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A.S. Dowidat

1. Herr Jakob träumt

Herr Jakob träumt

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christian Böhnke

Spieldauer

4 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

81

Verlag

BoD audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783758356070

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christian Böhnke

Spieldauer

4 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

81

Verlag

BoD audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783758356070

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Ein leises, aber eindringliches Buch über die Welt und das Leben.

Bewertung aus Fürth am 16.01.2018

Bewertungsnummer: 1076241

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Die Schnellebigkeit der Zeit fordert. Sie kann auch Überfordern. Herr Jakob sehnt sich nach Schlaf, erholsam, gemütlich und einfach wunderbar langsam. Kann er beschließen einfach zu schlafen und sich der Welt zu entziehen? Wenn ja, was passiert dann? Meine Meinung: Herr Jakob ist müde, so müde. Er will nur noch schlafen, alles langsamer machen. In diesem Buch können die Leser mit Herrn Jakob ein Stück seines Weges mit ihm gehen. Der Alltag überfordert Herrn Jakob, Bedürfnisse seiner geschiedenen Frau, seiner Tochter und seiner Arbeit lähmen ihn. Alltägliche Dinge des Lebens, wie Schreiben von der Stadt, finanzielle Engpässe setzen ihn zusätzlich unter Druck. Einen Ausgleich findet er normalerweise in seinem kreativen Hobby, aber auch das wirkt auf einmal nicht mehr. Ich war sehr schnell in dem Buch angekommen, die Welt von Herrn Jakob und seine Erlebnisse haben mich immer wieder in Erstaunen versetzt. Der Schreibstil der Autorin unterstützte dies noch, da er sehr anschaulich und detailliert war. Und ich zwischen den geschriebenen Worten auch Bilder von Augen hatte. Die Szenen waren sehr ausführlich beschrieben und brachten mich nicht nur zum Staunen, sondern auch zum grinsen, wenn ich mir die beschriebenen Szenen ausmalte. Herr Jakob fand ich sehr sympathisch, etwas weltfremd, aber das fand ich stimmig, denn er fühlt sich in der Welt ja nicht wirklich zu Hause. Seinen inneren Zwiespalt bekommt man im Laufe des Buches immer mehr mit und ich konnte diesen auch sehr gut nachvollziehen. Der Sinn des Buches lässt mich nachdenklich zurück. So wie in dem Buch, kann man sich auch im Leben fragen, was ist Realität, was ist das Bild, das man sich selbst macht. Mich wird die Frage nach der Langsamkeit noch etwas weiter beschäftigen. Das Buch hat ein offenes Ende, wer das nicht mag, wird hier vielleicht eher unzufrieden nach dem Lesen sein. Ich selbst mag das, weil ich mir im Nachhinein noch Gedanken über ein Buch machen kann. Wer leise Bücher mag, und eine Mischung aus Realität und Fantasie gerne liest, ist hier richtig. Fazit: Ein leises, aber eindringliches Buch über die Welt und das Leben.

Ein leises, aber eindringliches Buch über die Welt und das Leben.

Bewertung aus Fürth am 16.01.2018
Bewertungsnummer: 1076241
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Die Schnellebigkeit der Zeit fordert. Sie kann auch Überfordern. Herr Jakob sehnt sich nach Schlaf, erholsam, gemütlich und einfach wunderbar langsam. Kann er beschließen einfach zu schlafen und sich der Welt zu entziehen? Wenn ja, was passiert dann? Meine Meinung: Herr Jakob ist müde, so müde. Er will nur noch schlafen, alles langsamer machen. In diesem Buch können die Leser mit Herrn Jakob ein Stück seines Weges mit ihm gehen. Der Alltag überfordert Herrn Jakob, Bedürfnisse seiner geschiedenen Frau, seiner Tochter und seiner Arbeit lähmen ihn. Alltägliche Dinge des Lebens, wie Schreiben von der Stadt, finanzielle Engpässe setzen ihn zusätzlich unter Druck. Einen Ausgleich findet er normalerweise in seinem kreativen Hobby, aber auch das wirkt auf einmal nicht mehr. Ich war sehr schnell in dem Buch angekommen, die Welt von Herrn Jakob und seine Erlebnisse haben mich immer wieder in Erstaunen versetzt. Der Schreibstil der Autorin unterstützte dies noch, da er sehr anschaulich und detailliert war. Und ich zwischen den geschriebenen Worten auch Bilder von Augen hatte. Die Szenen waren sehr ausführlich beschrieben und brachten mich nicht nur zum Staunen, sondern auch zum grinsen, wenn ich mir die beschriebenen Szenen ausmalte. Herr Jakob fand ich sehr sympathisch, etwas weltfremd, aber das fand ich stimmig, denn er fühlt sich in der Welt ja nicht wirklich zu Hause. Seinen inneren Zwiespalt bekommt man im Laufe des Buches immer mehr mit und ich konnte diesen auch sehr gut nachvollziehen. Der Sinn des Buches lässt mich nachdenklich zurück. So wie in dem Buch, kann man sich auch im Leben fragen, was ist Realität, was ist das Bild, das man sich selbst macht. Mich wird die Frage nach der Langsamkeit noch etwas weiter beschäftigen. Das Buch hat ein offenes Ende, wer das nicht mag, wird hier vielleicht eher unzufrieden nach dem Lesen sein. Ich selbst mag das, weil ich mir im Nachhinein noch Gedanken über ein Buch machen kann. Wer leise Bücher mag, und eine Mischung aus Realität und Fantasie gerne liest, ist hier richtig. Fazit: Ein leises, aber eindringliches Buch über die Welt und das Leben.

