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Vigdis Hjorth

1. Die Wahrheiten meiner Mutter

Die Wahrheiten meiner Mutter

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87
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frauke Poolman

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

115

Verlag

Argon

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783732472420

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Frauke Poolman

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

115

Verlag

Argon

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783732472420

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    4/5

    30.09.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

    Johanna ist nach 30 Jahren wieder in ihre alte Heimat gekommen und sucht nun Kontakt zu Mutter und Schwester. In einer einsamen Hütte am Fjord macht sie sich ihre Gedanken um ihre Kindheit, die Familie, die Geschehnisse. Immer wieder blockt die Schwester ab und Johanna ist sich sicher, die Mutter würde sehr gern mit ihr reden. Sie lässt nicht locker. Zunächst ging ich davon aus, dass Johanna Unrecht getan wird, doch dann kommen schnell ein paar Infos, die mich nachdenken und irgendwann wütend werden lassen. Je mehr Johanna erzählt, desto mehr frage ich mich, wer sich hier die Wahrheiten so zurechtlegt, wie sie passend scheinen. Wirklich sympathisch ist sie mir deshalb nicht. Und doch funktioniert die Story! Denn genau so läuft das Leben. Man bekommt Wahrheiten erzählt und muss sondieren, ob sie so denn auch für einen selbst stimmen oder eben doch nicht. Insofern ist es auch mal richtig und wichtig, die Hauptperson gar nicht zu mögen. Johanna plappert endlos vor sich hin, macht sich Gedanken, die sich verselbständigen und vieles ist nur das, was sie glaubt, dass geredet und gedacht wird von ihrer Mutter und ihrer Schwester. Dazwischen kommen dann reale Erinnerungen an ihre Kindheit. Die war, zugegeben, nicht perfekt, doch sicher auch keine gar so schlechte. Johanna war kein einfaches Kind. Nicht alle Sanktionen waren aus heutiger Sicht vertretbar, ganz klar. Dennoch frage ich mich, ob das Rechtfertigung für das ist, was sie erzählt. So wird Johanna irgendwann zur Stalkerin und hier verstehe ich ihre Gedanken dann schon gar nicht mehr. Sie redet, als wären nur ein paar Tage statt dreißig Jahren vergangen und das irritiert mich enorm. Dazu kommen die Zeitsprünge, die sie gedanklich macht, wenn sie erzählt. Da muss man ganz genau aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen. Ganz langsam kommen Dinge zu Tage, die Johanna nie sehen wollte bzw. schlichtweg verschwiegen hat. Immer öfter musste ich fassungslos den Kopf schütteln. Mich schockiert dieses Buch zutiefst. Aber ich erkenne an, dass Vigdis Hjorth das enorm gut hinbekommen hat. Vier Sterne!

  • Wortschätzchen

    aus Kreis HD

    4/5

    30.09.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Der Apfel fällt nicht weit…

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Johanna ist nach 30 Jahren wieder in ihre alte Heimat gekommen und sucht nun Kontakt zu Mutter und Schwester. In einer einsamen Hütte am Fjord macht sie sich ihre Gedanken um ihre Kindheit, die Familie, die Geschehnisse. Immer wieder blockt die Schwester ab und Johanna ist sich sicher, die Mutter würde sehr gern mit ihr reden. Sie lässt nicht locker. Zunächst ging ich davon aus, dass Johanna Unrecht getan wird, doch dann kommen schnell ein paar Infos, die mich nachdenken und irgendwann wütend werden lassen. Je mehr Johanna erzählt, desto mehr frage ich mich, wer sich hier die Wahrheiten so zurechtlegt, wie sie passend scheinen. Wirklich sympathisch ist sie mir deshalb nicht. Und doch funktioniert die Story! Denn genau so läuft das Leben. Man bekommt Wahrheiten erzählt und muss sondieren, ob sie so denn auch für einen selbst stimmen oder eben doch nicht. Insofern ist es auch mal richtig und wichtig, die Hauptperson gar nicht zu mögen. Johanna plappert endlos vor sich hin, macht sich Gedanken, die sich verselbständigen und vieles ist nur das, was sie glaubt, dass geredet und gedacht wird von ihrer Mutter und ihrer Schwester. Dazwischen kommen dann reale Erinnerungen an ihre Kindheit. Die war, zugegeben, nicht perfekt, doch sicher auch keine gar so schlechte. Johanna war kein einfaches Kind. Nicht alle Sanktionen waren aus heutiger Sicht vertretbar, ganz klar. Dennoch frage ich mich, ob das Rechtfertigung für das ist, was sie erzählt. So wird Johanna irgendwann zur Stalkerin und hier verstehe ich ihre Gedanken dann schon gar nicht mehr. Sie redet, als wären nur ein paar Tage statt dreißig Jahren vergangen und das irritiert mich enorm. Dazu kommen die Zeitsprünge, die sie gedanklich macht, wenn sie erzählt. Da muss man ganz genau aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen. Ganz langsam kommen Dinge zu Tage, die Johanna nie sehen wollte bzw. schlichtweg verschwiegen hat. Immer öfter musste ich fassungslos den Kopf schütteln. Mich schockiert dieses Buch zutiefst. Aber ich erkenne an, dass Vigdis Hjorth das enorm gut hinbekommen hat. Vier Sterne!

