Produktbild: Henriette lächelt

Henriette lächelt Roman

58

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1308 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754936

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1308 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754936

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    25.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hat mir gefallen

    Zum Inhalt: Henriette geht nicht gerne vor die Tür, denn mit ihren 190 Kilo ist alles eben nicht so leicht und in der Wohnung leichter zu ertragen. Ihre Mutter, die über ihr wohnt, will alles in Henriettes Leben kontrollieren und lässt sie nicht in Ruhe und kommentiert, alles was sie tut. Henriettes einziger Lichtblick ist Kollege Martin, auch wenn sie ihn nur durch Zoom-Meetings kennt. Dann lernt sie die junge, schwangere Nachbarin kennen und sie beginnt sich dem Leben zu öffnen. Meine Meinung: So richtig weiß man am Anfang gar nicht, wohin das Buch einen führen wird, aber gleich von Anfang an nimmt einen das Buch mit. Ich habe mir noch nie wirklich Gedanken gemacht, wie es wohl sein mag mit so einer Körperfülle zu leben. Und wie viel schlimmer es dann noch sein muss, wenn die eigene Mutter ständig meckert und damit eigentlich noch alles schlimmer macht. Am Ende fand ich das ein super tolles Buch, dass Mut machen kann und es ist auch wirklich gut geschrieben. Fazit: Hat mir gefallen

  • Dauerleserin

    4/5

    13.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Am Limit

    Die fünfzigjährige Henriette verlässt ihre Wohnung eigentlich nicht. Denn Henriette wiegt rund 190 Kilogramm. Über ihr im Haus wohnt ihre Mutter, die sie tagein tagaus drangasiert und umzukrempeln versucht, selbst als sie bereits gestorben ist. Aber zum Glück gibt es ja noch Martin, Henriettes Kollegen, mit dem sie online zusammenarbeitet und die Nachbarin unter ihr, mit der sich Henriette nach und nach anfreundet. Und es gibt die Margerite in Henriettes Herz … Cover und Schreibstil: Das Cover von „Henriette lächelt“ zeigt weiße Margeriten auf schwarzem Grund. Es ist ein schönes und auffälliges Cover, das einen noch im Nachhinein berührt, wenn man die Bedeutung der Margeriten verstanden hat. Man sich ein Stückweit an den Schreibstil der Autorin gewöhnen, aber wenn einem dies gelungen ist, liest sich das Buch flüssig. Besonders gut fand ich die relativ kurzen Kapitel und die größtenteils recht aussagekräftigen Kapitelüberschriften Fazit und Leseempfehlung: Die Hauptprotagonistin Henriette befindet sich in vielerlei Hinsicht am Limit. Sie wiegt zu viel, sie hat zu wenig soziale Kontakte … Dies kann so nicht weitergehen. Der Roman „Henriette lächelt“ zeigt eindrucksvoll, wie Henriette sich nach und nach öffnet und sich verändert. Sie verlässt den Teufelskreislauf und am Ende lächelt sie endlich. Leider hat die Autorin Henriettes Verwandlung meiner Meinung nach nicht genug „ausgeschlachtet“. Es passiert ein wenig nebenbei, obwohl es für Henriette ein ziemlicher Kraftakt ist. Aber vielleicht war dies auch genauso beabsichtigt. Die Autorin benutzt eine Metapher, um Henriettes Gefühle zu verdeutlichen: die allgegenwärtige Margerite, die gefühlt auf jeder Seite des Buches auftaucht. Dies hat mir zunächst gut gefallen, am Ende war diese bildliche Darstellung dann aber in meinen Augen leider ein wenig abgenutzt. Dennoch ist „Henriette lächelt“ ein tiefgründiger Roman, der mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird. Am Ende noch ein herzerwärmendes Zitat aus dem Buch: “Wenn die anderen Frauen über ihre Figur reden, schweigt Henriette, weil sie nicht mitreden kann. Henriette hat keine Figur. (…) Henriette ist immer die dickste, in ihrem Schatten haben mindestens drei andere Frauen Platz.“ (ebook, S. 7) Ich vergebe für „Henriette lächelt“ vier Sterne und empfehle dieses Buch allen, die mal „etwas anderes“ lesen möchten. Die Dauerleserin

