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Elektra, die hell Leuchtende Roman | Griechische Mythologie lebendig erzählt

115

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25069

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Chosen One + weitere

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06848-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Erzählt auf brillante Weise die starken Emotionen und die Komplexität der Frauen.«

Produktdetails

Verkaufsrang

25069

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Chosen One
  • Strong FMC
  • Greek Mythology

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06848-0

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • xine48

    5/5

    18.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    Elektra von Jennifer Saint hat nicht nur ein wunderschönes Cover, sondern auch der Inhalt hat mich sehr überzeugt. Jennifer Saint hat ein tollen Schreibstil, dessen Beschreibungen immer wieder schöne Bilder in meinem Kopf ausgelöst haben. Die Art wie sie Dinge, aber auch Leute, beschreibt hat mir sehr zugesagt. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich die Zeitsprünge und die wechselnden Perspektiven gerne mag. Doch im Verlaufe des Buches habe ich gemerkt wie wichtig die Wechsel zwischen den drei Frauen sind. Ich konnte wirklich für jede der drei Frauen Mitgefühl aufbringen. Gerade Kassandra und für Klytaimnestra hatten alle meine Sympathien. Für Elektra fand ich es zum Ende hin immer schwieriger Sympathie und Nachsicht aufzubringen. Ich fand sie sehr verbohrt und mochte gar nicht, dass sie überhaupt nicht bereit war mal über ihren Tellerrand zu gucken und zu überlegen wie es anderen geht. Aber ich nehme an, dass dies von der Autorin bewusst so gemacht wurde. Generell fand ich es total spannend den trojanischen Krieg aus diesen Perspektiven mitzuerleben. Gerade die Darstellung von Paris und Helena fand ich super interessant und einfach mal anders. Paris war hier nicht der strahlende unschuldige Held, was meiner Meinung nach auch viel besser zu seinen Handlungen passt. Auch Helenas Beweggründe waren faszinierend, als Person konnte ich sich aber immer noch nicht wirklich leiden. Fazit: Eine Tragödie über drei unterschiedliche Frauen, die mich sehr bewegt hat. Faszinierende neue Perspektive über den trojanischen Krieg und seine Konsequenzen. Und wer weiß vielleicht hat Jennifer Saint mit der ein oder anderen Aussage ja sogar recht. 4,5 Sterne von mir.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    17.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Trojanische Krieg aus Sicht der Frauen

    Agamemnon, Ehemann von Klytämnestra, zieht in den Krieg nach Troja, um Helena, Schwester von Klytämnestra und Frau seines Bruders Menelaos, zurück aus Troja zu holen. Für gute Winde auf See opfert er seine älteste Tochter Igiphenie. Fortan sinnt Klytämnestra auf Rache, während seine weitere Tochter Elektra seine Rückkehr sehnlichst erwartet. Es vergehen 10 Jahre, bis Agamemnon mit seiner Kriegsbeute, der Seherin Kassandra, heimkehrt... Mit "Elektra, die hell Leuchtende" beschreibt Jennifer Saint den Trojanischen Krieg einmal aus einer anderen Sicht. Hier sind nicht die Krieger die Helden, sondern deren Frauen und Kinder. Die Kapitel werden jeweils aus den Perspektiven von Klytämnestra, Elektra und Kassandra erzählt, was dieser wohl jedem bekannten Geschichte einen ganz neuen Glanz verleiht. Denn ihre Denk- und Handlungsweisen unterscheiden sich von denen der männlichen Helden. Diese Sichtweisen beschreibt Jennifer Saint unheimlich eindringlich. So empfindet man die Opferung von Iphigenie durch die Augen der Mutter, was die ohnehin schon grausame Sache noch schlimmer macht. Man kann ihre Rachegelüste dadurch umso besser nachvollziehen. Die Autorin erweckt das alte Griechenland sehr bildhaft zu Leben. Man wandelt mit durch Sparta, Mykene und Troja, steht fast selbst staunend vor dem Pferd und möchte die Trojaner so gern warnen. Denn Jennifer Saint zieht den Leser in die Geschichte hinein, man wird in diese Zeit versetzt und kann sich ihr nicht mehr entziehen. Auch wenn man die Geschichte in ihren Grundzügen kennt, lernt man hier noch manch neue Details, so daß man mit diesem Buch Geschichte lebendig und nicht staubtrocken vermittelt bekommt!

