Minihorror

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2251

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.10.2023

Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

2251

Erscheinungsdatum

06.10.2023

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

4425 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783701746927

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Mini schreibt ein Buch

Oliver_L aus Wien am 20.04.2024

Bewertungsnummer: 2182344

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mini hat Hunger. Sie schaut in den Kühlschrank. Der Kühlschrank ist leer. Mini schaut in ihre Geldbörse. Auch die Geldbörse ist leer. »Es ist Zeit, dass ich ein Buch schreibe«, denkt Mini. »Das bringt Geld. Und ich brauche Geld. Sonst verhungere ich.« Miki kommt rein. Er hört, was Mini denkt. »Du kannst keine Bücher schreiben Mini. Such dir lieber eine richtige Arbeit.« Mini schüttelt den Kopf. »Warum denn?« Auch Miki schüttelt dem Kopf. »Ich habe deine Bücher gelesen.« Mini staunt: »Alle vier?« Miki nickt. »Alle vier. So dick sind sie nicht.« Auch Mini nickt. »Ja. Du kannst 200 Seiten für 25 Euro verkaufen. Aber nicht 400 Seiten für 50 Euro. Oder 800 Seiten für 100 Euro.« Miki schüttelt wieder den Kopf. »Ja. Aber was ich meine: Du bist nicht in der Lage, richtige Bücher zu schreiben, Mini. Du weißt nicht, wie man einen Plot entwirft und gestaltet. Deine Figuren sind alle du selbst – auch die Männer. Deine Dialoge sind hölzern und albern – und nicht im guten Sinne. Dein Wortschatz ist der eines Kleinkindes. Dein Humor auch. Deine Themen sind läppisch. Deine Konflikte sind banal. Deine Einfälle sind einfallslos, und du kannst mit ihnen nichts anfangen. Denn du bist faul. Faul und schlampig. Schlampig und schludrig. Es tut mir leid, Mini.« Mini staunt. »Aber ich habe Preise bekommen für meine Bücher. Mehr Preise als Bücher!« Miki staunt nicht: »Das sind Trost-Preise, Mini. Die Leute, die dir die Preise geben, die wissen inzwischen alle, dass du nicht schreiben kannst. Sie wissen es besser als ich. Sie finden dich aber nett – wie ich. Sie finden es rührend, dass du immer weiter schreibst, obwohl mit jedem Buch klarer wird, dass du es nicht kannst. Daher versuchen sie dir zu helfen und geben dir Preise. Von dem Geld kannst du leben – nicht gut, aber immerhin. Anfangs dachten manche wohl wirklich, dass du Talent hast. ›Geben wir ihr ein, zwei Preise‹, sagten sie sich. ›Sie wird noch lernen. Sie wird besser werden. Und ehe sie verhungert ...