Produktbild: Das Schweigen des Wassers
Artikelbild von Das Schweigen des Wassers
Susanne Tägder

1. Das Schweigen des Wassers

Das Schweigen des Wassers Kriminalroman

Gesprochen von
171
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

9 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9788727132754

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

9 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9788727132754

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  • Streiflicht

    5/5

    26.07.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Spannend und poetisch zugleich

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich zu jung bin, um mich an die DDR oder das, was direkt danach kam, zu erinnern. Zugleich finde ich es aber sehr, sehr interessant, es ist ja unsere deutsche Geschichte. Ich mag es, mich der Geschichte in Form von Romanen zu nähern, die mich unterhalten, zugleich aber auch Wissen vermitteln. Hier ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Atmosphäre der Zeit, die Probleme, die daraus resultierten, dass man zwei so verschiedene Regime versuchte unter einen Hut zu bringen, und das Leben damals darzustellen. Es wirkt nie aufgesetzt oder seltsam, sondern man ist immer ganz nah dran und fiebert richtig mit. Die Geschichte ist total spannend und sehr vielschichtig. Ich habe gelesen, dass die Geschichte auf einem wahren Fall beruht und das finde ich umso interessanter. Siegmar Eck wird tot aufgefunden, aber warum? War es wirklich nur ein tragischer Unfall? Und welches Geheimnis hat Regine, die junge Servierkraft aus der "Erholung"? Der Erzählstil der Autorin ist unfassbar schön, man könnte auch poetisch sagen. Für mich war es ganz wunderbar zu lesen, sie beschreibt banale Alltagssituationen ganz anschaulich und detailverliebt. Zusammen mit der wunderbaren Stimme des Erzählers entstanden in meinem Kopf durch diese Beschreibungen realistische Bilder. Ich sah mich mit Regine am Wasser des Sees stehen, ich spürte die Kälte und den Regen im Herbst. Man sieht durch die Brille der Figuren, die so authentisch und real wirken, dass man richtig mitfühlen kann. Einfach toll! Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band mit Arno Groth, der eine unfassbar sympathische Hauptfigur ist!

  • Gavroche

    4/5

    24.04.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Vielschichtig

    In einem kleinen ostdeutschen Ort kurz nach der Wende. Kommissar Groth kehrt aus dem Westen zurück in seine Heimat, um zu vergessen und einen Neuanfang zu starten. Ein ungepflegter Mann, der trotz Kälte barfuß herumläuft, schnorrt bei ihm Zigaretten. Wenige Tage später ist Siegmar Eck tot. Ertrunken im See. Allerdings weist vieles auf ein Fremdverschulden hin. Immer stärker kristallisiert sich heraus, dass dieser Fall mit einem ungelösten Mordfall zehn Jahre zuvor zusammenhängen muss. Damals wurde eine junge Schülerin ermordet. Die jüngere Schwester ist auch zurück gekehrt. Vielschichtige Personen und Zusammenhänge, die sich erst nach und nach offenbaren. Immer wieder spielt die politische Gesamtsituation nach der Wende eine Rolle. Insgesamt eine sehr düstere Atmosphäre, ich habe bei dem Hörbuch immer wieder die Kälte gespürt. Ein anspruchsvoller Krimi, mit viel Melancholie, aber gut "komponiert" und vorgetragen von Oliver Dupont.

