Produktbild: Das Jahrhundert der Toleranz
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Richard David Precht

1. Das Jahrhundert der Toleranz

Das Jahrhundert der Toleranz Plädoyer für eine wertegeleitete Außenpolitik

Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Richard David Precht

Spieldauer

5 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.05.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

85

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844550993

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Richard David Precht

Spieldauer

5 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.05.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

85

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844550993

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    5/5

    05.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bester Precht jemals!!

    Hier habe es einfach Richard David Precht in his prime. Dieses Buch ist ziemlich gut und informativ zum lesen, auch für einen der neu im ganzen Politik Philosophie Segment ist, man spürt hier auch wieder Prechts kommunistische Kindheit welche dem Buch gut tat. Prechts Erläuterung auf die Menschenrechte zweiter Generation und dass wir als Europäer eigentlich nicht immer die sind wie wir denken, hat es komplett auf den Punkt gebracht. 5 outa 5. FN

  • Bewertung

    5/5

    03.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles und wichtiges Buch

    Zeigt schön den Unterschied zwischen wertegeleiteter Aussenpolitik und dem gegenwärtig betriebenen Moralismus. Ein Buch das die Probleme der Gegenwart benennt und Perspektiven eröffnet. Sowohl für Wähler als auch Politiker geeignet.

  • LichtundSchatten

    2/5

    11.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir lesen in diesem Buch…

    Wir lesen in diesem Buch wunderbare, hochmoralische Sätze wie: „Das Leben eines Menschen ist gleich viel wert, egal welchen Geschlechts er ist, welche Hautfarbe er hat und wo auch immer in der Welt er lebt.“ Gleich darauf folgt die Anklage Richtung Abendland bzw. seiner eigenen Herkunft: „Und doch stufen wir, wenn Europa wichtiger ist als Afrika, implizit die Menschenwürde ab in Wir, die anderen und die ganz anderen.“ Aha, hier hätte ich eigentlich aufhören können mit dem Lesen, ging aber weiter und gab Precht noch einige Chancen. Nicht jeder hat Enzensberger gelesen oder die Rhetorik Frantz Fanons bzw. ihre Gegenaggression verstanden. „In der Abenddämmerung der Sozialdemokratie hat dagegen Rousseau noch einmal gesiegt. Sie haben nicht die Produktionsmittel, sondern die Therapie verstaatlicht. Dass der Mensch von Natur aus gut sei, diese merkwürdige Idee hat in der Sozialarbeit ihr letztes Reservat. Pastorale Motive gehen dabei eine seltsame Mischung ein mit angejahrten Milieu- und Sozialisationstheorien und mit einer entkernten Version der Psychoanalyse. Solche Vormünder nehmen in ihrer grenzenlosen Gutmütigkeit den Verirrten jede Verantwortung für ihr Handeln ab.“ („Aussichten auf den Bürgerkrieg“, 1994, S. 37) Es ist grundsätzlich unmöglich zu definieren, was denn überhaupt "Gerechtigkeit" ist, sie herzustellen ist universell für alle Kulturen unmöglich. Aus diesem Grunde ist es hoch-notwenig, Europa werteorientiert zu definieren, die anderen Kulturen zu erfassen und die ganz anderen in ihren Differenzen zu verstehen. Diese dramatischen Differenzen im Islam nimmt Precht nicht zur Kenntnis, er meint im Kapitel „Unzeitgemäße Feindbilder“ der Islam würde sich nicht als Gegenpol bzw. neuer Konkurrent eignen. „Vom vermeintlich gleichen Weltherrschaftswahn getrieben, trat im Deutungsmuster des Westens nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus in Osteuropa der Islam auf den Plan.“ Den von Huntington beschriebenen Kulturkampf sieht Precht nicht, weil „die islamische Welt bildete auch damals ein völlig zerstrittenes Ensemble und keine politisch und kriegerisch geschlossene Einheit.“ Vermutlich würde Precht, wenn er denn den Islam je gelesen und verstanden hätte, diesen auch kritisieren und seine überdauernde Einheit und Gefahr dann erkennen, wenn er diese Religion und Ideologie auf öffentlichen Plätzen endlich analysieren würde. Ob die von Precht postulierten Werte aus dem Oberkommando Weltmoral auf das Verhältnis zu Frauen passt, könnte er studieren in diesem Buch eines türkischen Verfassungsrechtler: "Frauen sind Eure Äcker", von Ilhan Arsel. Wir alle schreiben ab und zu, besonders gut kann dies Precht. Das 21. Jahrhundert ist keine Zeit der Toleranz, sondern ein harter Kulturkampf zwischen völlig unterschiedlichen Erklärungsmustern der Menschenrechte. Toleranz im westlichen Sinne wird von der islamischen Welt unter dem dramatischen Vorbehalt der Scharia gesehen. Nichts verbindet die Kultur des Islam mit der des Christlichen Abendlandes, auch wenn Herr Precht weiter sucht, eine Erd-Charta, ein einheitliches Weltethos ist unmöglich. Nach einigen Konflikten mit dem Mainstream sehe ich dieses Buch als Wunsch der Wiedereingliederung des großen Philosophen Precht in die richtige Denkweise wertegeleiteter Außenpolitik, die schon dann versagt, wenn Bergkarabach von Deutschland alleine gelassen wird, um Gas in Aserbaidschan zu kaufen. Was mir in vielen Büchern/Veröffentlichungen auffiel: Precht hat in der differenzierten Betrachtung von Religionen und dem unverrückbaren Standpunkt des Islam wenig verstanden und kann seine Folgen nicht erkennen. Auch hier sei Enzensberger empfohlen: „Die Schreckensmänner. Versuch über den radikalen Verlierer" (edition suhrkamp)

