Das letzte Haus in der Needless Street
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Catriona Ward

1. Das letzte Haus in der Needless Street

Das letzte Haus in der Needless Street

Thriller

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Das letzte Haus in der Needless Street

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

763

Gesprochen von

Matthias Hofer

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.08.2023

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

763

Gesprochen von

Matthias Hofer

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004655413

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3.8

9 Bewertungen

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Beängstigend, verblüffend, grandios.

NiWa am 29.12.2023

Bewertungsnummer: 2097070

Bewertet: eBook (ePUB)

Als sie Kinder waren, verschwand Lulus Schwester Dee. Damals wie heute wird davon ausgegangen, dass sie ermordet wurde. Ted galt als Tatverdächtiger. Er wurde aber nie überführt. Deshalb beschließt Lulu, dem Monster selbst das Handwerk zu legen, und zieht Jahres später ins Nachbarhaus ein. „Das letzte Haus in der Needless Street“ von Catriona Ward erschafft meiner Meinung nach das Genre neu. Es ist düster, dunkel und verstörend emotional, dass es einen aus den Schuhen hebt. Während der Handlung werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen, wo von eine ganz besonders ist: Olivia ist Teds Katze, die durch einen Großteil des Romans führt. Aus ihren Augen erlebt und fühlt man, wie einsam Ted ist, wie mies es ihm geht und bekommt Mitleid, obwohl man ihn genau genommen hassen will. Ted war tatverdächtig, als Dee verschwunden ist. Die Polizei konnte ihn nicht überführen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass Ted und das kleine Mädchen sich je begegnet sind. Nun ist der erwachsene Mann ausgegrenzt und dümpelt am Rande der Gesellschaft als zurückgebliebener, sozial vernachlässigter Außenseiter dahin. Von Beginn an habe ich Ted als grobschlächtigen, ungehobelten und verstörenden Mann wahrgenommen, trotzdem hat mich Mitleid mit ihm ergriffen. Durch Katze Olivias Augen sieht man, in welchem heruntergekommenen Zustand er lebt. Man beobachtet, wie er sich auf primitive Weise ernährt, und wie er versucht, einen Alltag zu leben. Obwohl er gleichzeitig so bemüht ist, würde man am liebsten zu ihm ins Haus krachen, um da mal Ordnung zu schaffen und helfend zur Hand zu gehen. Es entsteht das Bedürfnis, Ted den Weg zu seiner menschlichen Würde zu zeigen. Denn sofort merkt man, ihn trifft keine Schuld, dass er so geworden ist. Er hat sich nicht normal entwickelt und es ist bewundernswert, dass er einigermaßen selbst für sich sorgt. Auf der anderen Seite ist die verzweifelte und von Hass gebrochene Lulu, die man nur allzu gut versteht. Ihre kleine Schwester verschwand und das ungelöste Verschwinden hat die ganze Familie zerstört. Die erwachsene Lulu ist zerfressen von Rachegelüsten, sie spinnt beängstigende Pläne und man ahnt, dass sie todernste Absichten verfolgt. Auch bei ihr kommt unaussprechliches Mitleid auf, weil sie so sehr an der Vergangenheit hängt, dass sie sich und ihre Gegenwart längst aufgegeben hat. Es ist aufreibend, sie in ihrem Wahn zu begleiten und mit ihr gefährliche Aktionen durchzuziehen. Dabei hämmert einem das Herz in der Brust und der Sauerstoff bleibt weg. Mittendrin wäre mir fast etwas langweilig geworden. Denn ich dachte, ich weiß, was da kommt. Der Lobeshymnen um das Buch waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar, weil es viele Romane über Serienkiller und Rache gibt. Allerdings wird einem erst am Ende bewusst, welch simpler und genialer Plot sich weit unter der Oberfläche verbirgt. Was folgt, ist ein überragendes Kaleidoskop, welches äußerst behutsam ineinandergreift. Nach und nach löst sich ein Muster nach dem anderen auf, während es zum Schluss hin, immer schneller, immer beängstigender und noch aufreibender wird. Ich stand am Ende sprachlos vor der Auflösung. Es war verblüffend, auf welchem Grundgedanken das gesamte Werk basiert und wie hochintelligent die Autorin ihren Roman erzählt. „Das letzte Haus in der Needless Street“ muss gelesen werden, um die Handlung und das grandiose Talent der Autorin zu verstehen. Sie erzählt taktisch klug, aufregend und der großartige Abschluss trifft mit solcher Wucht, dass einem ganz schwindelig wird. Absolute Empfehlung!
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Beängstigend, verblüffend, grandios.

