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Sabrina Imbler

1. So weit das Licht reicht

So weit das Licht reicht Die Kreaturen der Tiefsee und was sie mir über das Leben erzählen

Gesprochen von
5
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Katja Bürkle

Spieldauer

7 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

96

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066339897397

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Katja Bürkle

Spieldauer

7 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

96

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066339897397

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    15.12.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Interessant

    Was für ein ungewöhnliches (Hör)Buch: SO WEIT DAS LICHT REICHT Sabrina Imbler, gelesen von Katja Bürkle Die Autorin beschreibt in Essays Kreaturen aus dem Ozean, welche sie anschließend den Erlebnissen und Erfahrungen ihres persönlichen Lebens gegenüberstellt: So erfahren wir, wie die junge Sabrina in den USA als Tochter einer chinesischen Mutter und eines weißen Amerikaners aufwuchs. Sie entsprach nicht der US-Norm: Sie war queer, übergewichtig und hatte keine weiße Hautfarbe. Imbler litt in ihrer Jugend immer wieder unter Essstörungen - getriggert durch ihrer Mutter, die sie mit ihrem Gewicht unter Druck setzte. Mit diesen Episoden leitet die Autorin geschickt zu den Meeresbewohnern über und vergleicht diesen Fall mit einem weiblichen Oktopus, der sich nach der Eiablage zu Tode hungert und erst stirbt, wenn die vielen kleinen Oktopoden geschlüpft sind. Wir lernen Neues über Barsche, Quallen, Sepien und Wale. Wusstet ihr, dass Goldfische immer weiter wachsen, wenn sie zu fressen bekommen und dass ganze Flüsse aus dem Gleichgewicht geraten, wenn man Goldfische einfach wild aussetzt? Aber zurück zu der Coming-of-Age-Geschichte Imblers. Es geht um Umweltzerstörung, über ihre Erfahrungen in verschiedenen Beziehungen, ihre Selbstfindung, die erste Liebe, Sex und dann natürlich auch der erste Liebeskummer. Ihre/seine queere Welt nimmt einen großen Teil der Erzählungen ein. Für mich persönlich waren die Erzählungen der Unterwasserwelt unglaublich eindrücklich (5 Sterne). Einige Fakten sind dabei so tief-traurig, dass mir fast die Tränen kamen. Diese Facts sind außergewöhnlich gut recherchiert und wahnsinnig spannend. Die Geschichte der Autorin (3 Sterne) fand ich persönlich nur mittelmäßig. Ob es daran lag, dass die Autorin einer anderen Generation angehört oder mich einige Sätze wirklich verstörten, weiß ich nicht. Erwähnen möchte ich allerdings noch die Sprecherin des Hörbuchs, Katja Bürkle. Sie hat dem Hörbuch eine ganz besondere Stimme verliehen, der ich super gerne gelauscht habe. Hörempfehlung für alle, die außergewöhnliche Geschichten mögen und am Ende hoffe ich, dass die Meereskreaturen uns irgendwann einmal überleben werden - wir Menschen haben ihnen wirklich genug Schaden zugefügt. 4/ 5

  • Bewertung

    5/5

    26.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional berührende Essays zu Meereskreaturen verbunden mit persönlichem Memoir

    „Sie wollte, dass ich dünn bin, damit alles leichter wird. Weiß, damit alles leichter wird. Hetero, damit alles leicht, leicht, leicht ist. Sodass, anders als bei ihr, niemand je mein Recht in Frage stellen würde, hier zu sein, in Amerika.“ Sabrina Imbler erzählt in „So weit das Licht reicht“ in zehn verschiedenen Geschichten von Besonderheiten der Kreaturen der Tiefsee und beleuchtet damit den Weg zur Person, die they heute ist. Dabei vereint Imbler geschickt biologische Sachverhalte mit persönlichen Erinnerungen und schreibt einfühlsam über das Leben als queere Person of Color in den USA. Auch wenn der Wechsel in den Kapiteln zwischen Tiefsee-Fakten und their Memoiren auf den ersten Blick nicht zusammenhängend erscheinen mag, so haben sie doch einen gemeinsamen Nenner: die Auseinandersetzung mit den Schattenseiten des Lebens. Die Essays sind mal düster, mal lyrisch, aber stets durchdrungen von einer eindringlichen Intensität. Die von Imbler angesprochenen Themen – von Schmerz und Schönheitsidealen bis hin zur Selbstentdeckung und rassistischen Erfahrungen – haben mich emotional sehr berührt. Verbunden mit den Informationen zu den unterschiedlichsten Meerestieren war dieses Buch einfach großartig! Das Kapitel zur lila Oktopusmutter fand ich besonders interessant. Sabrina Imbler umarmt mit diesem Buch die Dunkelheit als Bestandteil des menschlichen Daseins und verwandelt sie literarisch mit beeindruckender Tiefe. Und: das Cover ist einfach richtig schön und hat eine ganz besondere Haptik.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    26.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fulminantes Debüt

