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Malnata Roman - "Dieses Buch ist wie eine Stichflamme und hat mich komplett entzündet." Mareike Fallwickl

52

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/3,2 cm

Gewicht

415 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Originaltitel

La Malnata

Übersetzt von

Anja Nattefort

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60271-2

Beschreibung

Rezension

»Lebendig geschrieben.« ("Gong, Hörzu")
»Es ist eine kraftvolle Erzählung, mit einprägsamen Szenen und Dialogen, die in Erinnerung bleiben.« ("Die Presse")
»Beatrice Salvioni beschreibt in ,Malnata‘ mit einfachen Worten und dennoch bildhafter Sprache die Enge der Gesellschaft, in der die Mädchen leben […].« ("Münchner Merkur")
»Mitreißend!« ("Emotion, Silvi Feist")
»ein waschechtes Melodram, das mit allerhand liebens- und hassenswerten Figuren aufwartet und das man sich problemlos als kommende Kinoverfilmung vorstellen kann.« ("Galore")
»Die Geschichte hat drive und Leidenschaft [...].« ("rbb, radio3")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Strong FMC
  • Opposites Attract

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/3,2 cm

Gewicht

415 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Originaltitel

La Malnata

Übersetzt von

Anja Nattefort

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60271-2

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kraftvoller Roman über eine junge Frau mit unbeugsamem Willen

    Ich bin absolut begeistert von diesem Erstlingswerk von Beatrice Salvioni! Schon dass unglaublich kraftvolle Titelbild hat mich sehr stark angesprochen. Der Blick dieses Mädchens zieht einen direkt in den Bann. Und genau das ist sie, die Malnata - Maddalena mit ihren schief geschnittenen Haaren und dem trotzigen Blick.  Das Buch spielt 1935 in Italien, einer Zeit, in der Mädchen brav und gehorsam sein sollen. Doch die Malnata ist alles andere als das, sie ist stark und mutig und selbstbestimmt.  Die Geschichte von Francesca und Maddalena zieht einem unheimlich in den Bann, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.  --- “Aber eines sage ich dir”, fuhr mein Vater fort,  “wenn man erwachsen wird, lernt man, dass es oft besser ist, nicht zu sagen, was man wirklich denkt.” “Und wie macht man das?”  “Behalte es für dich. Bewahr es sorgfältig in deinem Innern. Dort ist es in Sicherheit.” “Und hört es dann auf wehzutun?” Er rang sich ein müdes Lächeln ab: “Nein, das hört nie auf.” --- “ Worte”, antwortete sie. “Worte sind gefährlich, wenn man sie gedankenlos ausspricht.” --- In ihrer Welt gab es zwei Gewissheiten.  Erstens: Dinge, die sie sich nicht erklären konnten, waren entweder des Teufels oder vom Herrgott gesandt, je nachdem, ob Sie die betroffene Person für einen anständigen Menschen oder einen Schurken hielten.  Zweitens: Es war nie die Schuld der Männer. --- Von mir eine ganz klare Leseempfehlung an diesen starken Roman!

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    12.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesevergnügen

    Italien im Jahr 1935. Der ganze Ort nennt sie nur „Malnata“, die Unheilbringende. Der Umgang mit ihr wird von den Erwachsenen ausdrücklich abgelehnt. Ein Mädchen verhält sich nicht so, wie es Maddalena tut. Als Mädchen ist man gehorsam, keusch, zurückhaltend und alles das ist Maddalena nicht. Und genau das fasziniert Francesca, Tochter aus sogenanntem guten Haus. Die Mädchen freunden sich an. Nach und nach lernt Francesca die Lügen und die Scheinheiligkeit der Erwachsenen zu durchschauen.

  • Alexandra

    5/5

    06.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Malnata- die "Unheilbringende"

    Was für ein Buch! Am Ufer des Lambro, wo aufgeschlagene Knie und kurze Hose selbstverständlich sind. Am Ufer des Lambro wo eine Freundschaft zweier Mädchen, Malnata und Francesca entsteht und zwei unterschiedliche Familiengeschichten aufeinander treffen. Am Ufer des Lambro wo die zwei Mädchen sich gegenseitig mit allen Mitteln helfen um sich von einer schrecklichen Tat eines eingebildeten und arroganten Mannes zu befreien. Es schaudert- wie ekelhaft - dass diese Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft unter den Tisch gewischt wird, Macht und Ansehen, übergeordnete Instanzen die erlauben Mädchen als Gebrauchsgegenstand zu benutzen - ohne dabei an Ansehen zu verlieren. Wäre da nicht die unbändige Freundschaft und den Mut hin zu stehen und dafür zu kämpfen. Ein grandioses Buch mit enormer Wucht.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    20.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Italien im Jahre 1935, der…

