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Mitternacht in Tschernobyl

5

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25893

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Abbildungen

16 Seiten Tafelteil mit 35 schwarzweissen -Abbildungen 5 Abbildungen schwarzweissen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,4/14/4,4 cm

Gewicht

601 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Midnight in Chernobyl. The Untold Story of the World's Greatest Nuclear Disaster

Übersetzt von

Irmengard Gabler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-03686-8

Beschreibung

Rezension

Man liest dieses meisterhafte Buch mit angehaltenem Atem. ("Der Standard")
das Buch [...] wird zukünftig mit Sicherheit als das Standardwerk schlechthin zur Causa Tschernobyl gelten. ("Wiener Zeitung")
Ein packend geschriebenes Buch, das den Leser erschaudern lässt ob der Fehlentscheidungen der sowjetischen Führung. ("Heilbronner Stimme")
ein Tatsachenbuch, das so packend ist wie ein Thriller ("Hannoversche Allgemeine")
ein fesselndes, informatives und zutiefst erschütterndes Buch. Adam Higginbotham hat – und das ist sein großer Verdienst - dem Super-Gau ein menschliches Gesicht gegeben. ("Bayerischer Rundfunk")
Spannender als die Serie "Chernobyl": [...] "Mitternacht in Tschernobyl" des amerikanischen Journalisten Adam Higginbotham erzählt die geheime Geschichte der größten Atomkatastrophe aus der Sicht der Beteiligten. ("MDR Kultur")

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25893

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Abbildungen

16 Seiten Tafelteil mit 35 schwarzweissen -Abbildungen 5 Abbildungen schwarzweissen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,4/14/4,4 cm

Gewicht

601 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Midnight in Chernobyl. The Untold Story of the World's Greatest Nuclear Disaster

Übersetzt von

Irmengard Gabler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-03686-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    20.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert!!!!

    Meinen Vorkritikern kann ich nur zustimmen. Ich las das Buch im Zusammenhang mit Dokumentationen des ZDF & der Serie Chernobyl auf DVD und habe es „verschlungen“, spannend, interessant, gut lesbar, auch dank der Übersetzerin Irmengard Gabler! Und ich kann es nur sehr empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    MITTERNACHT IN TSCHERNOBYL

    Ein unfassbar geniales wie erschütterndes Buch, das sich liest wie ein Thriller. MITTERNACHT IN TSCHERNOBYL ist eine detaillierte Aufarbeitung der Ereignisse rund um den 26. April 1986, der die Welt mit vielen neuen Gefahren und Fragen konfrontierte.

  • Bewertung

    5/5

    31.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Entsetzender Rückblick auf den 26.04.1986!

    Gut recherchiert und noch ausführlicher erzählt, schreibt der Journalist aus New York die Geschichte einer der größten Atomkatastrophen der Geschichte nieder. Von Auszügen des Lebens der damals anwesenden Personen bis hin zu der Erklärung wie ein Atomkraftwerk funktioniert, vermittelt uns Adam Higginbotham die erschreckende Wahrheit über den Atomunfall in Tschernobyl.

  • Sikal

    5/5

    09.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sachbuch, welches sich wie ein Thriller lesen lässt

    Jedem ist diese Geschichte bekannt, der 26. April 1986 ging in die Geschichte ein. Ich war damals in der Schule und kann mich noch erinnern wie präsent diese Katastrophe für uns war – wie geschockt wir waren, und doch unwissend über die wahren Ausmaße. Mittlerweile ist Tschernobyl jedem bekannt, die Angst vor einem erneuten solchen Szenario allgegenwärtig. Unverständlich, wenn man von Ausflugsfahrten zum Kraftwerk liest. Der Autor und Journalist Adam Higginbotham hat mit diesem Buch eine sehr detailreiche Geschichte rund um diese Katastrophe veröffentlicht. „Mitternacht in Tschernobyl“ zeigt nicht nur den Aufbau und die Funktionsweise eines Atomkraftwerkes, es beschreibt auch die anfängliche Begeisterung der Menschen, die Probleme, die Fehler, die Opfer, die Vertuschung, Berichte aus dem Krankenhaus und mehr. Der Autor hat die Fakten in eine Art Geschichte verpackt und so liest man mit einem gewissen Abstand – und doch findet man sich in vielen persönlichen Geschichten bzw. Schicksalen wieder. Der nahende Untergang der Sowjetunion und die Vertuschungsmaschinerie sind allgegenwärtig. Einige Bilder und ein umfangreicher Anhang ergänzen perfekt. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei sich der erste Teil mit dem Bau des Atomkraftwerkes befasst und kurz nach der Katastrophe endet. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Tod eines Imperiums und zeigt die Auswirkungen der Katastrophe. Im Epilog erfährt man auch über das Leben der Überlebenden danach. Obwohl das Buch sehr detailliert geschrieben wurde und vielleicht dadurch auch einige Längen hat, finde ich es großartig. Die Flut an Fakten und Abläufen werden zum Glück vom Autor in einer solchen Art und Weise beschrieben, dass man als Leser nicht überfordert wird. Durch sein erzählerisches Talent liest sich dieses Buch beinahe wie ein surreales Szenario – man muss sich manches Mal wieder vor Augen führen, dass dies leider Realität ist. Ein empfehlenswertes Sachbuch über die Atomkatastrophe von Tschernobyl, welches sich sehr gut lesen lässt und mit viel Information aufwartet. 5 Sterne

