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Werke. Frankfurter Ausgabe Werke I. Band 3: Essays, Chroniken und andere Schriften

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30,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2024

Herausgeber

Luzius Keller

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

660

Maße (L/B/H)

21,3/13,2/3,4 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Weiß / Terracotta

Auflage

1

Originaltitel

Essais et articles

Übersetzt von

Helmut Scheffel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47403-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2024

Herausgeber

Luzius Keller

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

660

Maße (L/B/H)

21,3/13,2/3,4 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Weiß / Terracotta

Auflage

1

Originaltitel

Essais et articles

Übersetzt von

  • Helmut Scheffel
  • Henriette Beese
  • Luzius Keller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47403-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Richard Josef Schindler

    5/5

    19.02.2024

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    A la Rercheche du temps perdu

    Ich hatte das Buch in der Gesamt Ausgabe des Insel Buch gelesen. Es ist ein Leuchtturm der Weltliteratur wie präzis Sprache genutzt werden kann. Aber man braucht Zeit und Ruhe, um dies analytisch aufnehmen zu können Satz für Satz ein Genuss. Marcel Proust nutzt eine extrem feinsinnige Ironie. Marcel Proust zeigte was Ludwig Wittgenstein mit seiner Aussage sagt Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt. Und in der Beschreibung der Vielschichtigkeit von Personen mit einer extrem feinsinnigen Ironie ist dies eine der Grenzen meiner Welt. Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge. ( 1.1 ) Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten. (2) Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen (Sachen, Dingen). (2.01) Logische Abhandlung Ludwig Wittgenstein.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    22.06.2021

    eBook (PDF)

    zu kleine Schrift, unmöglich zu lesen

    Das Pdf-Format bringt auf dem Torino Reader nichts, da sich die Schrift nicht vergrössern lässt.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Belle Époque

    Nur wenige Leser schaffen es, die zehn Bände von Marcel Proust Meisterwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit wirklich zu lesen. Wer es bis zur Hälfte schafft, nimmt sich vor, die zweite Hälfte irgendwann in Angriff zu nehmen. So kommt es, dass der Band in Swanns Welt unser Bild von Marcel Proust prägt, weil der zumeist wirklich gelesen wird. In ihm wird die Kindheit des Helden, seine Familie, deren Freunde und Bekannte beschrieben. Proust überschüttet uns mit Landschaftsbeschreibungen und Details, als gebe es nur das Jetzt, kein Morgen mehr. Eine Oase, eine Idylle, die einen Korb von kindlichen Beobachtungen ausschüttet, und einem sofort einen behäbigeren Rhythmus beim Lesen als gewohnt auferlegt. Proust schafft es, einem nicht nur die Zeit nahe zu bringen, in der seine Geschichte spielt, es gelingt ihm auch, dem Leser die Frage nach der Zeit selbst zu stellen. Was haben wir verloren? Wie hektisch sind die Zeiten jetzt? Natürlich liest sich dies alles aus einer großbürgerlichen Sicht heraus. Zola hätte Proust Geschichte vollkommen anders dargestellt Trotzdem zieht sie einen in seine Sicht der verlorenen Dinge hinein, in der Umstürze sich höchstens in kleineren oder größeren Skandalen äußert. Es scheint am Vorabend jeden Krieges, Umbruchs so, als könne der eigenen Welt nicht Schlimmeres geschehen, als dass man sich für die falsche Garderobe entscheidet, als nicht kultiviert genug erscheint.

