Produktbild: Schnell leben
Artikelbild von Schnell leben
Brigitte Giraud

1. Schnell leben

Schnell leben

Gesprochen von
4
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Melanie Straub

Spieldauer

4 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

78

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674878

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Melanie Straub

Spieldauer

4 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

78

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674878

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    27.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlust und Schuldfragen

    Eine Frau schaut in „Schnell leben“ auf den Verlust. Das Warum schwebt im Raum. Und auch dieses: Was wäre gewesen, wenn?. Auch noch viele Jahre später geistert genau dies durch ihren Kopf. Zutiefst menschlich und auf jeden Fall berührend und sehr intensiv. Man bemerkt diese starke Liebe. Was traurig und schön ist. Aber Brigitte Giraud dringt nicht vollkommen zu mir durch. Normalerweise wäre dies ein Thema, welches mich mitnimmt. Aber hier verbleibe ich etwas distanziert. Es war ein Motorradunfall mit einer sehr schnellen Maschine. Gefährlich. Definitiv. Dies weiß diese Frau. Dennoch geistert die Frage der Schuld durch ihren Kopf. Was durchaus nachvollziehbar ist. Denn der Verlust von Claude war hart. Er war noch jung. 3 Tage nach dem Unfall zieht die junge Mutter mit ihrem kleinen Sohn in das gemeinsam gekaufte Haus, ein neuer Lebensabschnitt beginnt, doch dieser hätte anders verlaufen müssen.  Zwanzig Jahre später muss sie genau dieses Haus verkaufen und der Verlust ist nach wie vor da. Er zehrt an der Frau. Die Liebe ist noch stark. Dieser Verkauf des Hauses, das danach dem Erdboden gleich gemacht werden soll, kommt der Frau vor, wie ein nachträglicher Anschlag auf ihren Mann. Ebenso verstehbar. Denn somit hat dies noch weniger Sinn, wenn man dies überhaupt so ausdrücken darf. Aber genau dies trifft die Gefühlslage der Erzählerin. Auch wenn das Wort Sinn bei einem Verlust vielleicht völliger Unsinn ist. Den wo ist da der Sinn? Dennoch sind die Gefühle nachvollziehbar.  Denn hier muss die Frau ja aktiv werden, selber agieren. Womit eine Schuldfrage angesprochen wird. Die ja sowieso schon da sein wird. Denn sie wird sich immer wieder fragen, hätte sie selbst nicht doch den Unfall von Claude verhindern können.  In den Gedanken der Erzählerin kommt diese unschöne Situation, ihr Kampf mit diesem Verlust, mit diesem Schmerz zum Vorschein. Berührend und sehr traurig. Dennoch verbleibe ich seltsam am Rande der Geschichte. Liegt es an der Situation? Sicher nicht. Also ist es die Erzählerin. Hier kann ich weder ja noch nein sagen. Die Erzählstimme triggert mich nicht, aber irgendetwas stört mich hier sicher. Denke ich zumindest, auch wenn ich nicht benennen kann, was dies hier genau ist.  Dieses Buch ist der Prix Goncourt Preisträger von 2022, für mich ist dies nicht so nachvollziehbar, denn von einem Preisträger erwarte ich, dass er mich umhaut, mich anzündet. Und dies geschieht hier nicht. Bei anderen Lesern ist dies sicher anders. Von daher, bitte selbst lesen und sich ein eigenes Urteil zu diesem preisgekrönten Buch bilden.

  • Kata_____Lović

    aus Bremen

    4/5

    14.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Schnell leben« kreist sich…

