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Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit | Der Nr.1 SPIEGEL-Bestseller

8

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12262

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2024

Abbildungen

broschiert, mit Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,5/13,6/4,5 cm

Gewicht

603 g

Farbe

Messing / Rost

Auflage

5. Druckaufl. 2025

Originaltitel

The Dawn of Everything. A New History of Humanity

Übersetzt von

Henning Dedekind + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96614-5

Beschreibung

Rezension

»Ich empfehle das Buch gern, weil es für mich auch ein sehr optimistisches Buch ist, das zeigt, dass die Menschen schon immer sehr kreative Lösungen für ihre Probleme gefunden haben und das kann heute immer noch der Fall sein.« Isabel Fargo Cole, SWR 2 Lesenswert Kritik, 14. Mai 2023 ("SWR 2 lesenswert Kritik")
»Graeber und Wengrow stellen mit neuen Ausgrabungsfunden alte Gewissheiten infrage. Ihr Werk erweitert den intellektuellen Horizont, die Detailfülle ist beeindruckend. […] Sie ermuntern die Menschen, durch mutigeres, selbstbestimmtes Handeln eine freiere Zukunft der Menschheit zu erkämpfen.« Dr. Michael Brackmann, Handelsblatt, 15. April 2022 ("Handelsblatt")
»‚Anfänge‘ schärft unseren Sinn für die ungeheure Vielfalt beginnender Vergesellschaftung, und das ist großartig.« Kerstin Decker, Der Tagesspiegel, 15. Februar 2022 ("Tagesspiegel")
»Anfänge ist […] im doppelten Sinne ein libertäres Buch: Es ist geprägt von der Bewunderung für alle, die für „staatliche“ Autorität nur Hohn und Spott übrig haben. Aber es ist auch „libertär“ in dem Wortsinne, den man in der Philosophie des Geistes kennt und der die Überzeugung beschreibt, dass wir in einem starken, echten Sinne über einen freien Willen verfügen. Dass die Welt wirklich von unserem Willen abhängt und nicht andersherum.« Lars Weisbrod, Die Zeit, 27. Januar 2021 ("Die Zeit")
»David Graeber und David Wengrow ermutigen uns in ihrem Buch, das Zusammenleben neu zu denken. Es ist ein radikaler Appell, die Welt zu verändern.« Joachim Gaertner, Das Erste, 23. Januar 2022 ("Das Erste")
»Die Lektüre ihres originellen Buches verändert den Blick auf die Menschheitsgeschichte grundlegend. Er lenkt ihn weg von den Grossreichen hin zu kleineren Gesellschaften und konstruktiven Ideen. Es gab und gibt immer mehrere Wege.« Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 24. November 2024 ("NZZ am Sonntag")
»Eine gelungene Abrechnung mit eurozentrischer Arroganz und dem westlichen Fortschrittsgedanken.« Anton Benz, Spektrum.de, 25. November 2022 ("Spektrum")
»Die Lektüre ist ebenso herausfordernd wie kurzweilig, gibt inspirierende Impulse, das Werk einzubinden in aktuelle Diskussionen.« Andreas Kohm, Badische Zeitung, 29. Juli 2022 ("Badische Zeitung")
»Ein großartiges Buch, an dem sich die ›Gelehrten reiben‹ und die ›Geister scheiden‹ werden.« Niklot Krohn, Archäologie in Deutschland, Juni 2022 ("Archäologie in Deutschland")
»[W]as die beiden Autoren an spannenden Informationen und neuen Erkenntnissen zu bieten haben, ist schlichtweg umwerfend.« Wolfgang Schweiger, Traunsteiner Tagblatt, 02. April 2022 ("Traunsteiner Tagblatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

12262

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.01.2024

Abbildungen

broschiert, mit Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,5/13,6/4,5 cm

Gewicht

603 g

Farbe

Messing / Rost

Auflage

5. Druckaufl. 2025

Originaltitel

The Dawn of Everything. A New History of Humanity

Übersetzt von

  • Henning Dedekind
  • Helmut Dierlamm
  • Andreas Thomsen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96614-5

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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lehrreich

