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Solito Eine wahre Geschichte

151

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43382

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/4,4 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Elfenbein / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00292-8

Beschreibung

Rezension

»›Solito‹ ist ein ergreifender, lebhaft verfasster Report, der ohne Wertungen auskommt.« ("Oberbayerisches Volksblatt")
»Javier Zamoras Roman Solito ist das Beste, was man den Mauern entgegensetzen kann. Nicht nur denen zwischen Staaten, sondern auch denen in den Köpfen.« ("Aachener Zeitung")
»ein aufwühlendes und zu Herzen gehendes Buch, das uns daran erinnert, dass hinter jedem nüchternen „Fall“ und jeder nackten Migranten-Statistik ein bewegendes menschliches Schicksal steht« ("dpa")
»ein literarisch versiertes und politisch aufrüttelndes Buch über den Mut der Verzweiflung, über Solidarität, Freiheitsdrang und Überlebenswillen von Menschen, die Schmerz und (...) Entwurzelung (...) ertragen und die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben können.« ("rbb radiodrei")
»Ein musikalisches, unsentimentales und deshalb umso eindringlicheres Epos der Migration. Wer es gelesen hat, wird anders auf die belarussischen Wälder, die türkischen Grenzflüsse und die kleinen Boote im Mittelmeer blicken.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")

Produktdetails

Verkaufsrang

43382

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/4,4 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Elfenbein / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00292-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Tolles Buch

Zessi79 am 28.11.2024

Bewertungsnummer: 2351863

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhaltsangabe: Javier Zamora wächst in einer kleinen Stadt in El Salvador bei seinen Großeltern auf. Seine Eltern sind vor Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen und leben in den USA, er kann sich kaum an sie erinnern. Eines Tages beauftragen sie einen Schlepper damit, ihren Sohn zu ihnen zu bringen, quer durch Mittelamerika. Als Javier abgeholt wird, rechnet er damit, dass die Reise zwei Wochen dauert. Er freut sich darauf, seine Eltern wiederzusehen – und kann sich nicht vorstellen, was auf ihn zukommt. Er reist allein, inmitten einer kleinen Gruppe fremder Erwachsener, die für ihn auf dem monate-langen Trip zu einer Art Familie wird. Er erlebt lebensgefährliche Fahrten mit Booten, wandert in erbarmungsloser Hitze durch lebensfeindliche Wüsten, lernt, sich als ein anderer auszugeben, wird festgenommen und eingesperrt, steht vor schussbereiten Gewehren, erlebt Einsamkeit, Täuschungen, Gefahren – und, immer wieder, an unerwarteten Stellen auch Freundlichkeit, Hilfe, Liebe. Javier Zamora hat nach seiner Ankunft in den USA kaum je über seine Erlebnisse gesprochen. Bei der Veröffentlichung wurde das Buch von der Kritik gefeiert – und sofort zum Bestseller. Meinung: Als ich von dem Buch gehört habe, war mir sofort klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist mega interessant, lässt sich gut und flüssig lesen und ist unglaublich emotional. Javier Zamora erzählt die Geschichte seines 9jährigen Ichs. Unglaublich, was dieser Junge alles erlebt hat bzw. erleben musste. Mich hat die Geschichte fasziniert und auch erschüttert. Ich finde sie absolut lesenswert und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen! Fazit: Interessantes Buch, absolut empfehlenswert!

