Produktbild: Elektra, die hell Leuchtende

Elektra, die hell Leuchtende Roman | Griechische Mythologie lebendig erzählt

115

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

70987

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

4385 KB

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728102

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

70987

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

4385 KB

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728102

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Gavroche

    4/5

    25.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Elektra, Klytaimnestra und Kassandra

    Das Cover des Buches mit dem Frauenkopf in Zusammenhang mit dem Titel lassen sofort an die griechische Mythologie denken und an die Geschichte der Elektra. Die Sterne, die im Hintergrund und auf dem Rahmen angeordnet sind, wurden aufgrund der Bedeutsamkeit von Elektras Geschichte auch gut gewählt. In den letzten Jahren gibt es immer mal wieder Neuerzählungen der griechischen Mythologie, ob nun in der Ursprungszeit verblieben, in die heutige Zeit versetzt oder aber in eine Parallelwelt. Die Geschichte der Elektra, Tochter des mykenischen Königs Agammemnon und seiner Frau Klytaimnestra, ist eng mit der des Trojanischen Kriegs verflochten. Uns begegnen hier viele Personen aus diesem Epos und dennoch hat Jennifer Saint eine ganz neue Version verfasst und den Frauen ein Sprachrohr gegeben. Neben Elektra und ihrer Mutter noch der Seherin Kassandra. Ein flüssiger Schreibstil vervollständigen das Bild. Auch wenn die Geschichte eigentlich bekannt ist, war sie etwas Neues und es kam keinerlei Langeweile auf.

  • geschichten.von.buechern

    3/5

    19.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Weniger mitreißend als erhofft

    Das Cover sieht wundervoll aus. Es ist ein gelungener Eyecatcher und noch dazu ein echtes Schmuckstück für jedes Mythologie-Bücherregal. Zum Inhalt: Elektra wartet auf die Rückkehr ihres Vaters Agamemnon aus dem trojanischen Krieg. Auch ihre Mutter Klytämnestra erwartet ihren Mann - allerdings aus ganz anderen Motiven. Kassandra, trojanische Prinzessin, Priesterin des Apollon und Kriegsbeute des Agamemnon, bietet eine dritte Perspektive. Können die drei Frauen ihre Schicksalsfäden selbst in die Hand nehmen? Und was, wenn sie dabei die Götter herausfordern? Die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Die wechselnden Erzählperspektiven sind natürlich anspruchsvoll und erfordern Mitdenken und etwas Konzentration. Der Einstieg war für mich reichlich trocken und fiel mir daher schwer. Das mag daran liegen, dass die erste Hälfte des Buchs für mich wenig Neues enthielt. Es ging hauptsächlich um den wohlbekannten Mythos rund um die Belagerung und Eroberung Trojas. Zudem hat der Gedanke an eine feministische Perspektive auf den Mythos gewisse Erwartungen geschürt, die dann nicht eingehalten werden konnten. Das lag für mich vor allem daran, dass mir der emotionale Zugang zu den Charakteren besonders in der ersten Hälfte fast völlig gefehlt hat. Mit der titelgebenden Elektra bin ich bis zum Schluss einfach nicht warm geworden. Ihre Befangenheit und kindliche Sturheit ohne jeden Ansatz einer Entwicklung machten ihre Abschnitte für mich zur Qual. Die zweite Hälfte begann dann unverhofft besser. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel und faszinierendere Handlungsstränge konnten mich endlich fesseln. Aber auch hier gilt: Berühren konnte mich höchstens Klytämnestras Perspektive - und das, obwohl auch sie mir theoretisch reichlich unsympathisch war. Ganz nett war Kassandras Perspektive - definitiv war es toll zu sehen, dass sie eine Stimme verliehen bekam. Größter Pluspunkt war für mich die düstere, unheilvolle Atmosphäre, die die Essenz der griechischen Mythologie so grandios einzufangen vermochte. Logischerweise wirkt die Handlung dadurch aber auch reichlich bedrückend. Zu zartbesaitet sollte man definitiv auch nicht sein, aber das ist ja nichts Neues bei antiker Mythologie. Insgesamt wurde ich solide unterhalten und blieb mit enttäuschten Erwartungen zurück. Trotzdem würde ich die Geschichte Fans griechischer Mythologie mit potenziell weniger Vorwissen zum trojanischen Krieg und allen mit Interesse an einer feministischen Erzählweise des bekannten Mythos und modernen Neuerzählungen empfehlen.

