Produktbild: BILLIE 'Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden'

BILLIE 'Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden' Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Strong FMC + weitere

Verkaufsrang

27953

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4529 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641318291

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ePUB

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Book Tropes

  • Strong FMC
  • Queer Romance
  • Historical Fiction

Verkaufsrang

27953

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4529 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641318291

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  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    26.12.2024

    eBook (ePUB)

    Leider vergessen

    Das viel zu kurze Leben der Sybilla Schwarz. Warum sind so viele großartige Frauen in Vergessenheit geraten? Eine von ihnen war Sybilla Schwarz, genannt Billie. Stefan Cordes hat ihr in seinem Roman ein Gesicht gegeben und sie aus der Vergessenheit gerissen. Sie lebte während des dreißigjährigen Krieges in Greifswald. Der Roman erzâhlt wie sie und ihre Familie den Krieg erlebt haben, vom Grauen das verbreitet worden und wie die Familie darunter litt, das ihr Haus von katholischen Soldaten beschlagnahmt wurde. Aber in erster Linie geht es um Billie. Die junge Frau trotzt den Konventionen ihrer Zeit und schreibt Gedichte. Ein schönes Portrait der damaligen Zeit erzâhlt durch die Augen einer jungen Frau und ihrer Familie.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die tragische Leben der Barockdichterin Sybilla Schwarz

    Meine Meinung 1000-mal berührt - tausendmal ist nichts passiert. Das passt genau zu mir und diesem Buch. Zweimal wurde ich gefragt, ob ich das Buch lesen möchte. Aufgrund Zeitmangel habe ich abgelehnt. Doch dann hat es Zoom gemacht! Und das war gut so! Dieser biografische Roman hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Stefan Cordes hat uns die Geschichte der Barockdichterin Sybilla Schwarz nahegebracht, die mich berührt, amüsiert und tief beeindruckt hat. Im 17. Jahrhundert durfte eine Frau keinerlei Bildung genießen. Billie hat dieses Verbot nicht davon abgehalten, das Schreiben und Lesen (sowie Latein und Englisch) zu erlernen. Ihr Herz brennt für die Poesie, der sie sich voller Leidenschaft hingibt. Sie liest wunderschöne Gedichte und lässt sich davon zum Schreiben inspirieren. Ihre Texte erzählen von ihrer heimlichen Liebe zu einem wunderschönen Mädchen, und beschreiben den grausamen Krieg, der in Pommern Einzug gehalten hat. Ihre Mutter zeigt nicht, wie stolz sie eigentlich auf ihre Tochter ist. Der Vater versucht, ihr Talent zu unterbinden. Die drei Brüder könnten verschiedener nicht sein. Während der ältere Bruder Christian Billies Lerneifer unterstützt, behandelt der jüngere Bruder Georg seine Schwester von oben herab. >>Wer Hosen trägt, trägt die Verantwortung! Wer Kleider trägt , trägt bloß die Eimer!<< Zitat, Seite 73. Joachim verhält sich rebellisch und bringt sich in große Gefahr. Ihr Vater muss in den Krieg ziehen, und die Familie - in seinem von Wallensteins Männern besetzten Haus - allein lassen. Das ist besonders für Billie und ihre zwei Schwestern gefährlich, da sich die Soldaten gerne an den Weinvorräten der Familie Schwarz bedienen und den jungen Frauen keinerlei Respekt zollen. Weder die Pestseuche noch der 30-jährige Krieg (Katholiken gegen Protestanten) lassen das Geschehen traurig und hoffnungslos daher kommen, obwohl die Familie tragische Verluste hinnehmen muss. Billie und ihre Schwestern machen das Beste aus der katastrophalen Situation, und stützen sich gegenseitig. Das Dienstmädchen Ide und Billie sind beste Freundinnen. Ide und Billie haben mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, mit ihren Gesprächen über die Liebe. Die jungen Frauen verfügen über sehr viel Empathie und Humor. Billie wird als zu stolz und eigensinnig bezeichnet. Ich habe sie als selbstbewusst und sehr warmherzig wahrgenommen. Das Kriegsgeschehen nimmt - trotz gebührender Beachtung - nicht zu viel Raum ein, da überwiegend Billies Dichtkunst im Vordergrund steht. Die Sehnsüchte und Wünsche ihrer Schwestern bieten zusätzliche Abwechslung von dem grauenhaften Alltag. Die immer wieder eingestreute Lyrik ist stets passend integriert, und wärmt einem das Herz. Das Thema Hexenverfolgung lässt mich immer wieder fassungslos zurück; zeigt es doch die fatalen Folgen, die religiöser Fanatismus mit sich bringt. Billie: >>Es gibt Diebstahl und Mord, doch vielleicht gibt es gar keine Hexerei. << Zitat. Seite 353. Fazit Das Talent zu dichten hab ich nicht; doch das fällt nicht ins Gewicht. Ein paar Worte möchte ich einer großen Dichterin zolln, die ich vorher noch nicht kannte; die sich mit ihren Worten in mein Herz einbrannte. Die den steinigen Weg gegangen; dem Neid der Menschen den Rücken kehrte und sich selbst niemals das Talent verwehrte. Ein langes Leben war ihr nicht beschert; doch ihre geschriebenen Worte leben weiter. Mal traurig - mal heiter. Eine klare Empfehlung, auch für Leser, die mit Lyrik nichts anfangen können. Das Nachwort ist sehr interessant und informativ. Ein großes Dankeschön, Stefan Cordes. Ich gratuliere zum Debüt.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine Meinung Das tragische…