NiWa am 29.12.2023
Bewertungsnummer: 2097070
Bewertet: eBook (ePUB)

Als sie Kinder waren, verschwand Lulus Schwester Dee. Damals wie heute wird davon ausgegangen, dass sie ermordet wurde. Ted galt als Tatverdächtiger. Er wurde aber nie überführt. Deshalb beschließt Lulu, dem Monster selbst das Handwerk zu legen, und zieht Jahres später ins Nachbarhaus ein. „Das letzte Haus in der Needless Street“ von Catriona Ward erschafft meiner Meinung nach das Genre neu. Es ist düster, dunkel und verstörend emotional, dass es einen aus den Schuhen hebt. Während der Handlung werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen, wo von eine ganz besonders ist: Olivia ist Teds Katze, die durch einen Großteil des Romans führt. Aus ihren Augen erlebt und fühlt man, wie einsam Ted ist, wie mies es ihm geht und bekommt Mitleid, obwohl man ihn genau genommen hassen will. Ted war tatverdächtig, als Dee verschwunden ist. Die Polizei konnte ihn nicht überführen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass Ted und das kleine Mädchen sich je begegnet sind. Nun ist der erwachsene Mann ausgegrenzt und dümpelt am Rande der Gesellschaft als zurückgebliebener, sozial vernachlässigter Außenseiter dahin. Von Beginn an habe ich Ted als grobschlächtigen, ungehobelten und verstörenden Mann wahrgenommen, trotzdem hat mich Mitleid mit ihm ergriffen. Durch Katze Olivias Augen sieht man, in welchem heruntergekommenen Zustand er lebt. Man beobachtet, wie er sich auf primitive Weise ernährt, und wie er versucht, einen Alltag zu leben. Obwohl er gleichzeitig so bemüht ist, würde man am liebsten zu ihm ins Haus krachen, um da mal Ordnung zu schaffen und helfend zur Hand zu gehen. Es entsteht das Bedürfnis, Ted den Weg zu seiner menschlichen Würde zu zeigen. Denn sofort merkt man, ihn trifft keine Schuld, dass er so geworden ist. Er hat sich nicht normal entwickelt und es ist bewundernswert, dass er einigermaßen selbst für sich sorgt. Auf der anderen Seite ist die verzweifelte und von Hass gebrochene Lulu, die man nur allzu gut versteht. Ihre kleine Schwester verschwand und das ungelöste Verschwinden hat die ganze Familie zerstört. Die erwachsene Lulu ist zerfressen von Rachegelüsten, sie spinnt beängstigende Pläne und man ahnt, dass sie todernste Absichten verfolgt. Auch bei ihr kommt unaussprechliches Mitleid auf, weil sie so sehr an der Vergangenheit hängt, dass sie sich und ihre Gegenwart längst aufgegeben hat. Es ist aufreibend, sie in ihrem Wahn zu begleiten und mit ihr gefährliche Aktionen durchzuziehen. Dabei hämmert einem das Herz in der Brust und der Sauerstoff bleibt weg. Mittendrin wäre mir fast etwas langweilig geworden. Denn ich dachte, ich weiß, was da kommt. Der Lobeshymnen um das Buch waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar, weil es viele Romane über Serienkiller und Rache gibt. Allerdings wird einem erst am Ende bewusst, welch simpler und genialer Plot sich weit unter der Oberfläche verbirgt. Was folgt, ist ein überragendes Kaleidoskop, welches äußerst behutsam ineinandergreift. Nach und nach löst sich ein Muster nach dem anderen auf, während es zum Schluss hin, immer schneller, immer beängstigender und noch aufreibender wird. Ich stand am Ende sprachlos vor der Auflösung. Es war verblüffend, auf welchem Grundgedanken das gesamte Werk basiert und wie hochintelligent die Autorin ihren Roman erzählt. „Das letzte Haus in der Needless Street“ muss gelesen werden, um die Handlung und das grandiose Talent der Autorin zu verstehen. Sie erzählt taktisch klug, aufregend und der großartige Abschluss trifft mit solcher Wucht, dass einem ganz schwindelig wird. Absolute Empfehlung!

