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Alte Eltern Über das Kümmern und die Zeit, die uns bleibt | "Ein kluges, mitfühlendes und sensibel geschriebenes Buch." NDR Kultur

126

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,9 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00435-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Volker Kitz [erkundet] eine Zeit der Ungeahntheiten, in der sich Verantwortung verschiebt, und dringt mit zärtlicher Wucht zu Empfindungen und Fragen vor, die eine ganze Generation betreffen.« ("Alzheimer Gesellschaft BaWü e.V.")
»[...] eine philosophische Reflexion über das Erinnern, die Care-Arbeit und nicht zuletzt über eine Krankheit, die sich bis heute in weiten Teilen unserer Erkenntnis entzieht.« ("NZZ am Sonntag")
»Kitz’ Buch besticht durch seine nüchterne, präzise Sprache und das künstlerische Bewusstsein, wonach der Darstellung existenzieller Extremsituationen nichts angemessener ist als Sachlichkeit.« ("Tages-Anzeiger, Schweiz")
»Es gehört zu den Stärken von ›Alte Eltern‹, dass der Autor drastische Szenen nicht weichzeichnet und trotzdem nie auf den Voyeurismus seiner Leserschaft, auf Situationskomik oder auf Das-darf-doch-nicht-wahr-sein-Effekte abzielt.« ("Tagesanzeiger online")
»Wie kann es sein, dass ein Buch mit dem Schreckensthema Demenz eine solche Bannkraft entfaltet, dass man […] sich festliest und merkwürdig getröstet fühlt?« ("Die Zeit")
»Kitz verarbeitet in dem berührenden Buch existentielle Fragen zur Bedeutung der persönlichen Verantwortung und der eigenen Unzulänglichkeit, der Abgrenzung und Empathie.« ("Südwestpresse")
»Es ist der zugleich kundige, präzise und behutsame Gestus, der diesen Essay berührend und bis in das inspirierende Literaturverzeichnis hinein empfehlenswert macht.« ("Psychologie Heute")
»Es sind die persönlichen und unmittelbaren Beschreibungen des Alltags mit einem dementen Vater, die das Buch so wertvoll machen.« ("SWR Kultur")
»Ein Buch, das uns alle interessiert.« ("hr2-kultur")
»Volker Kitz hat einen literarischen Essay über die letzten Jahre des Vaters geschrieben, einen zärtlichen Text voller Einsichten und Melancholie.« ("chrismon")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,9 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00435-9

Herstelleradresse

Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr empathisch!

    Kurzkommentar: Ein sehr ehrliches Buch, das gut informiert und Zuversicht gibt. Der Autor schildert seine Erlebnisse auf eine sehr persönliche und trotzdem sachlich Art. Er vermittelt ein schweres Thema empathisch und mit der nötigen Behutsamkeit. Hat mir sehr gefallen.

  • Bewertung

    aus Schwörstadt

    5/5

    23.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn sich die Rollen drehen

    Was passiert, wenn die Rollen sich umkehren und man plötzlich nicht mehr nur das Kind seiner Eltern ist, sondern ihr Pfleger, Organisator und manchmal auch ihr letzter Halt? Genau darum geht es in Alte Eltern von Volker Kitz – und das auf sehr persönliche Weise. Kitz erzählt nicht nur allgemein von den Herausforderungen des Älterwerdens der Eltern, sondern verarbeitet seine eigene Erfahrung mit seinem demenzkranken Vater. Er beschreibt, wie sich die Krankheit langsam in das Leben schleicht, wie aus vertrauten Gesprächen Verwirrung wird und wie sich der Mensch, den man ein Leben lang kannte, Stück für Stück verändert. Dabei geht es auch um all die Gefühle, die das mit sich bringt: Überforderung, Schuldgefühle, Wut, aber auch Momente voller Nähe und absurder Komik. Der Schreibstil ist direkt, schnörkellos und gleichzeitig berührend. Kitz schafft es, schwere Themen so zu erzählen, dass man trotz allem immer wieder schmunzeln muss. Er beschönigt nichts, aber genau das macht das Buch so wertvoll. "Alte Eltern" ist kein Sachbuch, sondern eine sehr persönliche, ehrliche und kluge Auseinandersetzung mit einem Thema, das viele früher oder später betrifft. Wer selbst Eltern hat, die älter werden, wird sich hier wiederfinden – und vielleicht das Gefühl bekommen, mit diesen Herausforderungen nicht allein zu sein.