‹ Aber deine Bücher wurden schlechter, nicht besser. Was tun die Leute, die dir Preise geben? Sie könnten sagen: ›Okay, wir lagen falsch. Shit happens! Soll nicht wieder vorkommen!‹ Aber was sie wirklich sagen, ist: ›Das ist toll! Mini erzählt stilsicher und mit bewussten Stilbrüchen einen Comic in Prosa. Geben wir ihr noch mehr Preise!‹ Und viele kaufen die Bücher, weil sie denken, dass sie gut sind. Warum sonst sollten sie sie Preise bekommen? Wenn sie sie bezahlt und gelesen haben, ist es zu spät.« Mini verkneift sich die Tränen. »Das sagst du zu mir? Du liebst mich nicht!« Auch Miki weint fast: »Weil ich dich liebe, sage ich dir das. Allen anderen bist du egal. Daher lügen sie dich an. Und die Leser. Und oft sich selbst.« »Das glaube ich nicht, Miki.« »Mach was du willst, Mini. Und nenn mich nicht Miki! Das ist besonders albern.« Miki geht. Mini denkt nach. »Ach, was soll's!«, sagt sie sich, und fängt an zu schreiben. Sie schreibt. Sie schreibt das auf, was ihr gerade so durch den Kopf geht. Das von ihr, Mini, und das von ihm, Miki. Was sie eben so machen. Gemacht haben. Oder machen könnten. Dann geht ihr noch mehr durch den Kopf. Von ihrer Familie. Von Filmen, die sie mag. Von Filmen, die sie nicht mag. Von Geschichten, die sie gehört und gelesen hat. Sie schreibt sie auf. In ihren Worten. Ihren wenigen Worten. Irgendwann interessiert sie das eine nicht mehr. Es geht ihr etwas anderes durch den Kopf. Also hört sie mit dem einen auf und fängt mit dem anderen an. Und so fort. Immer, wenn ihr etwas Neues durch den Kopf geht, schreibt sie eine Ziffer davor. Von 1 bis 26. Dann geht ihr das Papier aus. Mini überlegt. Sie zählt die Seiten. »Fast 200. Das reicht.« Mini geht zum Verlag. Ihre Lektorin seufzt und schlägt die Hände vors Gesicht. Sie wünscht, sie könnte sich in ein Monster verwandeln, dass Autorinnen verschlingt anstelle von deren Texten. Kann sie aber nicht. Der Verleger zuckt die Schultern. »Vielleicht wird es in Leipzig was.« Es wird was in Leipzig. Mini bekommt noch einen Preis. Und noch einen. Sie freut sich. »Miki wird staunen.« Miki staunt. Vielleicht, denkt er, sollte ich auch Bücher schreiben?
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Mini schreibt ein Buch

