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Putins Olygarch Wie Thomas Bach und das IOC die Olympischen Spiele verraten

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21/13,6/2,6 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000800132

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Das Buch liest sich in seiner kruden Mischung von Verrat und Korruption, Macht und Manipulation, Politik und Propaganda wie ein Krimi aus der Schattenwelt des Sports. ("Badische Neueste Nachrichten")
In ihrem spannenden aktuellen Buch über den Aufstieg des Olympioniken zum IOC-Präsidenten beleuchten sie die Schattenseiten des wirtschaftlichen und politischen Netzwerkes hinter der Vergabe der Olympischen Spiele. (…) Der sachliche und informative Stil des Buches überzeugt. Zugleich erschüttert das Ausmaß der Korruption. ("Das Parlament")

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Sehr gut

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Erscheinungsdatum

23.04.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21/13,6/2,6 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000800132

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Detlef Grundtner

Thalia Hildesheim

Zum Portrait

5/5

"Putins Olygarch" von Johannes Aumüller und Thomas Kistner, erschienen bei dtv.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das IOC, das Internationale Olympische Komitee, seit 2013 repräsentiert von dem deutschen Sportfunktionär Dr. Thomas Bach, giert seit langer Zeit nach dem Friedensnobelpreis. Der Sport wird als großer Friedensstifter verkauft. Auch Putin, der größte Förderer Bachs, hat schließlich mit dem Krieg gegen die Ukraine erst nach der Winterolympiade in Peking begonnen, um seinem Diktatorenfreund Xi nicht das Ereignis zu verhageln. Dieser Krieg war dann auch der Anlass, welches das bisher unterwürfige Verhältnis Bachs zu dem russischen Despoten beendete und ihn im Ansehen der russischen Funktionärselite abstürzen ließ. Immerhin war Putin der erste Staatschef, von dem Bach nach seiner erwarteten Wahl 2013 Glückwünsche entgegennehmen konnte.. Jede Einflussnahme Putins wurde von Bach willig akzeptiert und jeder Dopingskandal der Russen wurde bis dahin von ihm und seinen eloquenten Helfern im IOC abgewiegelt, jede Anklage wegen Staatsdoping in den Diktaturen dieser Welt wurde durch das IOC, willigen Zuarbeitern in CAS und WADA elegant oder zuweilen brachial abgewürgt. Die Vergaben von Austragungsstätten der Sommer- und Winterspiele wurden unter der Ägide Bachs zu einem Fest der Korruption und Bestechung, der Undurchsichtigkeit und Mauschelei. Die Autoren beschreiben detailgenau den Weg von "Putins Olygarch" an die Spitze des Weltsports. Sie beginnen mit den ersten Schritten des einstigen Fechters Bach im Dunstkreis des umtriebigen Sportartikelherstellers Horst Dassler, der schon früh Kontakte zu Diktatoren und speziell in den Ostblock nutzte, um sich mit nachrichtendienstlichen Mitteln den Weltsport gefügig zu machen. Nach dem Tode Dasslers stürzte Bach keineswegs ins Nichts, sondern bastelte sich mit Hilfe seines Förderers Juan-Antonio Samaranch, seines Vorvorgängers an der Spitze des IOC, eine Karriere in der olympischen Familie. Schon der geschmeidige Spanier, ein Verehrer Francos und deswegen im demokratischen Spanien persona non grata, abgeschoben auf den Posten des Botschafters in Moskau, kungelte mit den roten Zaren im Kreml und ließ sich von ihnen auf den Thron des IOC hieven. Zum Dank drückte er beim Staatsdoping im Osten beide Augen zu, baute das IOC nach seinen Vorstellungen um und ermöglichte seinem willigen Helfer Thomas Bach mit Unterstützung Putins nach dem Intermezzo des Belgiers Rogge den Sprung an die Spitze des IOC. Bach war es nun, der den Gedanken des "Fair Play" im Geiste Olympias ins völlig Absurde führte, Regularien bis zur Unkenntlichkeit verwässerte, absolut ungeeignete Sportstätten mit Wettkämpfen bedachte und dem Kommerz noch mehr Tor und Tür öffnete. Am Ende plant Bach, wie einst sein Förderer Samaranch, seine Nachfolge an den offiziellen Gremien vorbei, um sein Erbe abzusichern und sich den einmal gewonnenen Einfluss zu erhalten. Absolut zu empfehlen für jeden politisch und sportpolitisch interessierten Leser.