Tolles Buch

Zessi79 am 28.11.2024
Bewertungsnummer: 2351863
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhaltsangabe: Javier Zamora wächst in einer kleinen Stadt in El Salvador bei seinen Großeltern auf. Seine Eltern sind vor Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen und leben in den USA, er kann sich kaum an sie erinnern. Eines Tages beauftragen sie einen Schlepper damit, ihren Sohn zu ihnen zu bringen, quer durch Mittelamerika. Als Javier abgeholt wird, rechnet er damit, dass die Reise zwei Wochen dauert. Er freut sich darauf, seine Eltern wiederzusehen – und kann sich nicht vorstellen, was auf ihn zukommt. Er reist allein, inmitten einer kleinen Gruppe fremder Erwachsener, die für ihn auf dem monate-langen Trip zu einer Art Familie wird. Er erlebt lebensgefährliche Fahrten mit Booten, wandert in erbarmungsloser Hitze durch lebensfeindliche Wüsten, lernt, sich als ein anderer auszugeben, wird festgenommen und eingesperrt, steht vor schussbereiten Gewehren, erlebt Einsamkeit, Täuschungen, Gefahren – und, immer wieder, an unerwarteten Stellen auch Freundlichkeit, Hilfe, Liebe. Javier Zamora hat nach seiner Ankunft in den USA kaum je über seine Erlebnisse gesprochen. Bei der Veröffentlichung wurde das Buch von der Kritik gefeiert – und sofort zum Bestseller. Meinung: Als ich von dem Buch gehört habe, war mir sofort klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist mega interessant, lässt sich gut und flüssig lesen und ist unglaublich emotional. Javier Zamora erzählt die Geschichte seines 9jährigen Ichs. Unglaublich, was dieser Junge alles erlebt hat bzw. erleben musste. Mich hat die Geschichte fasziniert und auch erschüttert. Ich finde sie absolut lesenswert und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen! Fazit: Interessantes Buch, absolut empfehlenswert!

Jahreshighlight - absolutes must-read!

Bewertung am 22.10.2024

Bewertungsnummer: 2322667

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mütter und Väter, die ihre Kinder verlassen, um in einem anderen Land Geld zu verdienen und so für eine bessere Zukunft für die Familie zu sorgen, werfen in den meisten Teilen der Gesellschaft Fragen auf. Denn wie kann es sein, dass eine Mutter oder ein Vater ihr/sein Kind verlässt? Selbst wenn das Kind bei der restlichen Familie bleibt - vermissen sie es nicht? Und wie fühlt sich das Kind dabei? „Großvater ist nicht da, um mit mir zu reden, bevor ich einschlafe, um mit mir spazieren zu gehen und die Stadt zu erkunden, und deshalb fühle ich mich allein, einsam, solo, solito, solito de verdad.“ Javier Zamora beschreibt rückblickend seine Emotionen und Gedanken von seinem Versuch, als neunjähriger Junge aus El Salvador in die USA zu seinen Eltern zu gelangen. Er beschreibt detailliert, wie ohnmächtig er sich in manchen Situationen gefühlt hat und reflektiert, was für eine gefährliche Reise er durch Guatemala, Mexico und die Sonora-Wüste unternommen hat. „Cadejo, Cadejito, bitte beschütz mich, flüstere ich lautlos, damit niemand es hört.“ Die Angst, nie bei den Eltern anzukommen, auch kindliche Ängste, die man als Erwachsene:r unbegründet sieht, beschreibt Zamora sehr eingehend. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie er, als auch seine Eltern sich in diesem Lebensabschnitt gefühlt haben müssen - jeden Tag mit der Angst zu leben, nicht zu wissen, wo das eigene Kind genau ist oder ob es noch lebt. „Ich möchte, dass sie mir helfen, meinen Eltern zu erzählen, was wir gesehen haben und wem wir begegnet sind. Meine Eltern werden mir nicht glauben. Niemand sonst wird mir glauben. Sie waren nicht dabei.“ Dieses Buch hat mich emotional mitgenommen, mich fragen lassen, wie ich in manchen Situationen gehandelt hätte und mich daran erinnert, wie unfassbar dankbar ich sein kann, in einer geschützten, sicheren Umgebung zu leben. Ich möchte gar nicht noch viel mehr zu diesem Buch sagen, außer, dass ihr es unbedingt (wirklich, unbedingt!) lesen solltet! Eine absolut grandiose Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.

Jahreshighlight - absolutes must-read!