  • Gustl Schmidt

    aus Wien

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    Das Verlorene in der Zeit

    Diese Ausgabe ist sehr gut redigiert und man hat das gesamte Werk in drei Büchern und in einem kompakten Schuber. Man sollte zumindest einmal versuchen, dieses Werk der Weltliteratur in Angriff zu nehmen. Wer daran scheitert, der soll nicht verzagen, anderen ging es auch so. Aber man hatte zumindest mit einem Autor Kontakt, dessen Sprache und Darstellungskunst von Personen, dessen Tiefe und Klarheit der Reflexion unvergleichbar bleiben.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    30.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach…

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes „Auf dem Weg zu Swann“ von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ begann der Reclam Verlag mit der Ausgabe einer neuen Übersetzung von Marcel Prousts Meisterwerk. Die Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer ist dabei die erste deutsche Übersetzung komplett aus einer Hand. Als Vorlage nimmt sie den erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts edierten endgültigen französischen Text. Nun liegt nach einem Jahr mit „Der Weg nach Guermantes“ bereits der dritte Band des insgesamt siebenbändigen Romanwerks vor. Hier führt der Ich-Erzähler (Marcel), der ein großbürgerliches Leben ohne die geringsten finanziellen Zwänge führt, den Leser in die mondäne Welt des Hochadels ein, genauer in den Alltag der Familie Guermantes, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reichen. Da die Dreyfuss-Affäre allabendlicher Gesprächsstoff ist, muss die Handlung also nach 1894 spielen. Ansonsten sind die Gesprächsthemen im Salon meist langweilig und oft nichtssagend. Das gibt Proust die Gelegenheit, die französische Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts näher zu beleuchten. Marcel verliebt sich in die deutlich ältere Herzogin von Guermantes (ihr wahres Alter erfährt man allerdings nicht). Sie unternehmen tägliche Spaziergänge, doch die Dame nimmt wenig Notiz von seiner Aufwartung und so erlischt bald wieder seine Zuneigung. Außerdem begegnet er wieder der schönen Mademoiselle Albertine, die sich ihm bisher immer entzogen hat. Darüber hinaus erlebt Marcel die lange Krankheit und schließlich den Tod seiner Großmutter (nach einem letzten Kuss ihres Enkels). „Das entschwundene Leben hatte die Enttäuschungen des Lebens mit sich fort getragen.“ In seiner tiefen Trauer kommt ihn Albertine besuchen. Ein neues Abenteuer zwischen den beiden scheint sich anzubahnen. Bei 1000 Seiten ist der dritte Romanteil natürlich erst einmal ein Lesewagnis, und so erschließt sich das Buch nur langsam und schichtweise. 200 Seiten entfallen dabei auf die äußerst umfangreichen Anmerkungen des Übersetzers, die bei der Lektüre sehr hilfreich sind. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser von heute Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die weiteren Bände der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover-Version auch sehr ansprechend ist.

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  • AUS DER SCHULZEIT

    Hausaufsatz

    Nacherzählung

    Der sterbende Gladiator

    Aufsatz

    Die Mondfinsternis

    Die Wolken

    Besinnungsaufsatz

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    AUS DEM UMKREIS VON »FREUDEN UND TAGE«

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    Ein Buch gegen die Eleganz. »Sens dessus dessous«

    Die staatliche Irreligiosität

    Orientalisches. Zu Graf von Cholets »Voyage en Turquie d’Asie«

    »Tel qu’en songe«, von Henri de Régnier

    Die parlamentarische Konferenz in der Rue Serpente

    Ein lesenswerter Roman. »Le nez de Cléopâtre«, von Henri de Saussine

    Ein literarisches Fest in Versailles

    »Der christliche Geist und die Vaterlandsliebe«, von Tolstoj

    Ein Sonntag im Conservatoire

    Chardin und Rembrandt

    Camille Saint-Saëns als Pianist

    Pariser Gestalten. Camille Saint-Saëns

    AUS DEM UMKREIS VON »JEAN SANTEUIL«

    Eros und Venus

    Gegen die Dunkelheit

    Die gehätschelte Jugend

    Jules Renard

    Künstler-Silhouette

    Alphonse Daudets Person als »Kunstwerk«

    Abschied

    Robert de Flers

    Robert de Montesquiou, »Der Souverän der vergänglichen Dinge«

    Robert de Montesquiou in Versailles

    Monsieur de Montesquiou, Historiker und Dichter

    Die poetische Schöpfung

    Die Macht des Romanciers

    »Die Osterwoche ist da ...«

    Die Poesie oder die geheimnisvollen Gesetze

    Der Niedergang der Inspiration

    Briefe aus Persien und anderswoher [aus Les Reis-Boisfrisieux)

