Zwischen den Welten
Was ich als Hospizschwester über die Grenze zwischen Leben und Tod gelernt habe. Zwölf unvergessliche Erlebnisse - Der New-York-Times-Bestseller von @nursehadley
»Sanft, erfrischend direkt ... Hilft dem Leser, sich mit dem großen Unbekannten auseinanderzusetzen – und vielleicht auch Frieden mit ihm zu schließen.« The New York Times Was passiert am Lebensende? Sehen wir unser Leben wie »einen Film« vor unseren Augen ablaufen? Ist da ein Licht, auf das wir zugehen? Ein Tunnel? Hospizpflegerin Hadley Vlahos hat schon viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und weiß: Wir sterben so individuell, wie wir gelebt haben. Aber es gibt da dieses Dazwischen, den Raum, in dem sich Leben und Tod berühren. Und was dort passiert, ist so unglaublich, so berührend, so tief bewegend, dass sie sich sicher ist: Der Tod ist nicht das Ende. Da ist etwa Ms Glenda, die von ihren Liebsten »drüben« bereits erwartet wird, sie sieht sie neben ihrem Bett stehen. Oder Mr Carl, der sich erst am Lebensende von seinen Selbstvorwürfen frei machen kann, als immer wieder ein kleiner, vertrauter Vogel auftaucht und ihm signalisiert: »Lass los!« Und von Ms Sandra lernen wir: Vielleicht haben wir doch Kontrolle darüber, wann wir den Schritt hinüber in die Anderswelt wagen. Hadley Vlahos erzählt eindringlich und nahbar von zwölf völlig unterschiedlichen Menschen auf dem letzten Weg, von zwölf unvergesslichen Erlebnissen zwischen den Welten.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Mit einer gewissen inneren Distanz habe ich das Buch begonnen, von der leisen Sorge begleitet, in eine esoterische Erzählung einzutauchen. Doch schon bald wurde ich eines Besseren belehrt: Die Autorin schreibt mit einer berührenden Sanftheit, die mich sofort in ihren Bann zog.
Sie widmet sich einem Thema, das in unserer Gesellschaft noch immer mit Schweigen belegt ist – dem Sterben. Und doch gelingt es ihr, mit einer tiefen Wärme und ergreifenden Würde darüber zu berichten. Ihre Worte schenken dem Leser eine neue Sichtweise auf den Tod, lassen ihn weniger als ein Ende, sondern vielmehr als einen Teil des Lebens begreifen.
Gleichzeitig gibt sie Einblicke in ihre eigene Entwicklung und ihre Empfindungen als Hospizschwester – ein persönlicher, ehrlicher Blick hinter die Kulissen eines Berufs, der so viel Menschlichkeit erfordert.
Was uns jenseits dieses Lebens erwartet, bleibt ein Mysterium. Doch dieses Buch vermag es, eine gewisse Ruhe und Gelassenheit zu schenken – als wäre der Tod nicht nur ein Abschied, sondern auch ein sanftes Weiterziehen.
Bewertung
5/5
11.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zum Nachdenken
Das Buch hat mich sehr berührt. Es ist mit liebevollem Respekt vor dem unterschiedlichen Erleben der Menschen rund um das Sterben geschrieben. Die Autorin ist offen auch für das, was sich nicht wissenschaftlich belegen lässt. Ich kann es jedem empfehlen, der sich Gedanken über die letzten Stunden macht.
Kerstin Thieme
aus Zittau
5/5
09.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie sieht unser Ende aus?
Hadley Vlahos ist Hospizschwester. Für viele sicher ein unvorstellbarer Beruf, für sie Berufung. In zwölf unheimlich berührenden Geschichten berichtet sie, wie sie Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet hat und welche unglaublichen Erfahrungen sie dabei machen konnte.
Meine Meinung:
In diesem Frühjahr hat mich meine geliebte Mutter leider verlassen und es sind viele Fragen offen geblieben. Somit hat mich das vorliegende Buch von Hadley Vlahos direkt angesprochen, erhoffte ich mir doch ein paar Antworten oder ein wenig Trost.
Es ist natürlich kein Buch, was Spaß macht, es zu lesen, vor allem wenn man selbst betroffen ist. So habe ich es mir dann auch in relativ kleinen Dosen vorgenommen, immer Geschichte für Geschichte. Man erfährt viel über den Lebens- und Berufsweg der Hospizschwester Hadley, aber natürlich sind die von ihr betreuten unheilbar kranken Menschen die Hauptpersonen. Ihre letzten Tage und Stunden sind so individuell wie ihre Krankheiten. Aber fast immer gab es irgendwelche Besonderheiten, was mir tatsächlich Hoffnung macht, dass es da vielleicht doch noch etwas gibt. Ein Dazwischen, ein Danach. Anders würde ich es vielleicht gar nicht ertragen.