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Das war wohl nichts für mich

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2051696

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man könnte sagen, dass ich den psychologischen Anteil der Geschichte einfach nicht verstanden habe… Man könnte aber auch sagen, dass mich diese Art der Literatur schlicht nicht interessiert. Meiner Meinung nach eher Letzteres, denn ich habe lange gezögert, bis ich endlich zu einem psychologischen Thriller gegriffen habe, da ich im Gefühl hatte, es wirds nichts für mich sein. Da ich Horrorbücher liebe und von diesem Buch viele fantastische Rückmeldungen aus der Horror-Community gehört habe, wollte ich es dennoch versuchen. Diese Geschichte konnte mich leider gar nicht von sich überzeugen. Strategisch aufgebaut ist das Buch auf jeden Fall. Die Handlungsstränge, die jeweils aus der Sicht von Ted und Dee (und er Katze) erzählen, werden immer verworrener und loser. Für mich hat sich die Geschichte so extrem in die Länge gezogen, dass sie mich, trotz raffiniertem Aufbau, nicht halten konnte. Die Auflösung des Plots hat mich dann wirklich nicht mehr interessiert, so dass ich weder überrascht noch geschockt war - nur froh, dass es endlich vorbei ist. Das Buch bekommt von mir leider nur 2 Sterne, aber schaut euch doch noch Rezensionen von anderen Personen an. Ich scheine, was dieses spezifische Buch angeht, mit meiner Meinung zur Minderheit zu gehören.
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Das war wohl nichts für mich

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2051696
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man könnte sagen, dass ich den psychologischen Anteil der Geschichte einfach nicht verstanden habe… Man könnte aber auch sagen, dass mich diese Art der Literatur schlicht nicht interessiert. Meiner Meinung nach eher Letzteres, denn ich habe lange gezögert, bis ich endlich zu einem psychologischen Thriller gegriffen habe, da ich im Gefühl hatte, es wirds nichts für mich sein. Da ich Horrorbücher liebe und von diesem Buch viele fantastische Rückmeldungen aus der Horror-Community gehört habe, wollte ich es dennoch versuchen. Diese Geschichte konnte mich leider gar nicht von sich überzeugen. Strategisch aufgebaut ist das Buch auf jeden Fall. Die Handlungsstränge, die jeweils aus der Sicht von Ted und Dee (und er Katze) erzählen, werden immer verworrener und loser. Für mich hat sich die Geschichte so extrem in die Länge gezogen, dass sie mich, trotz raffiniertem Aufbau, nicht halten konnte. Die Auflösung des Plots hat mich dann wirklich nicht mehr interessiert, so dass ich weder überrascht noch geschockt war - nur froh, dass es endlich vorbei ist. Das Buch bekommt von mir leider nur 2 Sterne, aber schaut euch doch noch Rezensionen von anderen Personen an. Ich scheine, was dieses spezifische Buch angeht, mit meiner Meinung zur Minderheit zu gehören.

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