Das TikTok-Phänomen. Sie werden über dieses Buch sprechen wollen: "Ein wenig Leben" ist ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe."Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch kaufen soll und es schon so oft in der Hand gehabt und dann vor ein paar Wochen doch endlich mitgenommen - und ich habe es kein bisschen bereut. Es ist wahnsinnig gut geschrieben, man fühlt in jeder Situation mit Jude mit und hofft so sehr auf ein glückliches Ende für ihn. An einigen Stelle braucht man starke Nerven, ich musste wirklich tief durchatmen und es teilweise auch kurz zur Seite legen und sacken lassen. Trotzdem hab ich es sehr geliebt und würde es immer und immer wieder weiterempfehlen. Den Hype ist es also absolut wert! (PS: habe es im Sommer gelesen, vielleicht hilfreich für den ein oder anderen um nicht in der teilweise bedrückenden Stimmung unterzugehen.)
Bewertung
5/5
28.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein Meisterwerk!
ein absolutes Meisterwerk! sowohl inhaltlich als auch sprachlich übertrifft dieser Roman all meine bisher gelesenen Bücher. Die Freundschaft der Protagonisten ist so beeindruckend, dass man sich wünscht, ein Teil von ihnen zu sein. Die Geschichte von Jude ist so traurig, dass man ihn stundenlang umarmen und „ich bin für dich da, du bist nicht allein“ schreien möchte. Die Autorin schafft es, dass enorm starke Gefühle für eine fiktive Person entstehen, die man lange nicht mehr vergessen wird.
Bewertung
5/5
17.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kaufempfehlung
Mein absolutes Lieblingsbuch - ein literarisches Meisterwerk. Dabei muss ich sagen, dass sowohl der Inhalt, als auch der Schreibstil nicht einfach ist. Dennoch ist es eine emotional tiefgreifende Geschichte, die ihre knappen 900 Seiten benötigt! Eine lebenslange Freundschaft & damit verbundene Geschichte lässt sich schließlich nicht auf ein paar wenige 100 Seiten beschränken. Wer sich psychisch instabil fühlt, sollte das Buch jedoch eher meiden.
Bewertung
5/5
01.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Überragend
Tragisch, außergewöhnlich, mitreißend.
Die tragische Geschichte um Judes Leben hat mich zu tiefst berührt, ich denken noch sehr oft an ihn zurück. Das Buch ist sicher nicht für jeden geeignet und kann durchaus triggern. Für mich ist es eine absolute Meisterleistung. Ich kann nicht in Worte fassen wie sehr „ein wenig Leben“ mich als Leser verändert hat.
Klares must read.
Literatursprechstunde
aus Göttingen
5/5
28.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nichts für schwache Nerven, dafür aber sehr besonders für jeden, der ein guter Freund*in sein will
Es ist ein außergewöhnliches Buch, dass sich in einem gewöhnlich Anmutenden, versteckt. Es heißt zwar „Ein wenig Leben“ bzw. „A Little Life“, ist aber dennoch mit fast 1000 Seiten doch alles andere als „Little“.
Geschrieben hat es eine Frau und doch gehts vor allem Dingen um Männer, um eine Männerfreundschaft, die sich dann in Homosexualität in bestimmten Teilen des Buches zumindest, wandelt.
Das Buch wirkt erstmal, als sei es ein psychologischer Bildungsroman, stellt sich dann aber doch raus als ein melodramatisch postmodernes Märchen.
Es ist ein unglaublicher Hit gewesen in England und den USA und auch der deutsche Verlag Hanser Berlin hat einiges dafür getan, um aus diesem Buch auch hierzulande einen Erfolg zu machen.
Es geht um die Geschichte einer Freundschaft zwischen vier Männern, die wir treffen, als gerade ihre Erwachsenenleben beginnen. Wobei man dazusagen muss, nicht alle diese Leben beginnen gleich. Wir treffen auf den Hauptcharakter des Buches, Jude, dessen Leben im Grunde schon abgeschlossen ist, als er erwachsen wird. Wie sich im Verlauf des Romans rausstellen wird, ist er als Kind, als Heranwachsender (er wächst als Waise auf) brutal misshandelt worden und hat unter der Misshandlung sein Leben lang zu leiden. Und das Besondere und Spannende und ich glaube wirklich Neue an diesem Roman, ist, dass er im Grunde keine Erlösung findet.
Der Inhalt allein reicht nicht aus, um die Besonderheit des Buches zu verstehen, sondern eigentlich macht Yanagihara hier sehr viel aus diesen fast 1000 Seiten, weitaus mehr als es ein psychologischer Realismus könnte. Sie versucht wirklich eine ganz eigene Erzähltechnik hier aufzufahren, die in Zügen etwas gefühlsbombastisches hat, in Zügen etwas märchenhaftes, auf jeden Fall etwas formal sehr ungewöhnliches.