    Sabrina Imbler ist Wissenschaftsjournalist:in und hat mit diesem großartigen Buch ein fulminantes Debüt hingelegt. Zum einen lernen wir zahlreiche wundersame und unglaubliche Tiere der Tiefsee kennen. Wir beobachten, wie sie sich ihrer kargen, rauen und dunklen Umgebung angepasst haben und wie sie sich für das Leben und, wichtiger noch, das Überleben gewappnet haben. Gleichzeitig nimmt uns Imbler mit auf eine sehr persönliche Reise in die eigene Vergangenheit und die eigenen Herausforderungen des Lebens. Nicht umsonst lautet der Untertitel dieses Coming-of-Age-Buches „…und was sie mir über das Leben erzählen“. Und so halten die 10 Essays zahlreiche Parallelen, Herausforderungen und Erinnerungen zu und aus Imblers Leben bereit: Queerness, familiäre Wurzeln, their „Erleben als mixed-race“ oder auch Essstörungen und Sexualität. Sabrina Imblers Erzählsprache ist sehr feinfühlig und poetisch. Die wissenschaftlichen Beschreibungen sind sooo schön und faszinierend, dass man unweigerlich diese Tiere beschützen und bewahren möchte. Und dann sind da Sabrinas Erinnerungen und Gedanken, die so ehrlich und einfühlsam, direkt und dann wieder verletzlich sind. Ganz wundervoll.

  • Buch_im_Koffer

    5/5

    26.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fulminantes Debüt - Sabrina…

    Fulminantes Debüt - Sabrina Imbler ist Wissenschaftsjournalist:in und hat mit diesem großartigen Buch ein fulminantes Debüt hingelegt. Zum einen lernen wir zahlreiche wundersame und unglaubliche Tiere der Tiefsee kennen. Wir beobachten, wie sie sich ihrer kargen, rauen und dunklen Umgebung angepasst haben und wie sie sich für das Leben und, wichtiger noch, das Überleben gewappnet haben. Gleichzeitig nimmt uns Imbler mit auf eine sehr persönliche Reise in die eigene Vergangenheit und die eigenen Herausforderungen des Lebens. Nicht umsonst lautet der Untertitel dieses Coming-of-Age-Buches „…und was sie mir über das Leben erzählen“. Und so halten die 10 Essays zahlreiche Parallelen, Herausforderungen und Erinnerungen zu und aus Imblers Leben bereit: Queerness, familiäre Wurzeln, their „Erleben als mixed-race“ oder auch Essstörungen und Sexualität. Sabrina Imblers Erzählsprache ist sehr feinfühlig und poetisch. Die wissenschaftlichen Beschreibungen sind sooo schön und faszinierend, dass man unweigerlich diese Tiere beschützen und bewahren möchte. Und dann sind da Sabrinas Erinnerungen und Gedanken, die so ehrlich und einfühlsam, direkt und dann wieder verletzlich sind. Ganz wundervoll.

  • Anne Kaffeekanne

    5/5

    15.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr persönliche Coming-of-Age-Geschichte, erzählt in 10 Essays über Wasserkreaturen.

