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Papa, hör auf!

5

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.04.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

19/12/1,5 cm

Gewicht

223 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-5303-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.04.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

19/12/1,5 cm

Gewicht

223 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-5303-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Bonn

    5/5

    11.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schwieriges Thema gut verpackt

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, trotz des dunklen Covers. Max wohnt zusammen mit seinem Papa und ständig riecht es nach einer Sorte Bonbons. Max macht sich Gedanken und bekommt von einer Klassenkameradin Unterstützung und auch die Lehrer haken nach. Die Personen im Buch sind gut dargestellt. Es ist für Jugendliche ab 12 und Erwachsene mit Prolog, 13 Kapiteln und Epilog auf 204 Seiten und bekommt von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Vergesst nicht Taschentücher parat liegen zu haben. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt erstellt.

  • Ella

    aus Hof

    5/5

    01.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte über…

    Bewegende Geschichte über eine Vater - Sohn - Beziehung Arne Ulbricht hat eine berührende Geschichte um Trauer und Neuanfang vorgelegt. Es geht darum die inneren Dämonen zu bekämpfen und äußere Umstände zu verändern. Für Max ist es der Tag seiner Taekwondo-Prüfung. Es ist aber auch ein tiefgreifender Wendepunkt in seinem Leben. Auf der Heimfahrt über die Autobahn kommen seine Mutter und seine Schwester Lena bei einem Autounfall ums Leben. Zurück bleiben Max und sein Vater. Es ist gar nicht so einfach, jetzt zu zweit weiterzumachen. Inzwischen sind 5 Jahre vergangen und Max ist 13 Jahre alt. Für den größten Teil des Lebens ist er verantwortlich. Sein Vater arbeitet als Nachtwächter. Eines Morgens kommt der Vater nicht nach Hause. Max ist in der Schule völlig durcheinander. Eine Probearbeit liefert er, ohne eine einzige Aufgabe gelöst zu haben, ab. Als Max nach Hause kommt, ist der Vater da, aber nun wird sein Alkohol-Problem, dass er jahrelang gekonnt vor Max verborgen hat, offensichtlich. Max wird Hilfe angeboten, doch er will nicht über die Probleme reden. Unterstützt von Max der nimmt Vater den Kampf gegen die Sucht auf. Es gibt natürlich Rückschläge und sie müssen lernen zu trauern und auch die eigene Schuldgefühle überwinden. Und dann da noch die stille Freundin Anessa, die sich nicht abschrecken lässt und Max zur Seite steht. Das Cover finde ich sehr ansprechend, es zeigt sehr deutlich, dass Max und sein Vater sprichwörtlich „im Regen“ stehen. Der Schriftstil ist angenehm zu lesen. Die Emotionen von Max bringt der Autor virtuos auf den Punkt. Er versetzt sich so gekonnt in den 13-jährigen Max hinein, dass man mit ihm mitfühlen/mitleiden kann. Besonders gelungen sind die Einblicke in die Gedankenwelt von Max. Am Ende der Kapitel in kursiver Schrift kommen Bruchstücke aus der Vergangenheit vor. Der Autor weiß offensichtlich, worüber er schreibt. Das Schulleben wird sehr realistisch (und stellenweise sehr originell) ausgeführt. Es ist ein einnehmender Roman. Die Protagonisten sind alle samt liebevoll ausgearbeitet und dargestellt. Das Buch wäre eine wichtige Lektüre für junge Leute, denn es geht um Themen wie Gefühle - erste Liebe, Regeln für das Zusammenleben – Sport… Arne Ulbricht schafft es, Jugendlichen da abzuholen, wo sie sind. Er lädt sie ein, über sich und ihre Einstellungen reflektieren. Gleichzeitig verurteilt er niemanden, er bringt dem Vater Wertschätzung entgegen, sowohl für seine Versuche aus der Abwärtsspirale des Alkoholismus zu entkommen, als auch dass er akzeptiert, dass er scheitert. Positiv ist anzumerken, dass der Autor für alle, die Taekwondo nicht im Detail kennen, im Buch ausreichend Erklärungen hinterlässt. Klare 5-Sterne Leseempfehlung für jedes Alter ab 12 Jahren!

  • Bewertung

    5/5

    14.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sucht und Sehnsucht

    Könnte ich mir gut als Lektüre im Schulunterricht ab Klasse 7 vorstellen. Es ist ein Thema was brandaktuell ist und einfühlsam geschrieben. Das Thema Alkohol ist ein, wenn nicht das wichtigste Thema für Jugendliche und gehört deshalb auch in den Unterricht. Aber eben nicht als trockener Stoff. Auch nicht moralisierend, klischeemäßig, weit von den Jugendlichen entfernt. Sie brauchen Figuren an denen sie sich reiben, identifizieren und auseinandersetzen können. Im Lehrplan der 7. Klasse Religionsunterricht z.B. sind 4 Unterrichtsstunden vorgesehen und 6 Stunden würden zur Verfügung stehen für „Das eigene Leben und unsere Welt“, wo Sexualität und Freundschaft Schwerpunktmäßig dran sind. Ich war in meinem früheren Leben mal Relilehrer, ist aber vorbei, deswegen diese Gedankengänge für Reli. In Ethik sieht es glaube ich aber ähnlich aus vom Zeitrahmen und den Möglichkeiten vom Stoffplan. Das alles im Idealfall gekoppelt mit Deutschunterricht, wo das Buch oder Auszüge gelesen werden, wäre Ideal. Das Buch ist aber auch für Familien wichtig. Miteinander über Gefühle ins Gespräch kommen ist so wichtig. Die erste Liebe. Regeln im Sport. Verhalten im Kampf (Schulhof). Das Buch ist sehr gut geschrieben, lädt ein zur eigenen Reflektion und öffnet das Gespräch für eine Gruppe. Arne Ulbricht gelingt es die Jugendlichen in ihrer Wirklichkeit abzuholen. Was mich auch fasziniert bei Arne ist, dass er niemanden verurteilt. Er wertschätzt den Vater und seine Versuche aus dem Teufelskreis auszubrechen, wertschätzt seine Versuche und Akzeptiert sein Scheitern. Denn das gehört auch mit zum Leben. Klasse Buch für Väter und Söhne und Töchter und Mütter.