  • S.J.

    5/5

    16.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindringlich

    Eindrucksvolle Beschreibung einer schmerzhaften Mutter-Tochter Beziehung. Intensiv bis zur Schmerzgrenze setzt sich die Protagonisten mit dem Verhalten ihrer Mutter auseinander. Ein Monolog der auf mich eine Sogwirkung ausgeübt hat.Nachvollziehbar beschreibt die Autorin welche Verletzungen die Erfahrung des nicht gesehen werdens auslösen kann.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    14.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großes Leseerlebnis

    30 Jahre ist es her, seit Johanna ihre Heimat verlassen hat. Geflüchtet vor einem Leben mit ihrem frisch angetrauten Mann. Vor einem, von ihren Eltern für sie vorgesehenen Lebensentwurf. Vor allem aber vor ihrer Mutter. Kontakt hat es in dieser Zeit nur anfangs gegeben. Nun kehrt sie als erfolgreiche Künstlerin zurück. Sie möchte die Sprachlosigkeit zwischen sich und ihrer Mutter überwinden. Sie will herausfinden, was hinter den ganzen Verletzungen und der Ablehnung liegt. „Marguerite Duras schreibt irgendwo, dass jede Mutter in jeder Kindheit den Wahnsinn darstellt. Dass die Mutter der seltsamste Mensch ist und bleibt, dem wir jemals begegnet sind“

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein faszinierendes Buch

    Die Wahrheiten meiner Mutter – Vigdis Hjorth aus dem Norwegischen übersetzt von Gabriele Haefs „Wenn man wüsste, wenn man in jungen Jahren verstünde, wie entscheidend die Kindheit ist, würde man niemals wagen, selbst Kinder zu bekommen.“ Die Erzählerin kehrt nach 30 Jahren in ihre Heimat Norwegen zurück. Der Kontakt zur Familie war abgebrochen, als sie sich aus Liebe zu ihrem Mann und der Entscheidung für ihre Kunst zu leben, von ihrer Heimat und ihrer Vergangenheit löst. „Aber das Schlimmste von allem: Vater starb, und ich kam nicht zur Beerdigung.“ Sie möchte den Kontakt zu Mutter und Schwester wiederherstellen In eindringlicher Sprache reflektiert die Erzählerin ihre Kindheit sowie die Verlogenheit der Eltern, im Besonderen das problematische Verhältnis zu ihrer Mutter. „Mutter war von ihren wahren Gefühlen abgeschnitten, sie lernte in allgemeinen Redeweisen zu kommunizieren, in Floskeln und konventionellen Gesten.“ Die Entfremdung zwischen Mutter und Tochter ist tragisch „…die Mutter ist ein Spiegel, in dem die Tochter sich selbst in der Zukunft sieht, und die Tochter ist ein Spiegel, in dem die Mutter ihr verlorenes Ich sieht…“ und zurück bleibt ein Kind mit einem gebrochenen Herzen. Während die Erzählerin versucht, Kontakt zur Mutter herzustellen, stellt sie sich vor, wie die Mutter jetzt lebt. Es ist ein liebevoller, versöhnlicher Blick auf die alte Frau, gepaart mit dem Wunsch einer Aussprache. Der Wunsch nach einer realen Begegnung wird zur Obsession und so beobachtet sie minutiös ihre Mutter und deren Leben, solange, bis sie endlich Ruhe findet. Die Norwegerin Vigdis Hjorth, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der norwegischen Gegenwartsliteratur, hat ein eindringliches Buch über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung geschrieben. Ich bin im gleichen Jahr wie die Autorin geboren und kann die Härte und Kälte dieser Elterngeneration nachvollziehen, Kinder und Jugendliche, die sich aus der Enge der Moralvorstellungen und gesellschaftlichen Zwänge befreien müssen. Es gelingt der Autorin nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich diesen Konflikt zu bewältigen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (87)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Natalie Sommer

