Produktbild: Aus dem Haus

Aus dem Haus Roman

81

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,7 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-305-2

Beschreibung

Rezension

Ein großartiger Roman. Eine wahrlich irrsinnige Mischung aus Drama und Slapstick. Sehr komisch, ein bisschen wehmütig auch. ("stern")
Die Autorin nimmt die Macken dieser kuriosen Familie mit lakonischer Gleichgültigkeit auseinander. Gnadenlos und doch irgendwie auch liebevoll, bitterböse und meistens sehr, sehr lustig. ("stern")
Diese Kassel-Beschimpfung ist so schreiend komisch, das hat mich sehr an Thomas Bernhard erinnert. ("SWR Kultur Buchkritik")
Ein wunderbares, ein trauriges, auch ein unglaublich komisches Buch darüber, wie Familie einen prägt, oft ja mehr, als man es selber wahrhaben will. ("SWR")
Es ist wahnsinnig komisch und am Ende kippt es und wird universell und existenziell. ("SWR Lesenswert")
Miriam Böttgers kurzweiliger, geistreich-ironischer Stil (wäre) ein Gewinn für jedes gute Feuilleton. ("Oberösterreichische Nachrichten")
Thomas Bernhard hätte seine Freude gehabt! ("rbb radiodrei")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,7 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-305-2

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Sylvia Mangl

    aus Wien

    5/5

    21.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr amüsant

    Ich habe selten so ein amüsantes Buch gelesen, wie dieses. Die Beschreibung der einzelnen Familienmitglieder - allen voran der überaus exzentrischen Mutter - ist einfach göttlich. Und an irgendeiner Stelle erkennt man sich wieder. Irgendwo hat jeder eine verrückte Tante oder einen unterwürfigen Vater, herrische Großmütter oder alles zusammen. Hier wird alles beherrscht von einer Mutter, die zutiefst davon überzeugt ist, alles Unglück im Leben anzuziehen und quasi bei sich zu versammeln. Der Gipfel allen Unheils ist ein Haus in Hessen, das, obwohl laut ihrer Diktion unbewohnbar, doch zwanzig Jahre lang das Heim der Familie darstellt. Als es dann plötzlich, mehr aus Zufall verkauft wird, erscheint das Haus auf einmal in einem anderen, verklärten Licht. Wie schon erwähnt, amüsant und kurzweilig mit sehr trefflichen Charakterisierungen - ich habe es sehr gerne gelesen.

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoll, klug, tiefgründig, berührend

    In diesem Buch ist einfach alles mit drin... Es ist humorvoll, es ist klug in seiner Betrachtung von "Familien-Sekten", es ist tiefgründig und berührend. Die meiste Zeit muss man lachen, mal muss man weinen... Das Buch zieht einen so stark in den Bann, schon von der ersten Zeile. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und so schön zu lesen. Ich hab es jetzt schon zwei Male durchgelesen und werde nie müde davon. So ein tolles Buch! Ich würde sogar sagen, das Beste aus diesem Bücherherbst...

  • TK

    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglückshaus und kollektive…

    Unglückshaus und kollektive familiäre Dachschäden "Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich", eine großartig treffende Beobachtung, zwischen so vielen treffenden, scharf beobachteten zwischenmenschlichen und vor allem familiären Szenen - wie und worüber definieren sich Menschen, und besonders Familien, für den inneren Zusammenhalt und die Abgrenzung nach außen? Hier ist es das Unglückshaus, das zugleich problematisches Familienmitglied und der entscheidende Endgegner ist, indem es die Probleme der Familie quasi personifiziert. Also was macht es mit der Familie, wenn sie eben dieses Haus, das Zentrum ihrer persönlichen Familiensekte, verlassen wollen, es verlassen haben? Was ist die Familie, wenn sie durch den (folgerichtigen?) Auszug aus dem verhassten Haus dieses identitätsstiftende Element verliert, dieses HAUS, welches sie gleichzeitig vereint und gegeneinander aufgestellt hat? "Denn was ist eine Unglückssekte schon ohne ihr Unglückshaus, ohne den Ort ihrer Religionsausübung?" Wenn man die eigene Familie(nsekte) wiedererkennen sollte, die eigenen alternden Eltern, oder sich selbst, als erwachsenes Kind, welches schon längst "aus dem Haus" ist, in den familiären Eigenarten und Verhaltensweisen, trifft das Buch durchaus sehr emotional und regt definitiv zum Nachdenken und Reflektieren über die eigenen, weitergegebenen Arten der "Religionsausübung" an. Dabei wird es durch Miriam Böttgers speziellen Stil nie zu schwermütig, sondern bleibt sehr amüsant. Nur was die Stadt Kassel, die Kasseler und Kasselaner von diesem Buch halten, weiß ich nicht, denn sie kommen, als räumliche Erweiterung des Unglückshauses, als Unglücksstadt, wirklich nicht gut dabei weg.