  • juline

    aus kiel

    5/5

    16.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe mich sehr auf das…

    Ich habe mich sehr auf das Buch "Elektra, die hell Leuchtende" von Jennifer Saint gefreut, da ich schon "Ariadne" von der Autorin gelesen habe, sowie "Circe" von Madeline Miller und ich die Bücher so schön fand - sowohl die Buchcover, als auch der Inhalt. Ich mochte, dass drei Frauen zu Wort kamen, obwohl Elektra ja eigentlich die Hauptperson sein sollte. Die Teile über Klytämnestra waren mir ein bisschen zu ausführlich, obwohl sie als Königin und Mutter natürlich wichtig ist. Dagegen hätte ich gerne mehr über Kassandra erfahren. Krass zu sehen, was alles durch Ehrverletzungen passiert, wie viele Menschenleben zerstört und beeinflusst werden. Zum Glück ist das ja heutzutage in westlichen Kulturen nicht mehr so und auch als Frau kann man selbstständig handeln und muss nicht, wie zum Beispiel Elektra, heiraten, um "sicher zu sein". Darum fand ich es auch gut, dass dieses Thema so ausführlich behandelt wurde. Es gab alles Positionen: die, dass Rache nehmen eben von einem erwartet wird; die, dass es immer so weitergeht, wenn man den Zyklus nicht unterbricht; dass man von Rache gar nichts hat und so eher das Leben von anderen Menschen zerstört, die man mag, statt des erwarteten Triumphs. Ich fand das Buch sehr gelungen, ich würde es weiterempfehlen. Man lernt viel über griechische Mythologie, es ist mit den Namen ein bisschen herausfordernd, aber es lohnt sich.

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    16.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauen erzählen ihre Geschichte – lebendig, bewegend, spannend !

    In dem Roman „Elektra, die hell Leuchtende“ erzählt Jennifer Saint die Geschichte des trojanischen Krieges auf eine außergewöhnliche Weise. Denn nicht die Heldentaten der Krieger wurden in dem Roman gewürdigt. Die Autorin stellt das Schicksal der Frauen und Kindern dar, die von ihren Männern und Vätern allein gelassen - sogar den Göttern geopfert wurden - damit diese launischen Geschöpfe den Kriegern gnädig werden und der Sieg nicht gefährdet wird. Drei Frauen erzählen diese tragische Geschichte. Es sind: Elektra, die Prinzessin von Mykene, die zehn Jahre lang auf die baldige Rückkehr ihres geliebten Vaters Agamemnon hofft; Klytämnestra, Agamemnons Ehefrau, die ihrem Mann nicht verzeihen kann, dass er ihre älteste Tochter Iphigenie den Göttern geopfert hat; Kassandra aus Troja, Apollons Priesterin, die Zukunft voraussehen kann und von Agamemnon als Kriegsbeute nach Mykene entführt wurde. Schonungslos und wahrheitsgetreu sind die Erzählungen der Frauen, deren Schicksale auf eine tragische Weise miteinander verbunden sind. Jede von ihnen sehnt sich nach einem glücklichen Familienleben, nach Frieden und Geborgenheit. Sehr stark sind diese Frauen, die ihr Schicksal, von Göttern bestimmt, in eigene Hände nehmen wollen. Die trojanische Geschichte auf diese Weise erzählt, hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Jennifer Saint hat die uns aus griechischen Mythen bekannte Gestalten lebendig gemacht, den erzählenden Frauen eine Stimme verliehen, die auf die Auswirkungen eines Krieges und das Schicksal der Frauen und Kinder aufmerksam macht. Bildhaft und echt wirken die dargestellten Handlungen, nachvollziehbar sind daraus resultierenden Gefühle und Emotionen. „Elektra, die hell Leuchtende“ ist eine spannende, zutiefst bewegende Geschichte, die unbedingt gelesen werden muss! Erwähnenswert ist auch das wunderschöne Cover des Buches mit dem leuchtenden Abbild des Profils von Elektra. Eine klare Leseempfehlung.

