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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20766

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2023

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,9 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20766

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2023

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,9 cm

Gewicht

480 g

Originaltitel

Trespasses

Übersetzt von

  • Claudia Glenewinkel
  • Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96999-259-3

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Besser kann man die irische Geschichte und Spaltung nicht erzählen

MarieOn am 29.01.2024

Bewertungsnummer: 2119329

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cushla bereitet ihrer Mutter ein Tablett mit Toast und Tee. Während sie zwei Eier in die Pfanne schlägt, sieht sie den Verwaltungsangestellten, der in Wirklichkeit Gefängniswärter ist, von Gegenüber. Er tritt aus der Haustüre, lässt sich auf den Boden fallen, schaut unter sein Auto, findet keine Bombe. Neben seiner Haustüre hat sich jemand mit der Spraydose verewigt: Taigs raus! Am Abend will Cushla ihrem Bruder im Pub helfen, aber als sie aus der Schule nach Hause kommt, liegt ihre Mutter bewusstlos vor der Toilettenschüssel. Es dauert, bis Cushla Gina wieder zu sich geholt, sie geduscht und zu Bett gebracht hat. Eamonn ist stinksauer. Ihr Arbeitskollege Gerry, der die Parallelklasse unterrichtet, lädt Cushla ins Kino ein. Auf dem Weg werden sie von einer Streife angehalten. Während man Gerry den Gewehrkolben ins Kreuz stößt, stellt ein anderer Cushla aufdringliche Fragen: “Ach so, du willst deinen Freund hier scharf machen und ihn dann nicht ranlassen?” Im Pub lernt die 24 jährige Cushla, den deutlich älteren Michael kennen, der ihr Avancen macht. Sie verliebt sich in ihn und trifft ihn heimlich, ohne zu ahnen, worauf sie sich einlässt. Fazit: Zu der Zeit, als die IRA anfing Nordirland zu terrorisieren, war ich gerade sechs Jahre alt. Der Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten ging bis Ende der Neunziger Jahre. Während ich mit dem Erwachsenwerden, dem kalten Krieg und unserer RAF beschäftigt war, ist die Tragik in Irland fast unbemerkt an mir vorbeigezogen. Auch deshalb bin ich sehr froh, dass der Steidl Verlag mich mit dem Cover und dem Klappentext so angesprochen hat, dass ich das Buch lesen wollte. Die Geschichte ist spannend und schnörkellos erzählt. Fast alle Protagonisten und Nebendarsteller haben Kummer und daher, ein mehr oder weniger großes Alkoholproblem. Willkür und Gewalt beherrschen jeden. Alle sind auf der Hut, um ja nicht zur Zielscheibe zu werden. Cushla muss sich von ihrem Bruder bevormunden lassen, weil sie ihr Leben integer lebt und ihre eigenen Entscheidungen trifft. Das wiederum führt zu Anfeindungen gegen Eamonn, Drohungen und Umsatzeinbußen. Jedes Verhalten will gut überlegt sein, jeder Schritt hat eine mögliche Konsequenz. Als Leserin ist mir zwischenzeitlich, wegen der Ungerechtigkeiten, die Galle hochgekommen. Louise Kennedy hat mich bewegt, hat mich mitfühlen lassen. Mich in eine Zeit versetzt, die ein Volk zunächst gespalten und dann traumatisiert hat. Eine klare Leseempfehlung!
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Besser kann man die irische Geschichte und Spaltung nicht erzählen