    »Schnell leben« kreist sich um einen großen Verlust. Sie hatten gerade ein Haus gekauft, eines, das ihr der Zeitgeist einflüsterte, da passiert es. Girauds Mann und Vater des gemeinsamen Sohnes stirbt. Ein Motorradunfall, dessen genauen Hergang und Vorboten die Autorin immer wieder versucht zu rekonstruieren, doch es bleibt eine Leerstelle und sie löst sich nicht auf. Ebensowenig wie ihre »Liternei des Wenn«, die sie Jahrelang quälte und Ausgangspunkt der Geschichte ist. »Wenn ich die Wohnung nicht hätte verkaufen wollen... Wenn sich mein Großvater nicht gerade in dem Augenblick umgebracht hätte, als wir Geld brauchten. Wenn wir den Schlüssel zu dem Haus nicht schon vor dem Einzug ausgehändigt bekommen hätten. Wenn meine Mutter nicht meinem Bruder angerufen hätte, um ihn zu sagen, dass wir über eine Garage verfügen... Wenn es geregnet hätte...« |19f Jedes Kapitel von »Schnell leben« beschäftigt sich mit einem der Wenns, geht Schritt für Schritt die Ereignisse ab, bettet die scheinbar individuellen Entscheidungen und Bedürfnisse in einer recht französischen Art in kulturelle Praktiken der Zeit und läuft auf die Katastrophe zu, die sie weder hat sehen, noch verhindern können, aber durch die Obsession der Wenns zumindest im Nachhinein versucht unter Kontrolle zu bekommen. Das Suchen und Finden von Erklärungen und Kontexten führen zu einem gelassenen und akzeptierenden Tonfall. »Schnell leben« könnte genau so gut »Weiter leben« heißen, denn zwischen den Zeilen lässt sich das weitere erfüllende Leben in einem umarmenden und hellen Sound erspüren. Brigitte Giraud erhielt für diesen runden und lebensbejahenden Roman 2022 den Prix Goncourt.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    19.06.2024

    Hörbuch (CD)

    Live fast, die young Das Buch…

    Live fast, die young Das Buch mit dem Titel «Schnell leben» der französischen Schriftstellerin Brigitte Giraud wurde 2022 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Im französischen Sprachraum ein literarischer Ritterschlag mit entsprechend hohen Auflagen, blieb das Buch in Deutschland relativ unbekannt. Obwohl es in vielen Besprechungen meist als Roman apostrophiert wird, handelt es sich tatsächlich um ein Memoir, also ein erzählendes Sachbuch. Der deutsche Verlag meidet denn auch konsequent die sicherlich verkaufsträchtigere Bezeichnung Roman. Das neue, fast ausschließlich von weiblichen Autoren verwendete, literarische Genre Memoir erfreut sich wachsender Beliebtheit! Soviel vorab, wer eine fiktionale Prosa-Erzählung erwartet, liegt somit falsch! In «Schnell leben» thematisiert die Ich-Erzählerin minutiös die Umstände, die zum Tod ihres Mannes geführt haben. Er starb bei einem Motorradunfall in Lyon. Seine Frau, eine erfolgreiche Schriftstellerin, beginnt nach dem ersten Schrecken, darüber nachzudenken, welche Umstände zu diesem schrecklichen Unglück geführt haben, drei Tage vor dem Einzug in ihr gerade erst gekauftes Haus. «Was wäre wenn» ist die Kardinalfrage, und so hangelt sich ihre gedankliche Aufarbeitung des tragischen Geschehens von Detail zu Detail, von Zufall zu Zufall. Die «Litanei des Wenn» hat sie jahrelang gequält, hat aus ihrem «Leben eine Existenz im Konjunktiv gemacht», das sie nun, zwanzig Jahre später, schreibend zu überwinden hofft. «Wenn die Tage vor dem Unfall sich nicht zu einer Abfolge von Ereignissen zusammen geballt hätten, eines unerwarteter als das andere, und alle unerklärlich.» Es sind die vielen Zufälle, die in einer langen, kettenartigen Reihe zu dem Unglück geführt haben. Gleich zu Beginn des Buches findet sich eine Liste von 26 mit «Wenn» beginnenden Geschehnissen, die alle in das gleiche «Dann» münden, nämlich dann hätte Claude nicht sterben müssen. Hätte die Ich-Erzählerin ihre Reise zum Verlag nach Paris nicht verschoben, hätte sie ihrer Mutter nicht erzählt, dass sie schon die Schlüssel zum neuen Haus haben, hätte ihr Bruder seine Honda 900 CRB Fireblade nicht in ihrer neuen Garage abgestellt, wäre diese Rennmaschine als ‹zu gefährlich› von der EU nicht zugelassen worden wie in Japan, hätte Claude gewusst, dass er seinen Sohn nicht von der Schule abholen muss an jenem schicksalsträchtigen 22. Juni 1999, und und und! In einer labyrinthisch anmutenden Ereigniskette voller Geschehnisse, die jedes für sich dem Schicksal einen andern Lauf hätten geben können, müht sich die Autorin, einen Sinn zu erkennen. Es ist wohl unmöglich, alle Zusammenhänge zu verstehen, jedem noch so kleinen Puzzlestück des persönlichen Dramas den richtigen Platz zuzuweisen. Es sind letztendlich existentielle Fragen, die in der detailverliebten Seelenschau der Autorin radikal subjektiv behandelt werden, eine mit der Zeit ermüdende Litanei des «Was wäre wenn», die zu keinem Ergebnis führt, weil es eben in dieser Verkettung der Umstände keine rationalen Antworten gibt. Es sind auch keine Erkenntnisse zu gewinnen, weder aus dem dominierenden Thema «Motorrad» noch aus den Details um die Immobilien-Odyssee der jungen Paares in Lyon, in die dann auch jede Menge wohlfeile Gesellschaftskritik eingebaut ist. Auch die Musik-Besessenheit von Claude, der als Leiter der Mediathek von Lyon ein Pop-Musik-Fan war, wird thematisiert. Der Song «Live fast, die young» spiegelt exemplarisch ein damaliges Lebensgefühl junger Leute wieder. Was die Lektüre lesenswert macht ist die Rasanz, mit der da in kurzen Sätzen ganz unsentimental ein Szenarium aufgebaut wird, dass spannend ist wie ein Krimi. Brigitte Giraud versteht es mit ihren Gedankenspielen, trotz der absolut nüchternen Thematik einen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser nicht ruhen lässt, ehe er über die verästelte Ereigniskette bis zum späten Ende Klarheit gewonnen hat. Hinzugelernt haben aber dürfte er nichts dabei, außer dass er seine Hände besser weg lässt von dem Superbike Honda 900 CRB Fireblade, die mit den vielen PS!

