Der Märtyrer

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Der stählerne Bund 2

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Verkaufsrang

7201

Format

ePUB

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2024

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Verkaufsrang

7201

Erscheinungsdatum

16.03.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

672 (Printausgabe)

Dateigröße

5085 KB

Übersetzt von

Sara Riffel

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122916

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Schicksal

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 11.04.2024

Bewertungsnummer: 2175706

Bewertet: eBook (ePUB)

Der stählerne Bund – Der Märtyrer – Anthony Ryan Zufälle oder Schicksale - wie werden aus einfachen Menschen Helden, die über sich hinauswachsen und sich Aufgaben stellen müssen, bei denen sie sich am Ende immer fragen: Warum gerade ich? Das kann im Guten wie im Schlechten geschehen. Nicht jede Last ist ein Fest für diesen Menschen, nicht jede Verantwortung gewollt, nicht jede Entscheidung bewusst getroffen. Gibt es am Ende eine göttliche Bestimmung, der wir nicht ausweichen können, weil dieser Weg einfach vorgezeichnet ist? Manche Karrieren sind zu phantastisch, und es sind gerade die einfachen Menschen, die nicht vorbelastet sind, die der Geschichte eine ganz neue, nachhaltige Richtung geben können. Der Schwung des Schicksals - vielleicht kann man ihm wirklich nicht ausweichen. Im ersten Band dieser großartigen Reihe von Anthony Ryan – Der Paria – wird ein junger Gesetzloser zur Schlüsselgestalt in einem Bürgerkrieg. Seine Laufbahn endet im ersten Band als Schreiber und Vertrauter einer fast schon heiligen Person, die er allerdings mitgeholfen hat zu erschaffen….eine insgesamt verflixte Situation. Nun ist der zweite Band: „Der Märtyrer“ von Anthony Ryan erschienen und knüpft unmittelbar an die Ereignisse des ersten Bandes an. Die Zeiten haben sich für Alwyn Scribe geändert. Einst war er ein Geächteter, jetzt ist er Spion und ein eingeschworener Beschützer von Lady Evadine Courlain. Ihre Visionen einer dämonischen Apokalypse verliehen ihr die fanatische Ergebenheit der Gläubigen. Doch Evadines wachsender Ruhm hat sie in Konflikt mit der Krone und dem Bund gebracht und im Königreich brauen sich gefährliche Unruhen zusammen... Als Alwyn ins Herzogtum Alundia geschickt wird, um eine Rebellion niederzuschlagen, muss er sich auf alte Instinkte verlassen, um für seine neue Sache zu kämpfen. Alwyn Scribe war nie dazu bestimmt, Soldat zu sein. Ein Dieb? Ja. Ein Schreiber? Ganz gewiss. Aber ein Soldat? Diese Rolle scheint zu seinem Albtraum zu werden. Tödliche Fehden und uralte Geheimnisse werden aufgedeckt, als der Krieg ausbricht, ein Krieg, der über das Schicksal des Königreichs Albermaine entscheiden und vielleicht die Ankunft der prophezeiten Zweiten großen Plage verhindern wird.(Verlagsinfo) Die Spannung ist ungebrochen. Die Protagonisten sind dieselben, aber ihre Gewichtung ist unterschiedlich. In „Der Märtyrer“ konzentriert sich die Handlung ganz auf Alwyn, der weniger Schreiber als vielmehr Soldat mit riskanten Spezialaufträgen wird. Doch mit diesem Karriereschritt ist sein Weg noch lange nicht zu Ende. Seine charakterliche Entwicklung ist ebenso spannend wie die Geschichte selbst. Er wird härter, rücksichtsloser und auch einsamer. Wie im ersten Band gerät er in Gefangenschaft, die sich aber am Ende als Glücksfall erweist. Es wird auch etwas Mystisch in diesem Band, aber wir sind weit davon entfernt, dass uns der Autor mit phantastischen, magischen Elementen und nichtmenschlichen Wesen konfrontiert. Spannung wird auch durch die zahlreichen Schlachten erzeugt. Und dieses „Game of Thrones“ steht der erfolgreichen Fernsehserie in Sachen konsequenter und kompromissloser Brutalität in nichts nach. Atmosphärisch zieht dieser Roman den Leser voll in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los. Erzählerische Längen gibt es nicht und vorhersehbar ist die Geschichte auch nicht unbedingt. Überzeugend und authentisch wie sie ist, könnte sie auch nicht in einer fiktiven Welt spielen, sondern durchaus in einer historischen Epoche - z.B. dem Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich - stattgefunden haben. Die Geschichte erzählt auch nicht von einer heilen Welt. Ein Bürgerkrieg ist immer grausam, die Zivilbevölkerung bleibt nicht verschont und letztlich werden die Machtansprüche der verschiedenen Fraktionen auch durch eine gewisse Religiosität gestärkt. Und für den Glauben wurde schon immer gerne getötet und gestorben. Ich bin gespannt, wie diese Serie ausgeht. Alles ist offen und ich vermute, dass dem Leser ein bitter-süßes Ende präsentiert wird. Fazit Das ist Fantasy vom Feinsten. Spannende, nachhaltige Unterhaltung, die einen völlig in ihren Bann zieht. Eine Geschichte, von der man nicht genug bekommen kann. Michael Sterzik
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Schicksal