MarieOn am 29.01.2024
Bewertungsnummer: 2119329
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Cushla bereitet ihrer Mutter ein Tablett mit Toast und Tee. Während sie zwei Eier in die Pfanne schlägt, sieht sie den Verwaltungsangestellten, der in Wirklichkeit Gefängniswärter ist, von Gegenüber. Er tritt aus der Haustüre, lässt sich auf den Boden fallen, schaut unter sein Auto, findet keine Bombe. Neben seiner Haustüre hat sich jemand mit der Spraydose verewigt: Taigs raus! Am Abend will Cushla ihrem Bruder im Pub helfen, aber als sie aus der Schule nach Hause kommt, liegt ihre Mutter bewusstlos vor der Toilettenschüssel. Es dauert, bis Cushla Gina wieder zu sich geholt, sie geduscht und zu Bett gebracht hat. Eamonn ist stinksauer. Ihr Arbeitskollege Gerry, der die Parallelklasse unterrichtet, lädt Cushla ins Kino ein. Auf dem Weg werden sie von einer Streife angehalten. Während man Gerry den Gewehrkolben ins Kreuz stößt, stellt ein anderer Cushla aufdringliche Fragen: “Ach so, du willst deinen Freund hier scharf machen und ihn dann nicht ranlassen?” Im Pub lernt die 24 jährige Cushla, den deutlich älteren Michael kennen, der ihr Avancen macht. Sie verliebt sich in ihn und trifft ihn heimlich, ohne zu ahnen, worauf sie sich einlässt. Fazit: Zu der Zeit, als die IRA anfing Nordirland zu terrorisieren, war ich gerade sechs Jahre alt. Der Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten ging bis Ende der Neunziger Jahre. Während ich mit dem Erwachsenwerden, dem kalten Krieg und unserer RAF beschäftigt war, ist die Tragik in Irland fast unbemerkt an mir vorbeigezogen. Auch deshalb bin ich sehr froh, dass der Steidl Verlag mich mit dem Cover und dem Klappentext so angesprochen hat, dass ich das Buch lesen wollte. Die Geschichte ist spannend und schnörkellos erzählt. Fast alle Protagonisten und Nebendarsteller haben Kummer und daher, ein mehr oder weniger großes Alkoholproblem. Willkür und Gewalt beherrschen jeden. Alle sind auf der Hut, um ja nicht zur Zielscheibe zu werden. Cushla muss sich von ihrem Bruder bevormunden lassen, weil sie ihr Leben integer lebt und ihre eigenen Entscheidungen trifft. Das wiederum führt zu Anfeindungen gegen Eamonn, Drohungen und Umsatzeinbußen. Jedes Verhalten will gut überlegt sein, jeder Schritt hat eine mögliche Konsequenz. Als Leserin ist mir zwischenzeitlich, wegen der Ungerechtigkeiten, die Galle hochgekommen. Louise Kennedy hat mich bewegt, hat mich mitfühlen lassen. Mich in eine Zeit versetzt, die ein Volk zunächst gespalten und dann traumatisiert hat. Eine klare Leseempfehlung!

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Super realistisch ...

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 15.11.2023

Bewertungsnummer: 2069593

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ÜBERTRETUNG Louise Kennedy Ach, an dieser Stelle muss die wunderschöne Covergestaltung des Steidl-Verlags einmal erwähnt werden. Diese Leineneinbände sind einfach wunderschön und ein wahrer Hingucker! #coverliebe und #schockverliebt Nordirland 1975: In Belfast eskalieren die Troubles: Jeden Tag explodieren Bomben, Autos brennen und unschuldige Zivilisten werden ermordet. Protestanten und Katholiken sind Feinde und töten sich gegenseitig. In diesen Unruhen lebt die katholische Grundschullehrerin Cushla Lavery inmitten einer Vorstadt, die überwiegend von Protestanten bewohnt ist. Hier betreibt ihr Bruder Eamonn den Pub, den einst seine Mutter Gina führte. Er versucht sich bedeckt zu halten - unauffällig zu sein und am besten seine Konfession zu verschweigen. Doch seine Mutter und Schwester halten sich nicht an seine Regeln: Gina trinkt - und das schon zum Frühstück und hat im Anschluss ihre Zunge nicht immer unter Kontrolle. Doch das große Sorgenkind ist seine unverheiratete Schwester. Sie lässt sich mit einem verheirateten Protestanten ein. Doch damit nicht genug. Als der kleine katholische Davy von den Klassenkameraden gemobbt wird, setzt sie sich für ihn ein und das wiederum hat verhängnisvolle Folgen … Louise Kennedy hat das Leben in Nordirland, in den 70er-Jahren, die verheerende Wohnungssituation, die Verzweiflung der Menschen, gepaart mit Ausweg- und Arbeitslosigkeit sowie der allgegenwärtigen Angst der Bürger vor Attentaten, unglaublich gut dargestellt. Brutal, ergreifend und eindringlich sind ihre Schilderungen - ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Langsam baut die Autorin die Spannung auf, bis sie zum Ende kaum noch auszuhalten ist. Ein sehr gutes Buch, das ich euch unbedingt empfehlen möchte. 4½/ 5
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Super realistisch ...