  • yellowdog

    3/5

    01.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Live fast – die young

    Die französische Schriftstellerin hat ein Buch über den Unfalltod ihres Mannes geschrieben. Dazu nutzt sie eine ungewöhnliche Struktur. Das ganze Buch kreist um die Fragen, welche Entscheidungen zu einer Änderung dieses Schicksals hätten führen können. Das macht sie kapitelweise in diversen, fast ermüdenden Thesen. Dafür hat die Autorin sogar den bedeutendsten Literaturpreis Frankreich, den Prix Concourt gewonnen, aber für mich hat es auch etwas Vergebliches. Dennoch ist es ein Stück Bewältigungsarbeit. Der Stil ist zurückhaltend, relativ sachlich, fast trocken. Ich halte viel von der Autorin, besonders mag ich ihren Roman Das fremde Jahr. Doch schnell leben erfreute mich weitgehend nicht. Dennoch ist es gut, dass dieses sehr persönliche Buch übersetzt wurde, denn der autofiktionale Text zeigt ein Stück Trauerarbeit.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

2

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maren Oberwelland

    Maren Oberwelland

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauerbewältigung

    Nach 20 Jahren verkauft Brigitte Giraud das Haus, das sie gemeinsam mit ihrem Mann gekauft hat, in dem er aber nie gewohnt hat, weil er einen Tag nach der Schlüsselübergabe tödlich mit dem Motorrad verunglückt ist. Der Verkauf des Hauses weckt bei der Autorin alte Erinnerungen, reißt Wunden auf und immer wieder die Frage: Was wäre gewesen, wenn...? "Wenn ich nicht darauf bestanden hätte, dieses Haus anzusehen." "Wenn mein Bruder während seiner Woche Urlaub dort nicht sein Motorrad untergestellt hätte." Wenn ich den Termin meiner Reise zu meinem Verleger in Paris nicht verschoben hätte." Diesen und anderen Fragen spürt Brigitte Giraud in diesem autofiktionalen Text nach. Die eher strenge Textform scheint der Autorin und auch den Leser:innen die nötige Distanz zu verschaffen, um das Unsagbare lesbar zu machen. Und doch schimmert durch jede Zeile dieses Textes so viel Gefühl und Liebe, dass ich den Tränen beim Lesen oft nah war. Eine beeindruckende Art der Trauerarbeit und eine wunderschöne Liebeserklärung.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

  • Produktbild: Schnell leben