Produktbild: Der Mann meines Bruders 1
Band 1

Der Mann meines Bruders 1 Die Invasion des Fremden | Tiefgründiger LGBT-Manga um die Themen Akzeptanz und Familie

Aus der Reihe Der Mann meines Bruders
5

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2019

Verlag

Carlsen Manga

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

112580 KB

Übersetzt von

Sakura Ilgert

Sprache

Deutsch

EAN

9783646713374

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2019

Verlag

Carlsen Manga

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

112580 KB

Übersetzt von

Sakura Ilgert

Sprache

Deutsch

EAN

9783646713374

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  • Lily911

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend, lehrend und gleichzeitig augenöffnend

    Meine Meinung: Durch die Empfehlung eines YouTubers bin ich zufällig auf die Mangareihe gestoßen. Vor dem Lesen wusste ich also schon worum es hauptsächlich geht und dass die Themen Homosexualität, Homophobie, etc. im Vordergrund stehen. Also am besten fange ich mit dem Zeichenstil an, der ist sehr gut und wirkt passend zur Geschichte. Ich bin vom Lesen eher gewöhnt Shoujo/Shonen oder Josei Titel und dementsprechend Zeichenstile in dem Bereich zu sehen, aber der Zeichenstil wirkt realitätsnah und doch passend für einen Manga. Männer sind keine dünnen Bi-Shounen, sondern kräftiger gebaut inklusive Körperbehaarung und auch Bart (Mike). Der Zeichner Gengoroh Tagame ist ein bekannter Gay-Erotik Artist und das zeigt sich auch hier in dem Manga mit dem “Bara” Zeichenstil bei den Badszenen wie in der Badewanne oder in der Dusche ein wenig. Trotz solcher Szenen ist das Werk SFW und kann auch von Jugendlichen oder von Kindern mit Eltern gelesen werden. Die Geschichte ist ein Slice of Life und dreht sich um Yaichi, Mike und Kana. Mike kommt nach Japan, um Yaichi, den Bruder seines verstorbenen Mannes zu besuchen. Mike wohnt in der Zwischenzeit im Haus von Yaichi mit Yaichis Tochter Kana und so beginnt das Familienleben der drei. Es stellt die Fragen und Vorurteile, die man gegenüber schwulen Menschen hat ins Licht und bietet dabei viel Introperspektive zu einem Homophoben wie Yaichi. Die Interaktionen mit Mike, Kana und Yaichi sind toll und jede/r gibt seinen Teil zum friedlichen Familienleben ab. Sie alle schweißt der verstorbene Ryoji zusammen, es ist auch schön zu sehen, dass Yaichi über sich und seine Phobie hinauswächst und mit Mike sehr Seiten seines verstorbenen Zwillings kennenlernt. Die Orte, die Mike, Yaichi und Kana besuchen sind alles Orte, die eine emotionale Bedeutung für Yaichi mit seinem Zwillingsbruder haben und das spiegelt sich auch in den ermittelten Emotionen wieder. Die Charaktere sind ohne Frage sehr gut gewählt und machen den Manga zu einem leichtherzigen kleinen Familiendrama mit kleinen Schnulzmomenten. Aber auch so sind die Charaktere interessant wie Yaichi, der Homophob ist, aber in keinster Weise je Mike ungerecht behandelt hat, sondern seine Phobie nur denkt. Ich finde die Entwicklungen und den Fortschritt sehr realistisch, zumal eine solche Phobie nicht von einem auf dem anderen Tag verschwindet und er auch mit sozialen Normen etc. zusammenhängt. Japan ist in mancher Hinsicht noch sehr traditionell, sodass gleichgeschlechtliche Ehen noch nicht weitgehend akzeptiert werden. Und als erwachsener Mann ohne LGBTQ+ Erfahrungen im näheren Umfeld, muss es schwer sein die plötzliche Nachricht seines (schwulen) Zwillingsbruders zu akzeptieren. Die kleine Kana ist toll, denn sie ist praktisch wir Leser:innen und sie stellt neugierige Fragen an Mike und Yaichi, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Und auch einige Aussagen, die Yaichis Einstellungen gegenüber Mike etwas verraten. Dennoch ist sie ein Sonnenschein und bereichert die mit ihrer Anwesenheit kommt mehr der Comedy Aspekt raus. Mike ist auch toll, mit seiner Anwesenheit kommt es erst zum inneren Konflikt mit Yaichi und seinem Inneren. Er ist Japanfan und obwohl er nicht mit seinem Ehemann (Ryoji) nach Japan reisen konnte, begibt er sich kurzerhand alleine und seine Schwagerfamilie auf (Yaichi und Kana). Er ist offen, sympathisch und ein dankbarer Mensch, als er von Yaichi und Kana aufgenommen wurde. Dass er immer noch um den Tod seines Ehemanns trauert bricht mir das Herz und da merkt man, dass ihm das Thema nahe geht, er aber weder Yaichi noch Kana mit seiner Trauer aufbürden will. Ich finde die Interaktionen mit Kana toll und er zeigt dich als guter Onkel für sie. Mein Fazit: Alles in allem ein herzerwärmender und vor allem empfehlenswerter Einstieg in ein wichtiges Thema und zwar der Umgang mit Homosexualität. Ich hatte ungelogen oft Tränen im Auge einfach, weil die Emotionen der Charaktere so nah gehen. Es gibt auch eine 3 Episoden lange Minidramaserie zum Manga “Ototo no Otto”, den ich noch schauen muss! Meine Bewertung: 5 Regenbogen ️‍ ️‍ ️‍ ️‍ ️‍