    Meine Meinung Das tragische Leben der Barockdichterin Sybilla Schwarz 1000-mal berührt - tausendmal ist nichts passiert. Das passt genau zu mir und diesem Buch. Zweimal wurde ich gefragt, ob ich das Buch lesen möchte. Aufgrund Zeitmangel habe ich abgelehnt. Doch dann hat es Zoom gemacht! Und das war gut so! Dieser biografische Roman hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Stefan Cordes hat uns die Geschichte der Barockdichterin Sybilla Schwarz nahegebracht, die mich berührt, amüsiert und tief beeindruckt hat. Im 17. Jahrhundert durfte eine Frau keinerlei Bildung genießen. Billie hat dieses Verbot nicht davon abgehalten, das Schreiben und Lesen (sowie Latein und Englisch) zu erlernen. Ihr Herz brennt für die Poesie, der sie sich voller Leidenschaft hingibt. Sie liest wunderschöne Gedichte und lässt sich davon zum Schreiben inspirieren. Ihre Texte erzählen von ihrer heimlichen Liebe zu einem wunderschönen Mädchen, und beschreiben den grausamen Krieg, der in Pommern Einzug gehalten hat. Ihre Mutter zeigt nicht, wie stolz sie eigentlich auf ihre Tochter ist. Der Vater versucht, ihr Talent zu unterbinden. Die drei Brüder könnten verschiedener nicht sein. Während der ältere Bruder Christian Billies Lerneifer unterstützt, behandelt der jüngere Bruder Georg seine Schwester von oben herab. Wer Hosen trägt, trägt die Verantwortung! Wer Kleider trägt , trägt bloß die Eimer! Zitat, Seite 73. Joachim verhält sich rebellisch und bringt sich in große Gefahr. Ihr Vater muss in den Krieg ziehen, und die Familie - in seinem von Wallensteins Männern besetzten Haus - allein lassen. Das ist besonders für Billie und ihre zwei Schwestern gefährlich, da sich die Soldaten gerne an den Weinvorräten der Familie Schwarz bedienen und den jungen Frauen keinerlei Respekt zollen. Weder die Pestseuche noch der 30-jährige Krieg (Katholiken gegen Protestanten) lassen das Geschehen traurig und hoffnungslos daher kommen, obwohl die Familie tragische Verluste hinnehmen muss. Billie und ihre Schwestern machen das Beste aus der katastrophalen Situation, und stützen sich gegenseitig. Das Dienstmädchen Ide und Billie sind beste Freundinnen. Ide und Billie haben mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, mit ihren Gesprächen über die Liebe. Die jungen Frauen verfügen über sehr viel Empathie und Humor. Billie wird als zu stolz und eigensinnig bezeichnet. Ich habe sie als selbstbewusst und sehr warmherzig wahrgenommen. Das Kriegsgeschehen nimmt - trotz gebührender Beachtung - nicht zu viel Raum ein, da überwiegend Billies Dichtkunst im Vordergrund steht. Die Sehnsüchte und Wünsche ihrer Schwestern bieten zusätzliche Abwechslung von dem grauenhaften Alltag. Die immer wieder eingestreute Lyrik ist stets passend integriert, und wärmt einem das Herz. Das Thema Hexenverfolgung lässt mich immer wieder fassungslos zurück; zeigt es doch die fatalen Folgen, die religiöser Fanatismus mit sich bringt. Billie: Es gibt Diebstahl und Mord, doch vielleicht gibt es gar keine Hexerei. Zitat. Seite 353. Fazit Das Talent zu dichten hab ich nicht; doch das fällt nicht ins Gewicht. Ein paar Worte möchte ich einer großen Dichterin zolln, die ich vorher noch nicht kannte; die sich mit ihren Worten in mein Herz einbrannte. Die den steinigen Weg gegangen; dem Neid der Menschen den Rücken kehrte und sich selbst niemals das Talent verwehrte. Ein langes Leben war ihr nicht beschert; doch ihre geschriebenen Worte leben weiter. Mal traurig - mal heiter. Eine klare Empfehlung, auch für Leser, die mit Lyrik nichts anfangen können. Das Nachwort ist sehr interessant und informativ. Ein großes Dankeschön, Stefan Cordes. Ich gratuliere zum Debüt.