  • geschichten.von.buechern

    3/5

    19.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Weniger mitreißend als…

    Weniger mitreißend als erhofft Das Cover sieht wundervoll aus. Es ist ein gelungener Eyecatcher und noch dazu ein echtes Schmuckstück für jedes Mythologie-Bücherregal. Zum Inhalt: Elektra wartet auf die Rückkehr ihres Vaters Agamemnon aus dem trojanischen Krieg. Auch ihre Mutter Klytämnestra erwartet ihren Mann - allerdings aus ganz anderen Motiven. Kassandra, trojanische Prinzessin, Priesterin des Apollon und Kriegsbeute des Agamemnon, bietet eine dritte Perspektive. Können die drei Frauen ihre Schicksalsfäden selbst in die Hand nehmen? Und was, wenn sie dabei die Götter herausfordern? Die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Die wechselnden Erzählperspektiven sind natürlich anspruchsvoll und erfordern Mitdenken und etwas Konzentration. Der Einstieg war für mich reichlich trocken und fiel mir daher schwer. Das mag daran liegen, dass die erste Hälfte des Buchs für mich wenig Neues enthielt. Es ging hauptsächlich um den wohlbekannten Mythos rund um die Belagerung und Eroberung Trojas. Zudem hat der Gedanke an eine feministische Perspektive auf den Mythos gewisse Erwartungen geschürt, die dann nicht eingehalten werden konnten. Das lag für mich vor allem daran, dass mir der emotionale Zugang zu den Charakteren besonders in der ersten Hälfte fast völlig gefehlt hat. Mit der titelgebenden Elektra bin ich bis zum Schluss einfach nicht warm geworden. Ihre Befangenheit und kindliche Sturheit ohne jeden Ansatz einer Entwicklung machten ihre Abschnitte für mich zur Qual. Die zweite Hälfte begann dann unverhofft besser. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel und faszinierendere Handlungsstränge konnten mich endlich fesseln. Aber auch hier gilt: Berühren konnte mich höchstens Klytämnestras Perspektive - und das, obwohl auch sie mir theoretisch reichlich unsympathisch war. Ganz nett war Kassandras Perspektive - definitiv war es toll zu sehen, dass sie eine Stimme verliehen bekam. Größter Pluspunkt war für mich die düstere, unheilvolle Atmosphäre, die die Essenz der griechischen Mythologie so grandios einzufangen vermochte. Logischerweise wirkt die Handlung dadurch aber auch reichlich bedrückend. Zu zartbesaitet sollte man definitiv auch nicht sein, aber das ist ja nichts Neues bei antiker Mythologie. Insgesamt wurde ich solide unterhalten und blieb mit enttäuschten Erwartungen zurück. Trotzdem würde ich die Geschichte Fans griechischer Mythologie mit potenziell weniger Vorwissen zum trojanischen Krieg und allen mit Interesse an einer feministischen Erzählweise des bekannten Mythos und modernen Neuerzählungen empfehlen.

  • xine48

    5/5

    18.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    Elektra von Jennifer Saint hat nicht nur ein wunderschönes Cover, sondern auch der Inhalt hat mich sehr überzeugt. Jennifer Saint hat ein tollen Schreibstil, dessen Beschreibungen immer wieder schöne Bilder in meinem Kopf ausgelöst haben. Die Art wie sie Dinge, aber auch Leute, beschreibt hat mir sehr zugesagt. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich die Zeitsprünge und die wechselnden Perspektiven gerne mag. Doch im Verlaufe des Buches habe ich gemerkt wie wichtig die Wechsel zwischen den drei Frauen sind. Ich konnte wirklich für jede der drei Frauen Mitgefühl aufbringen. Gerade Kassandra und für Klytaimnestra hatten alle meine Sympathien. Für Elektra fand ich es zum Ende hin immer schwieriger Sympathie und Nachsicht aufzubringen. Ich fand sie sehr verbohrt und mochte gar nicht, dass sie überhaupt nicht bereit war mal über ihren Tellerrand zu gucken und zu überlegen wie es anderen geht. Aber ich nehme an, dass dies von der Autorin bewusst so gemacht wurde. Generell fand ich es total spannend den trojanischen Krieg aus diesen Perspektiven mitzuerleben. Gerade die Darstellung von Paris und Helena fand ich super interessant und einfach mal anders. Paris war hier nicht der strahlende unschuldige Held, was meiner Meinung nach auch viel besser zu seinen Handlungen passt. Auch Helenas Beweggründe waren faszinierend, als Person konnte ich sich aber immer noch nicht wirklich leiden. Fazit: Eine Tragödie über drei unterschiedliche Frauen, die mich sehr bewegt hat. Faszinierende neue Perspektive über den trojanischen Krieg und seine Konsequenzen. Und wer weiß vielleicht hat Jennifer Saint mit der ein oder anderen Aussage ja sogar recht. 4,5 Sterne von mir.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    17.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Trojanische Krieg aus Sicht der Frauen