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Bewertungen (3)

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    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

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    2/5

    24.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Vorwürfen & naiven Lösungen

    Mittlerweile siegt die Ratlosigkeit, was neue Bücher von Deutschlands bekanntestem Philosophen angeht. Einst hat sich Richard David Precht mit den dringenden gesellschaftlichen Fragen beschäftigt und erkenntnisreiche Bücher über Künstliche Intelligenz, die Zukunft der Arbeit und sogar Tierethik geschrieben. Heute dagegen findet man ihn eher unter denjenigen Zeitgenoss:innen wieder, welche ihre Abneigung gegenüber der Politik der Ampel-Regierung und ihren Vertreter:innen bei absolut jeder Gelegenheit kundtun müssen. So auch bei »Das Jahrhundert der Toleranz. Plädoyer für eine wertegeleitete Außenpolitik«. In seinem Essay rechnet Precht nicht nur mit Olaf Scholz und Co. ab, sondern gleich mit der gesamten Politik des globalen Westens. Dessen Dominanz. Dessen Arroganz. Und die für ihn künstliche systemische Rivalität zu China, welche auf einem gewollten Freund-Feind-Denken basiert, um das Überleben westlicher Werte zu sichern. Bei so einer Interpretation internationaler Politik verwundert es nicht, wenn die geneigten Lesenden bei Precht inzwischen sogar Sympathien zu China und Co. finden und sich weitere skurrile Gedankenspiele offenbaren. Demokratie als beste die erstrebenswerteste Staatsform? Nicht (mehr) für Precht. Auch mit »Das Jahrhundert der Toleranz« geht Richard David Precht konsequent den Weg weiter, den er mit »Die vierte Gewalt« betreten hat: philosophiearme und unsachliche Kritik, gepaart mit persönlichem Beleidigtsein. Die Zeiten der visionären Utopien und realistischen Alternativen zum “Weiter so”, sind in Prechts Denke wohl endgültig vorbei. Stattdessen strotzt der Essay nur so vor Vorwürfen und erschreckend naiven Lösungsansätzen, die einem blinden Pazifismus folgen und Frieden um jeden Preis erreichen wollen. Ein viel zu hoher Preis, wie die Geschichte uns bereits so oft gelehrt hat und der vor allem despotisch-autoritäre Machthaber frohlocken lässt.

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