Maria Stuart

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2024

Verlag

Nikol

Seitenzahl

184

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2024

Verlag

Nikol

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

18,9/13,1/2,1 cm

Gewicht

288 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86820-798-9

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Klassische Literatur

Leon am 13.01.2024

Bewertungsnummer: 2108216

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielleicht wird es von vielen als ein Werk angesehen, das unbedingt gelesen werden sollte, ich muss jedoch sagen, dass es in meinen Augen nicht unbedingt in den literarischen Kanon muss. Schiller ist ein großer Name - und seine Art zu schreiben finde ich wirklich interessant -, doch "Maria Stuart" ist halt einfach ein Werk unter vielen. Leute, die ein bisschen was "klassisches" haben wollen, werden mit der Tragödie ihren Spaß haben - so war auch ich recht gefesselt von der Handlung (von der man i.d.R. jedoch weiss, wie sie ausgeht).
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Klassische Literatur

Leon am 13.01.2024
Bewertungsnummer: 2108216
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielleicht wird es von vielen als ein Werk angesehen, das unbedingt gelesen werden sollte, ich muss jedoch sagen, dass es in meinen Augen nicht unbedingt in den literarischen Kanon muss. Schiller ist ein großer Name - und seine Art zu schreiben finde ich wirklich interessant -, doch "Maria Stuart" ist halt einfach ein Werk unter vielen. Leute, die ein bisschen was "klassisches" haben wollen, werden mit der Tragödie ihren Spaß haben - so war auch ich recht gefesselt von der Handlung (von der man i.d.R. jedoch weiss, wie sie ausgeht).

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Fühlen und Handeln zweier Frauen

David aus der Karibik am 18.06.2021

Bewertungsnummer: 573757

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die schottische Königin Maria Stuart, die auch auf den englischen Thron Anspruch erhebt, wird aufgrund von Intrigen und Falschaussagen in England festgehalten. Das Todesurteil ist bereits gesprochen, muss nur noch von Königin Elisabeth abgesegnet werden. Diese tut sich aufgrund der verwandtschaftlichen Verhältnisse schwer, obwohl sie ihre Rivalin, auch aufgrund ihres offenherzigen Lebenswandels verachtet. Während Maria Stuart also im Kerker wartet und eigentlich überzeugt ist, dass das Todesurteil nicht vollstreckt werden wird, berät sich Elisabeth nach allen Seiten, wird von versteckten Freunden Marias gedrängt, Gnade walten zu lassen, von anderer Seite wiederum, dass Urteil unverzüglich vollstrecken zu lassen. Auch planen einige Freunde Maria Stuarts bereits deren Flucht und in weiterer Folge auch die Machtübernahme. Zu all dem kommt es schließlich nicht, denn als sich die Rivalinnen im 3.Akt gegenüberstehen, kommt es zu einem wilden Wortgefecht, aus dem Maria Stuart zwar als moralische Siegerin hervorgeht, es Elisabeth allerdings fast unmöglich gemacht wird, Gnade walten zu lassen. Nach einigen weiteren Intrigen von verschiedenster Seite wird Maria schließlich hingerichtet, geht aber voller Stolz und christlicher Überzeugung in den Tod. Schillers Drama geht sehr persönlich und wahrscheinlich auch spekulativ auf das Gefühlsleben der zwei Frauen ein, zeigt ihre Stärken und unzählige menschliche Schwächen, gibt allerdings auch den Nebenfiguren ausreichend Gelegenheit sich zu entwickeln und Fragen aufzuwerfen. Da werden aus den scheinbaren Feinden der Maria Stuart ihre größten Verehrer und so mancher möchte für sie in den Tod gehen. Im Mittelpunkt bleiben jedoch die Gefühle und Gewissenskonflikte der beiden Hauptpersonen, die Zuneigung, sogar das Verständnis für das Handeln der jeweiligen Gegenspielerin. Auch Maria Stuart wir von Schiller nicht ausschließlich als diese Märtyrerin gezeichnet, als die sie in die Geschichte einging, sondern als Frau mit Makel und auch blutigen Sünden. Elisabeth bleibt jedoch auch in Schillers Abhandlung die moralische Verliererin, sowohl beim Zaudern um eine Entscheidung, als auch im direkten Duell der beiden. So gelingt dem Autor beides: Den historischen Stoff abzuhandeln und Menschlichkeit und damit verbundene menschliche Schwächen einzubringen. Schillers Werk erscheint dadurch zu gewinnen, dass er zwar historische Andeutungen macht, sich jedoch zu jeder Zeit genug Spielraum für Interpretationen lässt, auch persönliche Befindlichkeiten der Personen in die Machtpolitik der damaligen Zeit und teilweise Absurdes einfließen zu lassen. Der Staatssekretär, der die Befehle seiner Königin nicht versteht, eigentlich nicht verstehen kann, denn die Königin ist außerstande den Befehl zur Hinrichtung zu geben, der Streit der Rivalinnen, in der das Gefühlsleben über jede Taktik oder politische Vernunft obsiegt, die Intrigen der jeweiligen Gefolgsleute - heute würde man sie vielleicht Lobbyisten nennen - dies alles macht Schillers Interpretation des Stoffs in höchstem Maße lebenswert, spannend und - trotz der Tragik - amüsant. Ich würde meinen, der Autor war sich seiner Sache sicher, stand dem Stoff positiv" gegenüber, gibt dem Drama nicht nur Verlierer, sondern (fast) jede Person wird auch positiv gezeichnet. Der moralischen Gewinnerin Maria steht am Ende die politische Gewinnerin Elisabeth gegenüber und auch der Leser ist ein Gewinner, denn hier wurde historischer Stoff kurzweilig, spannend, amüsant und - meiner Meinung nach - ohne erhobenen Zeigefinger abgehandelt.
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Fühlen und Handeln zweier Frauen

