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Die Entflogenen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Ars Vivendi Verlag

Seitenzahl

150 (Printausgabe)

Dateigröße

3526 KB

Übersetzt von

Elmar Tannert

Sprache

Deutsch

EAN

9783747205174

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Text-to-Speech

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Ars Vivendi Verlag

Seitenzahl

150 (Printausgabe)

Dateigröße

3526 KB

Übersetzt von

Elmar Tannert

Sprache

Deutsch

EAN

9783747205174

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Das Schicksal eines Schneiders und Flugpioniers

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 09.08.2023

Bewertungsnummer: 1997046

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Das Schicksal eines Schneiders und Flugpioniers

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 09.08.2023
Bewertungsnummer: 1997046
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Der französische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 06.08.2023

Bewertungsnummer: 2813439

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Der französische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 06.08.2023
Bewertungsnummer: 2813439
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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Die Entflogenen

von Etienne Kern

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

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3/5

Ein wenig enttäuschend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist eine Romanbiografie über Franz Reichelt, der 1912 mit einem selbstgebastelten Fallschirm-Anzug vom Eiffelturm sprang und dies nicht überlebte. Das Thema und der Umfang (ca. 170 Seiten) sind eigentlich genau meine Kragenweite, doch hatte das Buch v.a. in der Mitte seine Längen, es wirkte auf mich teilweise bemüht gestreckt, als ob das Leben Reichelts allein nicht genug hergeben würde. Die Frauen- und Kinderfiguren des Romans konnte ich zudem schlecht auseinanderhalten. Die Sprache ist sehr poetisch, war mir oft aber zu verbrämt bis hin zur Unverständlichkeit, das hat mich teilweise an Eric Vuillard erinnert. Dass Kern aber noch eine zweite Handlunsebene einbaut, in der es darum geht, wie er auf das Thema kam und um den Suizid einer Freundin, die ebenfalls gesprungen ist, fand ich gut gemacht.
  • Alex Husnik
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Ein wenig enttäuschend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist eine Romanbiografie über Franz Reichelt, der 1912 mit einem selbstgebastelten Fallschirm-Anzug vom Eiffelturm sprang und dies nicht überlebte. Das Thema und der Umfang (ca. 170 Seiten) sind eigentlich genau meine Kragenweite, doch hatte das Buch v.a. in der Mitte seine Längen, es wirkte auf mich teilweise bemüht gestreckt, als ob das Leben Reichelts allein nicht genug hergeben würde. Die Frauen- und Kinderfiguren des Romans konnte ich zudem schlecht auseinanderhalten. Die Sprache ist sehr poetisch, war mir oft aber zu verbrämt bis hin zur Unverständlichkeit, das hat mich teilweise an Eric Vuillard erinnert. Dass Kern aber noch eine zweite Handlunsebene einbaut, in der es darum geht, wie er auf das Thema kam und um den Suizid einer Freundin, die ebenfalls gesprungen ist, fand ich gut gemacht.

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