Ein Sehnsuchtsbuch...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.01.2018

Bewertungsnummer: 3030014

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer fühlt sich nicht gelegentlich gestresst, von der Hektik des Alltags getrieben, vom Hamsterrad des Lebens gegängelt? Nun, Herrn Jakob geht es jedenfalls genau so. Er hat das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen und seine eigentlichen Bedürfnisse nie ausleben zu können. Der Beruf als Bibliothekar, der ihm immer sinnloser erscheint, der nicht enden wollende Streit mit seiner Exfrau, die nicht abreißenden Forderungen seiner Töchter, die sich zuspitzenden Geldsorgen und die allzu dynamische Putzfrau - all dies sind Faktoren, denen sich Herr Jakob zunehmend weniger gewachsen fühlt. Er sehnt sich ganz einfach nach Ruhe. Der graue Winter verstärkt dieses Bedürfnis nach Ruhe noch, die Hektik der Menschen um ihn herum macht Herrn Jakob immer müder, und so sucht er händeringend nach einem Ausweg. Immer schwerer fällt es ihm, morgens rechtzeitig wach zu werden, immer früher hat er das Gefühl, ins Bett gehen zu müssen, und schließlich fasst er einen Entschluss: Er wird einen Winterschlaf halten. Und so trifft er akribisch seine Vorbereitungen und gleitet schließlich in einen langen Schlaf, in eine Traumwelt, die manch merkwürdige Begegnung für Herrn Jakob bereit hält. Doch vor allem lehrt sie ihn eines: Lebe den Augenblick! “…und in Herrn Jakob (…) breitete sich das wohlige Gefühl aus, um nichts auf der Welt an einem anderen Ort sein zu wollen. Für einen kurzen Moment empfand er ein solch mächtiges Wissen des Angekommenseins, dass es ihn innerlich schauderte und er seufzend ausatmete.” Im Grunde ist dies ein Sehnsuchtsbuch, rührt es doch an die eigenen Bedürfnisse des Lesers, zumindest gelegentlich der Hektik des Alltags zu entfliehen, sich auf den Augenblick zu besinnen und ganz bei sich zu sein. Herr Jakob driftet ganz sicher unmerklich auf ein Burnout-Syndrom zu oder gar auf eine Depression, manche Ereignisse erinnern auch fast an den Beginn einer Demenz, aber benannt wird hier nichts davon. Das ist in meinen Augen jedoch nicht weiter tragisch, denn auch diese Erkrankungen tragen im Kern ein Entfremden von der Welt und von sich selbst in sich, oftmals verbunden mit einer zunehmenden Müdigkeit und dem Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein. Doch das Bedürfnis nach Ruhe in unserer unruhigen Zeit verspürt sicher jeder von uns - mal mehr und mal weniger. Insofern bietet das Buch in vielerlei Hinsicht eine Plattform der Identifikation. Herr Jakob selbst erscheint in dem kleinen Roman merkwürdig unscharf, fast selbst wie eine Traumfigur der Welt, in die er nur zu bald hinübergleitet. Der Blick auf Herrn Jakob bleibt stets ein distanzierter, vieles wird vage gehalten - und bietet damit einen interessanten Kontrast zu den teilweise überaus detailliert geschilderten Beobachtungen von Herrn Jakob in der Traumwelt, wie z.B. der Weg einer Wolke quer über den Himmel. Dieses Buch schreibt jedenfalls nicht nur vom Entschleunigen, es entschleunigt auch das Lesen. Der Schreibstil ist behutsam und klar, was sehr gut zu dem Geschehen selbst passt. Manches wird nur angerissen und bleibt letztlich offen, was mich ein wenig verwirrt hat, doch insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Das offene und leise Ende bildet für mich einen passenden Schlusspunkt. Ein Buch, das einen Kontrakpunkt darstellt zu unserer schnelllebigen Zeit und an das gemahnt, was uns wirklich gut tut: Achtsamkeit und Ruhe. © Parden