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 28.07.2024

Bewertungsnummer: 2254659

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch erzählt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis jetzt. Der Schwerpunkt liegt bei den Übergängen von der Jäger- und Sammlergesellschaft zur Agrargesellschaft sowie von der Siedlung zur Stadt oder dem Stadtstaat und dem Staat (im modernen Sinn). Eigentlich zeigen die Autoren auf der Basis vieler empirisch Daten aus aller Welt (sie wandern vom Euphrat und Tigris über den Halbmond nach Europa, aber gehen weiter nach Amerika und Asien und kehren nach Afrika zurück und verweilen auch in Mittelamerika und Südamerika), dass es keine solche Übergänge gibt, schon gar keine deterministischen. Schon in der frühesten Zeit der Menschheitsgeschichte gab es Versuche, „demokratische“ Institutionen einzuführen. - Ein beeindruckendes Buch, das mit vielen Mythologien aufräumt. Eine kleine Schwäche liegt in der Langatmigkeit der Ausführungen. Ferner hat mich der leicht polemische Ton der Ausführungen etwas gestört. Es ist interessant, zu erfahren, wie sich die Menschheitsgeschichte entwickelt hat. Aber mich interessiert bedeutend weniger zu wissen, dass die meisten anderen Autoren in ihrer Geschichtenerzählung falsch lagen.

lehrreich

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 28.07.2024
Bewertungsnummer: 2254659
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch erzählt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis jetzt. Der Schwerpunkt liegt bei den Übergängen von der Jäger- und Sammlergesellschaft zur Agrargesellschaft sowie von der Siedlung zur Stadt oder dem Stadtstaat und dem Staat (im modernen Sinn). Eigentlich zeigen die Autoren auf der Basis vieler empirisch Daten aus aller Welt (sie wandern vom Euphrat und Tigris über den Halbmond nach Europa, aber gehen weiter nach Amerika und Asien und kehren nach Afrika zurück und verweilen auch in Mittelamerika und Südamerika), dass es keine solche Übergänge gibt, schon gar keine deterministischen. Schon in der frühesten Zeit der Menschheitsgeschichte gab es Versuche, „demokratische“ Institutionen einzuführen. - Ein beeindruckendes Buch, das mit vielen Mythologien aufräumt. Eine kleine Schwäche liegt in der Langatmigkeit der Ausführungen. Ferner hat mich der leicht polemische Ton der Ausführungen etwas gestört. Es ist interessant, zu erfahren, wie sich die Menschheitsgeschichte entwickelt hat. Aber mich interessiert bedeutend weniger zu wissen, dass die meisten anderen Autoren in ihrer Geschichtenerzählung falsch lagen.

Graeber, Anthropologe und…

LichtundSchatten am 10.12.2025

Bewertungsnummer: 2974821

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Graeber, Anthropologe und anarchistisch geprägter Denker, und Wengrow, Archäologe, dem man die materialistische Nüchternheit zutraut, setzen bei einem Punkt an, den kaum jemand infrage stellt: der angeblich linearen Entwicklung der Menschheitsgeschichte. Sie rollen alles neu auf, alles anders, alles noch verwirrender als man es schon kennt. Dazu ein Hörbuch-Sprecher, der gerne Kindergeschichten vorliest. Im Kern plädieren Graeber und Wengrow für eine anthropologische Neubestimmung. Der Mensch ist für sie weder ein von äußeren Zwängen geschobenes Tier noch ein Kulturprodukt, das auf seine Struktur determiniert ist. Er ist ein Wesen, das auf Autonomie reagiert – das Optionen erschafft und wählt. Diese anthropologische Annahme erinnert verblüffend an jene Denker, die eine marktwirtschaftliche Anthropologie verteidigen: Adam Smith, Schumpeter, McCloskey, Hayek. Bei allen Unterschieden verbindet sie die Überzeugung, dass der Mensch ein schöpferisches, gestaltendes Wesen ist. Diese Nähe ist ironisch, weil der politisch linksstehende Graeber sicherlich niemals dem Kapitalismus das Wort reden wollte. Doch indem er die menschliche Kreativität ins Zentrum stellt, bestätigt er genau jene Vorstellung, die den produktiven Kapitalismus trägt: dass Menschen aus innerem Antrieb handeln, Neues schaffen und Gesellschaftsformen erfinden. Anfänge ist somit – ungewollt – auch eine philosophische Verteidigung des Unternehmerischen. Die Autoren ziehen daraus jedoch nicht die Konsequenzen, die ein marktwirtschaftlich denkender Leser ziehen könnte. Sie argumentieren, Ungleichheit sei nicht Natur, sondern bewusste Entscheidung – und damit potenziell aufhebbar. Aber damit akzeptieren sie implizit die Grundfigur des schöpferischen Menschen, der seine Welt nicht erleidet, sondern produziert. In der Sprache des Kapitalismus heißt das: Der Mensch ist ein Unternehmer seiner Lebensform.