Oliver_L aus Wien am 20.04.2024
Bewertungsnummer: 2182344
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mini hat Hunger. Sie schaut in den Kühlschrank. Der Kühlschrank ist leer. Mini schaut in ihre Geldbörse. Auch die Geldbörse ist leer. »Es ist Zeit, dass ich ein Buch schreibe«, denkt Mini. »Das bringt Geld. Und ich brauche Geld. Sonst verhungere ich.« Miki kommt rein. Er hört, was Mini denkt. »Du kannst keine Bücher schreiben Mini. Such dir lieber eine richtige Arbeit.« Mini schüttelt den Kopf. »Warum denn?« Auch Miki schüttelt dem Kopf. »Ich habe deine Bücher gelesen.« Mini staunt: »Alle vier?« Miki nickt. »Alle vier. So dick sind sie nicht.« Auch Mini nickt. »Ja. Du kannst 200 Seiten für 25 Euro verkaufen. Aber nicht 400 Seiten für 50 Euro. Oder 800 Seiten für 100 Euro.« Miki schüttelt wieder den Kopf. »Ja. Aber was ich meine: Du bist nicht in der Lage, richtige Bücher zu schreiben, Mini. Du weißt nicht, wie man einen Plot entwirft und gestaltet. Deine Figuren sind alle du selbst – auch die Männer. Deine Dialoge sind hölzern und albern – und nicht im guten Sinne. Dein Wortschatz ist der eines Kleinkindes. Dein Humor auch. Deine Themen sind läppisch. Deine Konflikte sind banal. Deine Einfälle sind einfallslos, und du kannst mit ihnen nichts anfangen. Denn du bist faul. Faul und schlampig. Schlampig und schludrig. Es tut mir leid, Mini.« Mini staunt. »Aber ich habe Preise bekommen für meine Bücher. Mehr Preise als Bücher!« Miki staunt nicht: »Das sind Trost-Preise, Mini. Die Leute, die dir die Preise geben, die wissen inzwischen alle, dass du nicht schreiben kannst. Sie wissen es besser als ich. Sie finden dich aber nett – wie ich. Sie finden es rührend, dass du immer weiter schreibst, obwohl mit jedem Buch klarer wird, dass du es nicht kannst. Daher versuchen sie dir zu helfen und geben dir Preise. Von dem Geld kannst du leben – nicht gut, aber immerhin. Anfangs dachten manche wohl wirklich, dass du Talent hast. ›Geben wir ihr ein, zwei Preise‹, sagten sie sich. ›Sie wird noch lernen. Sie wird besser werden. Und ehe sie verhungert ...‹ Aber deine Bücher wurden schlechter, nicht besser. Was tun die Leute, die dir Preise geben? Sie könnten sagen: ›Okay, wir lagen falsch. Shit happens! Soll nicht wieder vorkommen!‹ Aber was sie wirklich sagen, ist: ›Das ist toll! Mini erzählt stilsicher und mit bewussten Stilbrüchen einen Comic in Prosa. Geben wir ihr noch mehr Preise!‹ Und viele kaufen die Bücher, weil sie denken, dass sie gut sind. Warum sonst sollten sie sie Preise bekommen? Wenn sie sie bezahlt und gelesen haben, ist es zu spät.« Mini verkneift sich die Tränen. »Das sagst du zu mir? Du liebst mich nicht!« Auch Miki weint fast: »Weil ich dich liebe, sage ich dir das. Allen anderen bist du egal. Daher lügen sie dich an. Und die Leser. Und oft sich selbst.« »Das glaube ich nicht, Miki.« »Mach was du willst, Mini. Und nenn mich nicht Miki! Das ist besonders albern.« Miki geht. Mini denkt nach. »Ach, was soll's!«, sagt sie sich, und fängt an zu schreiben. Sie schreibt. Sie schreibt das auf, was ihr gerade so durch den Kopf geht. Das von ihr, Mini, und das von ihm, Miki. Was sie eben so machen. Gemacht haben. Oder machen könnten. Dann geht ihr noch mehr durch den Kopf. Von ihrer Familie. Von Filmen, die sie mag. Von Filmen, die sie nicht mag. Von Geschichten, die sie gehört und gelesen hat. Sie schreibt sie auf. In ihren Worten. Ihren wenigen Worten. Irgendwann interessiert sie das eine nicht mehr. Es geht ihr etwas anderes durch den Kopf. Also hört sie mit dem einen auf und fängt mit dem anderen an. Und so fort. Immer, wenn ihr etwas Neues durch den Kopf geht, schreibt sie eine Ziffer davor. Von 1 bis 26. Dann geht ihr das Papier aus. Mini überlegt. Sie zählt die Seiten. »Fast 200. Das reicht.« Mini geht zum Verlag. Ihre Lektorin seufzt und schlägt die Hände vors Gesicht. Sie wünscht, sie könnte sich in ein Monster verwandeln, dass Autorinnen verschlingt anstelle von deren Texten. Kann sie aber nicht. Der Verleger zuckt die Schultern. »Vielleicht wird es in Leipzig was.« Es wird was in Leipzig. Mini bekommt noch einen Preis. Und noch einen. Sie freut sich. »Miki wird staunen.« Miki staunt. Vielleicht, denkt er, sollte ich auch Bücher schreiben?