Bewertung am 22.10.2024
Bewertungsnummer: 2322667
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mütter und Väter, die ihre Kinder verlassen, um in einem anderen Land Geld zu verdienen und so für eine bessere Zukunft für die Familie zu sorgen, werfen in den meisten Teilen der Gesellschaft Fragen auf. Denn wie kann es sein, dass eine Mutter oder ein Vater ihr/sein Kind verlässt? Selbst wenn das Kind bei der restlichen Familie bleibt - vermissen sie es nicht? Und wie fühlt sich das Kind dabei? „Großvater ist nicht da, um mit mir zu reden, bevor ich einschlafe, um mit mir spazieren zu gehen und die Stadt zu erkunden, und deshalb fühle ich mich allein, einsam, solo, solito, solito de verdad.“ Javier Zamora beschreibt rückblickend seine Emotionen und Gedanken von seinem Versuch, als neunjähriger Junge aus El Salvador in die USA zu seinen Eltern zu gelangen. Er beschreibt detailliert, wie ohnmächtig er sich in manchen Situationen gefühlt hat und reflektiert, was für eine gefährliche Reise er durch Guatemala, Mexico und die Sonora-Wüste unternommen hat. „Cadejo, Cadejito, bitte beschütz mich, flüstere ich lautlos, damit niemand es hört.“ Die Angst, nie bei den Eltern anzukommen, auch kindliche Ängste, die man als Erwachsene:r unbegründet sieht, beschreibt Zamora sehr eingehend. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie er, als auch seine Eltern sich in diesem Lebensabschnitt gefühlt haben müssen - jeden Tag mit der Angst zu leben, nicht zu wissen, wo das eigene Kind genau ist oder ob es noch lebt. „Ich möchte, dass sie mir helfen, meinen Eltern zu erzählen, was wir gesehen haben und wem wir begegnet sind. Meine Eltern werden mir nicht glauben. Niemand sonst wird mir glauben. Sie waren nicht dabei.“ Dieses Buch hat mich emotional mitgenommen, mich fragen lassen, wie ich in manchen Situationen gehandelt hätte und mich daran erinnert, wie unfassbar dankbar ich sein kann, in einer geschützten, sicheren Umgebung zu leben. Ich möchte gar nicht noch viel mehr zu diesem Buch sagen, außer, dass ihr es unbedingt (wirklich, unbedingt!) lesen solltet! Eine absolut grandiose Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.

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Solito

von Javier Zamora

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Inga Schauenburg

Thalia Krefeld

Zum Portrait

5/5

Empfehlung für jede Person, die lieber mit Geflüchteten als über sie redet.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der kleine neunjährige Javier ist bei seinen Großeltern und seiner Tante aufgewachsen. An seine Eltern, die vor vielen Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen und illegal in die USA eingewandert sind, kann er sich kaum noch erinnern. Er telefoniert häufig mit ihnen und die Sehnsucht wird immer größer. Leider können sie ihn nicht besuchen, denn sonst würden sie nicht mehr zurück in die USA kommen. Für Javier gibt es keine andere Wahl, so sehen es die Erwachsenen. Er muss seinen Eltern folgen und ebenfalls mit Hilfe eines Schleppers illegal in die USA einwandern. Der Weg, den Javier vor sich hat, wird von allen Erwachsenen als eher einfach beschrieben. Es soll nur zwei Wochen dauern und schon wäre er dort. Die Möglichkeit zu Scheitern, wird von ihnen ausgeschlossen und Javier mit seinem kindlichen und naiven Blick auf die Welt, sieht die Reise und die falschen Pässe eher als ein Spiel. Javiers naive Erzählperspektive hat mich ein bisschen an “Das also ist mein Leben” von Steven Chbosky erinnert. Die Entscheidung, dass Javier aufbrechen wird, wird eher für ihn getroffen, als das er sie selbst fällt. Mich hat dieses Buch tief beeindruckt, da diese Geschichte autobiografisch ist. Der Leser erlebt durch Javiers Augen die Einwanderung hautnah. Die Geschichte ist gespickt mit spanischen Begriffen, die in einem Glossar gut erklärt werden und mir Lust gemacht haben, die Sprache wieder sprechen zu wollen. Immer wenn ich dachte Javiers Reise wird ein Ende finden, gab es wieder einen Twist in der Geschichte. Javier's Reise ist spannend, aber auch teils traurig, aber in seiner Traurigkeit niemals ausweglos. Javier beginnt die Reise allein, aber findet auf dem Weg nahezu eine zweite Familie. Und genauso fühlt es sich auch an. Ich empfehle dieses Buch jeder Person, die mehr mit Geflüchteten reden möchte, anstatt über sie.
  • Inga Schauenburg
  • Buchhändler/-in