    Italien im Jahre 1935, der Sommer ist heiß und Francesca verbringt die Tage damit, Maddalena zu beobachten, ein Mädchen, das barfuß und schmutzig mit zwei Jungs durch die Gegend läuft. Malnata wird sie genannt, was »Die Unheilbringende« heißt, der Kontakt mit ihr wird Francesca verboten, was diese nicht daran hindert, sich trotzdem mit diesem außergewöhnlichen Mädchen anzufreunden. Es ist eine Zeit, in der es klug ist, den Mund zu halten und bestimmte Dinge zu unterlassen. Ein Krieg steht bevor, Macht wird ausgenutzt und bald wird die Freundschaft der beiden Mädchen auf die Probe gestellt. »Ich habe es nicht mehr ausgehalten«, sagte sie. »Ich konnte mich nicht mehr verstellen. Das ist alles so falsch. Merkst du das denn nicht?« »Was?« »Der Krieg und dass wir den Arm in die Luft recken und sagen, was sie wollen, denken, was sie wollen. Dass wir all diese Regeln befolgen und brave Mädchen sind«, sie holte Luft. »Ich war es leid, immer nur zu wiederholen, was sie hören wollen. Ernesto sagt immer: >Worte sind keine Kleinigkeiten, Maddalena. Man darf sie nicht einfach gedankenlos dahinsagen. Dann werden sie gefährlich.< Und er hat recht. Aber sie können auch etwas bewirken. Meinst du nicht?« (Seite 155) Ich war zusammen mit Francesca fasziniert von Maddalena, habe mit ihr Tage am Fluss verbracht, bin auf Diebestour gegangen, habe das Lügen für mich entdeckt, sie verleugnet und um Verzeihung gebeten. Ich habe beobachtet und zugehört, habe gehofft und gezweifelt, war Zeugin von Dramen, wohnte Tragödien bei und habe Übergriffe über mich ergehen lassen. Ich habe geschmunzelt und gelacht, habe geweint und war am Boden zerstört. Es war eine intensive Erfahrung, eine wunderbare Lesereise, die mich beglückt und das Buch am Ende hat zufrieden zuklappen lassen. Danke für diese Geschichte. Arrivederci, Malnata, Ciao!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    20.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundinnen für immer

    Italien im Jahre 1935, der Sommer ist heiß und Francesca verbringt die Tage damit, Maddalena zu beobachten, ein Mädchen, das barfuß und schmutzig mit zwei Jungs durch die Gegend läuft. Malnata wird sie genannt, was »Die Unheilbringende« heißt, der Kontakt mit ihr wird Francesca verboten, was diese nicht daran hindert, sich trotzdem mit diesem außergewöhnlichen Mädchen anzufreunden. Es ist eine Zeit, in der es klug ist, den Mund zu halten und bestimmte Dinge zu unterlassen. Ein Krieg steht bevor, Macht wird ausgenutzt und bald wird die Freundschaft der beiden Mädchen auf die Probe gestellt. „»Ich habe es nicht mehr ausgehalten«, sagte sie. »Ich konnte mich nicht mehr verstellen. Das ist alles so falsch. Merkst du das denn nicht?« »Was?« »Der Krieg und dass wir den Arm in die Luft recken und sagen, was sie wollen, denken, was sie wollen. Dass wir all diese Regeln befolgen und brave Mädchen sind«, sie holte Luft. »Ich war es leid, immer nur zu wiederholen, was sie hören wollen. Ernesto sagt immer: >Worte sind keine Kleinigkeiten, Maddalena. Man darf sie nicht einfach gedankenlos dahinsagen. Dann werden sie gefährlich.< Und er hat recht. Aber sie können auch etwas bewirken. Meinst du nicht?«“ (Seite 155) Ich war zusammen mit Francesca fasziniert von Maddalena, habe mit ihr Tage am Fluss verbracht, bin auf Diebestour gegangen, habe das Lügen für mich entdeckt, sie verleugnet und um Verzeihung gebeten. Ich habe beobachtet und zugehört, habe gehofft und gezweifelt, war Zeugin von Dramen, wohnte Tragödien bei und habe Übergriffe über mich ergehen lassen. Ich habe geschmunzelt und gelacht, habe geweint und war am Boden zerstört. Es war eine intensive Erfahrung, eine wunderbare Lesereise, die mich beglückt und das Buch am Ende hat zufrieden zuklappen lassen. Danke für diese Geschichte. Arrivederci, Malnata, Ciao!