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 11.04.2024
Bewertungsnummer: 2175706
Bewertet: eBook (ePUB)

Der stählerne Bund – Der Märtyrer – Anthony Ryan Zufälle oder Schicksale - wie werden aus einfachen Menschen Helden, die über sich hinauswachsen und sich Aufgaben stellen müssen, bei denen sie sich am Ende immer fragen: Warum gerade ich? Das kann im Guten wie im Schlechten geschehen. Nicht jede Last ist ein Fest für diesen Menschen, nicht jede Verantwortung gewollt, nicht jede Entscheidung bewusst getroffen. Gibt es am Ende eine göttliche Bestimmung, der wir nicht ausweichen können, weil dieser Weg einfach vorgezeichnet ist? Manche Karrieren sind zu phantastisch, und es sind gerade die einfachen Menschen, die nicht vorbelastet sind, die der Geschichte eine ganz neue, nachhaltige Richtung geben können. Der Schwung des Schicksals - vielleicht kann man ihm wirklich nicht ausweichen. Im ersten Band dieser großartigen Reihe von Anthony Ryan – Der Paria – wird ein junger Gesetzloser zur Schlüsselgestalt in einem Bürgerkrieg. Seine Laufbahn endet im ersten Band als Schreiber und Vertrauter einer fast schon heiligen Person, die er allerdings mitgeholfen hat zu erschaffen….eine insgesamt verflixte Situation. Nun ist der zweite Band: „Der Märtyrer“ von Anthony Ryan erschienen und knüpft unmittelbar an die Ereignisse des ersten Bandes an. Die Zeiten haben sich für Alwyn Scribe geändert. Einst war er ein Geächteter, jetzt ist er Spion und ein eingeschworener Beschützer von Lady Evadine Courlain. Ihre Visionen einer dämonischen Apokalypse verliehen ihr die fanatische Ergebenheit der Gläubigen. Doch Evadines wachsender Ruhm hat sie in Konflikt mit der Krone und dem Bund gebracht und im Königreich brauen sich gefährliche Unruhen zusammen... Als Alwyn ins Herzogtum Alundia geschickt wird, um eine Rebellion niederzuschlagen, muss er sich auf alte Instinkte verlassen, um für seine neue Sache zu kämpfen. Alwyn Scribe war nie dazu bestimmt, Soldat zu sein. Ein Dieb? Ja. Ein Schreiber? Ganz gewiss. Aber ein Soldat? Diese Rolle scheint zu seinem Albtraum zu werden. Tödliche Fehden und uralte Geheimnisse werden aufgedeckt, als der Krieg ausbricht, ein Krieg, der über das Schicksal des Königreichs Albermaine entscheiden und vielleicht die Ankunft der prophezeiten Zweiten großen Plage verhindern wird.(Verlagsinfo) Die Spannung ist ungebrochen. Die Protagonisten sind dieselben, aber ihre Gewichtung ist unterschiedlich. In „Der Märtyrer“ konzentriert sich die Handlung ganz auf Alwyn, der weniger Schreiber als vielmehr Soldat mit riskanten Spezialaufträgen wird. Doch mit diesem Karriereschritt ist sein Weg noch lange nicht zu Ende. Seine charakterliche Entwicklung ist ebenso spannend wie die Geschichte selbst. Er wird härter, rücksichtsloser und auch einsamer. Wie im ersten Band gerät er in Gefangenschaft, die sich aber am Ende als Glücksfall erweist. Es wird auch etwas Mystisch in diesem Band, aber wir sind weit davon entfernt, dass uns der Autor mit phantastischen, magischen Elementen und nichtmenschlichen Wesen konfrontiert. Spannung wird auch durch die zahlreichen Schlachten erzeugt. Und dieses „Game of Thrones“ steht der erfolgreichen Fernsehserie in Sachen konsequenter und kompromissloser Brutalität in nichts nach. Atmosphärisch zieht dieser Roman den Leser voll in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los. Erzählerische Längen gibt es nicht und vorhersehbar ist die Geschichte auch nicht unbedingt. Überzeugend und authentisch wie sie ist, könnte sie auch nicht in einer fiktiven Welt spielen, sondern durchaus in einer historischen Epoche - z.B. dem Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich - stattgefunden haben. Die Geschichte erzählt auch nicht von einer heilen Welt. Ein Bürgerkrieg ist immer grausam, die Zivilbevölkerung bleibt nicht verschont und letztlich werden die Machtansprüche der verschiedenen Fraktionen auch durch eine gewisse Religiosität gestärkt. Und für den Glauben wurde schon immer gerne getötet und gestorben. Ich bin gespannt, wie diese Serie ausgeht. Alles ist offen und ich vermute, dass dem Leser ein bitter-süßes Ende präsentiert wird. Fazit Das ist Fantasy vom Feinsten. Spannende, nachhaltige Unterhaltung, die einen völlig in ihren Bann zieht. Eine Geschichte, von der man nicht genug bekommen kann. Michael Sterzik