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    5/5

    16.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauen erzählen ihre…

    Starke Frauen erzählen ihre Geschichte – lebendig, bewegend, spannend ! In dem Roman „Elektra, die hell Leuchtende“ erzählt Jennifer Saint die Geschichte des trojanischen Krieges auf eine außergewöhnliche Weise. Denn nicht die Heldentaten der Krieger wurden in dem Roman gewürdigt. Die Autorin stellt das Schicksal der Frauen und Kindern dar, die von ihren Männern und Vätern allein gelassen - sogar den Göttern geopfert wurden - damit diese launischen Geschöpfe den Kriegern gnädig werden und der Sieg nicht gefährdet wird. Drei Frauen erzählen diese tragische Geschichte. Es sind: Elektra, die Prinzessin von Mykene, die zehn Jahre lang auf die baldige Rückkehr ihres geliebten Vaters Agamemnon hofft; Klytämnestra, Agamemnons Ehefrau, die ihrem Mann nicht verzeihen kann, dass er ihre älteste Tochter Iphigenie den Göttern geopfert hat; Kassandra aus Troja, Apollons Priesterin, die Zukunft voraussehen kann und von Agamemnon als Kriegsbeute nach Mykene entführt wurde. Schonungslos und wahrheitsgetreu sind die Erzählungen der Frauen, deren Schicksale auf eine tragische Weise miteinander verbunden sind. Jede von ihnen sehnt sich nach einem glücklichen Familienleben, nach Frieden und Geborgenheit. Sehr stark sind diese Frauen, die ihr Schicksal, von Göttern bestimmt, in eigene Hände nehmen wollen. Die trojanische Geschichte auf diese Weise erzählt, hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Jennifer Saint hat die uns aus griechischen Mythen bekannte Gestalten lebendig gemacht, den erzählenden Frauen eine Stimme verliehen, die auf die Auswirkungen eines Krieges und das Schicksal der Frauen und Kinder aufmerksam macht. Bildhaft und echt wirken die dargestellten Handlungen, nachvollziehbar sind daraus resultierenden Gefühle und Emotionen. „Elektra, die hell Leuchtende“ ist eine spannende, zutiefst bewegende Geschichte, die unbedingt gelesen werden muss! Erwähnenswert ist auch das wunderschöne Cover des Buches mit dem leuchtenden Abbild des Profils von Elektra. Eine klare Leseempfehlung.

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Bewertungen (115)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Eva Holzmann

    Eva Holzmann

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    3 Frauen - 1 Krieg

    Der trojanische Krieg wurde schon so oft erzählt, aber niemals so lebendig wie hier.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine großartige Neuerzählung von Teilen der Ilias

    Jennifer Saint gibt mir, was ich mir von Madeline Miller versprach: Eine emotionsreiche Neuerzählung griechischer Mythen mit einigen eigenen Entscheidungen, die es ermöglicht, neue Nuancen in bekannten Geschichten zu finden. Ein Kritikpunkt: Unter den drei zentralen Frauen, deren Perspektiven die Geschichte darlegen, ist Elektra die uninteressanteste. Kassandra bekommt einen Anteil an Pathos, aber letztendlich ist Klytämnestra die stärkste Figur. Elektra ist auf Agamemnons Seite, aber Saint präsentiert Klytämnestras Blickwinkel so überzeugend, dass es nicht sehr glaubwürdig ist, dass Elektra sich dermaßen hinter ihren Vater stellt. Ansonsten ist das Buch aber wunderbar. Während Madeline Miller versucht, so nah wie möglich an dem zu bleiben, was die Quellen vorgeben, erlaubt sich Saint mehr, die Leerstellen zu füllen. Kassandra hat spannende Momente sowohl mit Helena als auch mit Klytämnestra - und dem Roman gelingt es sehr gut, die Frauen tatsächlich ins Zentrum ihrer eigenen Geschichten zu stellen, anstatt sie nur zu Schatten der männlichen Figuren zu machen. Ich habe auch sehr viel Freude an Stephen Frys Versionen der griechischen Sagen, aber dieses Buch ist etwas Besonderes, da es den Figuren mehr Raum für Reflektion bietet, sodass es weniger enzyklopädisch und dafür literarischer wird.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Bergmann

    Ingrid Bergmann

    Thalia Ludwigsburg – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendig gewordene Griechische Mythologie

    Spannender als jeder Thriller erzählt Jennifer Saint die Geschichte der Elektra Tochter des Agamemnon und der Klythämnestra. Den Kampf um Troia, die Geschichte von Helena der Schwester der Klythämnestra und die Geschichte von Orest dem Bruder der Elektra.
  • Zum Bewerterprofil von Giuliana Pierotti

    Giuliana Pierotti

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war wirklich toll die Geschehnisse...