  • jtk_0701

    5/5

    09.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkle Zeiten in hellen Farben geschrieben.

    Es gibt Bücher, die gefallen mir so sehr, dass paradoxerweise jede Vorstellung des Buches mir schwerfällt. Alle Worte, die ich verfasse, erscheinen mir plump und ich habe das Gefühl, nicht gut vermitteln zu können, wie sehr mir das Gelesene gefallen hat. So geht es mir mit Billie! Wie soll ich in normalen Worten ausdrücken, welch pures Lesevergnügen diese Geschichte der deutschen Lyrikerin Sybilla Schwarz für mich war? Wie soll ich erklären, dass ich trotz düsterer Zeiten - 30-jährige Krieg, Pest, Hexenverbrennung, patriarchale Strukturen uvm. - Leichtigkeit und Freude bei Lesen empfunden habe? Wie soll ich beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, selbst eine Figur in Billies Leben zu sein? Es war einfach pures Lesevergnügen! Ehrlich, ich war am Anfang ein wenig skeptisch. Historischer Kontext, Krieg und Dichtkunst des 17. Jahrhunderts - könnte etwas düster, schwer zugänglich und altbacken sein. Aber was soll ich sagen, hier hat Stefan Cordes einfach ein Meisterwerk erschaffen. Klingt pathetisch, ja, aber irgendwie bin ich gedanklich noch im 17. Jahrhundert und da darf es auch etwas Pathos sein, oder? Zum Inhalt, wo soll ich anfangen? Vielleicht einfach direkt rein ins Geschehen, mit Billie und ihren 5 Geschwister in Greifswald. Billie ist das jüngste von 3 Mädchen. Ein lebenslustiges, mutiges, energiegeladenes und überaus kluges Mädchen. Sie wächst in einer Zeit auf, in der es für Mädchen keine Bildung gibt und das wichtigste Ziel die Heirat und damit die Absicherung ihres Lebens ist. Doch Billie hat sich selbst das Lesen beigebracht und einer ihrer Brüder ihr Latein gelehrt und so liest sie sich durch die Bibliothek des Vaters. Als der Krieg ausbricht, verliebt sie sich in Judith und entdeckt in den Gedichten von Petrarca die Möglichkeit, ihren ganzen Gefühlen einen Raum zu geben. Sie fängt selbst an zu schreiben und setzt sich über allen Konvention hinweg. Doch leider ohne große Anerkennung. Stefan Cordes hat es geschaffte, ein Buch mit historischem Hintergrund zu schreiben, in dem ich die vergangene Zeit spüre und doch fühlte es sich an wie heute. Durch die kurzen Kapitel fliege ich nur so durch all die Geschehnisse und habe das Gefühl, ganz viel von Billies Leben mitzukriegen und doch nicht zu viel an Informationen. Ich fühle deutliche Billies Drang, ihren Wünschen nachzugehen, bewundere ihren Mut und verzweifle an den Ungerechtigkeiten den Frauen gegenüber. Und doch spüre ich auch die Leichtigkeit, wenn Billie mit ihren Schwestern und Ide Zeit verbringt und das Träumen kurz wahr wird oder als sie Ernst Bogislaw von Croÿ begegnet. Eine späte Anerkennung für Billies Kunst! Ein unglaublich starkes Debüt und ich freu mich schon auf das nächste Buch von Stefan Cordes. Bitte lesen!