Besonders hat mich die Geschichte von Edith berührt, die an Alzheimer-Demenz litt, genau wie meine Mama. Ich habe hier so viele Parallelen entdecken können, wie es bei ihr ablief und erst jetzt so vieles besser verstanden. Keiner der Ärzte oder der Pflegekräfte meiner Mutter gab mir je so einen tiefen Einblick. Sicher hätte ich mich in einigen Situationen dann anders verhalten. Leider kann man die Zeit nicht zurückdrehen. Schon in der Hinsicht habe ich es keinesfalls bereut, zu diesem Buch gegriffen zu haben.
Jeder hat sicher ein anderes Verhältnis zum Thema Sterben, der eine glaubt das, der andere vielleicht an gar nichts. Ich bin nie gläubig gewesen, dennoch schaffte es Hadley mit der ihr eigenen gefühlvollen Art, wie sie sich auf ihre zu Betreuenden eingelassen hat, mein Herz auf tiefster Ebene zu berühren und in mir die Hoffnung entstehen zu lassen, dass ich, wenn meine Zeit gekommen ist, nicht allein sein werde. Wer den Mut hat, sich darauf einzulassen, kann bei der Lektüre dieses Buches nur gewinnen.
Eternal-Hope
aus Österreich
5/5
20.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Berührende wahre Geschichten aus dem Berufsalltag einer Hospizschwester
"Zwischen den Welten" von Hadley Vlahos ist ein ganz besonderes Buch einer mutigen und einfühlsamen jungen Frau, das in mir sicher noch lange emotional nachwirken hat und transformiert hat, wie ich über den Prozess des Sterbens und damit das Ende des Erfahrungsprozesses im menschlichen Körper und den Übergang in ein unbekanntes Danach denke.
Sterben und der Tod - das sind Themen, mit denen sich viele Menschen lieber nicht so genau befassen, solange sie es nicht müssen. Und die uns doch immer wieder im Leben einholen, in Form geliebter Menschen, die wir durch den Tod verlieren, bis wir schließlich selbst an der Reihe sind. Hadley Vlahos wurde schon jung mit heftigen Themen konfrontiert: als Jugendliche hat sie den plötzlichen Tod eines guten Freundes miterleben müssen, dann wurde sie im Alter von 20 Jahren ungeplant alleinerziehende Mutter, hatte mit sozialer Ausgrenzung durch ihre sehr religiöse Familie und mit Armut zu kämpfen, und musste ihr Studium abbrechen, um ganz alleine für ihren Sohn zu sorgen.
Das ursprünglich von ihr geplante Studium und ihre ursprünglichen Berufswünsche (einer davon Schriftstellerin - wie schön, dass sie sich dem mit diesem Buch doch noch annähern konnte) ließen sich erst einmal nicht mehr realisieren... aber was möglich war, war die Ausbildung zur Krankenschwester und schließlich zur Hospizschwester. Im jungen Alter von 22 begann Hadley also, als Hospizschwester sterbenden Menschen zur Seite zu stehen, ihre Schmerzen zu lindern, für sie da zu sein und für einen möglichst angenehmen, sanften und selbstbestimmten Übergang aus diesem Leben zu sorgen.
Sehr persönlich und berührend erzählt Hadley in dem Buch sowohl aus ihrem eigenen Leben als auch aus ihrem Berufsalltag. Dazu schildert sie insgesamt etwa zwölf Fälle von sterbenden Menschen, die sie als Hospizschwester begleitet hat, meistens zu Hause bei den jeweiligen Menschen, gelegentlich auch im Spital. Wir erleben die Begleitung dieser Menschen hautnah mit, ab dem ersten Kontakt, den Hadley als Hospizpflegerin mit ihnen hatte, über die laufenden Kontakte bis zu ihrem Tod.
Dabei wird deutlich, wie einfühlsam, menschlich und mutig Hadley ist, wie sie mit all diesen Menschen eine nahe Beziehung eingeht und sich berühren lässt, aber gleichzeitig auch sich selbst reflektiert und daran arbeitet - zeitweise auch mit therapeutischer Unterstützung - an diesem fordernden Beruf, den die meisten nach kurzer Zeit wieder verlassen, zu wachsen statt auszubrennen.