    Es war wirklich toll die Geschehnisse rund um Troja aus der weiblichen Perspektive erzählt zu bekommen. Jede der Frauen versucht ihr Bestes und doch kommt es leider nicht zu einem Happy End wie es in Romanen zu meist ist. Denn die Geschichte kann man nicht umschreiben.
  • Zum Bewerterprofil von L. Schumacher

    L. Schumacher

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Elektra

    Jennifer Saint erzählt in ihrem Roman Elektra. Die Helleuchtende die Geschichte rund um den Trojanischen Krieg aus drei unterschiedlichen Perspektiven: Klytämnestra, der Ehefrau Agamemnons und Schwester Helenas, Elektra, der Tochter von Klytämnestra und Agamemnon, und Kassandra, der Prinzessin von Troja. Durch diesen Perspektivwechsel bekommt man nicht nur verschiedene Einblicke in die Handlung, sondern auch in die Gedanken und Gefühle der drei Frauen. Besonders spannend ist, dass alle drei ganz unterschiedliche Ansichten über den Trojanischen Krieg haben. Trotzdem kann man die Beweggründe jeder einzelnen Figur nachvollziehen. Klytämnestra hat ihre erstgeborene Tochter durch Agamemnon verloren. Während er in den Krieg zieht, übernimmt sie die Herrschaft in Mykene und wird zunehmend von ihrer Trauer und ihren Rachegedanken bestimmt. Ihr Wunsch, Agamemnon nach seiner Rückkehr zu töten, erscheint dadurch nicht einfach nur grausam, sondern wird verständlich, wenn man ihre Geschichte und ihren Schmerz kennt. Elektra hingegen steht vollkommen auf der Seite ihres Vaters. Sie hat zunächst eine eher kindliche Sicht auf die Welt und versteht die Entscheidungen und Konflikte der Erwachsenen nicht vollständig. Während Agamemnon in Troja ist, fühlt sie sich von ihrer Mutter vernachlässigt und wünscht sich eigentlich nur, dass ihr Vater zurückkommt. Dadurch entwickelt sie eine starke Bindung zu ihm und sieht ihn ganz anders als ihre Mutter. Die dritte Perspektive gehört Kassandra, der Prinzessin von Troja. Sie besitzt die Gabe der Visionen und die Zukunft vorherzusehen. Immer wieder versucht sie, die Menschen um sich herum vor dem drohenden Unheil zu warnen. Doch niemand glaubt ihr. Durch die drei Perspektiven entsteht eine besondere Spannung. Obwohl sich die Ansichten der Frauen teilweise völlig widersprechen, wirken ihre Motive jeweils nachvollziehbar. Man fiebert deshalb mit jeder erzählenden Figur mit, obwohl man im nächsten Kapitel die Perspektive wechselt und eine ganz andere Sichtweise kennenlernt. Während man gerade noch Verständnis für Klytämnestras Rache empfindet, kann man im nächsten Kapitel Elektras Sehnsucht nach ihrem Vater nachvollziehen.  Genau dieser Wechsel hat Elektra. Die Helleuchtende für mich besonders spannend gemacht. Die drei Frauen stehen mit ihren Überzeugungen und Gefühlen teilweise direkt gegeneinander, und trotzdem hat jede von ihnen ihre eigene Wahrheit. Dadurch gibt es nicht einfach eine klare Seite, auf der man als Leser dauerhaft steht. Insgesamt hat mir besonders gefallen, wie Jennifer Saint die bekannten Figuren der griechischen Mythologie menschlich und vielschichtig darstellt. Der Roman zeigt, dass es bei Konflikten nicht immer nur eine richtige oder falsche Sichtweise gibt. Trauer, Liebe, Loyalität und Rache können Menschen zu völlig unterschiedlichen Entscheidungen führen. Durch die drei Perspektiven wird der Trojanische Krieg nicht nur als großes historisches Ereignis erzählt, sondern vor allem als persönliche Tragödie der Menschen, die von ihm betroffen sind.

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