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglückshaus und kollektive familiäre Dachschäden

    "Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich", eine großartig treffende Beobachtung, zwischen so vielen treffenden, scharf beobachteten zwischenmenschlichen und vor allem familiären Szenen - wie und worüber definieren sich Menschen, und besonders Familien, für den inneren Zusammenhalt und die Abgrenzung nach außen? Hier ist es das Unglückshaus, das zugleich problematisches Familienmitglied und der entscheidende Endgegner ist, indem es die Probleme der Familie quasi personifiziert. Also was macht es mit der Familie, wenn sie eben dieses Haus, das Zentrum ihrer persönlichen Familiensekte, verlassen wollen, es verlassen haben? Was ist die Familie, wenn sie durch den (folgerichtigen?) Auszug aus dem verhassten Haus dieses identitätsstiftende Element verliert, dieses HAUS, welches sie gleichzeitig vereint und gegeneinander aufgestellt hat? "Denn was ist eine Unglückssekte schon ohne ihr Unglückshaus, ohne den Ort ihrer Religionsausübung?" Wenn man die eigene Familie(nsekte) wiedererkennen sollte, die eigenen alternden Eltern, oder sich selbst, als erwachsenes Kind, welches schon längst "aus dem Haus" ist, in den familiären Eigenarten und Verhaltensweisen, trifft das Buch durchaus sehr emotional und regt definitiv zum Nachdenken und Reflektieren über die eigenen, weitergegebenen Arten der "Religionsausübung" an. Dabei wird es durch Miriam Böttgers speziellen Stil nie zu schwermütig, sondern bleibt sehr amüsant. Nur was die Stadt Kassel, die Kasseler und Kasselaner von diesem Buch halten, weiß ich nicht, denn sie kommen, als räumliche Erweiterung des Unglückshauses, als Unglücksstadt, wirklich nicht gut dabei weg.

  • Klugscheisser

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Äußerst amüsante Analyse urdeutscher Befindlichkeit !

    l Aus dem Haus von Miriam Böttger Der Roman „Aus dem Haus“ ist wie ein zielsicherer Schuss aus 1000 Meter Entfernung genau ins Schwarze. Und dieses Schwarze kann man nur als „Das Deutsche“ bezeichnen. Mit kluger Ironie und einem gehörigen Schuß Sarkasmus beschreibt die ZDF-Journalistin Miriam Böttger in ihrem Debütroman ihre Eltern und analysiert und zerlegt dabei auch noch gleich die restliche Familie. Dreh- und Angelpunkt ist das HAUS oder das Scheißhaus, wie es von der Familie bezeichnet wird. Dieses scheint ein Eigenleben zu führen und ist Sinnbild für das gefühlte Unglück der Familie. Doch nicht das HAUS ist das eigentliche Problem, sondern dessen Bewohner, also die Eltern der Autorin, die mit ihrem urdeutschen Hang zur Morbidität und zum Jammern ihr objektiv im Wohlstand verbrachtes Leben schwarzreden und sich einem vermeintlichen Schicksal ergeben, dessen Ursache ausschließlich sie selbst sind. Genuß, Freude, Liebe, wunderbar, herrlich, schön, gerne, ja, hell, friedlich, Danke, Segen, all das sind Wörter, die im Wortschatz dieser Familie nicht vorkommen. Deren jeweiliges Gegenteil jedoch in mannigfaltiger Ausprägung. Doch kaum ist das Verhaßte verloren oder preisgegeben, wird es über den grünen Klee gelobt und schmerzlich vermißt und nun ob dieses Verlustes gejammert. In der Gegenwart aber hat sich alles immer gegen einen verschworen und man ist permanent unglücklich und den Gezeiten des Lebens hilflos ausgeliefert. Mit „Man hätte eben … „ beginnt jeder zweite Satz der Eltern. Ich habe mich in meinen verschiedenen Lebensphasen sowohl in der Tochter, als auch teilweise in den Eltern wiedererkannt und denke, daß es vielen Lesern so gehen wird. Mit langen Sätzen, die sich teilweise über eine halbe Seite erstrecken, hat mir die Autorin ein besonderes Lesevergnügen geschenkt, denn ich liebe derartige literarische Satz-Konstrukte. Vor allem, wenn diese so stilsichere und kluge Wort- und Satzschöpfungen sind, wie in diesem Buch. Diese hier sind der reine Genuß, wie eine wunderbare Melodie in Variationen. Schade, daß es nur 220 Seiten hat, ich hätte noch ewig weiterlesen können. Beim Lesen so herzhaft gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Ihr Sinn für Ironie und Sarkasmus ist einfach großartig und der Kontrast zwischen dem Thema und dem frischen Schwung mit dem sie schreibt äußerst reizvoll. Ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen, also mit der einzigen Haltung die uns eigentlich gegenüber dem Leben bleibt. Diesem lächerlichen Trauerspiel der menschlichen Existenz mit einiger Distanz die lustige Seite abzugewinnen, lehrt uns dieses Buch auf äußerst amüsante Weise. Und ich denke, auch Loriot würde dieses Buch lieben. Ich hoffe, daß nun bald weitere Werke von Miriam Böttger erscheinen, fast wünsche ich mir, daß sie Ihren Job beim ZDF an den Nagel hängt. Dieses großartige Debüt erhält von mir satte Fünf von Fünf Sternen. Es ist meine ausgesprochene Kaufempfehlung. Es ist auch ein ideales Geschenkbuch.  

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  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verzweifeln in Kassel

    Der sympathischen Autorin zuliebe steht zu hoffen, dass diesem Roman kein eigenes Erleben zu Grunde liegt. Nach einer positiven Figur hält man hier vergebens Ausschau. Die namenlose Ich-Erzählerin lebt in Berlin und blickt auf das Leben ihrer Eltern in Kassel, die dort in einem Eigenheim leben. Auch diese Stadt kriegt ihr Fett weg. Die Mutter bezeichnet das Haus unter anderem als "Bruchbude” will sich allzu gern davon trennen. Als es endlich verkauft ist, verlagern sich die Befindlichkeiten. Mit fortschreitendem Text wird es irrwitziger, oft auch bitterböse, diese Familie böte wohl Stoff für mehr als ein Buch. Das Hörbuch hat mich gut unterhalten.
  • Zum Bewerterprofil von Elena Sluyterman

    Elena Sluyterman

    Thalia Köln – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Aus dem Haus“ ist eine berührende...

    „Aus dem Haus“ ist eine berührende Lektüre für alle, die Geschichten über Selbstfindung und die Kraft der Heimat mögen.

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