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Ich tat die Augen auf und sah das Helle Gedichte und Prosa. Ausgewählt und mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann | Eine Dichterin, geliebt wie keine Zweite | Wunderschönes Buch zum Verschenken

4

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45462

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Herausgeber

Daniel Kehlmann

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,5 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28420-2

Beschreibung

Rezension

Melancholisch, singend, klagend. ("Die Zeit/Die 100 besten Bücher des Jahres 2024")
In dieser in hoffnungsfroh-heiteres hellgrünes Leinen gebundenen bibliophilen Anthologie lässt sich die Dichterin aufs Schönste entdecken. ("Welt der Frauen")
Heiter können sie sein, die Kaléko-Gedichte, aber ein melancholischerUnterton ist immer da. Sie sind tröstlich und ich freu mich darüber, dass dieser schöne Leinenband an die großartige Mascha Kaléko erinnert, deren Liebesgedichte ich selbst voller Hochachtung vor achtzehn Jahren mal herausgegeben habe! ("Bunte")
Mitten ins Herz ("Brigitte")
Ein sehr schönes, auch haptisch sehr ansprechendes Buch. ("Kulturette")
Daniel Kehlmanns einfühlsames Vorwort und seine sorgfältige Auswahl präsentieren nicht nur bekannte Texte, sondern auch unbekanntere Facetten von Kalékos Werk. Ein echtes Erlebnis. ("Lesering")
Daniel Kehlmanns wohldurchdachte Auswahl aus allen Schaffensperioden liefert überraschende Facetten. ("fifty fifty")
Daniel Kehlmanns Sammlung folgt einer erst harten, dann tragischen Biografie in immer stärker berührenden Reimen. ("Die Presse")
In diesem Band finden sich die kalékohaftesten von Kalékos Gedichten und Prosastücken. Anlass, sie zum fünfzigsten Todestag der Dichterin im Januar 2025 wiederzuentdecken. ("Welt am Sonntag")

Produktdetails

Verkaufsrang

45462

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Herausgeber

Daniel Kehlmann

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,5 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28420-2

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Lesenswege

    5/5

    12.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Worte wie Perlen, Gedichte voller Eleganz und Wehmut

    Wunderbare, mich nachdenklich stimmende Lesestunden haben mir Mascha Kalékos Gedichte und Prosatexte beschert, die in diesem Band so wohldurchdacht von Daniel Kehlmann zusammengestellt wurden. Herausgekommen ist ein wahrer Goldschatz unter den Büchern, Gedichte von wunderbar eingängiger Satzmelodie, deren Worte wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht sind. Gedichte, die wehmütige Geschichten erzählen, Bilder erzeugen und mit so wenigen Worten ganze Romane entblättern. Gefühle und Gedanken werden glasklar auf den Punkt gebracht und geben viel von Mascha Kalékos Leben preis. Mich haben sie zu der Frage gebracht, an was man sich später wohl von mir erinnern wird. Kehlmann, der den Band mit einer kurzen Einleitung beginnt - auch er hat das wunderbare Talent, mit knappen Worten sehr viel zu sagen - hat die Gedichte und Texte thematisch gegliedert. Da gibt es Gedichte über die Nacht, in der man nicht schlafen kann oder nicht nach Hause gehen möchte, natürlich Gedichte über die Liebe, Teil I und Teil II, die zugleich auch das Leben und Überleben im Exil bebildern, das neue Zuhause, den Blick nach vorn, den Neuanfang. „Nun weiß ichs, Liebster. Dieses ist das Glück. (…) Ein Dach, ein Brot, ein Kind, ein gutes Kissen.“ Dies sind der erste und der letzte Vers von „Fast ein Gebet“, und zwischen diesen Zeilen tut sich ein ganzes Leben auf. Im Gedicht „Geburtstag“ denkt man mit Wehmut und Sehnsucht an die Unbeschwertheit junger Jahre, und „Das Poesie-Album“ zeigt auf, dass einem beim Lesen im selbigem vor knappen 100 Jahren die gleichen Überlegungen und Rückblicke wie heute durch den Kopf gegangen sein müssen. Und auch das Beenden einer Liebesbeziehung war gar nicht so viel anders. Heute wird per Whatsapp Schluss gemacht, 1930 „Läßt man’s einander durch die Reichspost wissen“ , wenn die „Großstadtliebe“ vorbei war. Auch die versammelten Prosa-Texte, ich würde die heute Essays nennen, haben mich sehr erfreut. Sie schreibt darin vom Palästina-Amt im Berlin der 20er und frühen 30er Jahre, ein Amt, das mir bislang gar kein Begriff war und über das zu lesen mir sehr viel Wissenszuwachs beschert hat. Sie lässt uns eintauchen in ihr Leben in NYC, im Village und später in Israel und nimmt uns mit auf ihre Reisen nach Deutschland. Besonders ihr Wiedersehen mit Berlin hat mich sehr berührt, ihre Gedanken an davor und danach und an die vielen Freunde, die nun nicht mehr sind .... Es sind großartige Texte, die ich hier mit meinen Worten gar nicht genug würdigen kann. Ich möchte dieses wunderschöne Buch - in grünes Leinen gebunden, versehen mit rotem Lesebändchen, mit Vorsatz- und Nachsatzfoto der Autorin, jeder und jedem ans Herz legen, die/der noch keine Bekanntschaft mit Mascha Kaléko gemacht hat. Aber auch wer sie schon kennt, wird große Freude an diesem wunderbaren Werk haben. Versprochen!

