Produktbild: Kosakenberg

Kosakenberg Roman

92

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10263

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

393 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841235275

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

10263

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

393 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841235275

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    15.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Hat was

    Zum Inhalt: Kathleen aus dem brandenburgischen Kosakenberg ist eine erfolgund attraktive Grafikerin, die mittlerweile seit Jahren in London lebt. Die alte Heimat hat sie hinter sich gelassen und kommt nur noch selten in die alte Heimat. Aber genau diese Besuche machen ihr auch klar, dass sie eben doch nicht alles hinter sich gelassen hat. Meine Meinung: Das ist so ein Buch, in dem nicht wirklich etwas spektakuläres passiert und dennoch etwas mit einem beim Lesen macht, denn man spürt die Stimmung, die wechselt, wenn Kathleen in die alte Heimat kommt oder auch wieder zurückin London ist. Man kann die Gefühle nachvollziehen als das Elternhaus plötzlich verändert wird. Was mich aber auch beeindruckend hat, war wie die Veränderungen im Osten geschildert wurden, die mir sehr nachvollziehbar schienen. Für mich ein Buch, dass leise daher kommt ohne große Aktion und irgendwie berührt. Fazit: Hat was

  • Lesemone

    4/5

    11.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Heimat bleibt

    Kathleen schafft es als Grafikerin von Kosakenberg nach London und lässt ihre Heimat nur allzu gern hinter sich. Das Buch ist in diverse Heimatbesuche unterteilt, wo man die Bewohner von Kosakenberg etwas näher kennenlernt und wie das Leben dort so ist. Teilweise konnte ich Kathleen total verstehen, dass sie so schnell wie möglich aus dem Dorf geflohen ist. Andererseits ist sie bei ihren Heimatbesuchen sehr arrogant rüber gekommen und man hatte den Eindruck, sie hält sich für was besseres. Zwischen den Zeilen spürt man jedoch, wie zerrissen sie innerlich ist. Einerseits ist sie froh, nicht mehr in der Provinz zu wohnen, andererseits ist sie traurig, nicht mehr dazuzugehören. Interessant fand ich, wie die Autorin die Handlung mit dem Elternhaus von Kathleen verband und daran anschaulich wurde, was Heimat bedeutet. Die Geschichte war unterhaltsam und gut zu lesen und man hatte das Gefühl, in Kosakenberg sind die Uhren stehen geblieben. Ein netter Roman über die Unterschiede nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch zwischen Dorf und Stadt.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    23.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Kathleen wuchs in Kosakenberg…

    Kathleen wuchs in Kosakenberg auf. Einem kleinen Ort im Osten Deutschlands. Nach der Wende zog es sie in die „große weite Welt“. Endlich frei zu sein und Brandenburg hinter sich zu lassen, das war ihr großer Traum. Aber immer wieder wurde sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. „Kosakenberg“ erzählt von Menschen, die nach der Wende ihre Freiheit suchten. Wie sie in alten Gedankenmustern gefangen waren und sich bei Besuchen in der Heimat misstrauischen Blicken ausgesetzt sahen. Freundschaften, die über Jahre gewachsen sind, zerbrechen. Wer wegzieht, der verrät die Heimat, so denken viele. Aber was will ein junger Mensch in Dörfern, die nahezu ausgestorben sind? Wenn es auch zwischendurch langatmig und nicht wirklich mitreißend war, das Buch zeigte mir, welche Gedanken junge Menschen nach dem Öffnen der Mauer umtrieben. Der Umbruch war keineswegs nur Segen und wer in seiner Heimat blieb, kämpfte nicht nur gegen Arbeitslosigkeit. Das Cover ist ein Eyecatcher und passt perfekt zum Inhalt.