Wir erleben mit, wie Hadley aus jeder Begegnung etwas für sich persönlich mitnimmt, daran wächst und reifer wird und wie sie es am Ende auch schafft, gegen Ungerechtigkeiten und unnötige Formalismen und Hierarchien aufzubegehren und sich bedingungslos für das Wohl ihrer Schützlinge einzusetzen.
Auf der einen Seite kann das Buch also auch als Memoir über Hadley und ihren persönlichen Entwicklungs- und beruflichen Emanzipationsprozess gesehen werden.
Auf der anderen Seite vermittelt es aber auch über die Fallgeschichten viel Wissen über den Sterbeprozess und über die teilweise unerklärlichen Phänomene, die dabei immer wieder auftreten, unabhängig von vorigen religiösen Überzeugungen der Sterbenden: so gibt es zum Beispiel bei sehr vielen Sterbenden aller möglichen religiösen Hintergründe und auch bei Atheisten und Atheistinnen das Phänomen, dass diese am Ende ihres Lebens den Eindruck haben, von wohlmeinenden schon verstorbenen Angehörigen begleitet, getröstet und abgeholt zu werden, und zwar in einer Form, die sich von sonstigen Halluzinationen oder Wahnvorstellungen deutlich abgrenzt.
Und wir erfahren auch, dass der Tod, wenn er auf natürlichem Weg eintritt, oft ein gradueller Prozess ist, ein Immer-Weniger-im-Leben-sein, ein schrittweiser Abbau von Körperfunktionen und Bewusstsein, bis schließlich der tatsächliche Tod eintritt. Und dass dieser Prozess oft zeitlich relativ genau eingrenzbar ist: für mit dem Thema Erfahrene gibt es oft eindeutige Zeichen, dass der Sterbeprozess begonnen hat und der Tod sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten ca. 72 Stunden eintreten wird.
Es ist also ein in vielerlei Hinsicht lehrreiches und berührendes Buch, das wertvolle Informationen für alle bietet, die bereit sind, sich nicht nur intellektuell, sondern auch emotional (ich habe beim Lesen der Geschichten immer wieder weinen müssen) auf ein zwar dunkles und tiefgehendes, aber doch auch transformatives Thema einzulassen, das uns früher oder später alle betrifft. Absolute Leseempfehlung für alle, die mutig genug für diese Konfrontation sind!
Eternal-Hope
aus Österreich
5/5
20.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Berührende wahre Geschichten…
Berührende wahre Geschichten aus dem Berufsalltag einer Hospizschwester: "Zwischen den Welten" von Hadley Vlahos ist ein ganz besonderes Buch einer mutigen und einfühlsamen jungen Frau, das in mir sicher noch lange emotional nachwirken hat und transformiert hat, wie ich über den Prozess des Sterbens und damit das Ende des Erfahrungsprozesses im menschlichen Körper und den Übergang in ein unbekanntes Danach denke. Sterben und der Tod - das sind Themen, mit denen sich viele Menschen lieber nicht so genau befassen, solange sie es nicht müssen. Und die uns doch immer wieder im Leben einholen, in Form geliebter Menschen, die wir durch den Tod verlieren, bis wir schließlich selbst an der Reihe sind. Hadley Vlahos wurde schon jung mit heftigen Themen konfrontiert: als Jugendliche hat sie den plötzlichen Tod eines guten Freundes miterleben müssen, dann wurde sie im Alter von 20 Jahren ungeplant alleinerziehende Mutter, hatte mit sozialer Ausgrenzung durch ihre sehr religiöse Familie und mit Armut zu kämpfen, und musste ihr Studium abbrechen, um ganz alleine für ihren Sohn zu sorgen. Das ursprünglich von ihr geplante Studium und ihre ursprünglichen Berufswünsche (einer davon Schriftstellerin - wie schön, dass sie sich dem mit diesem Buch doch noch annähern konnte) ließen sich erst einmal nicht mehr realisieren... aber was möglich war, war die Ausbildung zur Krankenschwester und schließlich zur Hospizschwester. Im jungen Alter von 22 begann Hadley also, als Hospizschwester sterbenden Menschen zur Seite zu stehen, ihre Schmerzen zu lindern, für sie da zu sein und für einen möglichst angenehmen, sanften und selbstbestimmten Übergang aus diesem Leben zu sorgen. Sehr persönlich und berührend erzählt Hadley in dem Buch sowohl aus ihrem eigenen Leben als auch aus ihrem Berufsalltag. Dazu schildert sie insgesamt etwa zwölf Fälle von