David aus der Karibik am 18.06.2021
Bewertungsnummer: 573757
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die schottische Königin Maria Stuart, die auch auf den englischen Thron Anspruch erhebt, wird aufgrund von Intrigen und Falschaussagen in England festgehalten. Das Todesurteil ist bereits gesprochen, muss nur noch von Königin Elisabeth abgesegnet werden. Diese tut sich aufgrund der verwandtschaftlichen Verhältnisse schwer, obwohl sie ihre Rivalin, auch aufgrund ihres offenherzigen Lebenswandels verachtet. Während Maria Stuart also im Kerker wartet und eigentlich überzeugt ist, dass das Todesurteil nicht vollstreckt werden wird, berät sich Elisabeth nach allen Seiten, wird von versteckten Freunden Marias gedrängt, Gnade walten zu lassen, von anderer Seite wiederum, dass Urteil unverzüglich vollstrecken zu lassen. Auch planen einige Freunde Maria Stuarts bereits deren Flucht und in weiterer Folge auch die Machtübernahme. Zu all dem kommt es schließlich nicht, denn als sich die Rivalinnen im 3.Akt gegenüberstehen, kommt es zu einem wilden Wortgefecht, aus dem Maria Stuart zwar als moralische Siegerin hervorgeht, es Elisabeth allerdings fast unmöglich gemacht wird, Gnade walten zu lassen. Nach einigen weiteren Intrigen von verschiedenster Seite wird Maria schließlich hingerichtet, geht aber voller Stolz und christlicher Überzeugung in den Tod. Schillers Drama geht sehr persönlich und wahrscheinlich auch spekulativ auf das Gefühlsleben der zwei Frauen ein, zeigt ihre Stärken und unzählige menschliche Schwächen, gibt allerdings auch den Nebenfiguren ausreichend Gelegenheit sich zu entwickeln und Fragen aufzuwerfen. Da werden aus den scheinbaren Feinden der Maria Stuart ihre größten Verehrer und so mancher möchte für sie in den Tod gehen. Im Mittelpunkt bleiben jedoch die Gefühle und Gewissenskonflikte der beiden Hauptpersonen, die Zuneigung, sogar das Verständnis für das Handeln der jeweiligen Gegenspielerin. Auch Maria Stuart wir von Schiller nicht ausschließlich als diese Märtyrerin gezeichnet, als die sie in die Geschichte einging, sondern als Frau mit Makel und auch blutigen Sünden. Elisabeth bleibt jedoch auch in Schillers Abhandlung die moralische Verliererin, sowohl beim Zaudern um eine Entscheidung, als auch im direkten Duell der beiden. So gelingt dem Autor beides: Den historischen Stoff abzuhandeln und Menschlichkeit und damit verbundene menschliche Schwächen einzubringen. Schillers Werk erscheint dadurch zu gewinnen, dass er zwar historische Andeutungen macht, sich jedoch zu jeder Zeit genug Spielraum für Interpretationen lässt, auch persönliche Befindlichkeiten der Personen in die Machtpolitik der damaligen Zeit und teilweise Absurdes einfließen zu lassen. Der Staatssekretär, der die Befehle seiner Königin nicht versteht, eigentlich nicht verstehen kann, denn die Königin ist außerstande den Befehl zur Hinrichtung zu geben, der Streit der Rivalinnen, in der das Gefühlsleben über jede Taktik oder politische Vernunft obsiegt, die Intrigen der jeweiligen Gefolgsleute - heute würde man sie vielleicht Lobbyisten nennen - dies alles macht Schillers Interpretation des Stoffs in höchstem Maße lebenswert, spannend und - trotz der Tragik - amüsant. Ich würde meinen, der Autor war sich seiner Sache sicher, stand dem Stoff positiv" gegenüber, gibt dem Drama nicht nur Verlierer, sondern (fast) jede Person wird auch positiv gezeichnet. Der moralischen Gewinnerin Maria steht am Ende die politische Gewinnerin Elisabeth gegenüber und auch der Leser ist ein Gewinner, denn hier wurde historischer Stoff kurzweilig, spannend, amüsant und - meiner Meinung nach - ohne erhobenen Zeigefinger abgehandelt.

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von Friedrich Schiller

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J. Schäffer

Thalia Bremen – Waterfront

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3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Vergangenheit bleibt immer bei einem, egal wie schrecklich man gehandelt hat oder behandelt wurde. Ein Geheimnis führt zu einer speziellen Beziehung und Vergangenes vermischt sich zur realen Gegenwart. Irgendwie befremdlich zu lesen aber einen Blick wert.
3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Vergangenheit bleibt immer bei einem, egal wie schrecklich man gehandelt hat oder behandelt wurde. Ein Geheimnis führt zu einer speziellen Beziehung und Vergangenes vermischt sich zur realen Gegenwart. Irgendwie befremdlich zu lesen aber einen Blick wert.

J. Schäffer
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