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Lustig und intelligent

Bewertung am 17.02.2024

Bewertungsnummer: 2133595

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein "page-turner": das Buch ist witzig, klug geschrieben, man kann sich mit den quasi Cartoon-Charakteren gut identifizieren und als Folge sich selbst etwas weniger ernst nehmen. Ein angenehmes Gefühl...
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Bewertungsnummer: 2133595
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von Barbi Marković

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Claudius Kaboth

Thalia Mannheim – Planken

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4/5

Fix & Foxi

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Knochentrockener Stil der die alltäglichsten Situationen plötzlich in blanken Horror oder drastische Absurditäten umkippen lässt. Barbi Marković schreibt Sätze, die sich sträuben, einen klaren Sinn zu ergeben und einfache Aufzählungen werden mit grundlegenden Wahrheiten vermischt . Erinnerungen an das stilistisch ähnliche Werk von Jakob Nolte werden wach. Eine schöne Überraschung ist dieses mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnete Büchlein. "Der Urlaub ist zu Ende, aber das Leben geht weiter, und zwar in verschiedene Richtungen. In die Vergangenheit, wo alles Unverdaute schimmelt, und in die Zukunft bis zum jeweiligen Tod sowieso."
4/5

Fix & Foxi

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Knochentrockener Stil der die alltäglichsten Situationen plötzlich in blanken Horror oder drastische Absurditäten umkippen lässt. Barbi Marković schreibt Sätze, die sich sträuben, einen klaren Sinn zu ergeben und einfache Aufzählungen werden mit grundlegenden Wahrheiten vermischt . Erinnerungen an das stilistisch ähnliche Werk von Jakob Nolte werden wach. Eine schöne Überraschung ist dieses mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnete Büchlein. "Der Urlaub ist zu Ende, aber das Leben geht weiter, und zwar in verschiedene Richtungen. In die Vergangenheit, wo alles Unverdaute schimmelt, und in die Zukunft bis zum jeweiligen Tod sowieso."

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Christopher Sersch

Mayersche Köln – Neumarkt

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5/5

Cartoonhafter Fiebertraum

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Minihorror“ ist eine Sammlung an 26 zusammenhängenden Geschichten (und 105 alternativen Horror-Szenarien) die einen Roman bilden, der keiner ist. Erzählt wird von den beiden Protagonist:innen -Mini und Miki-, die den abgedrehten, exzentrisch unspektakulären, fantastischen und schockierenden Alltagshorror erleben. Mann verfolgt die beiden gespannt durch die Geschichten und fängt langsam selbst an sich zu fürchten was sich denn hinter der nächsten Seite versteckt. Vielleicht weitere fleischfressende Familienmitglieder, der nächste Einkauf bei IKEA, unangenehme Mitbewohner:innen, Hausarbeiten, Büroarbeiten oder ob man selbst nicht eigentlich schon tot ist? Noch dazu schmückt die Autorin die autofiktiven Geschichten mit ihrem ganz eigen Humor aus. Genau das rundet das Buch ab und macht es zu etwas völlig einzigartigem. Zusammengefasst macht dieses Buch einfach Spaß! Die Autorin hat eine unfassbar tolle Art und Weise, wie sie erzählt. Temporeich und poetisch zugleich. Nachdenklich und überdreht. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und es noch kurz vor der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2024 beendet. Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass die Autorin völlig zu Recht den Preis erhalten hat und dann erzählte, wie Mini den Preis entgegen nimmt.
5/5

Cartoonhafter Fiebertraum

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Minihorror“ ist eine Sammlung an 26 zusammenhängenden Geschichten (und 105 alternativen Horror-Szenarien) die einen Roman bilden, der keiner ist. Erzählt wird von den beiden Protagonist:innen -Mini und Miki-, die den abgedrehten, exzentrisch unspektakulären, fantastischen und schockierenden Alltagshorror erleben. Mann verfolgt die beiden gespannt durch die Geschichten und fängt langsam selbst an sich zu fürchten was sich denn hinter der nächsten Seite versteckt. Vielleicht weitere fleischfressende Familienmitglieder, der nächste Einkauf bei IKEA, unangenehme Mitbewohner:innen, Hausarbeiten, Büroarbeiten oder ob man selbst nicht eigentlich schon tot ist? Noch dazu schmückt die Autorin die autofiktiven Geschichten mit ihrem ganz eigen Humor aus. Genau das rundet das Buch ab und macht es zu etwas völlig einzigartigem. Zusammengefasst macht dieses Buch einfach Spaß! Die Autorin hat eine unfassbar tolle Art und Weise, wie sie erzählt. Temporeich und poetisch zugleich. Nachdenklich und überdreht. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und es noch kurz vor der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2024 beendet. Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass die Autorin völlig zu Recht den Preis erhalten hat und dann erzählte, wie Mini den Preis entgegen nimmt.

Christopher Sersch
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Minihorror

von Barbi Marković

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