sterbenden Menschen, die sie als Hospizschwester begleitet hat, meistens zu Hause bei den jeweiligen Menschen, gelegentlich auch im Spital. Wir erleben die Begleitung dieser Menschen hautnah mit, ab dem ersten Kontakt, den Hadley als Hospizpflegerin mit ihnen hatte, über die laufenden Kontakte bis zu ihrem Tod. Dabei wird deutlich, wie einfühlsam, menschlich und mutig Hadley ist, wie sie mit all diesen Menschen eine nahe Beziehung eingeht und sich berühren lässt, aber gleichzeitig auch sich selbst reflektiert und daran arbeitet - zeitweise auch mit therapeutischer Unterstützung - an diesem fordernden Beruf, den die meisten nach kurzer Zeit wieder verlassen, zu wachsen statt auszubrennen. Wir erleben mit, wie Hadley aus jeder Begegnung etwas für sich persönlich mitnimmt, daran wächst und reifer wird und wie sie es am Ende auch schafft, gegen Ungerechtigkeiten und unnötige Formalismen und Hierarchien aufzubegehren und sich bedingungslos für das Wohl ihrer Schützlinge einzusetzen. Auf der einen Seite kann das Buch also auch als Memoir über Hadley und ihren persönlichen Entwicklungs- und beruflichen Emanzipationsprozess gesehen werden. Auf der anderen Seite vermittelt es aber auch über die Fallgeschichten viel Wissen über den Sterbeprozess und über die teilweise unerklärlichen Phänomene, die dabei immer wieder auftreten, unabhängig von vorigen religiösen Überzeugungen der Sterbenden: so gibt es zum Beispiel bei sehr vielen Sterbenden aller möglichen religiösen Hintergründe und auch bei Atheisten und Atheistinnen das Phänomen, dass diese am Ende ihres Lebens den Eindruck haben, von wohlmeinenden schon verstorbenen Angehörigen begleitet, getröstet und abgeholt zu werden, und zwar in einer Form, die sich von sonstigen Halluzinationen oder Wahnvorstellungen deutlich abgrenzt. Und wir erfahren auch, dass der Tod, wenn er auf natürlichem Weg eintritt, oft ein gradueller Prozess ist, ein Immer-Weniger-im-Leben-sein, ein schrittweiser Abbau von Körperfunktionen und Bewusstsein, bis schließlich der tatsächliche Tod eintritt. Und dass dieser Prozess oft zeitlich relativ genau eingrenzbar ist: für mit dem Thema Erfahrene gibt es oft eindeutige Zeichen, dass der Sterbeprozess begonnen hat und der Tod sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten ca. 72 Stunden eintreten wird. Es ist also ein in vielerlei Hinsicht lehrreiches und berührendes Buch, das wertvolle Informationen für alle bietet, die bereit sind, sich nicht nur intellektuell, sondern auch emotional (ich habe beim Lesen der Geschichten immer wieder weinen müssen) auf ein zwar dunkles und tiefgehendes, aber doch auch transformatives Thema einzulassen, das uns früher oder später alle betrifft. Absolute Leseempfehlung für alle, die mutig genug für diese Konfrontation sind!
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5/5
23.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Bericht einer Hospizschwester,...
Der Bericht einer Hospizschwester, die davon erzählt, was sich zwischen Leben und Tod abspielt. In zwölf Geschichten erzählt sie von dem Leben und dem Sterben der Menschen und berichtet, dass jedes Sterben genau so individuell ist, wie das Leben. Sehr lesenswert.
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4/5
05.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine sehr einfühlsame und schöne...
Eine sehr einfühlsame und schöne Erzählung aus dem Alltag einer Hospizschwester und 12 Fälle, die ihr nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind. Mal eine komplett andere Sicht auf das Ende, welches uns allen unweigerlich bevorsteht.
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4/5
02.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch enthält 12 Sterbegeschichten...
Dieses Buch enthält 12 Sterbegeschichten die vom Leben und ableben handeln.
Eine junge Hospizkrankenschwester erzählt uns in den 12 Geschichten,
auch ihre Geschichte.
Ein gutes Buch um das Leben zu leben und dem Sterben seinen Schrecken zu nehmen.
Iss‘ den Kuchen ;-)
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