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    Stephie Andrich

    Thalia Flensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Italienisches Fegefeuer

    Mit ungeheuer erzählerischer Kraft entführt uns die Autorin ins Italien der 30er Jahre. Schaffen es die beiden absolut ungleichen Freundinnen alle Widerstände dieser Zeit zu bestehen? Diese Geschichte geht unter die Haut und zeigt wie weit aufrichtige Freundschaft gerade in Zeiten von patriarchialer Unterdrückung und Frömmigkeit gehen kann. Die von B.Salvioni geschaffene Atmosphäre ist absolut beeindruckend!
  • Zum Bewerterprofil von Annika J. Müller

    Annika J. Müller

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von aufgeschürften Knien und unbeugsamer Kameradinnenschaft

    Es ist 1935, der Faschismus hält Einzug in den kleinen Ort Monza in Italien. So omnipräsent er auch ist - im Zentrum diesen Romans steht die lebensverändernde, unerbittliche, teils beinahe romantische Freundinnenschaft von Francesca und "der Malnata". "Die Unheilbringende" ist frech, ehrlich und vollständig ihre eigene Person. Alles Eigenschaften, die Francesca aus ihrer frommen Familie nicht kennt, doch die Malnata ist ihr Leitstern, ihre Heilige. Und so kommt es, dass ihr Beine Kratzer tragen, dass sie stiehlt und lügt und eine Kameradin wie keine andere findet. Atemberaubend, brutal und doch leicht wie Butter in der Kehle. Der zweite Teil wird gleich verschlungen!
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr beeindruckendes Debüt

    Dieser Roman, in Italien schnell zu einem literarischen Ereignis hochgejubelt, beschreibt sehr eindrucksvoll das Leben im Faschismus der 30er Jahre. Francesca, die junge Ich-Erzählerin, bewundert heimlich Maddalena, ein Mädchen, dass schmutzig, frech und unerschrocken ist und von allen Malnata, die Unheilbringende, genannt wird. Sie freunden sich an, geben einander Halt und erfahren gemeinsam, wie die Gesellschaft zu Zeiten des Faschismus funktioniert. Francesca lernt, dass nicht alles richtig ist, was die Erwachsenen tun und sagen. Das brave Mädchen beginnt, aufzubegehren und sich zu wehren, obwohl das Gefahren für sie mitbringt. Dieser großartige Roman über Freundschaft, Zusammenhalt und Mut hat mich sehr beeindruckt!
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Drechsler

    Ursula Drechsler

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Freundschaft gegen alle Widerstän

    In diesem Jahr präsentiert sich Italien als Gastland auf der Buchmesse mit zahlreichen neuen italienischen Autoren in deutscher Sprache. Beatrice Salvioni erzählt in ihrem eindrucksvollen Debütroman über die Freundschaft zwischen zwei Mädchen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in den 30er Jahren in der Lombardei. Ein atmosphärischer, kraftvoller Roman über das Erwachsenwerden mit dem Recht auf weibliche Selbstbestimmung und Zusammenhalt in düsteren Zeiten gegen alle Konventionen.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Frank

    Laura Frank

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Malnata

    Im faschistischen Italien des Jahres 1935 trifft die gut erzogene Francesca zum ersten Mal Maddalena, ein Mädchen, das alle “Malnata” nennen, da sie angeblich Unheil bringt. Die Freiheit und Wildheit von Maddalena faszinieren Francesca und die beiden freunden sich an. Durch sie lernt Francesca es, für sich und andere einzustehen, trotz alledem, was die beiden zusammen durchhalten müssen. Ein starker, emotionaler Roman über Freundschaft, Selbstbestimmung und das Erwachsenwerden zweier Mädchen in einer stark patriarchalen Gesellschaft. Beatrice Salvioni hat ein wahres Meisterstück erschaffen, über das man nach dem Lesen noch lange nachdenken muss.

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