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Produktbild: Maria Stuart
Band 64

Maria Stuart Trauerspiel in 5 Aufzügen. Anh.: Zur Entstehung v. 'Maria Stuart'

9

3,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

462

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2001

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

14,8/9,6/0,9 cm

Gewicht

88 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 64

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000064-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

462

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2001

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

14,8/9,6/0,9 cm

Gewicht

88 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 64

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000064-9

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • David

    aus der Karibik

    4/5

    18.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fühlen und Handeln zweier Frauen

    Die schottische Königin Maria Stuart, die auch auf den englischen Thron Anspruch erhebt, wird aufgrund von Intrigen und Falschaussagen in England festgehalten. Das Todesurteil ist bereits gesprochen, muss nur noch von Königin Elisabeth abgesegnet werden. Diese tut sich aufgrund der verwandtschaftlichen Verhältnisse schwer, obwohl sie ihre Rivalin, auch aufgrund ihres offenherzigen Lebenswandels verachtet. Während Maria Stuart also im Kerker wartet und eigentlich überzeugt ist, dass das Todesurteil nicht vollstreckt werden wird, berät sich Elisabeth nach allen Seiten, wird von versteckten Freunden Marias gedrängt, Gnade walten zu lassen, von anderer Seite wiederum, dass Urteil unverzüglich vollstrecken zu lassen. Auch planen einige Freunde Maria Stuarts bereits deren Flucht und in weiterer Folge auch die Machtübernahme. Zu all dem kommt es schließlich nicht, denn als sich die Rivalinnen im 3.Akt gegenüberstehen, kommt es zu einem wilden Wortgefecht, aus dem Maria Stuart zwar als moralische Siegerin hervorgeht, es Elisabeth allerdings fast unmöglich gemacht wird, Gnade walten zu lassen. Nach einigen weiteren Intrigen von verschiedenster Seite wird Maria schließlich hingerichtet, geht aber voller Stolz und christlicher Überzeugung in den Tod. Schillers Drama geht sehr persönlich und wahrscheinlich auch spekulativ auf das Gefühlsleben der zwei Frauen ein, zeigt ihre Stärken und unzählige menschliche Schwächen, gibt allerdings auch den Nebenfiguren ausreichend Gelegenheit sich zu entwickeln und Fragen aufzuwerfen. Da werden aus den scheinbaren Feinden der Maria Stuart ihre größten Verehrer und so mancher möchte für sie in den Tod gehen. Im Mittelpunkt bleiben jedoch die Gefühle und Gewissenskonflikte der beiden Hauptpersonen, die Zuneigung, sogar das Verständnis für das Handeln der jeweiligen Gegenspielerin. Auch Maria Stuart wir von Schiller nicht ausschließlich als diese Märtyrerin gezeichnet, als die sie in die Geschichte einging, sondern als Frau mit Makel und auch blutigen Sünden. Elisabeth bleibt jedoch auch in Schillers Abhandlung die moralische Verliererin, sowohl beim Zaudern um eine Entscheidung, als auch im direkten Duell der beiden. So gelingt dem Autor beides: Den historischen Stoff abzuhandeln und Menschlichkeit und damit verbundene menschliche Schwächen einzubringen. Schillers Werk erscheint dadurch zu gewinnen, dass er zwar historische Andeutungen macht, sich jedoch zu jeder Zeit genug Spielraum für Interpretationen lässt, auch persönliche Befindlichkeiten der Personen in die Machtpolitik der damaligen Zeit und teilweise Absurdes einfließen zu lassen. Der Staatssekretär, der die Befehle seiner Königin nicht versteht, eigentlich nicht verstehen kann, denn die Königin ist außerstande den Befehl zur Hinrichtung zu geben, der Streit der Rivalinnen, in der das Gefühlsleben über jede Taktik oder politische Vernunft obsiegt, die Intrigen der jeweiligen Gefolgsleute - heute würde man sie vielleicht Lobbyisten nennen - dies alles macht Schillers Interpretation des Stoffs in höchstem Maße lebenswert, spannend und - trotz der Tragik - amüsant. Ich würde meinen, der Autor war sich seiner Sache sicher, stand dem Stoff positiv" gegenüber, gibt dem Drama nicht nur Verlierer, sondern (fast) jede Person wird auch positiv gezeichnet. Der moralischen Gewinnerin Maria steht am Ende die politische Gewinnerin Elisabeth gegenüber und auch der Leser ist ein Gewinner, denn hier wurde historischer Stoff kurzweilig, spannend, amüsant und - meiner Meinung nach - ohne erhobenen Zeigefinger abgehandelt.