  • Bewertung

    5/5

    01.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der beste Manga zum Thema Homosexualität!

    Diese kurze Mangareihe ist ein perfekter Spagat zwischen guter Handlung und Aufklärungsarbeit. Gengoroh Tagame hat hier das Thema Homosexualität in den Vordergrund gestellt und beäugt dies mit zwei gegenüberstehenden Charakteren, die unterschiedlicher nicht reagieren könnten. Auf der einen Seite haben wir die kleine Tochter Kana, welche komplett frei von Vorurteilen ihrem Onkel Mike gegenübertritt und alle Fragen stellt die ihr in den Sinn kommen. Dies ist so süß und liebevoll gemacht, dass man ihr auch mal etwas direktere Fragen nicht übel nehmen kann. Andererseits ist ihr Vater Yaichi nicht so begeistert von Mike und fühlt sich in seiner Gegenwart nicht wohl. Yaichi verkörpert perfekt, wie unterschwellig Homophobie sein kann und ist somit anfangs nicht gerade der Fanliebling. Nach und nach behandelt die geschichte von diesem Ansatz ausgehend, wie normal Homosexualität ist und, dass man nicht weniger geliebt werden sollte, nur weil man eine andere Sexualität hat. Neben der Handlung gibt es kleinere Seiten, welche bestimmte Themen der LGBTQI+ Community erklären und verständlich rüberbringen. Das Werk ist der perfekte Manga, wenn man nach einer kurzen Wohlfühlreihe zum Thema Homosexualität sucht!

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Diese Manga-Reihe ist wirklich...

    Diese Manga-Reihe ist wirklich etwas Besonderes: Sie lässt sich nicht so ganz in ein Genre einteilen, befasst sich sensibel mit dem Thema LGBT in verschiedenen Kulturen und erzählt eine liebevolle Geschichte über Familie, Verlust und Wiedergutmachung.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Einer meiner absoluten Lieblinge

    Gengoroh Tagame versteht es, ein sensibles Thema unglaublich liebevoll darzustellen. "Der Mann meines Bruders" ist einer meiner absoluten Lieblinge. Yaichi und seine kleine Tochter Kana hatten beide noch nie wirklich Kontakt zur Homosexualität, bis eines Tages der Ehemann seines verstorbenen Bruders vor der Tür steht. Während Yaichi anfangs noch zurückhaltend ist, nimmt Kana ihren neuen Onkel Mike mit Begeisterung bei sich auf. Im Laufe der Geschichte lernt Yaichi ihn immer mehr kennen und merkt, dass seine anfänglichen Vorbehalte alle völlig unsinnig waren. Ein Muss für Alle, die sich für die LGBTQ+-Community interessieren. Und auch für alle Anderen.

  • Lorenz Rath

    5/5

    26.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig!

    Yaichi lebt mit seiner kleinen Tochter Kana in einer japanischen Stadt. Eines Tages steht Mike, der Ehemann seines verstobenen Zwillingsbruder Ryoji, vor seiner Tür. Der zuerst skeptische Yaichi nimmt Mike bei sich auf und zeigt diesem viel der japanischen Kultur. Seine Tochter Kana welche noch nie mit Homosexualität zutun hatte beginnt Ihrem neuen Onkel mit Fragen zu diesem Thema zu durchlöchern. Mike freut sich über das Interesse Kanas und zeigt ihr viel über die Geschichte und die Sicht verschiedenster Kulturen auf Homosexualität. Eine wunderschöne, lustige und zugleich herzberührende Familiengeschichte beginnt. Im ganzen Manga sind Mini-Kapitel verteilt, welche die Geschichte und Kultur der Homosexualität leicht verständlich erklärt. „Der Mann meines Bruders“ zählt zu meinen absoluten Lieblingsmanga und bekommt von mir eine ganz klar eine Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tally Thiel

    Tally Thiel

    Thalia Berlin – Neukölln Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großartiger Manga der Themen...