  • KvdP

    5/5

    13.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle Geschichte über einen starken Sohn und einen trauernden Vater und einen sehr schweren gemeinsamen Weg

    Ich durfte das Buch "Papa, hör auf" von Arne Ulbricht lesen. Es handelt sich hier um ein wunderbares Jugendbuch über die Familie von Max und seinem Papa. Zur Familie gehörten auch noch die Mama und die ältere Schwester Lena. Aber die gesamte Familie hatte einen Autounfall und nur Max und sein Papa haben überlebt. Dieses Buch wird erzählt aus der Sicht von Max, der mittlerweile 13 Jahre alt ist und seinem Vater immer mehr versucht, eine Hilfe zu sein. Doch der Vater hat eigentlich jeglichen Halt im Leben verloren und versinkt immer tiefer in seiner Trauer. Mir hat dieses Buch so gut gefallen, es ist so einfühlsam und verständlich geschrieben, dass ich auch einige Male schlucken musste. So einen schrecklichen Verlust zu überleben und nicht mit unterzugehen, das ist schon harte Arbeit. Hier kommt aber auch sehr schön deutlich heraus, dass gute Freunde sehr wichtig sind oder in diesem Buch z.B. der Klassenzusammenhalt in besonderen Zeiten sehr wertvoll ist. Ich kann das Buch wirklich gut empfehlen.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    15.07.2023

    eBook (ePUB)

    Bewegende Vater - Sohn - Geschichte

    „...Ich wurde als Letzter aufgerufen, und ich hatte bestanden! Nachdem ich den Gürtel und die Urkunde entgegengenommen hatte, ging ich mit Papa zu Lena und Mama…. Es war für Max der Tag der Taekwondo-Prüfung, aber auch ein entscheidender Wendepunkt in seinem Leben. Die Heimfahrt auf der Autobahn kostet seiner Mutter und seiner großen Schwester Lena das Leben. Der Autor hat eine berührende Geschichte geschrieben. Es geht um Trauer, um Neuanfang, um Kampf gegen die inneren Dämonen. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er bringt vor allem die Emotionen von Max perfekt auf den Punkt. Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen. Max ist 13 Jahre alt und lebt mit seinem Vater zusammen. Den großen Teil des Lebens managt er. „...Seit Papa vor zwei oder drei Jahren diesen Job als Nachtwächter angenommen hatte, immer erst gegen sechs Uhr morgens von der Arbeit kam und nur eine Scheibe Toast oder gar nichts aß, blieb er meist bis zum Nachmittag in Bett...“ Eines Morgens aber erscheint der Vater nicht. Folgerichtig steht Max in der Schule neben sich. Die Mathematikarbeit gibt er ab, ohne eine einzige Aufgabe gelöst zu haben. Das Leben in der Schule wird sehr realistisch geschildert. Als Leser spüre ich, dass der Autor weiß, worüber er schreibt. Amüsant finde ich die Sicht der Schüler auf die Lehrer. Sie kennen genau deren Schwächen. Die Erwachsenen bieten Max Hilfe an. Doch der will nicht über seine Befindlichkeiten reden. Sagen wir es so: Privat muss für ihn privat bleiben. Als Max nach Hause kommt, ist der Vater zurück. Jetzt aber ist dessen Problem offensichtlich, das er jahrelang gekonnt vor Max verbergen konnte. Als besonderes Stilmittel lässt mich der Autor tief in die Gedankenwelt von Max eindringen. Es sind Splitter aus der Vergangenheit, die er im Jetzt und Heute reflektiert. Diese Text kommen am Ende jeden Kapitels vor und sind kursiv gesetzt. Sie zeigen, was war und was nun ist. „...Wenn Freunde Menschen sind, die zu einem halten, wenn es mal nicht so gut läuft, dann ist meiner Klasse mein Freund. Denn irgendwie glaube ich, dass wir alle, so unterschiedlich wir auch sind, uns immer helfen würden...“ Dann gibt es noch Anessa. Das stille Mädchen lässt sich nicht abschrecken und steht Max zur Seite. Der Vater nimmt den Kampf gegen seine Sucht auf. Max unterstützt ihn dabei, so gut er kann. Natürlich gibt es Rückschläge. Doch für beide bedeutet dieser Kampf auch, eigene Schuldgefühle zu überwinden und endlich der Trauer Raum zu geben. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Obwohl es über weite Strecken um ein ernstes Thema geht, klingt immer wieder Hoffnung auf einen Neubeginn durch.

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