  • Magnolia

    4/5

    14.04.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Mauer des Schweigens

    Susanne Tägder hat sich für ihren ersten Kriminalroman von einem wahren Fall inspirieren lassen. Neben der fein austarierten Geschichte spielt auch das Politische durchaus eine Rolle. Arno Groth, der einst in den Westen ging, wird Anfang der Neunziger Jahre als Aufbauhelfer Ost in seine ehemalige Heimat geschickt. Dort begegnet er dem Bootsverleiher Siegmar Eck, dessen Leiche kurz danach im nahegelegenen See gefunden wird. Groths Kollegen gehen von einem Unfall aus, er jedoch gräbt tiefer, er sieht einen Zusammenhang zu einem früheren Mordfall, der nie aufgeklärt wurde. Groth ist ein Kommissar, dem man gerne folgt. Er ist ein Typ, hat Ecken und Kanten, lässt sich nicht verbiegen. Er weiß, dass er richtig liegt und doch stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Eck wurde damals beschuldigt, ein Mädchen ermordet zu haben, wurde aber nie verurteilt. Groth steht ziemlich alleine da, seine Ost-Kollegen sehen ihn und seine Aufgabe, sie an die westliche Arbeitsweise heranzuführen, grundsätzlich eher kritisch. In Gerstacker findet er dann doch einen Kollegen, auf den er sich verlassen kann. Es ist nicht nur ein Kriminalfall, der gelöst werden will, es ist auch eine Ost-West-Geschichte, ein Zusammenfinden. Es ist ein eher leiser Krimi, der die Charaktere gut beschreibt. Dieser ungelöste Fall zu DDR-Zeiten lässt Groth nicht los und auch wenn es dauern mag, er lässt nicht locker. Das Hörbuch, das mir Oliver Dupont mit seiner ausdrucksstarken Stimme vorgetragen hat, war für mich die perfekte Art, in diese Geschichte, in diesen Landstrich kurz nach der Wende direkt einzutauchen. Er hat die Stimmung dieser Zeit gekonnt eingefangen. Der eher ruhige Krimi bedarf keiner actionreicher Szenen, die Aufklärung schreitet voran, die einzelnen Sequenzen verbinden sich letztendlich miteinander. Ein vielschichtiger Krimi, der auch die Stimmung um die Wende gut einfängt.

  • Bewertung

    4/5

    31.03.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gut, aber nicht begeisternd

    Der Krimi macht nichts Gravierendes falsch und trotzdem konnte er mich nicht fesseln und begeistern. Die Figuren sind interessant, ich fühlte mich ihnen aber nicht wirklich nahe und habe nicht den Eindruck sie verstanden zu haben. Auch die Handlung ist interessant, aber sie überrascht mich nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles in allem fehlte dem Buch etwas die Leichtigkeit. Es wirkte bemüht, als wollte es sich immer an alle Regeln für gute Krimis halten. Dabei geht das Gefühl verloren. Überhaupt ist mir die Geschichte etwas zu träge und langatmig. Mich konnte das Buch deswegen nur begrenzt überzeugen. Es ist gut und lässt sich angenehm lesen, aber mir fehlt das Wow-Gefühl beim Lesen. Nur das wunderschöne Cover konnte mich restlos begeistern. Schade. Ich hatte mir noch etwas mehr erwartet von diesem Krimi, der gut, aber nicht begeisternd war.

  • Leagrichbooks

    2/5

    23.06.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Nicht mein Fall

    Hier lockte mich der Klappentext und so hörte ich das Hörbuch aus dem Audiobuchverlag, gesprochen von Oliver Dupont, mit einer Länge von 10 Stunden. Die Story entwickelt sich ganz in Ruhe mit viel Hingabe zum Detail. Ich hatte allerdings Schwierigkeiten mich auf die Protagonisten und auch die gesamte Geschichte einzulassen. Mir fehlte es an Spannung und Dramatik. Fast ist es, als wäre es kein Krimi sondern eher ein Roman. Interessant waren die Einblicke in die Polizeiarbeit West und Ost zu dieser Zeit damals.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (171)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Eva-Maria Brinks

    Eva-Maria Brinks

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein tolles (spätes) Debut...