    Briefe aus Persien und anderswoher [aus Amsterdam]

    Dialog

    LITERARISCHE UND MONDÄNE CHRONIK

    Der Salon der Gräfin Aimery de La Rochefoucauld

    John Ruskin

    Ruskin-Wallfahrten in Frankreich

    »Pays des aromates«, von Graf Robert de Montesquiou

    Ein historischer Salon. Der Salon Ihrer Kaiserlichen Hoheit Prinzessin Mathilde

    »John Ruskin, sein Lehen und sein Werk«, kritische Studie von Marie von Bunsen

    Fliederhof und Rosenatelier. Der Salon von Madame Madeleine Lemaire

    Der Salon der Fürstin Edmond de Polignac. Musik von heute, Echos von einst

    Dante Gabriel Rossetti und Elizabeth Siddal

    Porträt des Fürsten Léon Radziwill

    Charlotte Broicher: »John Ruskin« - John Ruskin: »Moderne Maler«

    Der Salon der Gräfin von Haussonville

    Eine Miniaturmalerin des Zweiten Kaiserreichs: Madame Herbelin

    Der Salon der Gräfin Potocka

    »L’île et l’Empire de Grande-Bretagne: Angleterre, Égypte, Inde«, von Robert d'Humières

    Die Schönen Künste und der Staat

    Der Fürst Antoine Bibesco

    Kleine Notizen. »Étude sur Victor Hugo«, von Fernand Gregh

    Henri de Régnier

    Die Gräfin von Guerne

    Ein Lehrer des Schönen

    John Ruskin: »Les pierres de Venise«

    Tolstoj contra Shakespeare

    »Gainshorough«, von Gabriel Mourey

    Tage des Lesens

    »Les Éblouissements«, von der Gräfin von Noailles

    Eine Großmutter

    Gustave de Borda

    »Le chemin mort«

    Im Umkreis eines Buches: »Le prince des cravates«

    Reynaldo Hahn

    AUS DEM UMKREIS DER RECHERCHE

    Swann, von Proust erläutert

    Eröffnungen Prousts über die Fortsetzung seines Romans

    Widmung

    Vorwort zu »Au royaume du bistouri«

    Senancour, das bin ich

    Vorwort zu »Propos de peintre«

    Über den »Stil« Flauberts

    Über die Réjane

    Ein Forum französischer Malerei im Louvre?

    Unermeßlich an Geist und Genius: Léon Daudet

    Wenn Sie gezwungen wären, einen handwerklichen Beruf auszuüben

    Über die Leihbüchereien

    Vorwort zu»Tendres Stocks«

    Klassik und Romantik

    Über Baudelaire

    Antwort auf eine Frage der »Annales«

    Die Brüder Goncourt vor ihren Nachgeborenen: Monsieur Marcel Proust

    Dostojewski

    Umfrage über die Erneuerung des Stils

    »Eine kleine Frage«: Und wenn die Welt unterginge... Was würden Sie tun?

    UNDATIERTE NOTIZEN ZU SCHRIFTSTELLERN UND MALERN

    Goethe

    Joubert

    Chateaubriand

    Notizen zu Stendhal

    George Eliot

    Tolstoj

    Rembrandt

    Watteau

    Gustave Moreau

    Der Maler-Schatten-Monet

    ANHANG

    Nachwort des Herausgebers

    Anmerkungen und Kommentar

    Nachträge zum Kommentar von Band I, 1 und I, 2

    Bibliographie

    Namenregister