    Ein großartiger Manga der Themen wie versteckter Xenophobie und Homophobie aufgreift. Ganz große Klasse.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Grundstein für eine hoffentlich ehrliche Auseinandersetzung mit menschlichen Unterschieden

    Yaichi und Mike verbindet eigentlich nur eins, der verstorbene Ryoji, Yaichis Zwillingsbruder, Mikes Mann. Als Mike zur Trauerbewältigung nach Japan kommt, ist Yaichis Tochter Kana direkt hellauf begeistert von ihrem unerwarteten Onkel - der aus Kanada kommt, also einem Land, das fast so heißt wie sie selber. Die Konfrontation damit, dass Ryojis Homosexualität nicht nur ein theoretisches Konzept war, sondern auch ein wirklicher Mensch an seiner Seite lebte, kombiniert mit Kanas kindlich-offenen Fragen an Mike, bringt Yaichi dazu, seine Vorurteile zu reflektieren und aufzuarbeiten, was ihn und seinen Zwillingsbruder, die sich als Kinder sehr nahstanden, entzweite. Ich bin nicht sehr vertraut mit der Manga-Welt, sodass ich schwer einschätzen kann, wie eigen der Ton von "Der Mann meines Bruders" ist, aber der erste Eindruck ist hinreißend. Yaichi ist homophob, ohne es zu wissen - gleichzeitig ist er eine grundsätzlich freundliche Figur, die vermutlich lernfähig ist. Mike ist emotional sehr offen, dabei aber teils zu impulsiv. Kana hingegen ist ein äußerst charmantes Kind, das zu neugierig ist, um Zeit für Vorurteile zu haben. Ein bisschen Sorge für die weitere Richtung der Reihe macht mir das Ende - ich hoffe, es soll keine romantische Stimmung zwischen Yaichi und Mike erzeugt werden - Yaichi ist, soweit wir wissen, heterosexuell - wenn jetzt also auf einmal die bloße Anwesenheit eines charmanten Manns ihn dazu bringt, das über den Haufen zu werfen, wäre das genauso verkehrt wie "Bist Du Dir sicher, dass Du lesbisch bist? Wahrscheinlich hast Du einfach noch nicht den richtigen Kerl gefunden!" Ich hoffe, dass die beiden ein Familiengefühl entwickeln - aber ohne seifenopernhafte Veränderungen sexueller Präferenzen - oder so, dass mir glaubhaft verkauft wird, dass es postbinäre Charaktere sind. Wie aber auch immer, der erste Teil erlaubt sich mehr Ruhe, als ich von einem Manga erwarten würde - aber auch da werde ich mal tiefer eintauchen, um potenzielle Vorurteile abzubauen (sonst sollte ich das von Yaichi ja auch nicht erwarten).
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Limberg

    Lukas Limberg

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr liebevoll!

    In vielen Rezensionen habe ich geschrieben, dass ich mir einen Manga wünsche, der eine realistische Geschichte aus dem Alltag erzählt und dabei möglichst gut sein soll. Mit DER MANN MEINES BRUDERS wurde dieser Wunsch mehr als nur erfüllt. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! Die Geschichte wird sehr ruhig und gemütlich und in einem realistischen Zeichenstil erzählt. Die Charaktere sind glaubwürdig und besonders der homosexuelle Mike ist wirklich wunderbar dargestellt und wirkt unglaublich sympathisch! Auch wenn hier nicht wie wild geschossen, mit Energiebällen um sich geworfen und sich verwandelt wird, so habe ich doch gebannt von der ersten bis zur letzten Seite gelesen, weil DER MANN MEINES BRUDERS es gekonnt schafft, Alltag spannend und sehr interessant zu erzählen. Außerdem wird mit dem Thema Vorurteile auf eine Art und Weise umgegangen, die ich wirklich faszinierend finde und die völlig auf plumpes Ermahnen mit dem Holzhammer verzichtet. Eine sehr schöne und leichte Herangehensweise an ein wichtiges und aktuelles Thema. Wer eine ruhige und zugleich herzerwärmende Geschichte mit liebenswerten Charakteren sucht, dem möchte ich diesen Manga wärmstens empfehlen. Er ist wirklich toll!
  • Zum Bewerterprofil von Friederike Gärtner

    Friederike Gärtner

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

    5/5

    24.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut grandios.

    Yaichi lernt seinen Schwager kennen, nachdem sein Zwillingsbruder verstorben ist. Mike ist groß, Kanadier und zum ersten Mal in der Heimat seines Geliebten Ryoji. Während seine kleine Nichte Kana ihn mit offenen Armen empfängt, verschlägt es Yaichi die Sprache. Dieser Serienauftakt ist einfach grandios. Yaichi gewinnt neue Erkenntnisse über sich, sein Verhalten und seinen Bruder, während er immer wieder mit Vorurteilen und inneren Zwängen zu kämpfen hat. Ein Muss nicht nur für Comic-Fans.

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