Ein Sehnsuchtsbuch...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.01.2018
Bewertungsnummer: 3030014
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer fühlt sich nicht gelegentlich gestresst, von der Hektik des Alltags getrieben, vom Hamsterrad des Lebens gegängelt? Nun, Herrn Jakob geht es jedenfalls genau so. Er hat das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen und seine eigentlichen Bedürfnisse nie ausleben zu können. Der Beruf als Bibliothekar, der ihm immer sinnloser erscheint, der nicht enden wollende Streit mit seiner Exfrau, die nicht abreißenden Forderungen seiner Töchter, die sich zuspitzenden Geldsorgen und die allzu dynamische Putzfrau - all dies sind Faktoren, denen sich Herr Jakob zunehmend weniger gewachsen fühlt. Er sehnt sich ganz einfach nach Ruhe. Der graue Winter verstärkt dieses Bedürfnis nach Ruhe noch, die Hektik der Menschen um ihn herum macht Herrn Jakob immer müder, und so sucht er händeringend nach einem Ausweg. Immer schwerer fällt es ihm, morgens rechtzeitig wach zu werden, immer früher hat er das Gefühl, ins Bett gehen zu müssen, und schließlich fasst er einen Entschluss: Er wird einen Winterschlaf halten. Und so trifft er akribisch seine Vorbereitungen und gleitet schließlich in einen langen Schlaf, in eine Traumwelt, die manch merkwürdige Begegnung für Herrn Jakob bereit hält. Doch vor allem lehrt sie ihn eines: Lebe den Augenblick! “…und in Herrn Jakob (…) breitete sich das wohlige Gefühl aus, um nichts auf der Welt an einem anderen Ort sein zu wollen. Für einen kurzen Moment empfand er ein solch mächtiges Wissen des Angekommenseins, dass es ihn innerlich schauderte und er seufzend ausatmete.” Im Grunde ist dies ein Sehnsuchtsbuch, rührt es doch an die eigenen Bedürfnisse des Lesers, zumindest gelegentlich der Hektik des Alltags zu entfliehen, sich auf den Augenblick zu besinnen und ganz bei sich zu sein. Herr Jakob driftet ganz sicher unmerklich auf ein Burnout-Syndrom zu oder gar auf eine Depression, manche Ereignisse erinnern auch fast an den Beginn einer Demenz, aber benannt wird hier nichts davon. Das ist in meinen Augen jedoch nicht weiter tragisch, denn auch diese Erkrankungen tragen im Kern ein Entfremden von der Welt und von sich selbst in sich, oftmals verbunden mit einer zunehmenden Müdigkeit und dem Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein. Doch das Bedürfnis nach Ruhe in unserer unruhigen Zeit verspürt sicher jeder von uns - mal mehr und mal weniger. Insofern bietet das Buch in vielerlei Hinsicht eine Plattform der Identifikation. Herr Jakob selbst erscheint in dem kleinen Roman merkwürdig unscharf, fast selbst wie eine Traumfigur der Welt, in die er nur zu bald hinübergleitet. Der Blick auf Herrn Jakob bleibt stets ein distanzierter, vieles wird vage gehalten - und bietet damit einen interessanten Kontrast zu den teilweise überaus detailliert geschilderten Beobachtungen von Herrn Jakob in der Traumwelt, wie z.B. der Weg einer Wolke quer über den Himmel. Dieses Buch schreibt jedenfalls nicht nur vom Entschleunigen, es entschleunigt auch das Lesen. Der Schreibstil ist behutsam und klar, was sehr gut zu dem Geschehen selbst passt. Manches wird nur angerissen und bleibt letztlich offen, was mich ein wenig verwirrt hat, doch insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Das offene und leise Ende bildet für mich einen passenden Schlusspunkt. Ein Buch, das einen Kontrakpunkt darstellt zu unserer schnelllebigen Zeit und an das gemahnt, was uns wirklich gut tut: Achtsamkeit und Ruhe. © Parden

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