    (Sabrina Imbler benutzt die Pronomen they/them. Ich versuche das in diesem Text auch.) Es handelt sich um 10 Essays über verschiedene Wasserkreaturen, die Sabrina Imbler ihren eigenen Erfahrungen/Gedanken gegenüberstellt. Jedes Essay hat als Thema ein Tier und einen Lebensabschnitt/Themenkomplex. In kurzen Abschnitten springt es abwechselnd hin und her und es werden Verbindungen gezogen. Das war zunächst gewöhnungsbedürftig, entfaltet aber auch interessante Parallelen und Möglichkeiten selbst zu reflektieren. Sabrina Imbler ist queer, wird manchmal weiblich, manchmal männlich gelesen. Da their Mutter Chinesin ist, sieht they asiatisch aus, wuchs aber in den USA auf. Damit passt they nicht in gängige Kategorien und hadert damit einen eigenen Weg zu finden. Die Beschäftigung mit Wasserkreaturen spendet Imbler Trost. Denn auch Wasserkreaturen entziehen sich den von Menschen als logisch empfundenen Strukturen und Schubladen. Goldfische wachsen beispielsweise ein Leben lang und nur wenn sie in einem Glas gehalten werden, passen sie sich dieser Beschränkung an. Manche Fische können im Verlauf des Lebens ihr Geschlecht wechseln, manche sterben sobald sie Nachwuchs hervorbringen, manche Lebewesen schließen sich zu Schwärmen zusammen, bei denen es schwer fällt Individuen auszumachen, manche Lebewesen haben eine so große Regenerationskraft, dass sie als unsterblich gelten... Besonders die poetischen Beschreibungen haben mir sehr gefallen. Die Themen sind jedoch auch durchaus ernst. Es geht um Essstörungen, vorsichtig formuliert schlechte sexuelle Erfahrungen mit unklarem Konsens, Rassismus, Umweltzerstörungen und Artensterben genauso wie um Selbstfindung und queere Safe Spaces. Als Leser*in ist man immer etwas im Unklaren gelassen über die Personen. Die meisten Namen sind abgekürzt und die meisten Pronomen they. Das ist natürlich zunächst anstrengend, ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Man sollte auf jeden Fall vor der Lektüre des Buches wissen, dass es eher eine Coming-of-Age-Geschichte ist und die Tiefseekreaturen „nur“ im Zusammenhang damit beschrieben werden. Wenn man sich darauf einlassen möchte, wird man mit einer poetischen, sehr persönlichen Geschichte belohnt und bekommt jede Menge Fun/Sad Facts über Wasser-/Tiefseekreaturen dazu.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christel Engeland

    Christel Engeland

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich Gut

    Imbler ist eine amerikanische Wissenschschafsjournalistin, die bereits viele Essays und Reportagen in der New York Times, The Atlantic und anderswo publiziert hat. „So weit das Licht reicht. Die Kreaturen der Tiefsee und was sie mir vom Leben erzählten“ ist ihr erstes Buch und ich finde es sehr bemerkenswert. Imbler verbindet lebendig geschilderte naturkundliche Beobachtungen über weißhaarige Yeti-Krabben, wilde Goldfische oder hungernde Tiefseekraken mit autobiographischen Geschichten. Und die Art und Weise, wie sie beides miteinander in Beziehung setzt, macht etwas mit einem. So erzählt sie von den Wanderbewegungen des chinesischen Störs zum Laichen und verbindet dies mit dem Schicksal ihrer chinesischen Großmutter, die als Kind mit ihrer Familie auf dem Jangtse vor japanischen Soldaten fliehen musste, ebenjenem Fluss, in dem der chinesische Stör früher in großen Schwärmen heimisch war und dessen Population nun durch Überfischung und Umweltzerstörung vom Aussterben bedroht ist. Imbler erzählt nicht erst vom Stör und dann von ihrer Familie, sondern die Erzählung springt kunstvoll zwischen beidem hin und her. So ist das zum Beispiel auch in dem Kapitel Anleitung zum Pottwalzeichnen, in dem sie die Nekropsie eines Wales, also die Herleitung seiner Todesursache, mit einer Nekropsie ihrer ersten Beziehung verbindet. In diesem Buch finden sich also interessante meeresbiologische Fakten in aparter Mischung mit Reflektionen über das Erwachsenwerden, Anpassung, Migration, Queersein und Umweltzerstörung.

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