  • Bewertung

    aus Linz

    4/5

    18.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Oft zu früh gelesen ...

    Ein Buch, das viele lesen mussten, wie auch ich. Es war wohl etwas zu früh. Heute kann ich mit diesem Buch mehr anfangen, also noch zu Zeit der Matura.

  • Pia

    4/5

    18.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant und anspruchsvoll

    Ich finde das Buch „Maria Stuart“ von Schiller recht interessant, da man geschichtliche Hintergründe durch dieses Buch in Erfahrung bringt. Außerdem ist es interessant, Schillers Interpretation kennen zu lernen. Er gewährt jeder Person, ob Hauptperson oder Amme, eine Entfaltung der jeweiligen Charaktere. Ich mag es, dass Maria auch Schwächen hat, die nur menschlich sind und sie nicht eine Königin ist, die wundervoll aussieht und alles unter Kontrolle hat und alles richtig macht. Ich finde, die Monologe sind gut gelungen, da man mehr in die jeweilige Person hineinschauen kann und viele Informationen bekommt. In den Monologen kommen die Gefühle noch deutlicher an die Oberfläche. Ein Beispiel dafür ist 5. Aufzug, 10. Auftritt, wo Leicester es wahnsinnig bereut, Maria nicht gerettet zu haben und in Ohnmacht fällt oder 5. Aufzug, 11. Auftritt, wo Elisabeth ihre Unruhe zeigt und sich nicht traut zu fragen ob Maria Tod oder Lebendig ist. Ich finde es gut, dass Schiller manche Wörter kursiv schreibt, um sie so zu unterstreichen und dem Wort eine Note der Wichtigkeit schenkt. Ebenfalls nett sind die Reime, zum Beispiel in dem 3. Aufzug, 1. Auftritt, denn so lenkt Schiller die Aufmerksamkeit des Lesers besonders aus diese Stelle und auf die Wichtigkeit des Themas. Nichtsdestotrotz finde ich, dass dieses Buch schwierig zu lesen ist, da Schillers Schreibstil sehr hochgestochen ist und meiner Meinung nach zu hochgestochen. Manchmal kann es vorkommen, dass man nicht weiß was gemeint ist. Z.B.: Nur Könige sind meine Peers (Z. 706). Außerdem denkt man durch die Absätze und dem Anfang der Buchstaben, die immer mit einem Großbuchstaben beginnen, dass der Satz zu Ende ist. Beispiel: „Bloß meiner Ehre wegen und im Glauben An meiner Gründe siegende Gewalt,......“ (Z.710 f.) Im Ganzen finde ich das Buch interessant aber auch ziemlich schwierig zum Lesen. Ich mag Schillers Interpretation dieser Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Adaption (nicht nur) für Kinder