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 15.11.2023
Bewertungsnummer: 2069593
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ÜBERTRETUNG Louise Kennedy Ach, an dieser Stelle muss die wunderschöne Covergestaltung des Steidl-Verlags einmal erwähnt werden. Diese Leineneinbände sind einfach wunderschön und ein wahrer Hingucker! #coverliebe und #schockverliebt Nordirland 1975: In Belfast eskalieren die Troubles: Jeden Tag explodieren Bomben, Autos brennen und unschuldige Zivilisten werden ermordet. Protestanten und Katholiken sind Feinde und töten sich gegenseitig. In diesen Unruhen lebt die katholische Grundschullehrerin Cushla Lavery inmitten einer Vorstadt, die überwiegend von Protestanten bewohnt ist. Hier betreibt ihr Bruder Eamonn den Pub, den einst seine Mutter Gina führte. Er versucht sich bedeckt zu halten - unauffällig zu sein und am besten seine Konfession zu verschweigen. Doch seine Mutter und Schwester halten sich nicht an seine Regeln: Gina trinkt - und das schon zum Frühstück und hat im Anschluss ihre Zunge nicht immer unter Kontrolle. Doch das große Sorgenkind ist seine unverheiratete Schwester. Sie lässt sich mit einem verheirateten Protestanten ein. Doch damit nicht genug. Als der kleine katholische Davy von den Klassenkameraden gemobbt wird, setzt sie sich für ihn ein und das wiederum hat verhängnisvolle Folgen … Louise Kennedy hat das Leben in Nordirland, in den 70er-Jahren, die verheerende Wohnungssituation, die Verzweiflung der Menschen, gepaart mit Ausweg- und Arbeitslosigkeit sowie der allgegenwärtigen Angst der Bürger vor Attentaten, unglaublich gut dargestellt. Brutal, ergreifend und eindringlich sind ihre Schilderungen - ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Langsam baut die Autorin die Spannung auf, bis sie zum Ende kaum noch auszuhalten ist. Ein sehr gutes Buch, das ich euch unbedingt empfehlen möchte. 4½/ 5

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von Louise Kennedy

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

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5/5

Aktueller denn je und fast zeitlos: Krieg zwischen den Religionen immer wieder überall auf der Welt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind in den 70er Jahren, mitten im Nordirland-Konflikt. Der Alltag wird bestimmt von Attentaten und Übergriffen, von Morden und Eskalationen. Es ist die Geschichte von Cushla Lavery, einer jungen Grundschullehrerin, katholisch in einer überwiegend von Protestanten bewohnten Gegend. An ihrer Seite ihre alkoholabhängige Mutter Gina und ihr Bruder Eamonn, der dort einen Pub betreibt, in dem sie gelegentlich aushilft, bis sie einen bzw. zwei falsche Schritte macht und in die Mühlen der Justiz gerät und ihre Existenz komplett auseinanderfällt. Zum einen kümmert sie sich rührend um Dave, einen ihrer Schüler, der von den anderen gemobbt wird und dessen Familie in prekären Verhältnissen lebt. Zum anderen hat sie eine leidenschaftliche Affäre mit einem verheirateten und deutlich älteren Mann, der Richter und per se in diesen Zeiten eine Zielscheibe ist. Beides geht nicht gut aus… Louise Kennedy wuchs selbst in der Nähe von Belfast auf und arbeitete über 30 Jahre als Köchin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte und mit ihren short stories „The End of the World is a Cul de Sac“ in der englischsprachigen Welt Erfolge feierte und über die Grenzen hinaus bekannt wurde. „Übertretung“ ist ihr erster Roman und wurde nach Erscheinen enthusiastisch gefeiert, unter anderem vom Spectator: „Diese raffiniert gearbeitete Liebesgeschichte über ganz gewöhnliche Menschen, deren Leben von Gewalt bestimmt wird, ist ergreifend, ohne je sentimental zu sein. Sie zeigt, welch schreckliche Folgen es haben kann, in einer zerrissenen Gemeinschaft unsichtbare Grenzen zu übertreten, selbst wenn man es in bester Absicht tut.“ Für Anne Enright ist es das beste Buch des Jahres und dem kann mein Kollege Dermot Willis uneingeschränkt zustimmen, der als gebürtiger Nordire selbst in den 80er-Jahren in diesen bewegten Zeiten aufgewachsen ist und sagt, genauso ist es gewesen und deshalb: ein großartiges Buch!
5/5