  • welikaja

    aus Löbejün

    5/5

    08.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cordes sollte man sich merken

    Das Buch „Billie“ ist mir vor allem wegen des Untertitels »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden« aufgefallen. Schon dieser Satz ist wunderbar lyrisch. Auch das schöne Cover und die hochwertige Aufmachung stechen ins Auge. Und der Inhalt hält, was das Äußere verspricht: Stefan Cordes gelingt es in diesem Debütroman auf eine sehr ergreifende Art, das Leben der Barockdichterin Sibylla Schwarz, die im 17. Jahrhundert berühmt wurde, lebendig werden zu lassen. Obwohl Billie viel zu früh verstarb, erlangte sie posthum weit über die Grenzen Pommerns hinaus Anerkennung und wurde als die Sappho dieser Region gefeiert. Billie, die durch ihre rebellische Natur sofort meine Sympathie bekam, lässt sich in der von Männern dominierten Gesellschaft nicht unterkriegen. Sie verkleidet sich als Junge und trotzt den gesellschaftlichen Normen sowie dem strengen Regime ihrer Eltern. Ihr Talent fürs Dichten entwickelt sich schnell zu ihrer größten Leidenschaft. Mit seiner kraftvollen und bildlichen Sprache schildert Cordes das Leben der jungen Billie, die in einer von Kriegen, Hungersnöten und Elend geprägten Zeit aufwuchs. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich gehalten, meist nur ein bis zwei Seiten lang, am Anfang hatte ich damit meine Schwierigkeiten in das Buch einzutauchen. Aber schnell gibt sich das und am Schluss versteht man, warum es 144 Kapitel werden mussten. Ich habe mit dem Buch über Billie eine schöne, atmosphärische und anschauliche Lesezeit gehabt und eine wunderbare Dichterin entdeckt. Danke, dass der Autor uns Sibylla Schwarz mit einer solchen Leichtigkeit nahe gebracht hat!

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    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

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    3/5

    01.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poesie und Krieg

    Diese Romanbiografie rückt die Dichterin Sybilla Schwarz, kurz Billie genannt, in den Fokus. Sie beschreibt ihr kurzes Leben während des 30-jährigen Krieges. Ein Zeitraum, der geprägt war vom Schrecken des Krieges und niemand so genau wusste, wer Freund oder Feind war. Billie war eine sehr außergewöhnliche Frau für die damalige Zeit. Sie war sehr wissbegierig, sehr belesen und schon sehr früh von dem Wunsch beseelt, Dichterin zu werden. Wie der Autor uns die angehende Dichterin näherbringt, fand ich sehr überzeugend. Billie begehrt gerne auf. Sie will nicht verstehen, dass die Frau den Männern nicht ebenbürtig ist. Warum sollte sie keine Gedichte schreiben dürfen? Da waren natürlich schon Konflikte vorprogrammiert. Besonders gelungen fand ich die Gedichte von Billie, die der Autor an den richtigen Stellen platziert hat und auf diese poetische Weise Stimmungen und Gedanken übertragen.
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    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    06.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbarer historischer Roman...

    Wunderbarer historischer Roman und zugleich literarisches Werk.

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