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Alwyns Lebensgeschichte

Vanessa aus Heilbronn am 11.04.2024

Bewertungsnummer: 2175638

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Wem Band 1 gefallen hat, der wird bestimmt auch am zweiten Teil seinen Spaß haben, da die Geschichte interessant weitergeht. Mir persönlich hat Band 2 sogar besser gefallen und war für mich eine vom Gefühl her eine Mischung aus Fantasy und historischem Roman mit Intrigen, militärischen Kämpfen und religiösen Verflechtungen. --------------- Ausführlich: Was ich als erstes sehr positiv erwähnen möchte ist, dass das Buch direkt mit einer Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1 startet, was mir wirklich geholfen hat, wieder in die Geschichte rein zu finden. Zudem gibt es im Glossar noch ein Personenverzeichnis, das die ganze Sache nochmals erleichtert. Die Fantasyelemente nehmen im Vergleich zu Band 1 zu und bilden einen spannenden Aspekt. Die Thematiken von düsteren Schlachten und politische Intrigen kommen allerdings noch stärker zum Zug und wir erleben hier einige interessante Verwicklungen. Vor allem in Punkto Belagerungskriegsführung hat der Autor wohl sehr gut recherchiert. Das Thema Religion bzw. religiöser Eifer findet auch seinen Platz in der Geschichte. Die Charakter sind sehr gut geschrieben und wurden weiter ausgebaut, wobei der Fokus hier stark auf Alwyn als Hauptcharakter liegt. Aber auch die Nebencharaktere sind interessant und teilweise mysteriös. Generell reden wir hier nicht von strahlenden Helden sondern von eher düstereren Charakteren mit Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist wie in Band 1 allerdings leicht distanziert und eher "erzählend". Wenn man diesen Stil aus Band 1 mochte, wird man aber auch hier wieder Gefallen daran finden. Das Ende lässt einen auf jeden Fall gespannt auf den dritten Band zurück. 4,5 Sterne
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Alwyns Lebensgeschichte

Vanessa aus Heilbronn am 11.04.2024
Bewertungsnummer: 2175638
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Wem Band 1 gefallen hat, der wird bestimmt auch am zweiten Teil seinen Spaß haben, da die Geschichte interessant weitergeht. Mir persönlich hat Band 2 sogar besser gefallen und war für mich eine vom Gefühl her eine Mischung aus Fantasy und historischem Roman mit Intrigen, militärischen Kämpfen und religiösen Verflechtungen. --------------- Ausführlich: Was ich als erstes sehr positiv erwähnen möchte ist, dass das Buch direkt mit einer Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1 startet, was mir wirklich geholfen hat, wieder in die Geschichte rein zu finden. Zudem gibt es im Glossar noch ein Personenverzeichnis, das die ganze Sache nochmals erleichtert. Die Fantasyelemente nehmen im Vergleich zu Band 1 zu und bilden einen spannenden Aspekt. Die Thematiken von düsteren Schlachten und politische Intrigen kommen allerdings noch stärker zum Zug und wir erleben hier einige interessante Verwicklungen. Vor allem in Punkto Belagerungskriegsführung hat der Autor wohl sehr gut recherchiert. Das Thema Religion bzw. religiöser Eifer findet auch seinen Platz in der Geschichte. Die Charakter sind sehr gut geschrieben und wurden weiter ausgebaut, wobei der Fokus hier stark auf Alwyn als Hauptcharakter liegt. Aber auch die Nebencharaktere sind interessant und teilweise mysteriös. Generell reden wir hier nicht von strahlenden Helden sondern von eher düstereren Charakteren mit Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist wie in Band 1 allerdings leicht distanziert und eher "erzählend". Wenn man diesen Stil aus Band 1 mochte, wird man aber auch hier wieder Gefallen daran finden. Das Ende lässt einen auf jeden Fall gespannt auf den dritten Band zurück. 4,5 Sterne

