Noahs vorgetäuschter Tod hat seine Schattenseiten ...
... denn seitdem wird der Halbdämon von Langeweile geplagt - bis er nur knapp ein Attentat überlebt. Zerissen zwischen Schuld und Zorn, bringt ihn die Jagd nach dem Drahzieher an den Ort, an dem sein Leben damals geendet hat - mit Feinden im Nacken und Blut an den Händen.
Man kann vor der Vergangenheit fliehen, aber ihr niemals ganz entkommen.
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Mega cool
Bianca aus Duisburg am 25.06.2025
Bewertungsnummer: 2524052
Bewertet: eBook (ePUB)
Wo soll ich nur anfangen? Ich liebe, liebe, liebe das Buch einfach.
Der Humor - Chef's Kiss so richtig schön derb und schwarz. Das habe ich über die Zeit echt zu schätzen gelernt
Es ist aber auch überaus dunkel, düster und brutal ohne Schönrederei.
Eine extrem spannende und erfrischende Engel/Dämonendynamik.
Spannung, Mystery, Unerwartetes zieht sich durchs ganze Buch.
Lotet moralische Grenzen neu aus, die Frage was ein Monster ist-geboren oder dazu gemacht? Rache auch großes Thema.
Und auch das Ineinanderfließen von Gegenwart und Vergangenheit, Wirklichkeit und Traum ist einfach ein Traum.
Von Anfang bis Ende total an die Geschichte gefesselt. Von mir eine große Empfehlung!
Spannende Action mit einem Hauch Retro-Feeling und einer ordentlichen Portion Übernatürlichem
reziprov am 26.10.2024
Bewertungsnummer: 2325574
Bewertet: eBook (ePUB)
Schon das Cover mit dem Riesenrad und dem blutigen Schwert deutet an, dass es in der Handlung dieses Buchs nicht unbedingt friedlich zu geht und diese Erwartungen werden beim besten Willen nicht enttäuscht.
Inhalt:
Halbdämon Noah Valentine hat vor Jahren seinen Tod vorgetäuscht und führt nun ein ruhiges Leben weit weg von New Salem. Ein Leben, dass inzwischen fast so aufregend ist, wie dass Lesen eines alten Telefonbuchs. Doch sein Frieden wird durchbrochen von Visionen seiner zur Hölle gefahrenen Freundin und einem Angriff auf sein Leben, der zeigt, dass irgendwer von seinem Nichtableben Wind bekommen hat. Für Noah ein willkommener Anlass, dem nachzugehen und endlich wieder jeden Mist anzuziehen, der seinen Weg kreuzt.
Meine Meinung:
Ich kann gar nicht sagen, wie es mir in den Kopf kam (ich bin nicht mal sicher, ob die Assoziation Hand und Fuß hat), denn die letzte Lektüre eines Jerry-Cotton-Romans liegt weit, weit in der Vergangenheit und doch hat mich die Atmosphäre von Jacks Roman irgendwie an die alten G-Man Geschichten erinnert. Vielleicht liegt es an den kurzen, in Aktion Szenen stakkatohaft auf mich hereinprasselnden Sätzen, die diese Assoziation geweckt haben.
Noah Valentine ist genau der Protagonist, den es für eine solche Retro-Atmosphäre braucht. Abgerissen, des Lebens leicht überdrüssig, aber nicht genug, um es herzuschenken, und mit einem Hang zur Selbstzerstörung. Dabei ist ihm jedes Mittel – Whiskey, Zigaretten, Schlägereien - recht. Doch einmal an- oder vielmehr abgestochen, ist seine Neugierde, und der Bluthund in ihm geweckt und er nimmt die Fährte des Auftraggebers auf.
Die Welt die Jack Sandmann dabei zeichnet ist faszinierend und ein fantastischer Mix aus Menschen, Dämonen, Hexen und mehr.
Gerne bin ich Noahs Spur der Verwüstung gefolgt und habe ihn dabei näher kennengelernt. Ein Prozess, den er selbst auch durchmachen muss, denn der Autor setzt viel auf das Motiv, der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und Selbstakzeptanz.
Unvorhergesehene Wendungen und die Frage wem Noah überhaupt vertrauen kann (sich selbst eingeschlossen) bilden zusammen mit dem Grund-Arc einen straff gespannten Spannungsbogen. Undurchsichtige Mitstreiter und Gegenspieler tun ihr Übriges dazu.
Eine spannende Lektüre, die ich jedem empfehlen kann, der Romane mit abgehalfterten Protas im Stil eines heruntergekommenen Privatdetektivs ebenso liebt, wie ich und dabei ein ordentliches Maß Übernatürlichkeit zu schätzen weiß.
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