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    04.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame Auseinandersetzung mit dem Vergessen

    Volker Kitz arbeitet in seinem essayistischen Buch "Alte Eltern" die Demenzerkrankung seines Vaters auf. Äußerst gefühlvoll nähert er sich anhand seiner biographischen Erfahrung dem Thema an, erzählt die Entwicklungsgeschichte der Krankheit seines Vaters, clustert dabei gewisse Themenblöcke, beispielsweise zu Erinnerungen oder Einsamkeit, und spickt sie mit fundiertem Expert:innenwissen. Sein Text ist literarisch, emotional und ehrlich zugleich, trotz der Schwere und Traurigkeit des Themas zieht er die Leser:innen in den Bann, lässt sie mitfühlen und schafft es auf erstaunliche Weise, die Krankheit besser zu verstehen - und wie es Angehörigen im Umgang damit ergeht. Unweigerlich fühlt man mit, erahnt die innerliche Zerrissenheit, ganz besonders in jenem Kapitel, in dem es ums Loslassen geht. Ehrlich erzählt Kitz über die eigene Ungeduld und die anfängliche Unfähigkeit, die Wesensveränderung des Vaters aufgrund der Demenz zu akzeptieren. Wunderbar gelingt es dem Autor das Leben des Vaters und auch sein eigenes zu reflektieren, erkennt, wie wenig man doch über seine Eltern eigentlich weiß, besonders über jene Generation, die es nicht lernte, Gefühle zu artikulieren. Das stete Vergessen essentieller Dinge, das Zurückentwickeln macht betroffen, nichtsdestotrotz schafft es Volker Kitz einem die Angst vor der Krankheit etwas zu nehmen. Mein Fazit: Alte Eltern ist ein einfühlsames Annähern an das Verstehen einer Demenzerkrankung anhand sehr persönlicher Erfahrungen, untermalt mit fundiertem Expert:innenwissen. Es ist für allgemein Interessierte an der Thematik ebenso informativ wie für Angehörige, die die Krankheit besser verstehen wollen, auch um erkennen zu können, dass sie nicht alleine sind. Ich hätte mir das Buch vor 20 Jahren sehnlichst gewünscht, als ich selbst Angehörige war. Es hat mich zutiefst berührt und mir die Angst vor der Krankheit ein Stück weit genommen, deshalb kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

  • bookloving

    5/5

    13.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsamer Essay über das Altern der Eltern