    Jungfrau von Orleans ist in der Reihe Weltliteratur für Kinder im Kindermann Verlag erschienen. Wie die anderen Bände der Reihe ist es ein Hardcover, mit einem Buchrücken aus Leinen, was sehr edel wirkt. Es wird das gleichnamige Buch von Friedrich Schiller neu wiedergegeben. Es ist großartig erzählt und bleibt sehr nah am Original. Die wichtigsten Figuren und Handlungen werden kurz aufgegriffen und möglichst kindgerecht erzählt. Dabei wird jedoch die ursprüngliche Handlung aufrecht erhalten. Die Sprache ist sowohl leicht verständlich als auch anmutig und schafft es gekonnt die Geschichte zu untermalen. Begleitet wird Schillers neuerzähltes Werk mit wundervollen Illustrationen, die sowohl schaurig als auch magisch aussehen. Auf jeden Fall würde ich das Buch frühestens ab dem Grundschulalter empfehlen, oder wie vom Verlag selbst, ab 7 Jahren. Dabei sollte das Buch auf Grund seiner Thematik erstmal mit Erwachsenen gelesen werden. Alles in allem eine großartige Adaption des Originals mit viel Liebe zum Detail und eine klare Empfehlung. Mich hat die Geschichte von Johanna von Orleans immer schon begeistert und von Kindesbeinen an begleitet, wodurch das Buch für mich etwas ganz besonderes ist.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cover: Das Cover zeigt eine…

    Cover: Das Cover zeigt eine mutige junge Frau auf einem Ross in kämperischer Pose und setzt so die Erzählung von der Jungfrau von Orleans neu um. Optisch und auch farblich ist es passend erfasst und auch in die damalige Zeit gut integriert. Meinung: Weltliteratur verständlich für Kinder umgesetzt, dies hat sich der Kindermann Verlag zur Aufgabe gemacht und auch bei diesem Werk ist dies wieder wunderbar gelungen. Neu erzählt wird hier die Geschichte der Jungfra von Orleans. vielleicht ist diese dem ein oder anderen bereits bekannt, hier wird diese sehr schön, verständlich und kindgerecht illustriert umgesetzt. Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel dazu sagen und halte mich daher mit weiteren Angaben dazu bedeckt. Man bekommt Einblicke in das Leben von Johanna und auch die Entwicklungen, welche geschehen. Dem Verlauf kann man gut folgen und auch die Beschreibungen sind gut verständlich und bildlich gut umgesetzt. Die Illustrationen geben das Gelesene gut wieder und setzen dies sehr gut um. Diese veranschaulichen die Beschreibungen und runden das Ganze sehr gut ab. Auch die Bilder geben den Verlauf gut wieder und man kann dadurch der Geschichte noch besser folgen. Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt. Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt. Weltliteratur wird so auch der jüngeren Leserschaft verständlich näher gebracht. Ich mag diese Idee und auch die Umsetzung dazu ist sehr gut gelungen. Am Ende in den Anmerkungen findet man dann noch einige Informationen zur Uraufführung dieses Dramas von Schiller und auch weitere Angaben zu Schiller selbst und zu "die Jungfrau von Orleans". Fazit: Spannende und kindgerecht verständliche Umsetzung der Weltliteratur "die Jungfrau von Orleans".

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dorothee Droste

    Dorothee Droste

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maria hat keine Chance- und bleibt doch moralische Siegerin über Elisabeth!

    Diesen Sommer gibt es bei unseren Festspielen auf der Großen Treppe mal wieder Schiller: mit Maria Stuart werden Schüler gerne "gequält" und anschließend ins Theater gescheucht. Stücke zu lesen finde auch ich nicht ganz einfach. Um so erstaunter war ich diese Woche im Theater, wie präsent mir doch noch relativ viel war. Das Ringen zweier starker Frauen um die Oberhand, auch wenn klar ist, wie es enden muss. Es geht um Prinzipien, um Politik, um persönliche Eitelkeiten und viele Erwartungen. Ein starkes Stück Schiller, überraschend aktuell.
  • Zum Bewerterprofil von J. Schäffer

    J. Schäffer

    Thalia Bremen – Waterfront

    Buchhändler*in

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    3/5

    25.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit bleibt immer...

    Die Vergangenheit bleibt immer bei einem, egal wie schrecklich man gehandelt hat oder behandelt wurde. Ein Geheimnis führt zu einer speziellen Beziehung und Vergangenes vermischt sich zur realen Gegenwart. Irgendwie befremdlich zu lesen aber einen Blick wert.

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Bewertungen (2)

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