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von Anthony Ryan

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Danny Reinhard

Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

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5/5

Gelungene Rückkehr nach Albermaine

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Fortsetzung zu "Der Paria" setzt der ehemalige Gesetzlose Alwyn Scribe seinen steilen Aufstieg fort. Als Hauptmann führt er seine von religiösem Eifer und bedingungsloser Loyalität zu ihrer Anführerin ("Die Auferstandene") getriebene Streitmacht durch die Herzogtümer von Albermaine. Neben dem Kampf um den Thron, der weiter seine Opfer fordert, verschlägt es den Autodidakt Alwyn dabei auch über die Grenzen der ihm bekannten Welt hinaus. Düstere Visionen über sein eigenes Schicksal begleiten und plagen ihn unterwegs und tragen für mich dazu bei, dass sich "Der Märtyrer" etwas mehr wie ein Fantasy Buch anfühlt, als der fast rein weltliche Auftakt der Reihe. Blutig, dreckig und entbehrungsreich geht es allerdings wieder zu. Die mittelalterlichen Belagerungen, Schlachten und Kampfszenen nehmen einigen Raum ein. Alleine auf die Gewalt lässt sich das Buch aber sicher nicht reduzieren. Zwar ist die Handlung weniger wendungsreich als in "Der Paria", Ryan versteht es allerdings einfach seine Protagonisten in Bewegung zu halten und die Geschichte so nicht zu vorhersehbar und langweilig werden zu lassen. Außerdem integriert er erneut interessante Charaktere, die eine gewisse Tiefe mitbringen. Unbefleckte Heldenfiguren sucht man zumindest vergebens, einer der Gründe, warum mich die Geschichte um den Schreiber und Soldaten wieder in ihren Bann ziehen konnte. Alles in allem hält Ryan das Niveau und bereitet mir große Lust darauf, die mittelalterliche Welt von Albermaine auch in einem dritten Teil zu erkunden (die Karte bietet dafür jedenfalls noch einige weiße Flecken).
5/5

Gelungene Rückkehr nach Albermaine

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Fortsetzung zu "Der Paria" setzt der ehemalige Gesetzlose Alwyn Scribe seinen steilen Aufstieg fort. Als Hauptmann führt er seine von religiösem Eifer und bedingungsloser Loyalität zu ihrer Anführerin ("Die Auferstandene") getriebene Streitmacht durch die Herzogtümer von Albermaine. Neben dem Kampf um den Thron, der weiter seine Opfer fordert, verschlägt es den Autodidakt Alwyn dabei auch über die Grenzen der ihm bekannten Welt hinaus. Düstere Visionen über sein eigenes Schicksal begleiten und plagen ihn unterwegs und tragen für mich dazu bei, dass sich "Der Märtyrer" etwas mehr wie ein Fantasy Buch anfühlt, als der fast rein weltliche Auftakt der Reihe. Blutig, dreckig und entbehrungsreich geht es allerdings wieder zu. Die mittelalterlichen Belagerungen, Schlachten und Kampfszenen nehmen einigen Raum ein. Alleine auf die Gewalt lässt sich das Buch aber sicher nicht reduzieren. Zwar ist die Handlung weniger wendungsreich als in "Der Paria", Ryan versteht es allerdings einfach seine Protagonisten in Bewegung zu halten und die Geschichte so nicht zu vorhersehbar und langweilig werden zu lassen. Außerdem integriert er erneut interessante Charaktere, die eine gewisse Tiefe mitbringen. Unbefleckte Heldenfiguren sucht man zumindest vergebens, einer der Gründe, warum mich die Geschichte um den Schreiber und Soldaten wieder in ihren Bann ziehen konnte. Alles in allem hält Ryan das Niveau und bereitet mir große Lust darauf, die mittelalterliche Welt von Albermaine auch in einem dritten Teil zu erkunden (die Karte bietet dafür jedenfalls noch einige weiße Flecken).

Danny Reinhard
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Ronja vom Lehn

Thalia Herdecke

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine gelungene Fortsetzung. Alwyn muss sich wieder auf eine gefährliche Mission begeben. Super und spannend bis zur letzten Seite.
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Eine gelungene Fortsetzung. Alwyn muss sich wieder auf eine gefährliche Mission begeben. Super und spannend bis zur letzten Seite.

Ronja vom Lehn
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