    Agamemnon, Ehemann von Klytämnestra, zieht in den Krieg nach Troja, um Helena, Schwester von Klytämnestra und Frau seines Bruders Menelaos, zurück aus Troja zu holen. Für gute Winde auf See opfert er seine älteste Tochter Igiphenie. Fortan sinnt Klytämnestra auf Rache, während seine weitere Tochter Elektra seine Rückkehr sehnlichst erwartet. Es vergehen 10 Jahre, bis Agamemnon mit seiner Kriegsbeute, der Seherin Kassandra, heimkehrt... Mit "Elektra, die hell Leuchtende" beschreibt Jennifer Saint den Trojanischen Krieg einmal aus einer anderen Sicht. Hier sind nicht die Krieger die Helden, sondern deren Frauen und Kinder. Die Kapitel werden jeweils aus den Perspektiven von Klytämnestra, Elektra und Kassandra erzählt, was dieser wohl jedem bekannten Geschichte einen ganz neuen Glanz verleiht. Denn ihre Denk- und Handlungsweisen unterscheiden sich von denen der männlichen Helden. Diese Sichtweisen beschreibt Jennifer Saint unheimlich eindringlich. So empfindet man die Opferung von Iphigenie durch die Augen der Mutter, was die ohnehin schon grausame Sache noch schlimmer macht. Man kann ihre Rachegelüste dadurch umso besser nachvollziehen. Die Autorin erweckt das alte Griechenland sehr bildhaft zu Leben. Man wandelt mit durch Sparta, Mykene und Troja, steht fast selbst staunend vor dem Pferd und möchte die Trojaner so gern warnen. Denn Jennifer Saint zieht den Leser in die Geschichte hinein, man wird in diese Zeit versetzt und kann sich ihr nicht mehr entziehen. Auch wenn man die Geschichte in ihren Grundzügen kennt, lernt man hier noch manch neue Details, so daß man mit diesem Buch Geschichte lebendig und nicht staubtrocken vermittelt bekommt!

Kundinnen und Kunden meinen

5

26

4

58

3

25

2

6

1

0

Bewertungen (115)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Eva Holzmann

    Eva Holzmann

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    3 Frauen - 1 Krieg

    Der trojanische Krieg wurde schon so oft erzählt, aber niemals so lebendig wie hier.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine großartige Neuerzählung von Teilen der Ilias

    Jennifer Saint gibt mir, was ich mir von Madeline Miller versprach: Eine emotionsreiche Neuerzählung griechischer Mythen mit einigen eigenen Entscheidungen, die es ermöglicht, neue Nuancen in bekannten Geschichten zu finden. Ein Kritikpunkt: Unter den drei zentralen Frauen, deren Perspektiven die Geschichte darlegen, ist Elektra die uninteressanteste. Kassandra bekommt einen Anteil an Pathos, aber letztendlich ist Klytämnestra die stärkste Figur. Elektra ist auf Agamemnons Seite, aber Saint präsentiert Klytämnestras Blickwinkel so überzeugend, dass es nicht sehr glaubwürdig ist, dass Elektra sich dermaßen hinter ihren Vater stellt. Ansonsten ist das Buch aber wunderbar. Während Madeline Miller versucht, so nah wie möglich an dem zu bleiben, was die Quellen vorgeben, erlaubt sich Saint mehr, die Leerstellen zu füllen. Kassandra hat spannende Momente sowohl mit Helena als auch mit Klytämnestra - und dem Roman gelingt es sehr gut, die Frauen tatsächlich ins Zentrum ihrer eigenen Geschichten zu stellen, anstatt sie nur zu Schatten der männlichen Figuren zu machen. Ich habe auch sehr viel Freude an Stephen Frys Versionen der griechischen Sagen, aber dieses Buch ist etwas Besonderes, da es den Figuren mehr Raum für Reflektion bietet, sodass es weniger enzyklopädisch und dafür literarischer wird.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Bergmann

    Ingrid Bergmann

    Thalia Ludwigsburg – Breuningerland

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    05.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendig gewordene Griechische Mythologie

    Spannender als jeder Thriller erzählt Jennifer Saint die Geschichte der Elektra Tochter des Agamemnon und der Klythämnestra. Den Kampf um Troia, die Geschichte von Helena der Schwester der Klythämnestra und die Geschichte von Orest dem Bruder der Elektra.
  • Zum Bewerterprofil von Giuliana Pierotti

    Giuliana Pierotti

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    28.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war wirklich toll die Geschehnisse...

