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Ein Sohn von zwei Müttern

6

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4159 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122534

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4159 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122534

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  • Melissa

    Book Circle Community

    1/5

    14.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Verloren zwischen den Zeilen

    Schon nach den ersten Seiten von Franz Doblers Ein Sohn von zwei Müttern wurde klar: Dieser Schreibstil ist schlicht nicht meins. Die Sprache wirkt gewollt lässig, oft sprunghaft und unpräzise – als würde sie mehr Distanz als Nähe schaffen. Statt mich hineinzuziehen, hat mich der Text vor allem irritiert und emotional kaltgelassen. Ich habe mir Mühe gegeben, das Buch nicht vorschnell abzubrechen und mich durch die ersten 30 Seiten gekämpft. Doch der Stil blieb für mich schwer zugänglich, die Figuren blass, die Erzählweise unruhig. Was vielleicht als eigenwillige Stimme gedacht ist, empfand ich als anstrengend und ermüdend. Fazit: Mich konnte dieses Buch weder sprachlich noch inhaltlich fesseln. Nach 30 Seiten war für mich Schluss – leider ein Lesererlebnis, das mich eher frustriert als bereichert hat.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    17.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin ein Adoptivkind

    Franz Doblers Roman „Ein Sohn von zwei Müttern“ besticht mit der Geschichte von Adoptivkindern. Der Schreibstil ist ganz ordentlich, aber mir ist es nicht rund genug. Die Geschichte des bayrischen Jungen ist interessant. Als 60jähriger Mann sitzt er im Flugzeug auf den Weg nach New York zu seiner leiblichen Mutter. Da gehen seine Gedanken spazieren, er war ein glückliches Kind. Die Probleme, die es mit seinem Vater gab, waren ganz natürlich. Das sieht er auch so. In dem Roman werden noch viele Adoptionskinder erwähnt. Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte, die ich empfehlen kann.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    19.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gedanken zur Adoption

    Franz Dobler blickt hier auf das Thema Adoption, was an sich ein interessantes Thema ist. Es werden auch sehr interessante Blicke auf diese Thematik in dem Roman „Ein Sohn von zwei Müttern“ der Leserschaft präsentiert. Doch für meine Begriffe geschieht dies etwas ungeordnet und wirr, so dass das Lesen des Buches dadurch erschwert wird, was der anspruchsvollen Thematik etwas schadet. Denn dieser unstrukturierte Aufbau des Romans lässt den roten Faden des Buches etwas in einem Nebel verschwinden.  Das Buch beleuchtet die Gedanken und Fragen, die sich vor jemandem auftun, der erfährt, dass er oder sie adoptiert wurde. Fragen, die ins Negative gerückt werden können, was sicher sehr oft geschieht, die man aber auch aus einem weniger verletzten Moment betrachten könnte. Was der Autor dankenswerterweise hier in seinem Buch versucht. Was ihm auch gelingt, denn die Leserschaft blickt ja auch aus diesen Augen des Autors und lernt dabei. Denn dieses Schwarz-Weiß-Denken zu dieser Thematik kann nur wenig zielführend sein. Denn was sollen Schuldzuschreibungen hier verbessern. Es ist wie es ist. Auch wenn so eine Sicht verdammt schwer sein wird. Aber das Leben präsentiert die Aufgaben, die gelöst werden sollen und auch gelöst werden müssen.  Es sind interessante Gedankengänge, die der Autor Franz Dobler hier in seinem Buch „Ein Sohn von zwei Müttern“ präsentiert, die in der Struktur des Buches etwas schwer zu erfassen sind, aber deshalb nicht weniger wichtig sind.  Von daher bleibt dran, es ist zwar eine etwas schwere Geburt, aber die Gedankengänge zu diesem Buch sind dennoch interessant und sie lohnen sich. Besonders diejenigen unter uns, die mit Menschen zu tun haben und/oder diejenigen, die an menschlichem Denken und Handeln interessiert sind, werden hier Interessantes finden.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    3/5

    27.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch kam in Wellen ....