Graeber, Anthropologe und…

LichtundSchatten am 10.12.2025
Bewertungsnummer: 2974821
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Graeber, Anthropologe und anarchistisch geprägter Denker, und Wengrow, Archäologe, dem man die materialistische Nüchternheit zutraut, setzen bei einem Punkt an, den kaum jemand infrage stellt: der angeblich linearen Entwicklung der Menschheitsgeschichte. Sie rollen alles neu auf, alles anders, alles noch verwirrender als man es schon kennt. Dazu ein Hörbuch-Sprecher, der gerne Kindergeschichten vorliest. Im Kern plädieren Graeber und Wengrow für eine anthropologische Neubestimmung. Der Mensch ist für sie weder ein von äußeren Zwängen geschobenes Tier noch ein Kulturprodukt, das auf seine Struktur determiniert ist. Er ist ein Wesen, das auf Autonomie reagiert – das Optionen erschafft und wählt. Diese anthropologische Annahme erinnert verblüffend an jene Denker, die eine marktwirtschaftliche Anthropologie verteidigen: Adam Smith, Schumpeter, McCloskey, Hayek. Bei allen Unterschieden verbindet sie die Überzeugung, dass der Mensch ein schöpferisches, gestaltendes Wesen ist. Diese Nähe ist ironisch, weil der politisch linksstehende Graeber sicherlich niemals dem Kapitalismus das Wort reden wollte. Doch indem er die menschliche Kreativität ins Zentrum stellt, bestätigt er genau jene Vorstellung, die den produktiven Kapitalismus trägt: dass Menschen aus innerem Antrieb handeln, Neues schaffen und Gesellschaftsformen erfinden. Anfänge ist somit – ungewollt – auch eine philosophische Verteidigung des Unternehmerischen. Die Autoren ziehen daraus jedoch nicht die Konsequenzen, die ein marktwirtschaftlich denkender Leser ziehen könnte. Sie argumentieren, Ungleichheit sei nicht Natur, sondern bewusste Entscheidung – und damit potenziell aufhebbar. Aber damit akzeptieren sie implizit die Grundfigur des schöpferischen Menschen, der seine Welt nicht erleidet, sondern produziert. In der Sprache des Kapitalismus heißt das: Der Mensch ist ein Unternehmer seiner Lebensform.

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Anfänge

von David Graeber, David Wengrow

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Nate Pischner

Thalia Berlin – Alexa

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5/5

Wer schreibt Geschichte(n)?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Beim Lesen dieses Buches wird sehr deutlich, dass Geschichte vor allem durch die Auslassungen geprägt wird. Wer bestimmt, was und wie erzählt wird? Aber die Autoren rufen damit auch ins Gedächtnis, dass es eben nicht nur eine Variante gibt. Und darüber hinaus ist es auch noch sehr unterhaltsam geschrieben.
  • Nate Pischner
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Wer schreibt Geschichte(n)?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Beim Lesen dieses Buches wird sehr deutlich, dass Geschichte vor allem durch die Auslassungen geprägt wird. Wer bestimmt, was und wie erzählt wird? Aber die Autoren rufen damit auch ins Gedächtnis, dass es eben nicht nur eine Variante gibt. Und darüber hinaus ist es auch noch sehr unterhaltsam geschrieben.

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Jan Eikenbusch

Thalia Leverkusen

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5/5

Treffen sich ein Anthropologe...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Treffen sich ein Anthropologe und ein Archäologe... der folgende Dialog eröffnet neue Perspektiven auf einige Leerstellen und etablierte Erzählmuster der Menschheitsgeschichte. Eine abwechslungsreiche Reise zu vergessenen Ursprüngen und alternativen Gesellschaftsformen!
  • Jan Eikenbusch
  • Buchhändler/-in

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5/5

Treffen sich ein Anthropologe...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Treffen sich ein Anthropologe und ein Archäologe... der folgende Dialog eröffnet neue Perspektiven auf einige Leerstellen und etablierte Erzählmuster der Menschheitsgeschichte. Eine abwechslungsreiche Reise zu vergessenen Ursprüngen und alternativen Gesellschaftsformen!

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Anfänge

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