Aktueller denn je und fast zeitlos: Krieg zwischen den Religionen immer wieder überall auf der Welt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind in den 70er Jahren, mitten im Nordirland-Konflikt. Der Alltag wird bestimmt von Attentaten und Übergriffen, von Morden und Eskalationen. Es ist die Geschichte von Cushla Lavery, einer jungen Grundschullehrerin, katholisch in einer überwiegend von Protestanten bewohnten Gegend. An ihrer Seite ihre alkoholabhängige Mutter Gina und ihr Bruder Eamonn, der dort einen Pub betreibt, in dem sie gelegentlich aushilft, bis sie einen bzw. zwei falsche Schritte macht und in die Mühlen der Justiz gerät und ihre Existenz komplett auseinanderfällt. Zum einen kümmert sie sich rührend um Dave, einen ihrer Schüler, der von den anderen gemobbt wird und dessen Familie in prekären Verhältnissen lebt. Zum anderen hat sie eine leidenschaftliche Affäre mit einem verheirateten und deutlich älteren Mann, der Richter und per se in diesen Zeiten eine Zielscheibe ist. Beides geht nicht gut aus… Louise Kennedy wuchs selbst in der Nähe von Belfast auf und arbeitete über 30 Jahre als Köchin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte und mit ihren short stories „The End of the World is a Cul de Sac“ in der englischsprachigen Welt Erfolge feierte und über die Grenzen hinaus bekannt wurde. „Übertretung“ ist ihr erster Roman und wurde nach Erscheinen enthusiastisch gefeiert, unter anderem vom Spectator: „Diese raffiniert gearbeitete Liebesgeschichte über ganz gewöhnliche Menschen, deren Leben von Gewalt bestimmt wird, ist ergreifend, ohne je sentimental zu sein. Sie zeigt, welch schreckliche Folgen es haben kann, in einer zerrissenen Gemeinschaft unsichtbare Grenzen zu übertreten, selbst wenn man es in bester Absicht tut.“ Für Anne Enright ist es das beste Buch des Jahres und dem kann mein Kollege Dermot Willis uneingeschränkt zustimmen, der als gebürtiger Nordire selbst in den 80er-Jahren in diesen bewegten Zeiten aufgewachsen ist und sagt, genauso ist es gewesen und deshalb: ein großartiges Buch!

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Annette W.

Thalia Berlin - Alexa

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5/5

Hier werden täglich Grenzen übertreten- ein Roman, der dem Nordirland- Konflikt ein Gesicht gibt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1975, Belfast, Bürgerkrieg! In dieser Zeit des Terrors gibt es vieles,was man lieber nicht tut: Als Katholikin sich auf einen protestantischen und zudem verheirateten Mann einzulassen, sich einzumischen, wenn ein kleiner Junge schikaniert wird... Die Autorin erzählt von einer durch Herkunft und Religion gespaltenen Gesellschaft, die inmitten der täglich stattfindenden Gewalt versucht, ein halbwegs normales Leben zu führen. Ein atmosphärischer, mitreißender und berührender Roman, der nicht alles auserzählt, ein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich will mehr von L.Kennedy lesen!
5/5

Hier werden täglich Grenzen übertreten- ein Roman, der dem Nordirland- Konflikt ein Gesicht gibt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1975, Belfast, Bürgerkrieg! In dieser Zeit des Terrors gibt es vieles,was man lieber nicht tut: Als Katholikin sich auf einen protestantischen und zudem verheirateten Mann einzulassen, sich einzumischen, wenn ein kleiner Junge schikaniert wird... Die Autorin erzählt von einer durch Herkunft und Religion gespaltenen Gesellschaft, die inmitten der täglich stattfindenden Gewalt versucht, ein halbwegs normales Leben zu führen. Ein atmosphärischer, mitreißender und berührender Roman, der nicht alles auserzählt, ein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich will mehr von L.Kennedy lesen!

Annette W.
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