    EIN SOHN VON ZWEI MÜTTERN Franz Dobler Der Junge war nur vier Monate im Heim, bevor er von liebenden Eltern, dem Eisenbahner und seiner Frau adoptiert wurde. Aus diesem Grund hat der Junge zwei Mütter: Eine Mama, die sich anfühlte wie eine richtige Mama und eine Mutter, die ihn direkt nach der Geburt „freigegeben" hat - freigegeben, weil er bei ihr wahrscheinlich kein gutes Leben gehabt hätte. Wenn er darüber nachdenkt, hat er sogar drei Mütter, denn seine 13 Jahre ältere Schwester war auch eine Art Mama für ihn. Seine Mutter, also die Frau, die er erst spät kennenlernen sollte, vermisst er nicht. Auch nicht seinen Erzeuger, einen Perser, der nur ein One-Night-Stand war. Der Junge fühlte sich bei seiner Familie wohl - er hatte es gut getroffen. Nun sitzt der ehemalige Junge -jetzt ein Mann - im Flugzeug auf dem Weg zu seiner Mutter nach Amerika. Er hatte sie vor 30 Jahren kennengelernt, aber der Kontakt war erneut abgebrochen. Seine Mama ist schon seit 20 Jahren tot. Auf diesen Flug macht er sich Gedanken über seine Adoption; Adoptionen im allgemeinen - obwohl er sich nie adoptiert gefühlt hat und mit sich im Reinen ist (was das ganze Thema Adoption betrifft). Aber wo er schon mal dabei ist, lässt er seine Gedanken schweifen und überdenkt sein Leben als Junge mit persischen Wurzeln in einer bayrischen Kleinstadt … „Die Probleme mit seinem Vater waren für ihn eigentlich nichts Besonderes. Die meisten seiner Freunde und Kumpels hatten Probleme mit den Eltern, vor allem mit den Vätern, obwohl ihre Väter in der Regel eine Generation jünger waren als sein Vater und nicht im Krieg für Nazideutschland gekämpft hatten. Diese Männer kommandierten gern, das war alte Sitte, der Mann war Familienvorstand. Aber es gab eben diesen einen Unterschied: Wenn die Jungs Probleme machten, mussten sich die anderen Väter nicht fragen, von welchem Bastard der Sohn das böse Blut vererbt bekommen hatte, denn es war ja ihr eigenes Blut …“ (S. 87) Für mich kam dieses Buch in Wellen: Vom Sachbuch zum Young-Adult-Buch, dann wieder Sachbuch und zurück zum Roman. Wenige Sequenzen waren so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, andere Passagen konnten mich so gar nicht greifen. Viele Berichte über die Adoptionen und die Gefühlswelt der adoptierten Kinder fand ich unglaublich spannend, perfekt in Szene gesetzt und beeindruckend recherchiert. Die Beschreibung seiner Jugend hingegen fand ich nicht tiefgründig genug, fast flach. Ja, ein paar Szenen waren unglaublich krass und seine spitze Zunge gefiel mir auch - leider verebbte diese in der zweiten Hälfte des Buches. Irgendetwas hat mir in diesem Buch gefehlt oder war es der unstrukturierte Aufbau des Buches? Von mir gibt es leider nur 2½ / 5 und eine Leseempfehlung kann ich nur für Kinder/Eltern, die adoptiert sind/haben aussprechen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    3/5

    17.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Behandelt viele Aspekte, ist…

    Behandelt viele Aspekte, ist aber sehr unstrukturiert; Für mich hatte das Buch Licht und Schatten. Der Autor beschreibt mehr oder weniger Ereignisse in seinem Leben, bei denen das Thema Adoption allgemein oder bezogen auf seine konkrete Erfahrung zur Sprache kam, was manchmal sehr interessant ist, aber manchmal sehr abschweift und Dinge behandelt, die mit dem Thema nichts zu tun haben und die ich auch nicht als besonders interessant empfand. Die Lebensumstände zur Zeit der Adoption und das Aufwachsen im ländlichen Bayern werden dagegen sehr nachvollziehbar und treffend beschrieben. Was mir nicht gefallen hat war die gekünstelte Spannungskurve: Das Buch startet mit dem Flug zur leiblichen Mutter, die der Leser dann aber sehr lange nicht kennenlernt und die eigentlich nie richtig greifbar wird. Vielleicht sollte das gerade so sein und eine message transportieren, aber ich hatte immer den Eindruck, dass noch etwas fehlt. Der Text ist insgesamt ziemlich unstrukturiert und auch wenn der Schreibstil angenehm ist, so kann ich doch nicht mehr als drei Sterne vergeben, da ich manchmal froh war, dass das Buch recht kurz ist.

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    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

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    4/5

    19.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Franz ist ein Glücksgriff

    Dobler schreibt so unglaublich ehrlich, derb und herzlich, abgebrüht und empfindsam über sein Leben als adoptierter Sohn. Eindrücklich auch, wie er immer wieder sich selbst befragt, zweifelnd, ob das überhaupt so wichtig wäre, seine klugen Analysen von Texten über Adoption und wie sich seine persönliche Geschichte in seinen Romanen wiederspiegelt. Ein spannedes Zeitporträt der Nachkriegszeit und der wilden 80er beweist außerdem was für eine coole Socke Franz Dobler sein kann. Passt gut zu Wolf Haas und Doris Knecht oder auch Emmanuel Carrère.

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