    MEINE MEINUNG „Alte Eltern - Über das Kümmern und die Zeit, die uns bleibt " von dem deutschen Journalisten und Bestsellerautor Volker Kitz ist ein bewegender literarischer Essay, der sich einfühlsam mit dem Altern und der zunehmenden Hilfsbedürftigkeit der eigenen Eltern auseinandersetzt. Dieses universelle und oft schwierige Thema stellt alle Beteiligten vor ungeahnt große Herausforderungen. Es handelt sich um eine äußerst aktuelle Thematik, die inzwischen sicher viele Menschen aus der „Babyboomer“-Generation beschäftigt, die sich mit einer ähnlichen Lebenssituation konfrontiert sehen oder sich bereits vorab darauf emotional vorbereiten möchten - nicht zuletzt auch, da es wohl kaum jemanden gibt, der nicht insgeheim fürchtet, im Alter einmal durch Krankheit und nachlassende Gedächtnisleistung betroffen und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Schnell wird bei der Lektüre deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen reinen Ratgeber handelt, der uns mit Tipps und Tricks zur Seite stehen will. Der Autor gewährt uns als unmittelbar Betroffener sehr offenherzig Einblicke in seine ganz persönliche Familiengeschichte. Sein Schreibstil ist sehr angenehm und abwechslungsreich zu lesen. Geschickt verwebt er seine eigenen Erfahrungen und tiefgründigen Einsichten mit allgemeineren Betrachtungen über Familienbeziehungen, Generationenkonflikte, Veränderungen, die das Altern mit sich bringt, und die emotionalen Auswirkungen des Alterungsprozesses. Gekonnt bindet er in seine anschaulichen Schilderungen immer wieder auch humorvolle Anekdoten ein und liefert interessante Bezüge zu anderen literarischen Werken, die das Thema von verschiedensten Aspekten beleuchten. So schafft er mit eingestreuten Literaturverweisen weitergehende, intensive Denkanstöße, die beim Lesen unweigerlich zum Innehalten und Nachdenken anregen - über unsere Einstellung zum Altern, zu familiären Beziehungen im eigenen Leben, Verlusten und der eigenen Sterblichkeit aber auch den Bedürfnissen alter Menschen und dem allgemeinen Umgang mit ihnen in unserer Gesellschaft. Eindringlich und äußerst empathisch reflektiert Kitz über die vielfältigen Herausforderungen und Veränderungen im eigenen Leben, die durch die zunehmende Demenz seines Vaters entstehen. Facettenreich widmet er sich den unterschiedlichen Aspekten des Alterns, den komplexen Dynamiken im Umgang miteinander sowie neuen Lebensumständen, denen es sich mit Eltern im Alter insbesondere mit möglicher Demenz-Erkrankung in den unterschiedlichen Stadien zu stellen gilt. Die respektvolle, präzise Schilderung seiner Gedanken und vielschichtigen Emotionen angesichts des fortschreitenden Gedächtnisverlusts seines Vaters ist sehr berührend und fängt sehr authentisch die Achterbahnfahrt der emotionalen Zustände von Betroffenen ein. Problemlos kann man sich in die beschriebenen Situationen hineinversetzen und vielfältigen Herausforderungen nachvollziehen. Sehr eindrücklich setzt sich Kitz auch mit dem unausweichlichen kognitiven Verfall, dem Bewahren von bedeutsamen gemeinsamen Erinnerungen und dramatischem Erinnerungsverlust sowie der daraus resultierenden emotionalen Bedeutung für die Betroffenen und ihre Angehörigen auseinander. Darüber hinaus führt er uns vor Augen, dass es nicht nur zum Verschieben von familiären Verantwortlichkeiten kommt, sondern dass auch schmerzhafte und emotional aufwühlende Prozesse einsetzen, die um Themen wie Verantwortlichkeit und Abschiednehmen kreisen. Im Anhang des Buchs findet sich ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu den im Text verwendeten Zitaten mit entsprechenden Kommentierungen des Autors - eine überaus interessante Zusammenstellung von Büchern zum weiterführenden Literaturstudium. FAZIT Für alle, die sich mit dem schwierigen Thema des Alterns auseinandersetzen möchten oder selbst pflegebedürftige Eltern haben, ein wichtiges Buch, das bewegend, tröstlich und lehrreich zugleich ist! Eine empfehlenswerte und bereichernde Lektüre!

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    13.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Einfühlsamer Essay über das…

