Produktbild: Putins Olygarch

Putins Olygarch Wie Thomas Bach und das IOC die Olympischen Spiele verraten

17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.04.2024

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1607 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423444323

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Erscheinungsdatum

23.04.2024

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1607 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423444323

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Detlef Grundtner

Thalia Hildesheim

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5/5

"Putins Olygarch" von Johannes Aumüller und Thomas Kistner, erschienen bei dtv.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das IOC, das Internationale Olympische Komitee, seit 2013 repräsentiert von dem deutschen Sportfunktionär Dr. Thomas Bach, giert seit langer Zeit nach dem Friedensnobelpreis. Der Sport wird als großer Friedensstifter verkauft. Auch Putin, der größte Förderer Bachs, hat schließlich mit dem Krieg gegen die Ukraine erst nach der Winterolympiade in Peking begonnen, um seinem Diktatorenfreund Xi nicht das Ereignis zu verhageln. Dieser Krieg war dann auch der Anlass, welches das bisher unterwürfige Verhältnis Bachs zu dem russischen Despoten beendete und ihn im Ansehen der russischen Funktionärselite abstürzen ließ. Immerhin war Putin der erste Staatschef, von dem Bach nach seiner erwarteten Wahl 2013 Glückwünsche entgegennehmen konnte.. Jede Einflussnahme Putins wurde von Bach willig akzeptiert und jeder Dopingskandal der Russen wurde bis dahin von ihm und seinen eloquenten Helfern im IOC abgewiegelt, jede Anklage wegen Staatsdoping in den Diktaturen dieser Welt wurde durch das IOC, willigen Zuarbeitern in CAS und WADA elegant oder zuweilen brachial abgewürgt. Die Vergaben von Austragungsstätten der Sommer- und Winterspiele wurden unter der Ägide Bachs zu einem Fest der Korruption und Bestechung, der Undurchsichtigkeit und Mauschelei. Die Autoren beschreiben detailgenau den Weg von "Putins Olygarch" an die Spitze des Weltsports. Sie beginnen mit den ersten Schritten des einstigen Fechters Bach im Dunstkreis des umtriebigen Sportartikelherstellers Horst Dassler, der schon früh Kontakte zu Diktatoren und speziell in den Ostblock nutzte, um sich mit nachrichtendienstlichen Mitteln den Weltsport gefügig zu machen. Nach dem Tode Dasslers stürzte Bach keineswegs ins Nichts, sondern bastelte sich mit Hilfe seines Förderers Juan-Antonio Samaranch, seines Vorvorgängers an der Spitze des IOC, eine Karriere in der olympischen Familie. Schon der geschmeidige Spanier, ein Verehrer Francos und deswegen im demokratischen Spanien persona non grata, abgeschoben auf den Posten des Botschafters in Moskau, kungelte mit den roten Zaren im Kreml und ließ sich von ihnen auf den Thron des IOC hieven. Zum Dank drückte er beim Staatsdoping im Osten beide Augen zu, baute das IOC nach seinen Vorstellungen um und ermöglichte seinem willigen Helfer Thomas Bach mit Unterstützung Putins nach dem Intermezzo des Belgiers Rogge den Sprung an die Spitze des IOC. Bach war es nun, der den Gedanken des "Fair Play" im Geiste Olympias ins völlig Absurde führte, Regularien bis zur Unkenntlichkeit verwässerte, absolut ungeeignete Sportstätten mit Wettkämpfen bedachte und dem Kommerz noch mehr Tor und Tür öffnete. Am Ende plant Bach, wie einst sein Förderer Samaranch, seine Nachfolge an den offiziellen Gremien vorbei, um sein Erbe abzusichern und sich den einmal gewonnenen Einfluss zu erhalten. Absolut zu empfehlen für jeden politisch und sportpolitisch interessierten Leser.
  • Detlef Grundtner
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Putins Olygarch" von Johannes Aumüller und Thomas Kistner, erschienen bei dtv.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das IOC, das Internationale Olympische Komitee, seit 2013 repräsentiert von dem deutschen Sportfunktionär Dr. Thomas Bach, giert seit langer Zeit nach dem Friedensnobelpreis. Der Sport wird als großer Friedensstifter verkauft. Auch Putin, der größte Förderer Bachs, hat schließlich mit dem Krieg gegen die Ukraine erst nach der Winterolympiade in Peking begonnen, um seinem Diktatorenfreund Xi nicht das Ereignis zu verhageln. Dieser Krieg war dann auch der Anlass, welches das bisher unterwürfige Verhältnis Bachs zu dem russischen Despoten beendete und ihn im Ansehen der russischen Funktionärselite abstürzen ließ. Immerhin war Putin der erste Staatschef, von dem Bach nach seiner erwarteten Wahl 2013 Glückwünsche entgegennehmen konnte.. Jede Einflussnahme Putins wurde von Bach willig akzeptiert und jeder Dopingskandal der Russen wurde bis dahin von ihm und seinen eloquenten Helfern im IOC abgewiegelt, jede Anklage wegen Staatsdoping in den Diktaturen dieser Welt wurde durch das IOC, willigen Zuarbeitern in CAS und WADA elegant oder zuweilen brachial abgewürgt. Die Vergaben von Austragungsstätten der Sommer- und Winterspiele wurden unter der Ägide Bachs zu einem Fest der Korruption und Bestechung, der Undurchsichtigkeit und Mauschelei. Die Autoren beschreiben detailgenau den Weg von "Putins Olygarch" an die Spitze des Weltsports. Sie beginnen mit den ersten Schritten des einstigen Fechters Bach im Dunstkreis des umtriebigen Sportartikelherstellers Horst Dassler, der schon früh Kontakte zu Diktatoren und speziell in den Ostblock nutzte, um sich mit nachrichtendienstlichen Mitteln den Weltsport gefügig zu machen. Nach dem Tode Dasslers stürzte Bach keineswegs ins Nichts, sondern bastelte sich mit Hilfe seines Förderers Juan-Antonio Samaranch, seines Vorvorgängers an der Spitze des IOC, eine Karriere in der olympischen Familie. Schon der geschmeidige Spanier, ein Verehrer Francos und deswegen im demokratischen Spanien persona non grata, abgeschoben auf den Posten des Botschafters in Moskau, kungelte mit den roten Zaren im Kreml und ließ sich von ihnen auf den Thron des IOC hieven. Zum Dank drückte er beim Staatsdoping im Osten beide Augen zu, baute das IOC nach seinen Vorstellungen um und ermöglichte seinem willigen Helfer Thomas Bach mit Unterstützung Putins nach dem Intermezzo des Belgiers Rogge den Sprung an die Spitze des IOC. Bach war es nun, der den Gedanken des "Fair Play" im Geiste Olympias ins völlig Absurde führte, Regularien bis zur Unkenntlichkeit verwässerte, absolut ungeeignete Sportstätten mit Wettkämpfen bedachte und dem Kommerz noch mehr Tor und Tür öffnete. Am Ende plant Bach, wie einst sein Förderer Samaranch, seine Nachfolge an den offiziellen Gremien vorbei, um sein Erbe abzusichern und sich den einmal gewonnenen Einfluss zu erhalten. Absolut zu empfehlen für jeden politisch und sportpolitisch interessierten Leser.

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Putins Olygarch

von Thomas Kistner, Johannes Aumüller

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