    Was für ein tolles (spätes) Debut : Ein sprachlich hervorragender Kriminalroman, der gänzlich ohne blutige Szenen auskommt und dabei einen Sog entwickelt, der einen so schnell nicht loslässt. Absolute Lesempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Lohmann

    Barbara Lohmann

    Thalia Lohne

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Tod in Mecklenburg

    Getriggert haben mich Ort und Zeit der Handlung: Mecklenburg-Vorpommern 1991. Hauptkommissar Groth kehrt als Schulungsleiter von Hamburg in seine alte Heimatstadt zurück. Ein unklarer Todesfall und der Mord an einem Mädchen in den 80er Jahren lassen ihm schon bald beruflich wie privat keine Ruhe und führen zu früheren politischen Intrigen und alten Erinnerungen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, nicht zuletzt wegen excellent gezeichneten Figuren und der wunderbaren Sprache.
  • Zum Bewerterprofil von Silke Geldmacher

    Silke Geldmacher

    Thalia Minden

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Inspiriert von einem wahren Fall

    Dieser Kriminalroman wird auf dem Cover von Lucy Fricke und Andreas Pflüger gelobt, deshalb wollte ich mal reinlesen und konnte überhaupt nicht mehr aufhören. Hauptkommissar Groth ist eine interessante und vielschichtige Persönlichkeit, der in seiner Freizeit Kafka liest und mehr oder weniger erfolgreich versucht, in seiner alten Heimat, Mecklenburg, Fuß zu fassen. Die Story spielt kurz nach der Wende und ist auch ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte. Wenn sie Krimis lesen, weil sie in erster Linie wissen möchten, wer der Täter ist, ist dieses Buch möglicherweise nicht das richtige für sie.
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Legt sich ins Schilfgras und hört von ganz nah - Das Schweigen, das Schweigen des Wassers..."

    Sie können das obige, titelgebende, lyrische Zitat aus den ungeordneten schriftlichen Texten des Siegmar Eck wahlweise poetisch nennen, oder auch, fast abfällig, als "die Ergüsse des jungen Werther" bezeichnen - wie es Hauptkommissar Groths ostdeutscher Amtskollege Gerstacker tut. Aber es lässt wohl.... Hej, Moment, was soll das jetzt eigentlich? Wer ist Siegmar Eck, wer sind die beiden Polizisten, wo und wann und warum geht es hier? Oder, um mit Herbert Grönemeyer zu sprechen: Was soll das? Eigentlich ist das alles ziemlich einfach zu beantworten: Siegmar Eck, Anfang dreißig, schwerer Alkoholiker, arbeitet an einem See in Mecklenburg als Bootsverleiher, mehr schlecht als recht. Harte Trinker sollten wacklige, rutschige Bootsstege meiden, vor allem am Ende eines Tages. Eck beherzigt diese Maxime nicht, und wird so eines Morgens tot im See treibend gefunden. Einzig Hauptkommissar Groth, der kurz zuvor eine knappe Unterhaltung mit dem bedauernswerten ehemaligen Musiker geführt hat, hat seine Zweifel. Ausgerechnet "dieser" Groth, der frisch von Hamburg, es ist das Jahr 1991, als "Aufbauhelfer Ost" nach Wechtershagen gekommen ist, um den neuen Kollegen im neuen Rechtssystem zur Seite zu stehen. Und um seinen eigenen diversen Dämonen zu entfliehen. und der jetzt auf erheblichen Widerstand stößt, als er zu verstehen beginnt, dass der o.g. Unfall sehr eng mit einem nie aufgeklärten Mord aus DDR-Zeiten verknüpft ist... Der Autor Andreas Pflüger, ein Schwergewicht des etwas anderen deutschen Thrillers, dem wir die unvergleichliche Agentin Jenny Aaron verdanken, urteilte über die Verfasserin des Buchs: "Diese Autorin ist gekommen, um zu bleiben!" Dem ist nichts hinzuzufügen! Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Ein Erstling, der auf grandiose Art und Weise beweist, dass Spannungsromane eben auch ganz große Literatur sein können. Hier sitzt jedes Wort, jeder Satz, einfach fantastisch. Als Fan von intelligenten Krimis und Thrillern ist dieses Buch ein absolutes Muss, besser geht es einfach nicht! Einmal mehr erweist sich der Tropen Verlag als allerfeinste Adresse für allerfeinste Unterhaltung, Hut ab...
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein vollkommen gelungener Krimi. Uneingeschränkte...

    Ein vollkommen gelungener Krimi. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Bewertungen (14)

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