    Es war wirklich toll die Geschehnisse rund um Troja aus der weiblichen Perspektive erzählt zu bekommen. Jede der Frauen versucht ihr Bestes und doch kommt es leider nicht zu einem Happy End wie es in Romanen zu meist ist. Denn die Geschichte kann man nicht umschreiben.
  • Zum Bewerterprofil von L. Schumacher

    L. Schumacher

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    10.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Elektra

    Jennifer Saint erzählt in ihrem Roman Elektra. Die Helleuchtende die Geschichte rund um den Trojanischen Krieg aus drei unterschiedlichen Perspektiven: Klytämnestra, der Ehefrau Agamemnons und Schwester Helenas, Elektra, der Tochter von Klytämnestra und Agamemnon, und Kassandra, der Prinzessin von Troja. Durch diesen Perspektivwechsel bekommt man nicht nur verschiedene Einblicke in die Handlung, sondern auch in die Gedanken und Gefühle der drei Frauen. Besonders spannend ist, dass alle drei ganz unterschiedliche Ansichten über den Trojanischen Krieg haben. Trotzdem kann man die Beweggründe jeder einzelnen Figur nachvollziehen. Klytämnestra hat ihre erstgeborene Tochter durch Agamemnon verloren. Während er in den Krieg zieht, übernimmt sie die Herrschaft in Mykene und wird zunehmend von ihrer Trauer und ihren Rachegedanken bestimmt. Ihr Wunsch, Agamemnon nach seiner Rückkehr zu töten, erscheint dadurch nicht einfach nur grausam, sondern wird verständlich, wenn man ihre Geschichte und ihren Schmerz kennt. Elektra hingegen steht vollkommen auf der Seite ihres Vaters. Sie hat zunächst eine eher kindliche Sicht auf die Welt und versteht die Entscheidungen und Konflikte der Erwachsenen nicht vollständig. Während Agamemnon in Troja ist, fühlt sie sich von ihrer Mutter vernachlässigt und wünscht sich eigentlich nur, dass ihr Vater zurückkommt. Dadurch entwickelt sie eine starke Bindung zu ihm und sieht ihn ganz anders als ihre Mutter. Die dritte Perspektive gehört Kassandra, der Prinzessin von Troja. Sie besitzt die Gabe der Visionen und die Zukunft vorherzusehen. Immer wieder versucht sie, die Menschen um sich herum vor dem drohenden Unheil zu warnen. Doch niemand glaubt ihr. Durch die drei Perspektiven entsteht eine besondere Spannung. Obwohl sich die Ansichten der Frauen teilweise völlig widersprechen, wirken ihre Motive jeweils nachvollziehbar. Man fiebert deshalb mit jeder erzählenden Figur mit, obwohl man im nächsten Kapitel die Perspektive wechselt und eine ganz andere Sichtweise kennenlernt. Während man gerade noch Verständnis für Klytämnestras Rache empfindet, kann man im nächsten Kapitel Elektras Sehnsucht nach ihrem Vater nachvollziehen.  Genau dieser Wechsel hat Elektra. Die Helleuchtende für mich besonders spannend gemacht. Die drei Frauen stehen mit ihren Überzeugungen und Gefühlen teilweise direkt gegeneinander, und trotzdem hat jede von ihnen ihre eigene Wahrheit. Dadurch gibt es nicht einfach eine klare Seite, auf der man als Leser dauerhaft steht. Insgesamt hat mir besonders gefallen, wie Jennifer Saint die bekannten Figuren der griechischen Mythologie menschlich und vielschichtig darstellt. Der Roman zeigt, dass es bei Konflikten nicht immer nur eine richtige oder falsche Sichtweise gibt. Trauer, Liebe, Loyalität und Rache können Menschen zu völlig unterschiedlichen Entscheidungen führen. Durch die drei Perspektiven wird der Trojanische Krieg nicht nur als großes historisches Ereignis erzählt, sondern vor allem als persönliche Tragödie der Menschen, die von ihm betroffen sind.

Unsere Meinungen

Bewertungen (12)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Elektra, die hell Leuchtende