  • Lesemone

    3/5

    26.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Gefangen

    Henriette ist schon eine sehr spezielle Protagonistin. Gefangen in ihrem Körper und nicht fähig, etwas zu ändern. Mir haben die Schilderungen ihres Lebens und die Darlegung ihres Alltags gut gefallen. Man bekommt einen Einblick, wie es ihr als sehr stark adipöser Mensch geht. Erst als ein gewaltiger Störfaktor in ihrem Leben verschwindet, schafft sie es, Veränderungen vorzunehmen. Viele Details zu den familiären Hintergründen bleiben unausgesprochen oder werden nur etwas angedeutet. Die Gestaltung des Covers mit den Margeriten ist Bestandteil der Geschichte und es wird immer wieder darauf Bezug genommen. Mir hat leider der Erzählstil überhaupt nicht gefallen. Die Protagonistin und auch alle Nebencharaktere bleiben blass und unterkühlt. Die Dialoge sind nicht gekennzeichnet und daher bleibt die Erzählweise auf einer sehr sachlichen Ebene. Man bekommt keinerlei Emotionen übermittelt, obwohl die Szenen eigentlich voller Emotionen sein könnten. Das Thema ist wirklich sehr interessant, aber leider nicht in einer ansprechenden Atmosphäre umgesetzt.

  • Newspaper

    aus Wachtendonk

    3/5

    15.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Auf Abstand gehalten

    Klappentext: „Henriette bleibt am liebsten zu Hause, während das Leben vor ihrem Fenster stattfindet. Ihre Mutter, die in der Wohnung über ihr lebt, möchte das Leben ihrer fünfzigjährigen Tochter kontrollieren, sie lässt sie nicht in Ruhe, kommentiert jede Essensbestellung, jede Kleiderwahl, die Henriette trifft. Denn Henriette hat 190 Kilo und das dominiert ihre Existenz. Der einzige Lichtblick ist Martin: ihr Arbeitskollege, den sie nur vom Zoom-Bildschirm kennt und der so schöne Augen hat. Henriette verliebt sich in ihn, auch wenn sie sich das selbst nicht zugesteht. Als sie eines Tages ihre schwangere junge Nachbarin kennenlernt, beginnt Henriette sich und ihre Welt zu öffnen. Gelingt es ihr, sich von ihrer Mutter zu lösen und einen Schritt in die Zukunft zu wagen?“ Fazit: Anfangs mochte ich die knackigen, kurzen Sätze. Henriettes Leben, ihr Leidensweg mit 190 Kilo und die damit einhergehenden Probleme werden gnadenlos ehrlich und offen erzählt. Die Einblicke sind spannend aber auch erschütternd. Das Leben scheint wortwörtlich schwieriger zu sein. Ständig hat Henriette Stimmen im Kopf wie andere Leute sie sehen, was sie über ihren Einkauf auf dem Kassenlaufband denken. Man merkt auch auf Anhieb wie überlegt der Tagesablauf ist, denn spontane Bewegungen/Handlungen sind nicht wirklich möglich. Im weiteren Verlauf störten mich jedoch die kurzen Kapitel. Ich hatte das Gefühl als würde mich das Gelesene auf Abstand halten. Kaum hatte ich mich an eine Situation gewöhnt, kam schon die nächste Handlung. Die Erzählung wirkte deshalb auch etwas sprunghaft. Schwierig fand ich es zudem hinter Henriettes Gedankenkarussell hinterherzukommen. Sie schien mir oft verwirrt und labil zu sein. Ihre Denkweise konnte ich nicht immer von der Realität unterscheiden. Das machte es für mich nicht einfach.