    *Einfühlsamer Essay über das Altern der Eltern* „Alte Eltern - Über das Kümmern und die Zeit, die uns bleibt " von dem deutschen Journalisten und Bestsellerautor Volker Kitz ist ein bewegender literarischer Essay, der sich einfühlsam mit dem Altern und der zunehmenden Hilfsbedürftigkeit der eigenen Eltern auseinandersetzt. Dieses universelle und oft schwierige Thema stellt alle Beteiligten vor ungeahnt große Herausforderungen. Es handelt sich um eine äußerst aktuelle Thematik, die inzwischen sicher viele Menschen aus der „Babyboomer“-Generation beschäftigt, die sich mit einer ähnlichen Lebenssituation konfrontiert sehen oder sich bereits vorab darauf emotional vorbereiten möchten - nicht zuletzt auch, da es wohl kaum jemanden gibt, der nicht insgeheim fürchtet, im Alter einmal durch Krankheit und nachlassende Gedächtnisleistung betroffen und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Schnell wird bei der Lektüre deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen reinen Ratgeber handelt, der uns mit Tipps und Tricks zur Seite stehen will. Der Autor gewährt uns als unmittelbar Betroffener sehr offenherzig Einblicke in seine ganz persönliche Familiengeschichte. Sein Schreibstil ist sehr angenehm und abwechslungsreich zu lesen. Geschickt verwebt er seine eigenen Erfahrungen und tiefgründigen Einsichten mit allgemeineren Betrachtungen über Familienbeziehungen, Generationenkonflikte, Veränderungen, die das Altern mit sich bringt, und die emotionalen Auswirkungen des Alterungsprozesses. Gekonnt bindet er in seine anschaulichen Schilderungen immer wieder auch humorvolle Anekdoten ein und liefert interessante Bezüge zu anderen literarischen Werken, die das Thema von verschiedensten Aspekten beleuchten. So schafft er mit eingestreuten Literaturverweisen weitergehende, intensive Denkanstöße, die beim Lesen unweigerlich zum Innehalten und Nachdenken anregen - über unsere Einstellung zum Altern, zu familiären Beziehungen im eigenen Leben, Verlusten und der eigenen Sterblichkeit aber auch den Bedürfnissen alter Menschen und dem allgemeinen Umgang mit ihnen in unserer Gesellschaft. Eindringlich und äußerst empathisch reflektiert Kitz über die vielfältigen Herausforderungen und Veränderungen im eigenen Leben, die durch die zunehmende Demenz seines Vaters entstehen. Facettenreich widmet er sich den unterschiedlichen Aspekten des Alterns, den komplexen Dynamiken im Umgang miteinander sowie neuen Lebensumständen, denen es sich mit Eltern im Alter insbesondere mit möglicher Demenz-Erkrankung in den unterschiedlichen Stadien zu stellen gilt. Die respektvolle, präzise Schilderung seiner Gedanken und vielschichtigen Emotionen angesichts des fortschreitenden Gedächtnisverlusts seines Vaters ist sehr berührend und fängt sehr authentisch die Achterbahnfahrt der emotionalen Zustände von Betroffenen ein. Problemlos kann man sich in die beschriebenen Situationen hineinversetzen und vielfältigen Herausforderungen nachvollziehen. Sehr eindrücklich setzt sich Kitz auch mit dem unausweichlichen kognitiven Verfall, dem Bewahren von bedeutsamen gemeinsamen Erinnerungen und dramatischem Erinnerungsverlust sowie der daraus resultierenden emotionalen Bedeutung für die Betroffenen und ihre Angehörigen auseinander. Darüber hinaus führt er uns vor Augen, dass es nicht nur zum Verschieben von familiären Verantwortlichkeiten kommt, sondern dass auch schmerzhafte und emotional aufwühlende Prozesse einsetzen, die um Themen wie Verantwortlichkeit und Abschiednehmen kreisen. Im Anhang des Buchs findet sich ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu den im Text verwendeten Zitaten mit entsprechenden Kommentierungen des Autors - eine überaus interessante Zusammenstellung von Büchern zum weiterführenden Literaturstudium. FAZIT Für alle, die sich mit dem schwierigen Thema des Alterns auseinandersetzen möchten oder selbst pflegebedürftige Eltern haben, ein wichtiges Buch, das bewegend, tröstlich und lehrreich zugleich ist! Eine empfehlenswerte und bereichernde Lektüre!

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  • Zum Bewerterprofil von L. Himstedt

    L. Himstedt

    Thalia Berlin – Gesundbrunnen Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Habe schon lange nicht mehr bei einem Sachbuch geweint

    Alle Eltern werden irgendwann alt. Mit diesem Thema beschäftigt sich Volker Kitz in diesen Buch und beschreibt rührend die Geschichte seines Vaters mit Demenz. Kitz setzt sich hier viel mit Erinnerung auseinander; aus literarischer Sicht mit vielen tollen Zitaten, als auch aus persönlichen Sicht mit familiären Anekdoten. Ganz toll geschrieben und sehr emotional!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    MehrTrostbuch als Ratgeber

    Volker Kitz legt mit „Alte Eltern“ ein sehr persönliches Essay vor, in dem die Schilderung der Beziehung zwischen ihm und seinem an Demenz erkrankten Vater im Vordergrund steht. Es ist quasi eine schriftliche Aufarbeitung der Zeit des Kümmerns bis zum Tod des Vaters. Kitz nähert sich dem immer präsenter werdenden Thema Demenz in unserer Gesellschaft auf psychologische, philosophische und soziologische Weise. Wie geht man als Kind damit um, wenn der Vater immer mehr die gemeinsame, gewohnte Welt verlässt und in seine eigene eintritt? Ein sehr berührender und interessanter Ansatz. Für all jene zu empfehlen, die sich eingehender dem Thema widmen möchten. Dieses Buch ersetzt keinen Ratgeber für Angehörige und gibt keine praktischen Tipps. Es spendet jedoch Trost und macht Mut.

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