  • Bewertung

    5/5

    07.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Gedichtsammlung

    Zum fünfzigsten Todestag von Mascha Kaléko im Januar lohnt es sich, ihre Gedichte in dieser wunderschönen Sammlung wiederzuentdecken.Ausgewählt und mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das literarische Werk von…

    Das literarische Werk von Mascha Kaléko hat seit langem im Deutschen Taschenbuch Verlag München eine würdige und verdienstvolle Heimstatt gefunden. In den letzten Jahrzehnten sind hier schon zahlreiche Ausgaben erschienen; darunter 2012 eine vierbändige Ausgabe ihrer Sämtlichen Werke und Briefe. Zum 50. Todestag am 21. Januar 2025 hat der Verlag nun eine leinengebundene Jubiläumsausgabe mit einer Auswahl von Gedichten und Prosa vorgelegt. Mascha Kaléko fand in den zwanziger Jahren in Berlin Anschluss an die literarische Boheme der Reichshauptstadt. Hier verkehrte sie mit Tucholsky, Ringelnatz, Kästner und anderen Literaten. Ihre Gedichte erschienen in zahlreichen Zeitungen. 1933 hatte sie mit dem „Lyrischen Stenogrammheft“ ihren ersten großen Erfolg. Die von der „Neuen Sachlichkeit“ beeinflussten Verse waren „Gebrauchspoesie“, für den Alltag bestimmt, voller Ironie und Sehnsucht nach dem kleinen Glück. Doch bereits im Mai 1933 wurde das Buch verbrannt und Mascha Kaléko erhielt Schreibverbot. 1938 emigrierte sie mit ihrem zweiten Mann nach New York. Ihr restliches Leben verlief recht unglücklich. Krankheit und Einsamkeit bestimmten die Exiljahre in den USA und Israel, wohin sie 1966 übergesiedelt war. Bescheidene Bucherfolge nach dem Krieg halfen nicht mehr; schwere Schicksalsschläge zerstörten ihren Lebenswillen. Sie starb am 21. Januar 1975 in einem Züricher Spital. Der Schriftsteller und Herausgeber Daniel Kehlmann hat eine gelungene Auswahl zusammengestellt, die chronologisch Gedichte und Prosa vorstellt, die charakteristisch für ihre Schaffensperioden sind. In seinem Vorwort beleuchtet er kurz die Biografie von Mascha Kaléko. Fazit: Die Neuerscheinung ist ein würdiger Beitrag zum bevorstehenden Jubiläum und eine guter Einstieg in ihr Werk.

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Gut zusammengefasst

    Eine tolle Sammlung an Texten von der Dichterin Mascha Kaleko, die durch Daniel Kehlmanns Vorwort zu ihrer Geschichte einen tollen Einstieg für alle gibt, die sich näher mit dieser beeindruckenden Frau beschäftigen wollen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Angela Pehl

    Angela Pehl

    Thalia Bremerhaven

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Vielseitige Zusammenstellung

    In diesem Gedicht- & Prosabend rund um Mascha Kalékos Texte, bekommt man einen schönen Rundum-Einblick in ihre Werke und auch ein wenig in ihr Leben. Sie schreibt von Städten, von Liebe, von Verlust, den Umständen, denen Sie zu ihrer Zeit ausgesetzt war. Ihre Texte sind zugleich schön, aber sehr realitätsnah. Viele Texte treffen auch heute noch den Zeitgeist, ich kann es also sehr empfehlen, einmal in ihre Werke reinzulesen. Dieser Band könnte dafür sogar als guter Einstieg dienen.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Daub

    Sabine Daub

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mascha Kaleko II

    Ihre Texte "leuchten" bis heute! Eine hübsch gebundene Ausgabe von ausgewählten Gedichten und Prosa ist gerade frisch erschienen. Daniel Kehlmann schreibt in seiner Einleitung 'Die undeutscheste deutsche Dichterin', S. 5: "... Gedichte...,in denen Traurigkeit und Ironie einander die Waage hielten, ihr Ton traf genau das Lebensgefühl jener Weimarer Jahre, die sie später "die paar leuchtenden" nennen sollte."
  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Mein schönstes Gedicht? Ich schrieb es nicht.” 1973

    Diese Anthologie mit Gedichten von Mascha Kaléko möchte ich jedem in die Hand drücken! Daniel Kehlmann hat einen genaueren Blick auf das Œuvre seiner Schriftsteller Kollegin geworfen und eine wirklich schöne Auswahl getroffen, die das Leben, Schreiben und Schaffen der Lyrikerin ziemlich gut getroffen hat. Wer Mascha Kaléko noch nicht kennt, dem/der sei dieses Buch wärmstens empfohlen! Aber auch für Kenner und Liebhaberinnen ist dieses Buch etwas ganz Besonderes mit längst lieb gewonnenen Gedichten und vielleicht eher unbekannten Prosatexten.

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