  • NiWa

    4/5

    13.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im April 1986 in Tschernobyl

    "Mitternacht in Tschernobyl" zeichnet die Geschichte der größten Nuklearkatastrophe in Europa nach, als am 26. April 1986 Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert. Nachdem "Tschernobyl" seit meiner Kindheit als Synonym für Atomkraft-Unfälle und nukleare Katastrophen steht, war es für mich an der Zeit, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Nach einigem Stöbern bin ich auf dieses Werk von Adam Higginbotham gestoßen, der die Katastrophe anhand vorliegender Zeitdokumente, Zeugenaussagen und Interviews aufarbeitet. Hierzu hat Adam Higginbotham sein Werk in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil beschäftigt er sich mit der Entstehungsgeschichte der russischen Kernkraftwerke allgemein, erklärt was es mit nuklearer Strahlung auf sich hat und geht über in die Gründungsgeschichte des Kraftwerks Tschernobyl sowie der zugehörigen Arbeiterstadt Prybjat. In Zuge dessen wird die Chefarchitektin vorgestellt, sowie erläutert, wie die Stadt aufgebaut ist und funktioniert. Danach stellt sich die Katastrophe ein, die von 25. bis 27. April 1986 ausgiebig dargelegt wird. Der zweite Teil setzt sich mit direkten und langfristigen Folgen des Unfalls auseinander. Higginbotham zeichnet den Weg der nuklearen Wolke nach, die sich einer ausgiebigen Reise über Europa erfreute. Sie sorgte zumindest dafür, dass der restlichen Welt auffiel, dass von Russland bzw. der Ukraine Verstrahlungsgefahr droht. Weiters geht der Autor auf das China-Syndrom ein, welches mir bis dahin völlig unbekannt war und absolut plausibel erscheint. Zuvor hätte ich nicht bedacht, dass ein Reaktor auch nach unten schmilzt. Die Aufräumarbeiten werden nachvollziehbar beschrieben und es wird erklärt, wie der erste Sakrophag entstand, der die Welt vor weiteren Strahlen aus Reaktor-Block 4 schützt. Es gab einiges zutun, worüber man gar nicht erst nachdenken will. Hunderte Menschen krempelten die Ärmel hoch und stellten sich, teilweise bewusst, der Möglichkeit eines qualvollen Todes, weil sie entweder keine Wahl hatten oder es für ihre Pflicht hielten. Folglich werden die Ereignisse in Krankenhaus Nummer Sechs dargestellt, wo die Verstrahlten behandelt wurden. Die Folgen der Strahlung haben mich erstaunt. Ich wusste, dass es sehr schlimm ist und dennoch haben sich viele Jahre später einige Betroffene einer angeschlagenen, aber vergleichsweise guten Gesundheit erfreut. Hier unterstreicht der Autor vor allem, dass die Auswirkungen der Atomkraft auf Organismen bis dato wenig erforscht sind. Während eine Vielzahl stirbt, kommt es angeblich vor, dass andere Lebensformen, wie z.B. Wildschweine, prächtig gedeihen. Ein Fragezeichen für viele, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Der anschließende Prozess und das weitere „Leben“ des Reaktors sowie des Atomkraftwerks werden ebenfalls ausführlich beschrieben. Durchzogen sind beide Teile vom politischen Hintergrund rund um die UdSSR. Adam Higginbotham schildert ausführlich, welchen Beitrag das System der Sowjetunion zur Katastrophe leistete. Korruption, Angst und fehlgeleitete Planwirtschaft beuteten Ressourcen und Bevölkerung soweit aus, dass eine Fehlentscheidung zur nächsten führte und die Bewältigung dieser in den Mühlen der UdSSR sehr langsam in die Gänge kam. Gleichzeitig wird gezeigt, dass Russland Gigantisches bewegen konnte, als es die Folgen des Unfalls abzuarbeiten galt. Mir war es zu viel an politischen Hintergründen und der Umfang an Personen war für mich bald unüberschaubar. Zwar hat der Autor für die bessere Nachvollziehbarkeit ein Personenregister erstellt, doch das hat mich wenig unterstützt. Die wirtschaftlichen, politischen und technischen Hintergründe sind ausgezeichnet beschrieben und gewissenhaft recherchiert. Der Autor führte persönliche und telefonische Interviews, um den Hergang sauber abzubilden. Die Chronologie der Ereignisse ist besonders im ersten Teil nachvollziehbar gestaltet, im zweiten Teil verliert sie sich aufgrund der Komplexität der Ereignisse. Gewünscht hätte ich mir, mehr Bezug zu den beteiligten Personen und eine Schilderung ihrer Sicht und Wahrnehmung der Katastrophe vom 26. April 1986 im Atomkraftwerk Tschernobyl. „Mitternacht in Tschernobyl“ ist ein ausgezeichnet recherchiertes Werk, welche besonders die politischen Rahmenbedingungen der Katastrophe in Reaktor-Block 4 darstellt und beschreibt, was damals geschehen ist.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Greiner