  • Cebra

    5/5

    07.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensibles Porträt einer Adipösen

    Henriette wiegt 190 Kilo. Sie ist Buchhalterin und froh, im Home-Office arbeiten zu können, denn sie verlässt ihre Wohnung nur äußerst ungern. Autorin Andrea Heinisch beschreibt in kurzen Episoden Henriettes Leben. Das äußere und das innere. Dass sie zum Beispiel zwei Mägen hat. Nicht wirklich, aber wie sollte sie sonst so viel essen müssen. Und dass in ihrem Herz eine Margerite blüht, denn sie ist verliebt. Doch wie soll das gehen, verliebt und derart übergewichtig? Die Probleme, die Henriette hat, werden thematisiert. Nichts wird weggelassen, nichts wird beschönigt. Von engen Toilettenkabinen im Flugzeug über die Scham beim Einkaufen von Nahrung bis zu Depression und Selbsthass und einem ambivalenten Verhältnis zu einer Mutter, die in ihrem durchaus liebevollen Kümmern übergriffig und anmaßend ist. Über Henriettes Erinnerungen an ihre Kindheit erhaschen wir Details, mit denen jeder Psychologe ihre Entwicklung begründen könnte. Doch darum geht es nicht. Nicht um Erklärung. Vielmehr um das Hinein-Fühlen. Das Miterleben. Man könnte befürchten, ein trostloses Buch über ein trostloses Schicksal in die Hand zu nehmen. Aber Heinisch stellt sich mit einer ungeheuren, beinahe wuchtigen Sensibilität an Henriettes Seite, schaut genau hin und schreibt, was sie sieht, so nüchtern wie poetisch, so zart wie schonungslos in meist kurzen Sätzen nieder. Sie gestattet sich Leichtigkeit und Humor, aber keine Ironie. Sie nimmt keine Bewertung vor, verbietet sich jedwede Interpretation. Subtil und warmherzig führt sie uns nicht nur an einen besonderen Menschen heran, sondern auch an unsere eigenen Vorurteile, und bietet gleichzeitig die Chance, diese zu überwinden. Dieses Buch zu lesen ist ein großes Glück. Oder anders gesagt: Wer sich dabei beobachten würde, könnte sich vermutlich lächeln sehen.

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    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Henriette ist anstrengend

    Henriette lächelt hat leider nicht das versprochen, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte. Am Anfang ist mir Henriette noch ganz sympathisch gewesen, aber ganz schnell nicht mehr und dann hat sie nur noch genervt! Vorneweg: Ich möchte niemanden kritisieren, der wirklich krank ist und nichts für sein Übergewicht kann. Ich kenne viele der beschriebenen Situationen (vor allem das "Immer hungrig"-Sein) von mir selbst. Aber dagegen hilft es halt nicht, immer nur zu jammern und sich zu beklagen. Dagegen muss man etwas tun und wenn man es allein nicht kann, muss man sich Hilfe suchen. Und wenn der Arzt sagt, dass Abnehmen hilft, man es aber alleine nicht schafft, dann muss man ihm auch das sagen. Es muss ja nicht gleich Diabetes sein, eine Insulinresistenz reicht schon aus. Oder eine Esstörung, aber die kriegt man auch nicht nur alleine mit positivem Denken weg. Bzw. bei über 190kg entwickelt Fettgewebe eine Art eigenes Hormonsystem, bei dem man gar nicht mehr alleine nur mit FdH (Friss die Hälfte) Diäten ankommt. Bei Henriette ist es allerdings kein gesundheitliches Problem, wie man gegen Ende des Buches liest, als es ihr plötzlich quasi nebenbei gelingt abzunehmen. Diese Twist war dann so unrealistisch, dass ich mich echt gefragt habe, wieso ich mir das ganze Buch angetan habe. Ich würde dem Buch 2,5 Sterne geben, weil die Grundidee echt gut ist, mal eine fettleibige Protagonistin zu wählen, weil Henriette am Anfang echt sympathisch ist und mit wirklich realistischen Problemen zu kämpfen hatte.

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