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5/5

Empfehlung für jede Person, die lieber mit Geflüchteten als über sie redet.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der kleine neunjährige Javier ist bei seinen Großeltern und seiner Tante aufgewachsen. An seine Eltern, die vor vielen Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen und illegal in die USA eingewandert sind, kann er sich kaum noch erinnern. Er telefoniert häufig mit ihnen und die Sehnsucht wird immer größer. Leider können sie ihn nicht besuchen, denn sonst würden sie nicht mehr zurück in die USA kommen. Für Javier gibt es keine andere Wahl, so sehen es die Erwachsenen. Er muss seinen Eltern folgen und ebenfalls mit Hilfe eines Schleppers illegal in die USA einwandern. Der Weg, den Javier vor sich hat, wird von allen Erwachsenen als eher einfach beschrieben. Es soll nur zwei Wochen dauern und schon wäre er dort. Die Möglichkeit zu Scheitern, wird von ihnen ausgeschlossen und Javier mit seinem kindlichen und naiven Blick auf die Welt, sieht die Reise und die falschen Pässe eher als ein Spiel. Javiers naive Erzählperspektive hat mich ein bisschen an “Das also ist mein Leben” von Steven Chbosky erinnert. Die Entscheidung, dass Javier aufbrechen wird, wird eher für ihn getroffen, als das er sie selbst fällt. Mich hat dieses Buch tief beeindruckt, da diese Geschichte autobiografisch ist. Der Leser erlebt durch Javiers Augen die Einwanderung hautnah. Die Geschichte ist gespickt mit spanischen Begriffen, die in einem Glossar gut erklärt werden und mir Lust gemacht haben, die Sprache wieder sprechen zu wollen. Immer wenn ich dachte Javiers Reise wird ein Ende finden, gab es wieder einen Twist in der Geschichte. Javier's Reise ist spannend, aber auch teils traurig, aber in seiner Traurigkeit niemals ausweglos. Javier beginnt die Reise allein, aber findet auf dem Weg nahezu eine zweite Familie. Und genauso fühlt es sich auch an. Ich empfehle dieses Buch jeder Person, die mehr mit Geflüchteten reden möchte, anstatt über sie.

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Dagmar Küchler

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

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5/5

Endlose Flucht?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zamaro verarbeitet hier seine eigenen Fluchterlebnisse. Als neunjähriges Kind floh er von El Salvador bis in die USA. Seine Eltern sind schon vor Jahren vor den politischen Unruhen in die USA geflüchtet und beauftragen einen Schlepper, im Buch als Kojoten bezeichnet, ihren Sohn zu ihnen zu bringen. Aus geplanten zwei Wochen werden Monate. Es wird eine Flucht mit Booten, durch Wüsten und stundenlangen strapaziösen Fußmärschen.Das Ganze wird beschrieben aus der Sicht des Kindes, das nicht alles weiß, aber glücklicherweise viel selbstlose Hilfe erfährt. Der Roman besticht durch sehr detailgetreue Beschreibungen. Fast erhält man einen sinnlichen Eindruck, den man körperlich spüren kann. Hier merkt man sehr deutlich, dass Zamaro als Lyriker Sprache gezielt einsetzen kann. Ein autobiografisches angelehntes Buch über die Gefahren einer Flucht und das vielleicht um mehr Verständnis für Migranten wirbt. Großartige literarische Leistung.
  • Dagmar Küchler
  • Buchhändler/-in

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5/5

Endlose Flucht?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zamaro verarbeitet hier seine eigenen Fluchterlebnisse. Als neunjähriges Kind floh er von El Salvador bis in die USA. Seine Eltern sind schon vor Jahren vor den politischen Unruhen in die USA geflüchtet und beauftragen einen Schlepper, im Buch als Kojoten bezeichnet, ihren Sohn zu ihnen zu bringen. Aus geplanten zwei Wochen werden Monate. Es wird eine Flucht mit Booten, durch Wüsten und stundenlangen strapaziösen Fußmärschen.Das Ganze wird beschrieben aus der Sicht des Kindes, das nicht alles weiß, aber glücklicherweise viel selbstlose Hilfe erfährt. Der Roman besticht durch sehr detailgetreue Beschreibungen. Fast erhält man einen sinnlichen Eindruck, den man körperlich spüren kann. Hier merkt man sehr deutlich, dass Zamaro als Lyriker Sprache gezielt einsetzen kann. Ein autobiografisches angelehntes Buch über die Gefahren einer Flucht und das vielleicht um mehr Verständnis für Migranten wirbt. Großartige literarische Leistung.

Meinung aus der Buchhandlung

Solito

von Javier Zamora

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