  • Detlef Grundtner
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"Putins Olygarch" von Johannes Aumüller und Thomas Kistner, erschienen bei dtv.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das IOC, das Internationale Olympische Komitee, seit 2013 repräsentiert von dem deutschen Sportfunktionär Dr. Thomas Bach, giert seit langer Zeit nach dem Friedensnobelpreis. Der Sport wird als großer Friedensstifter verkauft. Auch Putin, der größte Förderer Bachs, hat schließlich mit dem Krieg gegen die Ukraine erst nach der Winterolympiade in Peking begonnen, um seinem Diktatorenfreund Xi nicht das Ereignis zu verhageln. Dieser Krieg war dann auch der Anlass, welches das bisher unterwürfige Verhältnis Bachs zu dem russischen Despoten beendete und ihn im Ansehen der russischen Funktionärselite abstürzen ließ. Immerhin war Putin der erste Staatschef, von dem Bach nach seiner erwarteten Wahl 2013 Glückwünsche entgegennehmen konnte.. Jede Einflussnahme Putins wurde von Bach willig akzeptiert und jeder Dopingskandal der Russen wurde bis dahin von ihm und seinen eloquenten Helfern im IOC abgewiegelt, jede Anklage wegen Staatsdoping in den Diktaturen dieser Welt wurde durch das IOC, willigen Zuarbeitern in CAS und WADA elegant oder zuweilen brachial abgewürgt. Die Vergaben von Austragungsstätten der Sommer- und Winterspiele wurden unter der Ägide Bachs zu einem Fest der Korruption und Bestechung, der Undurchsichtigkeit und Mauschelei. Die Autoren beschreiben detailgenau den Weg von "Putins Olygarch" an die Spitze des Weltsports. Sie beginnen mit den ersten Schritten des einstigen Fechters Bach im Dunstkreis des umtriebigen Sportartikelherstellers Horst Dassler, der schon früh Kontakte zu Diktatoren und speziell in den Ostblock nutzte, um sich mit nachrichtendienstlichen Mitteln den Weltsport gefügig zu machen. Nach dem Tode Dasslers stürzte Bach keineswegs ins Nichts, sondern bastelte sich mit Hilfe seines Förderers Juan-Antonio Samaranch, seines Vorvorgängers an der Spitze des IOC, eine Karriere in der olympischen Familie. Schon der geschmeidige Spanier, ein Verehrer Francos und deswegen im demokratischen Spanien persona non grata, abgeschoben auf den Posten des Botschafters in Moskau, kungelte mit den roten Zaren im Kreml und ließ sich von ihnen auf den Thron des IOC hieven. Zum Dank drückte er beim Staatsdoping im Osten beide Augen zu, baute das IOC nach seinen Vorstellungen um und ermöglichte seinem willigen Helfer Thomas Bach mit Unterstützung Putins nach dem Intermezzo des Belgiers Rogge den Sprung an die Spitze des IOC. Bach war es nun, der den Gedanken des "Fair Play" im Geiste Olympias ins völlig Absurde führte, Regularien bis zur Unkenntlichkeit verwässerte, absolut ungeeignete Sportstätten mit Wettkämpfen bedachte und dem Kommerz noch mehr Tor und Tür öffnete. Am Ende plant Bach, wie einst sein Förderer Samaranch, seine Nachfolge an den offiziellen Gremien vorbei, um sein Erbe abzusichern und sich den einmal gewonnenen Einfluss zu erhalten. Absolut zu empfehlen für jeden politisch und sportpolitisch interessierten Leser.

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Putins Olygarch

von Thomas Kistner, Johannes Aumüller

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