von Fanny Remus macht.

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von Fanny Remus

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