Wir müssen bei diesem Buch über Wucht als ästhetische Kategorie reden. Das Interessanteste Phänomen an diesem Buch ist, dass wenn man es gelesen hat und zwar unabhängig von der Frage, ob man es für literarisch völlig gelungen hält, oder für in Teilen problematisch, man hat danach ein enormes Mitteilungsbedürfnis.
Und zwar nicht so sehr über das Buch, sondern über die Themen, die in diesem Buch verhandelt werden. Und da geht es vor allem um die Frage von Verbindlichkeit und Freundschaft und wie man sein Leben einrichtet.
Und ich dachte, wenn ich es lese, ständig nur an meinen Freundeskreis und dachte, ich muss mit ihnen reden. Ob wir möglicherweise zu wenig für unsere Freundschaft tun, ob wir unser Leben nicht anders gestalten müssen. Und das einzige sinnstiftende in dieser Welt ist, dass man lange Freundschaften hat, wo man für den anderen vollkommen da ist - vielleicht habe ich bisher zu wenig für Freundschaften gemacht?
Und das ist glaube ich der Reiz dieses Buches, dass es zum Anwendungsfall des eigenen Lebens wird.
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5/5
20.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Eines der besten Bücher, die es gibt.
Das Buch thematisiert die (fast) lebenslange Freundschaft zwischen vier Männern, die sich auf dem College kennenlernten. Am liebsten lese ich Bücher, wenn sie einen realistischen Bezug haben und ich bin sicher, dass die Geschichte von insbesondere Wilhelm so stattfinden kann oder bereits so stattgefunden hat. Über eben diese Kritik, dass sein Leben hier an einigen Stellen übertrieben dargestellt ist, lässt sich streiten, aber ich habe es von vorne bis hinten geliebt. Man sollte es allerdings nicht lesen, wenn man sich psychisch nicht stabil fühlt oder vorher die Triggerwarnungen lesen.
Es lohnt sich!
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5/5
29.12.2025
eBook (ePUB)
Schmerz, der unter die Haut geht
„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara ist ein intensiver, fordernder Roman über Freundschaft, Trauma und die lebenslangen Folgen von Gewalt. Über Jahrzehnte begleitet man vier Männer, doch im Zentrum steht Jude St. Francis – brillant, verschlossen und zutiefst verletzt. Seine Geschichte ist schwer auszuhalten, erschüttert und spaltet, wirkt aber gerade deshalb so nachhaltig. Yanagihara scheut keine Extreme und treibt das Leid bewusst auf die Spitze, um die seelischen Narben sichtbar zu machen, die ein Leben prägen können. Der anspruchsvolle Stil verlangt Geduld, entfaltet jedoch eine enorme emotionale Wucht. Es ist kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das fordert, schmerzt und lange nachwirkt. Eine außergewöhnliche, mutige Lektüre, die man nicht vergisst.
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5/5
08.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Unfassbar tragisch
Wie viele Tränen habe ich beim Lesen vergossen!
Ein Buch über großartige Menschen und eine großartige Freundschaft - überschattet von nicht wieder gutzumachenden Geschehnissen und Geheimnissen. Bleibt im Gedächtnis
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5/5
25.10.2025
eBook (ePUB)
Da fehlen mir die Worte
Es ist erstaunlich wie Yanagihara es schafft die Gefühle und Lebenswelten ihrer Protagonisten auf die Lesenden zu übertragen und genau das muss einem auch beim Lesen bewusst sein. Es geht um ein schmerzhaftes Leben, das durchzogen ist von Trauer und Gewalt, mit einer sehr realistischen Darstellung von Trauma. Tatsächlich so realistisch, dass es sprachlos macht und ich vor allem zum Ende hin eine Pause gebraucht habe und gar nicht wusste, wie ich meine eigene Gefühlswelt erklären kann. Trotzdem findet sich zwischen all diesen dunklen Themen auch immer wieder Licht in Form von Freundschaft und Liebe, die ganz verschieden gelebt wird. Ein aufwühlendes und emotionales Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde.
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5/5
12.08.2025
Buch (Taschenbuch)
So schön, so tragisch
Ein wenig Leben hat sich zu meinem absoluten Lieblingsbuch geschlichen, auch wenn ich sehr lang dafür gebraucht habe.
Ich kann absolut verstehen, dass es nicht für jeden ist, ich musste es zwischendurch auch mal aus der Hand legen, aber ich liebe dieses Buch, diese Geschichte ungemein.
Es ist unbeschreiblich tragisch, unbeschreiblich schön und unbeschreiblich traurig.
Die Geschichte von Jude, Willem, JB und Malcolm wird einfach für Ewig einen Platz in meinem Herzen einnehmen und ich werde noch oft an die vier Freunde denken, die man vom Studenten-Alter an bis zum Schluss durch die Phasen ihres Lebens begleitet.
So viele Gefühle hatte ich beim lesen schon lang nicht mehr und Taschentücher sind hier ein Muss.
Bitte lest dieses Buch allerdings nicht, wenn es euch psychisch nicht ganz so gut geht oder sprecht drüber, wenn es Zuviel wird und ihr merkt, dass dieses Buch schlechte Gedanken bei euch hinterlässt.
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