    Natalie Sommer

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig! Die Geschichte wird...

    Großartig! Die Geschichte wird als Monolog erzählt, bei der man als Leser:in immer mehr über die Mutter-Tochter Beziehung erfährt. Hat mich absolut fasziniert, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, insbesondere weil der Schreibstil so ehrlich, so sprachgewandt ist!
  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine sicht der Dinge ist eine andere als deine

    30 Jahre nach ihrem Kontaktabbruch zu ihrer Mutter kehrt die Tochter in ihren Geburtsort zurück. Sie ist inzwischen eine erfolgreiche Künstlerin geworden, der eine Bildausstellung in ihrer Heimat gewidmet wurde. Grund genug, sich auf den Weg zu machen. Sie möchte sich auch mit ihrer Mutter treffen, vielleicht sogar gemeinsam Vergangenes aufarbeiten und sich mit ihr versöhnen. Doch die Mutter verweigert jeglichen Kontakt. Es offenbaren sich Schmerz, Ohnmacht, Angst und die Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung. Die Autorin beschreibt diese inneren und äußeren Auseinandersetzungen äußerst sensibel und differenziert. Sie schildert die Gedankenmonologe der Tochter und deren tiefe Verletzungen akribisch und manchmal fast manisch. Durch dieses Stilmittel lässt sich mich nicht von der Angel, ich kann die Lektüre kaum unterbrechen, so anstrengend es manchmal auch ist, diesen Gedankengängen zu folgen. Was denkt ihre Mutter, wie sieht die Situation auf der anderen Seite eigentlich aus. Was ist da genau vorgefallen? Wer hat Recht und wem nützt es dann? Gefühle und Selbstzweifel treiben die Tochter unermüdlich an, sie lauert ihrer Mutter förmlich auf und versucht sie zu stellen. Kann sie ihren Frieden machen, gibt es eine Aussprache oder wie endet der Heimatbesuch?
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Johanna hat sich vor 30 Jahren...

    Johanna hat sich vor 30 Jahren von ihrer Familie in Norwegen losgesagt und lebt als Künstlerin in den USA. Mit ihren nun 60 Jahren nimmt sie Kontakt zur Mutter auf, die jede Annäherung verweigert. Sie durchläuft in Gedanken ihre schwierige und abhängige Beziehung zur Mutter.
  • Zum Bewerterprofil von Friederike Willing

    Friederike Willing

    Thalia Ahaus

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Roman zum Weglesen und das...

    Kein Roman zum Weglesen und das soll er auch nicht sein. Die Zerissenheit, der innere Konflikt der Protagonistin wird gekonnt dargestellt. Der Schreibstil war anfangs sperrig ungewohnt, aber er passt hervorragend zum Inhalt. Der Roman hat mich begeistert und berührt.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte hat mich bis zur...

    Die Geschichte hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, in die Gedankenwelt der Ich-Erzählerin einzutauchen. Die Autorin verfügt über eine subtile und leichtfüßige Sprache. Ein beeindruckender, bewegender und nachdenklich stimmender Roman!

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Bewertungen (10)

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