  • Bewertung

    3/5

    13.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Besuche in der alten Heimat

    Kathleen wächst in einem kleinen Ort in Brandenburg auf, in Kosakenberg. Wie fast alle jungen Menschen dort verlässt sie den Ort nach der Schule. Sie zieht sogar bis nach London, arbeitet dort als Grafikerin und ist nun "etwas Besseres". Zumindest spürt man die Kluft, die bei ihren seltenen Besuchen in ihrem Kindheitszuhause vorhanden ist. Sei es zwischen den Eltern - zwischen Vater und Tochter sind die Lebensrealitäten so unterschiedlich und sie schaffen es nicht, im Gespräch zu bleiben. Bei der Mutter ist es zwar anders, aber auch mit Konflikten behaftet. Das Buch behandelt natürlich das Verlassen von ostdeutschen Städten und Dörfern im Besonderen und das ist durch das Fehlen von fast jeglichen jungen Menschen auch noch einmal eine andere Situation für die Zurückgelassenen. Nichtsdestotrotz kennt das Gefühl des Wieder-nach-Hause-kommens, das im Buch sehr gut bei den Besuchen Kathleens beschrieben wird, wahrscheinlich fast Jede*r, der nach der Schule weggezogen ist und nur noch zu Besuchen zurückkommt. Das hat mir gut am Buch gefallen. Nicht so gut hat mir gefallen, dass ich darüber hinaus keine Nähe zu den Charakteren aufbauen konnte. Kathleen blieb mir fremd, genauso ihre Freundin aus Kinderragen. Was bewegt sie wirklich, insbesondere die ehemalige Freundin? Sie hat eine exponierte Stellung im Buch, aber wir erfahren nur wenig. Auch Kathleen - gegen Ende des Buches verändern sich ihre Schwerpunkte, aber alles wird sehr sachlich berichtet, was Kathleen umtreibt, eine Entwicklung, das fehlte mir. Insgesamt gut mit oben genannten Einschränkungen.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Gestern und das Heute