    J. Greiner

    Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend wie ein Thriller liest...

    Spannend wie ein Thriller liest sich dieser umfassende Bericht über die größte Atomkatastrophe aller Zeiten. Adam Higginbotham erklärt detailliert die Hintergründe und den Ablauf des Geschehens. Er begleitet einzelne Schicksale, lässt dabei aber nie das Gesamtbild aus dem Blick.
  • Zum Bewerterprofil von HeHa

    HeHa

    Thalia Universitätsbuchhandlung

    Buchhändler*in

    5/5

    05.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißende Chronik einer Katastrophe: "Mitternacht in Tschernobyl" von Adam Higginbotham

    "Mitternacht in Tschernobyl" von Adam Higginbotham ist ein fesselndes und gründlich recherchiertes Werk, das die Ereignisse rund um die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 detailliert und packend schildert. Higginbotham, ein erfahrener Journalist, hat eine beeindruckende Menge an Quellen ausgewertet, um eine umfassende und menschliche Geschichte dieses tragischen Ereignisses zu erzählen. Das Buch beginnt mit einer detaillierten Beschreibung der Vorgeschichte, die die technischen und politischen Hintergründe beleuchtet, welche zur Katastrophe führten. Higginbotham zeichnet ein klares Bild der sowjetischen Atomindustrie und der systemischen Probleme, die zu dem verheerenden Unfall beigetragen haben. Dabei zeigt er, wie technologische Ambitionen und bürokratische Ineffizienz in der Sowjetunion eine gefährliche Mischung bildeten. Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise, wie Higginbotham die menschlichen Aspekte der Katastrophe einfängt. Er stellt die Geschichten der Menschen in den Vordergrund, die von der Explosion betroffen waren, seien es die Arbeiter im Kraftwerk, die Feuerwehrleute, die als erste am Unfallort eintrafen, oder die Bewohner der nahegelegenen Stadt Prypjat. Durch Interviews, Tagebucheinträge und Berichte von Augenzeugen wird das Ausmaß des menschlichen Leids greifbar gemacht. Die Spannung des Buches bleibt durchweg hoch, nicht zuletzt wegen Higginbothams Fähigkeit, technische Details verständlich zu erklären und in den Kontext der Ereignisse zu setzen. Der Leser wird in den dramatischen Moment der Explosion hineingezogen und erlebt die darauffolgenden chaotischen und oft verzweifelten Bemühungen, die Strahlenfreisetzung einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die kritische Auseinandersetzung mit den offiziellen Berichten und Propaganda der sowjetischen Regierung. Higginbotham entlarvt die Vertuschungen und Fehlinformationen, die die Tragödie noch verschlimmerten, und zeigt auf, wie mutige Wissenschaftler und einfache Bürger die Wahrheit ans Licht brachten. "Mitternacht in Tschernobyl" ist nicht nur ein Buch über eine technische Katastrophe, sondern auch eine tiefgehende Untersuchung über menschliches Versagen, Mut und die Suche nach Wahrheit. Higginbotham schafft es, die komplexen Zusammenhänge klar und spannend darzustellen, und bietet einen umfassenden Einblick in eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte. Für Leser, die sich für Geschichte, Technik und die menschlichen Geschichten hinter großen Ereignissen interessieren, ist "Mitternacht in Tschernobyl" ein absolutes Muss. Es ist ein beeindruckendes Werk, das sowohl durch seine Faktenfülle als auch durch seine Erzählweise besticht.

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