    Sabine Rennefanz wirft hier einen Blick auf den Osten, einen Blick auf die verlassenen Landschaften, diese Landschaften, die erblühen sollten. So wurde die Wende so Manchem von uns beschrieben. Manches blüht ja auch. Aber an manchen Stellen ist das Blühen verklungen. Kosakenberg. Ein Dorf in der brandenburgischen Provinz. Flach ist das Land. Weit und breit ist kein Berg zu sehen. Ein Hügel hat diesen Namen erhalten und der Name ist geblieben. So bergig wie blühend ist das Land in Kosakenberg. Kathleen stammt von hier. Aber sie lebt nicht mehr in Kosakenberg. Sie hat es nach London geschafft. Sie ist Grafikerin und sie ist erfolgreich. Rückwärts schaut sie nur mit traurigen und auch verächtlichen Augen. Sie möchte nicht mehr zurück, kommt nur ab und zu und auch da recht widerwillig. Denn dieses Damals hat nichts mehr mit ihrem Jetzt zu tun. Doch ist dies wirklich so? Die versprochenen blühenden Landschaften waren kurz nach der Wende nicht wirklich blühend. Betriebe und LPG´s verschwanden und mit ihr verschwand der Beruf und der Erwerb. Viele Menschen wurden für sie plötzlich von etwas überrascht, was sie nicht kommen sahen. Und mussten sich umentscheiden. Die Wendigen im Kopf taten dies und viele verschwanden zu Lohn und Brot. Sie verstreuten sich. Doch ihre Geschichte nahmen sie mit. Und so finden sich die Erinnerungen an die Kosakenbergs im Osten an vielen Stellen der Erde wieder.  Auffallend viele Frauen sind gegangen. An manchen Stellen im Osten bis zu einem Drittel. Und dies macht etwas mit den Zurückgebliebenen, mental, aber auch politisch. Wie man heute mit Befremden feststellt! Kathleen besucht ihre Ursprünge. Sie schaut bei ihren Besuchen umher und wundert sich. Sie schaut auf ihre Vergangenheit, auf die zurückgebliebenen Menschen und bemerkt, dass ihre Vergangenheit immer noch da ist, in ihrem Herz, in ihrem Kopf. Doch warum soll sie auch verschwinden?  Viele der Verschwundenen triggert ihre einstige Heimat. Doch warum ist das so? Wie viel Gefühl für die alten Wurzeln ist denn noch da? Genügend! Denn unsere Wurzeln verlassen uns nicht. Wir haben diese Kosakenbergs in uns. Wir, und damit meine ich alle die, die ihre Heimat verlassen haben, verlassen mussten, wie ich selbst auch.  Warum ist unsere Heimat so verbohrt geworden? Warum denken die Menschen jetzt so zerstörerisch? Selbst wenn ich das Gefühl habe, betrogen worden zu sein, rechtfertigt dies in meinen Augen nicht, den Hass zu wählen, den Hass in mein Herz zu lassen. Den einstigen Betrug als Grund für die eigene Veränderung zu nehmen ist doch etwas dürftig, wie ich finde. Denn auch wenn der Betrug über mich kommt, mir vieles wegnimmt, muss ich ja nicht tatenlos verharren. Manche konnten nicht reagieren, manche wollten nicht reagieren. Aber dies darf man nicht vergessen. Die eigenen Entscheidungen. Allerdings kann ja auch nicht das erklärte Ziel der damaligen Übernahme das Entvölkern der blühenden Landschaften gewesen sein. Nur leider lief es vielerorts genau so ab. Der Großteil der Betriebe, viele der LPG´s machten zu und die Menschen standen da.  Manche reagierten in der Aktion und manche im Stillstand. Kann man das bewerten? Heute. Wenn man die Folgen sieht. Wenn man die Enttäuschung sieht. Denn nicht nur die Strukturen brachen zusammen. Auch die Familien zerfielen und spalteten sich in die Aktionsfähigen und die Zurückbleibenden. Demzufolge machte der Zerfall der Struktur und auch der Zerfall der Familie den Menschen zu schaffen. Nun kann man sagen, dass dies in strukturschwachen Regionen in vielen Teilen Deutschlands so passiert. Klar. Aber nicht plötzlich und überall. Denn diesen Zerfall in der Struktur und in der Familie traf einen ganzen Landesteil im selben Moment, sprich, diese negativen Geschichten hörst du plötzlich überall. Die meisten Menschen sind dazu gemacht sich das Negative besser zu merken. Leider! Und genau das taten sie. Sie weinten den Gegangenen hinterher und beweinten sich selbst. Wer in so einer Umgebung positiv bleibt, ist zu bewundern! „Kosakenberg“ ist ein kluges Buch über ein Geschehen, dem sich so manch einer nicht bewusst ist und es ist wunderbar, dass genau dieses Geschehen sichtbar gemacht wird. Denn dieses Geschehen ist eine Ursache für dieses unsägliche Jetzt. Lesen!!! 

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  • Zum Bewerterprofil von Kristina Urban

    Kristina Urban

    Thalia Hennigsdorf – EKZ Das Ziel

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    5/5

    29.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman hat Tiefgang und...

    Dieser Roman hat Tiefgang und spricht eine große Leserschaft an bzw. spricht ihr aus dem Herzen. Es ist ein Buch mit hohem Wiedererkennungsfaktor, in dem es ums Weggehen und verlassen geht. Sabine Rennefanz trifft genau den richtigen Ton. Klare Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

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    4/5

    29.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    10 Heimreisen

    Die Frage „Gehen oder Bleiben“ ist universell, doch hat sie sich für viele Ostdeutsche besonders nach der Wende gestellt. Die Protagonistin in diesem Roman ist 1997 nach London ausgewandert. Immer wieder zieht es sie aber nach Kosakenberg in Brandenburg zurück. Dort fühlt sie sich zunehmend fremd. Was bedeutet Heimat? Wie kann man sich vom Ort der Kindheit lösen ohne zu vergessen? Mit stilistischer Sicherheit spürt die Autorin in 10 Heimreisen diesen Fragen nach und findet mögliche Antworten.

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